Donna Leon – Acqua Alta

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Folge der Reihe Donna Leon
OriginaltitelAcqua Alta
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge90 Minuten
EinordnungFolge 8 (Liste)
Erstausstrahlung11. November 2004 auf Das Erste
Stab
RegieSigi Rothemund
DrehbuchKathrin Richter, Ralf Hertwig
MusikRobert Schulte Hemming, Jens Langbein, André Rieu
KameraDragan Rogulj
Besetzung

Acqua Alta ist ein deutscher Fernsehfilm von Sigi Rothemund aus dem Jahr 2004, der auf dem gleichnamigen Roman von Donna Leon basiert. Es handelt sich um den 8. Filmbeitrag der Donna-Leon-Filmreihe.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die homosexuelle Archäologin Brett Lynch wird nachts brutal von maskierten Gestalten zusammengeschlagen und bedroht, kurz bevor ihre Freundin, die Opernsängerin Flavia Petrelli sie findet. Kurz darauf wird der Direktor des Museums, in dem sie eine Ausstellung chinesischer Kunst organisiert, ermordet. Im Verlauf seiner Ermittlungen stößt Brunetti darauf, dass zwei wertvolle Ausstellungsstücke, zwei Vasen gestohlen und gegen raffinierte Fälschungen ersetzt wurden. Auch Brett fand dies heraus und muss nun um ihren Beruf fürchten, da man sie ohne die Originale nicht mehr nach China zurückreisen lassen würde, da es sich lediglich um Leihgaben handelte. Mit dem Überfall sollte sie eingeschüchtert werden, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Zudem wird ihre Freundin erpresst, aufgrund ihrer Homosexualität das Sorgerecht ihrer Kinder zu verlieren. Mithilfe von Freunden im Antiquitätenhandel stößt Brunetti auf den reichen Kunstsammler La Capra, kann jedoch nicht beweisen, dass dieser tatsächlich die Vasen gestohlen hat, da ihm dieser, unter dem Vorwand zu renovieren, keinen Einblick in den Salon gewährt. Am Abend erreicht Brett in ihrer Wohnung ein Anruf mit Forderung, das bewachte Haus zu verlassen, er habe Flavia in seiner Gewalt. Kurz darauf erfährt Brunetti, dass Brett verschwunden ist, findet aber einen hinterlegten Hinweis und eilt mit Flavia und Vianello zu La Capra. Dieser besitzt tatsächlich die gestohlenen Vasen samt anderer seltener Antiquitäten. Als er ihr eine wertvolle Schale in die Hand gibt, lässt Brett diese fallen. Entsetzt über diesen Verlust lässt La Capra sie von seinem Sohn in den vom Acqua Alta überfluteten Keller bringen, doch kann sie sich mit einer Gürtelschnalle, ebenfalls aus der illegalen Sammlung, gegen seine folterhaften Handlungen verteidigen, wobei er stirbt. Brunetti beschlagnahmt die gestohlenen Gegenstände und erteilt Haftbefehle. Etwas später tauscht er auf dem Marcusplatz mit Flavia die Vasen aus, wobei diese ihm die Plagiate schenkt. Er reicht sie an Paola weiter. Beim Überreichen zerbricht eine Vasenkopie.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Acqua Alta wurde in Venedig gedreht und am 11. November 2004 um 20:15 Uhr auf Das Erste erstausgestrahlt.[1]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm vergaben eine mittlere Wertung (Daumen zur Seite) und merkten kritisch an: „Was plätschert denn da so? Die Spannung!“.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Starttermine für Donna Leon – Acqua Alta. In: IMDb.de. Abgerufen am 10. Januar 2017.
  2. Donna Leon – Acqua Alta TV Spielfilm; 10. Januar 2017.