EV Fürstenfeldbruck

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EV Fürstenfeldbruck
Größte Erfolge

Aufstieg in die Oberliga 1973, 1979
Aufstieg in die Regionalliga/3. Liga 1970
Aufstieg in die Bayernliga/4. Liga 1994, 2004
Bayerischer Landesliga-Meister 1994

Vereinsinformationen
Geschichte EV Fürstenfeldbruck (seit 1956)
Standort Fürstenfeldbruck, Deutschland
Spitzname Crusaders
Stammverein EV Fürstenfeldbruck e. V.
Liga Eishockey-Landesliga Bayern
Spielstätte Eisstadion an der Klosterstraße
Kapazität 1.000 Plätze
Saison 2018/19 5. Platz Gr. 2 (S/W) / PO 8. Gruppe B

Der EV Fürstenfeldbruck ist ein Sportverein in Fürstenfeldbruck (Bayern) mit den Abteilungen Eishockey und Eislauf. Der Verein wurde 1956 gegründet.

Eisstadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Eisstadion an der Klosterstraße wurde 1956 als Natureisstadion erbaut und 1972 in ein nicht überdachtes Kunsteisstadion umgebaut. Betreiber des Eisstadions sind die „Stadtwerke Fürstenfeldbruck“. Bestrebungen nach einer Überdachungen des Stadions wurden bisher im Stadtrat von Fürstenfeldbruck immer abgelehnt. Neben dem EVF nutzt auch der ERC Fürstenfeldbruck (Eis- und Rollsportclub) das Stadion speziell für Eiskunstlauf.

Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals im höherklassigen Eishockey spielte die Eishockeymannschaft des EVFFB in der Saison 1970/71 in der Regionalliga Süd. Mit der Einführung der 2. Bundesliga zur Saison 1973/74 rückte die Mannschaft in die Oberliga auf, aus der sie sich nach der Saison 1974/75 in die Ligen des Bayerischen Eissportverbandes zurückzog. In der Saison 1994/95 wurde der EVFFB Bayerischer Vizemeister hinter Wanderers aus Germering.

Ab der Saison 1977/78 wurde wieder an der Regionalliga Süd teilgenommen. Bis auf die Saison 1979/80, wo an der Oberliga Süd teilgenommen wurde, blieb die Mannschaft bis zur Saison 1985/86 in dieser Liga. Ab dann spielte die Mannschaft wieder in den Ligen des Bayerischen Eissportverbandes.

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab der Saison 2004/05 war die Mannschaft wieder in der Bayerischen Eishockey-Liga vertreten, wo sie in der Saison 2005/06 den dritten Platz in der Bayerischen Meisterschaft erreichte. 2007/08 stieg das Team jedoch in die Landesliga ab, in der es seither spielt.

Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisondaten ab 1970
Saison Liga Klasse Gruppe Platzierung PO PD Endplatzierung
2018/19 Landesliga V Gr. 2 5. Platz BYL 8. Gruppe B
2017/18 Landesliga V Gr. 2 4. Platz BYL 5. Gruppe D
2016/17 Landesliga V Gr. 2 4. Platz BLL 5. Gruppe B
2015/16 Landesliga V Gr. 2 3. Platz BLL Viertelfinale
2014/15 Landesliga V S/W 10. Platz -
2013/14 Landesliga V S/W 10. Platz -
2012/13 Landesliga V S/W 13. Platz -
2011/12 Landesliga V S/W 9. Platz -
2010/11 Landesliga V S/W 6. Platz -
2009/10 Landesliga V West 6. Platz X 2. Gruppe S/W
2008/09 Landesliga V West 5. Platz X 2. Gruppe S/W
2007/08 Regionalliga I V BYL 16. Platz X 2. Runde
2006/07 Regionalliga I V BYL 16. Platz X 2. Runde
2005/06 Regionalliga I V BYL 5. Platz X Halbfinale
2004/05 Regionalliga I V BYL 11. Platz X 1. Runde
2003/04 Landesliga V Gr. 3 Meister BLL 4. Platz
2002/03 Regionalliga I V BYL 8. Platz X 8. Platz
2001/02 Bayernliga V West 7. Platz X 5. Platz
2000/01 Bayernliga V West 8. Platz X 6. Platz
1999/00 Bayernliga V West 11. Platz
1998/99 Bayernliga V
1997/98 Regionalliga I V BYL
1996/97 Regionalliga I V BYL 6. Platz
1995/96 Regionalliga I V BYL 3. Platz
1994/95 Regionalliga I V BYL
1993/94 Landesliga V I Gr. 2 Meister BLL Meister ↑
1992/93 Bayernliga V Gr. 2 6. Platz X 3. Gruppe B ↓
1991/92 Bayernliga V Gr. 1 5. Platz
1990/91 Bayernliga V Gr. 1 3. Platz X 6. Platz
1989/90 Bayernliga V Gr. A 5. Platz X 3. Gruppe B
1988/89 Regionalliga I V Süd 10. Platz X 10. Gruppe B ↓
1987/88 Regionalliga I V Süd 8. Platz X 3. Gruppe B
1986/87 Regionalliga I V Süd 3. Platz OL 6. Gruppe A
1985/86 Regionalliga I V Süd 5. Platz OL 6. Gruppe A
1984/85 Regionalliga I V Süd 8. Platz X 1. Gruppe A
1983/84 Regionalliga I V Süd 5. Platz OL 6. Gruppe B
1982/83 Regionalliga I V Süd 10. Platz
1981/82 Regionalliga I V Süd 5. Platz X 5. Platz
1980/81 Regionalliga I V Süd 8. Platz X 8. Platz
1979/80 Oberliga I I I Süd 15. Platz ↓
1978/79 Regionalliga I V Süd 4. Platz ↑
1977/78 Regionalliga I V Süd 8. Platz X 10. Platz
1976/77 Bayernliga V Vizemeister ↑
1975/76 BYL od. BLL
1974/75 Oberliga I I I Süd 8. Platz Rückzug ↓
1973/74 Oberliga I I I Süd 10. Platz -
1972/73 Regionalliga I I I Süd 5. Platz
1971/72 Regionalliga I I I Süd 7. Platz -
1970/71 Regionalliga I I I Süd 6. Platz -

Quelle: passionhockey.com[1], Zeichen für Auf-/Abstieg ↑ ↓

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die Oberliga 1973, 1979
  • Aufstieg in die Regionalliga (3. Liga) 1970
  • Bayerischer Vizemeister (4. Liga) 1995
  • Aufstieg in die Regionalliga 1977

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Seniorenmannschaft, die den Beinamen Crusaders trägt, und den Nachwuchsmannschaften spielen unter dem Dach des Vereins:

  • die Damenmannschaft der Amperhexen, die am Ligenspielbetrieb in der zweitklassigen Landesliga Bayern teilnimmt
  • die hobbymäßig organisierte 1b und Oldiemannschaft
  • sehr erfolgreich war in der Saison 2005/06 die Schülermannschaft, die von der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen ist
  • in der Saison 2006/07 waren die „Schüler“ erfolgreich, die bis in die Meisterrunde der Landesliga kamen. Es war ihre erste Saison in der Landesliga. In der Saison 2008/09 war die „Jugend“ sehr stark und erreichten den 3. Platz in der Aufstiegsrunde der Landesliga.
  • in der Saison 2010/11 schafften die "Junioren" den Aufstieg in die Landesliga. Somit schafften die Jahrgänge 91/92 den zweiten Aufstieg (siehe Saison 2005/06).
  • die Frauenmannschaft "Amperhexen" wurde 2010 aufgelöst
  • mit der Saison 2011/12 wurde eine 1b-Mannschaft gegründet die in der Bezirksliga unter dem BEV spielt

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archiv Eishockey Deutschland ab 1908 / 09 Passionhockey
  2. rodi-db.de, Ligenzugehörigkeit 1994
  3. Schongau-Mammuts.de Stadiongeschichte EA Schongau (online aufgerufen am 6. Aug. 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]