Elisabeth Heister-Neumann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Elisabeth Heister-Neumann (2014)

Elisabeth Heister-Neumann (* 17. Juni 1955 in Alfter bei Bonn) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie war Mitglied des Niedersächsischen Landtags und zuvor von 2003 bis 2008 niedersächsische Justizministerin und anschließend bis 2010 niedersächsische Kultusministerin.

Leben und Berufliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heister-Neumann studierte Rechtswissenschaften in Bonn und war Leiterin der Kommunalaufsicht im Regierungspräsidium Magdeburg. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1983 ist Heister-Neumann Mitglied der CDU, Von September 2006 bis September 2014 war sie stellvertretende Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen. Seit 14.04.2012 führt Elisabeth Heister-Neumann den CDU Kreisverband Helmstedt als Kreisvorsitzende.[1] Auf dem 27. Parteitag der CDU Deutschlands wurde sie am 10.12.2014 als weiteres Mitglied in den Bundesvorstand gewählt.[2]

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1992 bis 2003 war Heister-Neumann Stadtdirektorin der Stadt Helmstedt. Sie ist Mitglied im Rechts- und Verfassungsausschuss und im Präsidium des Niedersächsischen Städtetages. Am 4. März 2003 wurde sie als Justizministerin in die Niedersächsische Landesregierung berufen. Nach vollendeten Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP im Februar 2008, tauschte Heister-Neumann ihr altes Ressort mit dem Ressort Bernd Busemanns und war seit dem 26. Februar 2008 Kultusministerin.

Am 19. April 2010 kündigte der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff an, dass Heister-Neumann neben drei anderen Ministern bei einer Kabinettsumbildung die Regierung verlassen werde. Ihr Nachfolger Bernd Althusmann trat sein Amt zum 27. April 2010 an.

2011 kandidierte sie in Wolfsburg erfolglos bei der Oberbürgermeisterwahl.[3]

Bei der Kommunalwahl am 11.09.2016 gewann sie ein Mandat im Kreistag des Landkreises Helmstedt und im Rat der Stadt Helmstedt.

Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Landtagswahl 2008 kandidierte Heister-Neumann im Wahlkreis 11 – Salzgitter für den Niedersächsischen Landtag, konnte den Wahlkreis jedoch nicht gewinnen. Am 16. Juni 2009 rückte sie für den ausgeschiedenen Abgeordneten und ehemaligen parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Bernd Althusmann, der Staatssekretär im niedersächsischen Kultusministerium wurde, in den Niedersächsischen Landtag nach. Bei der Landtagswahl 2013 trat sie im Wahlkreis Helmstedt an, unterlag jedoch Uwe Strümpel und zog nicht über die Landesliste ins Parlament ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elisabeth Heister-Neumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helmstedt: CDU im Landkreis Helmstedt - Einstimmiger Führungswechsel im Kreisverband. In: Mehr für unser Zuhause! Mehr Landkreis Helmstedt! Abgerufen am 13. Oktober 2016.
  2. Wahlen. In: 27. Parteitag der CDU Deutschlands in Köln. (cdu.de [abgerufen am 13. Oktober 2016]).
  3. Wolfsburger Allgemeine/Aller-Zeitung: CDU: Heister-Neumann „enttäuscht“. 11. September 2011, abgerufen am 28. November 2015