Ernst Eichhoff

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Ernst Eichhoff (* 14. Januar 1873 in Essen; † 1. Juni 1941 in Kaeselow) war ein deutscher Politiker (NLP, DVP) und Oberbürgermeister von Dortmund.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn eines Direktors der Firma Krupp (und Schwagers von Alfred Krupp) besuchte er das Königliche Gymnasium am Burgplatz zu Essen und machte dort 1891 das Abitur. Anschließend studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und an der Humboldt-Universität zu Berlin Jura und legte seine erste Staatsprüfung in Kiel ab. Anschließend war er Referendar in Velbert, Wuppertal und Kiel. Seine zweite Staatsprüfung und Promotion legte er ebenfalls in Kiel ab. 1901 wurde er Gerichtsassessor, 1902 Magistratsassessor und 1904 Stadtrat in Kiel. 1907 wurde er zum zweiten Bürgermeister in Dortmund gewählt. 1910 wurde er Oberbürgermeister. Dieses Amt hatte er bis 1933 inne. Zudem war er zwischen 1911 und 1932 Mitglied des Provinziallandtages Westfalen.

Neben seinem Amt als Oberbürgermeister war er im Preußischen Herrenhaus sowie in zahlreichen Aufsichtsräten vertreten, darunter des Ruhrtalsperrenvereins und der Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen. Von 1930 bis 1933 war er Aufsichtsratsvorsitzender der VEW.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VEW AG (Hrsg.): Mehr als Energie. Die Unternehmensgeschichte der VEW 1925–2000. Klartext Verlag, Essen 2000, ISBN 978-3-884-74890-9, S. 391.