FC Südtirol

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FC Südtirol
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Basisdaten
Name Fußballclub Südtirol GmbH
Sitz Bozen
Gründung 1. August 1995
Farben 600px inclined chequered White HEX-FF251D.svg weiß-rot
Präsident Walter Baumgartner
Vorstand Johann Krapf
Dietmar Pfeifer
Website fc-suedtirol.com
Erste Mannschaft
Trainer Paolo Zanetti
Spielstätte Drusus-Stadion, Bozen
Plätze 3.500
Liga Serie C
2017/18 2. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Südtirol ist ein Sportverein mit Sitz in Bozen (Südtirol). Er ist der erfolgreichste Fußballverein der jüngeren Sportgeschichte Südtirols. In der Saison 2017/18 spielt er in der italienischen Serie C, der 3. Profiliga Italiens.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1974 bis 1995: SV Milland und die Idee des FC Südtirol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SV Milland wurde am 26. April 1974 in der gleichnamigen Brixner Fraktion gegründet.[1] In der Saison 1977/78 nahm die Fußballsektion des Vereins erstmals an einer Meisterschaft, der dritten Amateurliga, teil. Ab der Saison 1980/81, nach einem Jahr Inaktivität, konnte sich der Verein ständig steigern, und stieg in der Saison 1990/91 erstmals in die regionale Oberliga auf. Am Ende der Saison 1994/95 stieg der Verein als Tabellensechzehnter in die Südtiroler Landesliga ab. Als SV Milland hat der Verein in dieser Zeit insgesamt 12 Jugendmeisterschaften gewonnen.

Im selben Jahr hat sich eine Unternehmergruppe dazu entschlossen, den Profi-Fußball wieder nach Südtirol zurückzuholen. Der FC Südtirol sollte der Vorzeige-Fußballverein des Landes werden, und so bald als möglich in Profiligen vertreten sein.

Nachdem die Verhandlungen mit dem finanziell angeschlagenen FC Bozen, der als bis dahin letzter Verein in den frühen 1980ern im Profifußball vertreten war, gescheitert waren, wurde beschlossen, die Fußballsektion des finanziell angeschlagenen SV Milland zu übernehmen.

Der Verein wurde zu FC Südtirol Alto Adige Calcio umbenannt und am 1. August 1995 erstmals vorgestellt. Erster Präsident war der Gsieser Architekt Hanns Huber.

Aus dem SV Milland wurde der ASV Milland, den es auch heute noch gibt. Die Kampfmannschaft des Vereins spielt mittlerweile wieder in der Südtiroler Landesliga.[2]

1995 bis 2000: In den Amateurligen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten beiden Saisonen dominierte der FC Südtirol die regionalen Fußballligen. Ohne eine einzige Niederlage stieg der Verein 1995/96 in die regionale Oberliga auf, und von dort 1996/97 mit nur einer Niederliga direkt in den "Campionate Nazionale Dilettanti", der heutigen Serie D. Im Sommer 1997 übernahm der Grödner Bauunternehmer Leopold Goller das Präsidentenamt, nachdem es vereinsintern zu Turbulenzen gekommen war. In den Saisonen 1997/98 bis 1999/00 spielte der FC Südtirol in der Serie D, und konnte sich auch in dieser Liga ständig steigern.

1999/00 gelang der Aufstieg in die damalige Serie C2. Der FC Südtirol wurde damit die nördlichste Profimannschaft Italiens.[2]

2000 bis 2006: Erfolgreiche Jahre in der Serie C2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Aufstieg in die Serie C2 brachte einige Änderungen mit sich. Die Mannschaft spielte von nun an im Bozner Drususstadion, dem einzigen profitauglichen Stadion Südtirols, welches aus diesem Anlass im Jahr 2000 renoviert wurde. Auch die Büros des Vereins wurden nach Bozen verlegt, der offizielle Vereinssitz ist jedoch bis heute Brixen geblieben. Bedeutend ist auch die Umwandlung des Vereins in die Fußballclub Südtirol Ges.m.b.H..

In der ersten Saison in der Serie C2 wurde das Ziel, der Klassenerhalt, schnell erreicht. Aufgrund äußerst schwacher Darbietungen der Mannschaft nach Erreichen dieses Zieles wurde der Vertrag mit Aufstiegs-Trainer Giuseppe Sannino jedoch nicht verlängert.

In der Saison 2001/02 übernahm der ehemalige Profifußballer Attilio Tesser das Traineramt. Das von Präsident Goller gesteckte Ziel war von nun an das Erreichen eines Playoff-Platzes. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte die Mannschaft letztlich das Ziel erreichen, schied aber im Playoff-Halbfinale trotz zweier Unentschieden gegen den in der Tabelle besser platzierten Verein Brescello Calcio aus.

Nach dieser Saison verließen einige Stützen der Mannschaft, wie Torjäger Simone Motta oder Verteidiger Morris Molinari, den Verein. Präsident Goller gab jedoch erneut das Erreichen eines Playoff-Platzes für die Saison 2002/03 vor. Nach einer schwachen Hinrunde wurde der FC Südtirol zum besten Team der Rückrunde, war technisch wohl das stärkste aller Mitkonkurrenten, und zog letztlich wieder als Tabellen-Dritter ins Aufstiegs-Playoff ein.

Im Hinspiel auswärts gegen die AC Mantova verlor der FC Südtirol knapp mit 1:2. Das Rückspiel musste aus Sicherheitsgründen in Treviso austragen werden, Mantova wurde mit 2:0 besiegt, und der FC Südtirol stand erstmals in der Vereinsgeschichte im Finale des Playoffs. Hier scheiterte das Team mit zwei torlosen Unentschieden an Novara Calcio, welches in der Tabelle besser platziert war.

Wieder wurden einige wichtige Mannschaftsstützen abgegeben, wie Giampietro Zecchin oder Alessandro Noselli, und auch Trainer Attilio Tesser, der zu US Triestina wechselte. Das Traineramt übernahm in der folgenden Saison, 2003/04, Bruno Tedino. Er konnte die Mannschaft zwar wieder an die Spitze der Meisterschaft führen, wurde aber am Ende der Saison, aufgrund eines Leistungseinbruchs der Mannschaft, entlassen. In den Play-offs wurde die Mannschaft von Fabio Sala und Alfredo Sebastiani betreut. Wiederum konnte die Mannschaft ins Finale einziehen, scheiterte dort jedoch nach zwei Niederlagen an US Cremonese.

Wie üblich verließen vor der Saison 2004/05 wieder einige wichtige Spieler den Verein, wie Gianfranco Nardi oder Carlo Gervasoni. Das Traineramt übernahm Claudio Terzulli, der jedoch im November aufgrund schlechter Resultate wieder entlassen wurde. Die Jugendtrainer Fabio Sala und Carlo Odorizzi übernahmen das Ruder und führten die Mannschaft auf Platz 8. In dieser Saison machte sich erstmals die hervorragende Jugendarbeit des Vereins bemerkbar: Michael Cia, Manuel Scavone, Michael Bacher und Hannes Kiem gehörten von nun an zur ersten Mannschaft.

In der Saison 2005/06 übernahm der ehemalige Profifußballer Marco Baroni das Traineramt und führte die Mannschaft wieder ins Aufstiegs-Playoff. Dort scheiterte der FC Südtirol im Halbfinale an die ASD Montalto Ivrea. Am Ende dieser Saison übergab Leopold Goller das Präsidentenamt an Werner Seeber.[2]

2006 bis 2009: Schwerpunkt Jugendarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans-Rudi Brugger, langjähriger Kapitän und Rekordspieler des FC Südtirol

Nach den mehrfachen erfolglosen Aufstiegsversuchen war der Verein finanziell angeschlagen. Der neu gewählte Vorstand setzte von nun an schwerpunktmäßig auf die eigene Jugend. Mit stark reduzierten Spielergehältern und einem jungen Kader war seitdem nicht mehr der Aufstieg, sondern ein vorzeitig gesicherter Klassenerhalt primäres Saisonziel. Außerdem wurde der AFC Südtirol gegründet, welcher den FC Südtirol in der Jugendtätigkeit unterstützt.

In der Saison 2006/07 übernahm Aldo Firicano das Traineramt. Die Saison begann trotz Sieges gleich mit einer Niederlage auf dem grünen Tisch. Versehentlich wurde ein aus der vergangenen Saison gesperrter Spieler eingesetzt.[3] Nach Ende der Hinrunde befand sich die Mannschaft dennoch auf Platz 3. In der Rückrunde konnte der Verein jedoch nicht mehr an die guten Leistungen anknüpfen und schloss die Meisterschaft auf Rang sieben ab. Mit Michael Cia wechselte im Sommer erstmals ein Spieler aus der eigenen Jugend direkt in die Serie A zu Atalanta Bergamo.[4]

Im Sommer 2007 wurde dem Verein fast eine Teilnahme an der nächsten Meisterschaft verwehrt, weil der offizielle Vereinssitz immer noch in Brixen war, und daher, laut Verband, die Heimspiele in Brixen ausgetragen werden müssten. Aus diesem Grund wurde auch eine Fusion mit dem FC Bozen 1996 vorgeschlagen, was aber nicht realisiert wurde. Der Verein durfte letztlich doch an der Meisterschaft 2007/08, weil vom Verband eine Sondergenehmigung erteilt wurde, welche bis heute noch gilt.[5] Diese Saison, immer noch unter der Führung von Trainer Aldo Firicano, schloss der Verein mit dem Klassenerhalt durch einen Heimsieg gegen Pro Vercelli am letzten Spieltag ab.[6]

In der Saison 2008/09 übernahm Maurizio D’Angelo das Traineramt.[7] Bereits Ende Oktober wurde er aufgrund schwacher Leistungen durch Marco Alessandrini ersetzt, doch auch unter ihm wurden die Ergebnisse nicht besser.[8] Am letzten Spieltag der Saison verlor der FC Südtirol auswärts gegen Alghero Calcio, weswegen Alessandrini sein Amt niederlegte. Der Jugendtrainer Alfredo Sebastiani übernahm die Mannschaft im Abstiegs-Playout, und schaffte gegen Valenzana Calcio den Klassenerhalt.[9][10]

Am 11. Juni 2009, wenige Tage nach dem entscheidenden Playout-Heimsieg, verstarb der ehemalige Präsident Leopold Goller mit nur 56 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.[11]

2009 bis heute: Vision 2015 und Aufstieg in die Lega Pro Prima Divisione[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits vor Ende der Saison 2008/09 übernahm Walter Baumgartner das Präsidentenamt.[12] Als neues Leitbild wurde die "Vision 2015" vorgestellt. Die darin enthaltenen Ziele sind u. a. der Aufstieg in die Serie B bis 2015 und der Stadionbau in Leifers.[13]

Im Sommer 2009 wurde die Mannschaft komplett umgekrempelt, wobei vor allem viele eigene Jugendspieler berücksichtigt wurden und auf eine starke Verteidigung gesetzt wurde. Als Trainer wurde Alfredo Sebastiani bestätigt.

Der FC Südtirol wurde im Laufe der Saison 2009/10 zum Team mit der stärksten Verteidigung und erreichte drei Spieltage vor Saisonsende die Tabellenführung.[14] Diese konnte die Mannschaft in den direkten Vergleichen mit einem Unentschieden gegen Aufstiegsfavoriten AC Spezia[15] und einem Sieg in Unterzahl auswärts gegen AC Pavia[16] erfolgreich verteidigen.

Am letzten Spieltag besiegte der FC Südtirol Valenzana Calcio mit 1:0 durch einen Treffer von Mattia Marchi und stieg somit als Tabellenerster in die Lega Pro Prima Divisione auf.[17] Sportlich gesehen ist der FC Südtirol nun der beste Verein der Region Trentino-Südtirol und nimmt diesen Titel dem AC Mezzocorona ab.[17]

Die Saison 2010/11 wurde auf dem 17. und somit zweitletzten Tabellenplatz beendet. Die Südtiroler mussten in den Play-Outs gegen Ravenna Calcio antreten und siegten im Hinspiel mit 1:0. Das Rückspiel endete durch einen Gegentreffer in der 96. Minute mit einer 1:2-Niederlage. Torhüter Davide Zomer wurde in der Nachspielzeit nach einer Tätlichkeit vom Platz gestellt und es wurde ein Elfmeter für Ravenna zugesprochen. Verteidiger Pietro Cascone stellte sich zwischen die Pfosten, allerdings gelang es ihm nicht den Gegentreffer zu verhindern. Nach Aufdecken eines italienischen Wettskandals wurden im August 2011 die Urteile verkündet und die Ligakonkurrenten Ravenna Calcio und US Alessandria Calcio zum Zwangsabstieg verurteilt. Der FC Südtirol wurde erneut in die dritte Liga eingestuft.

In der Saison 2012/13 führte Trainer Stefano Vecchi bis in die Playoffs um den Aufstieg in die Serie B.

In der Saison 2013/14 wurde der Trainer Lorenzo D´Anna nach fünf Spielen, in denen der FC Südtirol auf fünf Punkte kam, entlassen und Claudio Rastelli eingestellt. Die Leistungen der Hinrunde blieben durchwachsen, während das Team in der Rückrunde 30 Punkte in 15 Spielen holte. In den Play off-Spielen besiegte der FC Südtirol zuerst Como im Ko-Spiel nach Elfmeterschießen und daraufhin Cremonese. Im Play off-Finale scheiterte das Team an der Pro Vercelli.

Der Meisterschaftsbeginn der Saison 2014/15 war von unzureichenden Leistungen geprägt, sodass Adolfo Sormani den Trainerposten von Claudio Rastelli übernahm. Mit ihm kam der Umschwung und der FC Südtirol holte in 12 Spielen 27 Punkte. Doch der Aufwärtstrend hielt nur für kurze Zeit und es folgte eine weitere schwierige Phase für den FC Südtirol. Die Folge war die Entlassung von Sormani und die Rückkehr von Giovanni Stroppa. Schlussendlich klassifizierte sich der FCS auf dem zehnten Tabellenplatz. Mit 16 Toren wurde Manuel Fischnaller zum Torschützenkönig der Liga gewählt.

Für die Saison 2015/16 wurde Giovanni Stroppa auf der Trainerbank der Weißroten bestätigt. Auf einen holprigen Start in die Meisterschaft hat die Mannschaft stark reagiert. Ab dem zehnten Spieltag hatte der FCS einen positiven Trend, welcher es den Weißroten erlaubte, die Hinrunde am 4. Tabellenplatz abzuschließen. Die Resultate des ersten Halbjahres konnten in der Rückrunde nicht wiederholt werden und so beendete der FC Südtirol die Meisterschaft auf dem zehnten Tabellenplatz.

Die Geschicke der Südtiroler Mannschaft für die Saison 2016/17 wurden Coach William Viali anvertraut. Da die Ergebnisse auf dem Platz nicht den Erwartungen gerecht wurden, musste Trainer Viali Mitte März seinen Posten räumen. Als Ersatz wurde Alberto Colombo eingestellt, welcher die Mannschaft, ohne den Weg der Play-out gehen zu müssen, zum Klassenerhalt führte. Am Ende der Saison belegte der FC Südtirol den 12. Tabellenplatz. Am Ende der Saison 2017/18 erreichte man den 2. Tabellenplatz in der Gruppe B der Serie C. Dieser Platz berechtigt zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Serie B.

Tabellenplatzentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Platz Tore Punkte Besonderes
1995/96 Promozione Trentina-Altoatesina (7. Liga) 1 74:9 82 Direkter Aufstieg in die Eccellenza Trentina-Altoatesina.
1996/97 Eccellenza Trentina-Altoatesina (6. Liga) 1 44:17 61 Direkter Aufstieg in die CND.
1997/98 Campionato Nazionale Dilettanti, Gruppe C (5. Liga) 12 26:36 40
1998/99 Campionato Nazionale Dilettanti, Gruppe C (5. Liga) 7 27:31 47
1999/00 Campionato Nazionale Dilettanti, Gruppe C (5. Liga) 1 56:26 70 Direkter Aufstieg in die Serie C2.
2000/01 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 11 45:53 43
2001/02 Serie C2, Gruppe B (4. Liga) 4 54:36 62 Verliert das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen Brescello Calcio (1:1, 1:1).
2002/03 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 3 50:27 57 Gewinnt das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen die AC Mantova (1:2, 2:0). Verliert das Finale des Aufstiegs-Playoffs gegen Novara Calcio (0:0, 0:0).
2003/04 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 3 40:22 58 Gewinnt das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen Valenzana Calcio (1:0, 0:0). Verliert das Finale des Aufstiegs-Playoffs gegen US Cremonese (1:2, 1:2).
2004/05 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 8 42:30 48
2005/06 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 4 36:27 55 Verliert das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen die ASD Montalto Ivrea (1:1, 1:1).
2006/07 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 7 37:33 49
2007/08 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 12 34:33 44
2008/09 Lega Pro Seconda Divisione, Gruppe A (4. Liga) 15 31:40 36 Gewinnt das Abstiegs-Playout gegen Valenzana Calcio (2:2, 2:0).
2009/10 Lega Pro Seconda Divisione, Gruppe A (4. Liga) 1 33:23 63 Direkter Aufstieg in die Lega Pro Prima Divisione.
2010/11 Lega Pro Prima Divisione, Gruppe A (3. Liga) 17 28:43 32 Niederlage in den Play-Outs gegen Ravenna Calcio (1:0, 1:2). Nach Zwangsabstieg von Ravenna erneut in die dritte Liga eingestuft.
2011/12 Lega Pro Prima Divisione, Gruppe B (3. Liga) 7 39:34 46
2012/13 Lega Pro Prima Divisione, Gruppe A (3. Liga) 4 43:33 50 Scheitert im Halbfinale der Play-Off
2013/14 Lega Pro Prima Divisione, Gruppe A (3. Liga) 3 45:38 49 Scheitert im Finale der Play-Off
2014/15 Lega Pro, Gruppe A (3. Liga) 10 40:41 47
2015/16 Lega Pro, Gruppe A (3. Liga) 10 34:38 44
2016/17 Lega Pro, Gruppe B (3. Liga) 12 33:40 47
2017/18 Serie C, Gruppe B (3. Liga) 2 37:28 55 Teilnahme an den Play-Off-Spielen um den Aufstieg in die Serie B.

1. Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 8. März 2018[18]

Rücken-
nummer
Name Nationalität im Team seit
Torhüter
01 Daniel Offredi ItalienItalien 2017
12 Andrea D'Egidio ItalienItalien 2017
22 Simone Tononi ItalienItalien 2017
Verteidigung
02 Filippo Sgarbi ItalienItalien 2017
03 Paolo Frascatore ItalienItalien 2017
05 Kevin Vinetot FrankreichFrankreich 2017
17 Andrea Zanchi ItalienItalien 2017
13 Marco Baldan ItalienItalien 2016
19 Luca Oneto ItalienItalien 2017
21 Fabian Tait ItalienItalien 2014
28 Martin Erlic KroatienKroatien 2017
30 Alessandro Roma ItalienItalien 2017
Mittelfeld
04 Luca Bertoni ItalienItalien 2014
06 Jeremie Broh ItalienItalien 2017
07 Michael Cia ItalienItalien 2014
08 Renny Smith OsterreichÖsterreich 2017
10 Hannes Fink (Kapitän) ItalienItalien 2006
14 Luca Berardocco ItalienItalien 2017
15 Serge Cess ElfenbeinküsteElfenbeinküste 2016
16 Andrea Boccalari ItalienItalien 2017
24 Marco Berardi ItalienItalien 2017
Angriff
09 Rocco Constantino ItalienItalien 2017
17 Emmanuel Gyasi GhanaGhana 2017
20 Alessandro Gatto ItalienItalien 2017
23 Kayro Flores Heatly HondurasHonduras 2017
27 Leonardo Candellone ItalienItalien 2018

Trainerteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand 9. März 2018

Funktion Name Nationalität
Trainer Paolo Zanetti ItalienItalien
Co-Trainer Alberto Bertolini ItalienItalien
Tormann-Trainer Reinhold Harrasser ItalienItalien
Fitnesstrainer Fabio Trentin ItalienItalien
Physiotherapeut Paolo Cadamuro ItalienItalien
Physiotherapeut Laura Dal Molin ItalienItalien
Arzt Mario Endrizzi ItalienItalien
Team Manager Emiliano Bertoluzza ItalienItalien
Magazineur Luca Palmino ItalienItalien
Magazineur Michele Solda ItalienItalien
Rehabilitation Francesco Coghi ItalienItalien
Sportlicher Leiter (Position momentan unbesetzt)

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsfarben und -wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsfarben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das alte Vereinswappen von 1995 bis 2016

Die Vereinsfarben des Klubs sind weiß und rot. Sie repräsentieren die Verbundenheit des Fußballklubs zum Land Südtirol und der Stadt Bozen. Traditionell spielt der FC Südtirol in weißen Heimtrikots. Die Auswärtstrikots sind meistens rot, können aber, wie in der Saison 2017/18, auch schwarz sein.

Vereinswappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Vereinswappen ist ein kreisförmiges Logo mit einem weiß-roten Rautenmuster und einem Fußball im Inneren. Eingekreist wird das Muster mit dem Schriftzug "FC Südtirol" und "Bolzano - Bozen".
Das aktuelle Logo ist eine leicht überarbeitete Version des alten Wappens, das seit der Vereinsgründung im Jahre 1995 bis 2016 verwendet wurde. So wurde das Rautenmuster leicht verändert und der italienische Schriftzug "Alto Adige" entfernt. Hinzugefügt wurde stattdessen "Bolzano - Bozen", um damit den Sitz des Vereins und die Nähe zur Landeshauptstadt zu verdeutlichen. Zudem wurde der rote Farbton leicht abgedunkelt.[19]

Stadion und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1995 und 2000 spielte der FC Südtirol in Brixen und in Tramin. Seit dem Aufstieg in die Serie C2 bestreitet der Verein seine Spiele jedoch im Drusus-Stadion von Bozen, weil es das einzige für Profiligen homologierte Stadion in Südtirol ist. Benannt wurde das Stadion nach dem römische Feldherrn Nero Claudius Drusus. Das im Jahre 1936 errichtete Stadion hat ein Fassungsvermögen von 3.000 Zuschauern und ist im Besitz der Gemeinde Bozen. Alle Zuschauerplätze sind überdacht und das Stadion wurde aufgrund des professionellen Spielbetriebes des Vereins im Jahre 2000 renoviert.[20]
Geplant ist eine Modernisierung des Stadions. Ziel ist es, die Kapazität der Spielstätte von derzeit 3.000 Zuschauer auf 5.400 Zuschauer zu erweitern. Zusätzlich wurde in der Planung, im Falle eines Aufstiegs in die italienische Serie B, eine Erhöhung des Fassungsvermögens auf 10.000 Zuschauer mit einberechnet. Das Drususstadion wird in ein reines Fußballstadion umgewandelt, folglich wird auch die Leichtathletikanlage entfernt. Da ein Teil der Tribünen "Zanvettor" und "Canazza" denkmalgeschützt ist, versucht man die historischen Fassaden in den Neubau zu integrieren. Des Weiteren werden VIP Logen, ein Restaurant und ein Fan-Shop im neuen Stadion eingerichtet.[21][22]

Trainingszentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Jahr 2015 fertiggestellte FC Südtirol-Trainingszentrum befindet sich in der Sportzone Rungg in der Gemeinde Eppan an der Weinstraße und ist in den Montiggler Wald eingebettet. Das Trainingszentrum bietet 2 Naturrasenplätze, 2 Kunstrasenplätze und einen weiteren kleinen Kunstrasenplatz. Das Dienstleistungszentrum wurde 2018 errichtet und stellt dem Verein Büroräumlichkeiten, Sitzungsräume, einen Versammlungssaal, mehrere Umkleidekabinen, einen Fitnessbereich inklusive medizinische Abteilung, einen FC Südtirol-Fanshop, eine Bar und ein Restaurant zur Verfügung. An den Wochenenden werden im Zentrum auch die Meisterschaftsspiele der nationalen Jugendmannschaften ausgetragen.[23] Die Vorbereitung der deutschen Fußballnationalmannschaft für die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland wird im FCS Center in Eppan durchgeführt. Zum zweiten mal nach 2010 verwendet die deutsche Fußballnationalmannschaft das Trainingsgelände des FC Südtirol für die Vorbereitung einer Weltmeisterschaft.[24]

Jugendarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Südtirol gilt als Verein mit hervorragender Jugendarbeit, mehrere Spieler wurden bereits in italienische Jugendnationalmannschaften einberufen. Zu den besten Spielern, die der Verein hervorgebracht hat, zählen u. a. Michael Cia, Manuel Fischnaller, Michael Bacher, Manuel Scavone und Andrea Seculin. Um die Jugendarbeit besser zu unterstützen, wurde vor wenigen Jahren der AFC Südtirol gegründet.

Das Projekt "FC Südtirol - Miteinander erfolgreich" wurde eingeführt, welches zum einen die etwas angeschlagene Beziehung zu kleineren Südtiroler Vereinen bessern, zum anderen den Grundstein einer erfolgreichen Zukunft des Südtiroler Fußballs legen soll.[25]

Der Verein ist mit seinen Jugendmannschaften in folgenden Kategorien vertreten:[26]

Berretti
Nationale A-Jugend
Regionale A-Jugend
Nationale B-Jugend
Regionale B-Jugend
Provinziale B-Jugend
Provinziale C-Jugend
C-Jugend 9 gegen 9
D-Jugend A und B
VSS U11, U10

Der Verantwortliche für den Jugendsektor ist Fausto Grandi.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Geschichte des ASV Milland. abgerufen am 25. Mai 2010.
  2. a b c Vereinsgeschichte des FC Südtirol. abgerufen am 23. Mai 2010.
  3. Alto Adige, la prima vittoria finisce sub iudice. abgerufen am 29. Mai 2010.
  4. Michael Cia vor dem Sprung in die Serie A. abgerufen am 29. Mai 2010.
  5. Nun ist es offiziell: FC Südtirol kann Heimspiele im Bozner Drusus-Stadion austragen. abgerufen am 29. Mai 2010.
  6. 2:1-Sieg gegen Pro Vercelli: Klassenerhalt geschafft! abgerufen am 29. Mai 2010.
  7. Maurizio D´Angelo ist der neue Trainer des FC Südtirol. abgerufen am 29. Mai 2010.
  8. Marco Alessandrini neuer Trainer des FC Südtirol. abgerufen am 29. Mai 2010.
  9. Marco Alessandrini tritt zurück, Alfredo Sebastiani neuer Trainer des FC Südtirol. abgerufen am 29. Mai 2010.
  10. FC Südtirol bezwingt Valenzana 2:0 und bleibt in der Lega Pro. abgerufen am 29. Mai 2010.
  11. FC Südtirol trauert über den Verlust des ehemaligen Präsidenten Leopold Goller. abgerufen am 29. Mai 2010.
  12. Walter Baumgartner neuer Präsident des FC Südtirol. abgerufen am 29. Mai 2010.
  13. FCS-Präsident Walter Baumgartner will 2015 in der Serie B spielen. abgerufen am 23. Mai 2010.
  14. FC Südtirol-Spezia entscheidet eine gesamte Saison. abgerufen am 29. Mai 2010.
  15. FC Südtirol verteidigt Tabellenspitze mit einem torlosen Unentschieden gegen Spezia. abgerufen am 29. Mai 2010.
  16. FC Südtirol mit einem Fuss in der 1. Division. abgerufen am 29. Mai 2010.
  17. a b Der FC Südtirol steigt auf! Jubelszenen im Drusus-Stadion. abgerufen am 23. Mai 2010.
  18. Team & Staff. abgerufen am 8. März 2018.
  19. NEUES LOGO: EINE ERKLÄRUNG. abgerufen am 8. März 2018.
  20. Technische Daten. abgerufen am 7. März 2018.
  21. Das neue Stadion. abgerufen am 7. März 2018.
  22. Erweiterung Drusus-Stadion. abgerufen am 7. März 2018.
  23. FCS Center. abgerufen am 25. November 2017.
  24. WM 2018: Trainingslager wieder in Südtirol. abgerufen am 7. März 2018.
  25. FC Südtirol - Miteinander erfolgreich! abgerufen am 23. Mai 2010.
  26. FC Südtirol: Jugendabteilung. abgerufen am 7. Oktober 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]