FSME-Virus

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FSME-Virus
Tick-Borne Encephalitis Virus.png

FSME-Viren
Abb. A: pH=8,0
Abb. B: pH=10,0
Abb. C: pH=5,4

Systematik
Reich: Viren
Ordnung: N/A
Familie: Flaviviridae
Gattung: Flavivirus
Art: FSME-Virus
Taxonomische Merkmale
Genom: (+)ssRNA
Baltimore: Gruppe 4
Wissenschaftlicher Name
Tick-borne encephalitis virus (engl.)
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Das FSME-Virus ist der Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis und ein humanpathogenes Virus aus der Familie der Flaviviridae.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Virus ist ein behülltes einzel(+)-Strang-RNA-Virus [ss(+)RNA], von dem drei Subtypen unterschieden werden [1].

Das Viruskapsid besteht aus drei Strukturproteinen:

  • Envelope-Protein E
  • Core-Protein C
  • Membrane-Protein

Das Glykoprotein E spielt eine zentrale Rolle in der Biologie der Infektion und ist für die Bindung und das Eindringen in die Zielzelle verantwortlich. Es gehört zu den am besten charakterisierten viralen Proteinen überhaupt.

Überträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zecken (Ixodida sp.) sind die Hauptvektoren und das Hauptreservoir der FSME. Die Ansteckung erfolgt über Zeckenstiche oder über Rohmilch von infizierten Tieren. Die Krankheit selbst wurde erstmals 1931 bei Forstarbeitern aus Neunkirchen beschrieben, der Erreger 1949 isoliert.

Das endemische Auftreten von FSME ist immer mit großen Flüssen assoziiert. Die Gründe dafür sind bis dato unklar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. F. X. Heinz: Tick-borne encephalitis virus: advances in molecular biology and vaccination strategy in the next century. In: Zentralbl. Bakteriol.. Band 289, Nr. 5–7, 1999, ISSN 0934-8840, S. 506–510. PMID 10652717.