Fernwärmespeicher

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Fernwärmespeicher des Kraftwerkes Theiß mit 50.000 m³ Inhalt, welcher das Fernwärmenetz Krems speist. Speichervermögen 2 GWh je Ladevorgang[1]
Fernwärmespeicher in Chemnitz
Fernwärmespeicher mit 100 m³ Inhalt eines Biomasseheizwerkes, rund 4 MWh Speichervermögen je Ladevorgang in Maria Gugging
Puffer (Heiztechnik), also reine Verwendung durch nur einen Verbraucher, ein Gewächshaus
Fernwärmespeicher zur Beheizung von 1.600 Wohneinheiten in London; errichtet etwa 1960.[2]

Fernwärmespeicher (englisch district heating accumulator tower) sind zumeist drucklose, mit Wasser gefüllte Behälter, die Schwankungen im Wärmebedarf des Fernwärmenetzes bei gleicher Erzeugungsleistung der Fernheizwerke ausgleichen sollen. Analog kann diese Art der Wärmespeicher auch in Fernkältenetzen zur Speicherung von Kaltwasser eingesetzt werden.

Anwendung und Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernwärmenetze liefern den Kunden die notwendige Wärme für Heizzwecke, Warmwasserbereitung und als Prozesswärme. Der Wärmebedarf bei Tag (etwa in der Zeit von 7 bis 20 Uhr) ist wesentlich höher als in der Nacht und insbesondere die Tagesverbrauchsspitze in der Zeit von 7 bis 9 Uhr ist manchmal fast dreimal so hoch wie die Leistungsabgabe in der Nacht. Diese Leistungsspitzen müssen durch die Fernwärme-Erzeugungsanlagen bereitgestellt werden, was die kurzfristige Inbetriebnahme von Heizkesseln für nur wenige Minuten am Tag erfordern kann. Um die Fernwärmeerzeugung effizienter zu machen, besteht die Möglichkeit, in der Nacht Wärme in den Fernwärmespeicher zu laden und diese am Tage, insbesondere in der Morgenspitze, wieder zu entnehmen.

Ein weiterer Anwendungsfall ist die energiewirtschaftliche Optimierung und Flexibilisierung ("funktionaler Stromspeicher").[3] Bei niedrigem Preis an der Strombörse fahren Heizkraftwerke herunter und die Wärmekunden werden aus dem Wärmespeicher versorgt. Dabei beziehen die Endkunden Elektrizität aus dem Netz. Umgekehrt können Heizkraftwerke bei hohem Preis hochfahren und Elektrizität über den Bedarf der lokalen Stromkunden ins übergelagerte Netz einspeisen, selbst wenn der Wärmebedarf niedrig ist, weil die Nutzwärme im Fernwärmespeicher zwischengepuffert werden kann. Mit der Speicherung auf der thermischen Seite kann der Anlagenbetrieb flexibilisiert werden, was die Systemintegration von erneuerbaren Energien unterstützt. Der Fernwärmespeicher wirkt im Zusammenspiel mit der KWK-Anlage wie ein elektrischer Energiespeicher (EES): bei niedrigem Preis wird Energie aus dem Netz aufgenommen, bei hohem Preis wird Energie ins Netz eingespeist.

Aufbau und Betrieb von Fernwärmespeichern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernwärmespeicher lassen sich grundsätzlich nach der Bauweise und nach dem Betrieb einteilen.

Einteilung nach Bauweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Einteilung nach Bauweise unterscheidet man in

  • drucklose Fernwärmespeicher, also bis maximal 100 °C betreibbare, und
  • Druckspeicher, die mit über 100 °C und gegebenenfalls bis ca. 150 °C betreibbar sind.[4]

Beim drucklosen Speicher nimmt der Fernwärmespeicher selbst die Volumenänderung auf, die durch die Erwärmung entsteht. Ein Beispiel für diese Bauart ist der Fernwärmespeicher des Kraftwerkes Theiß (Siehe Foto). Nicht möglich ist dies bei Druckspeichern. Dort muss die Volumenänderung aufgrund der Wärmedehnung des Wassers durch die Druckhaltung aufgenommen bzw. abgeführt werden. Ein Bauartbeispiel hierfür ist der Fernwärmespeicher in Maria Gugging. Der drucklose Speicher kann gleichzeitig als Druckhalteeinrichtung genutzt werden, so wie dies beim 2011 in Betrieb genommenen Salzburger Fernwärmespeicher realisiert wurde. Voraussetzung dafür ist, dass der Wasserspiegel des Speichers genau auf den hydrostatischen Nullpunkt des Fernwärmenetzes liegt.

Ist dies nicht der Fall, so ist es bei drucklosen Speichern erforderlich, bei Entnahme von Wärme das Fernheizwasser über eine Drossel in den Speicher hineinzulassen und andererseits das heiße Wasser von der Oberseite mittels einer Pumpe auf den Druck des Fernheiznetzes zu bringen. Damit stellt der Fernwärmespeicher gleichzeitig die Druckhaltung für das Fernwärmenetze dar. Dieser Energieaufwand kann jedoch ebenso bei den Druckspeichern entfallen, bei denen nur das Volumen der Wärmeausdehnung in der Druckhalteanlage gedrosselt oder gepumpt werden muss.

Einteilung nach Betriebsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man kann die Fernwärmespeicher auch funktional nach der Betriebsweise und damit der Anzahl von Ladezyklen einteilen. Bei dieser Herangehensweise lassen sich folgende Arten unterscheiden:

  • Kesselmindestlastspeicher,
  • Morgenspitzenspeicher,
  • Tagesspeicher,
  • Wochenendspeicher[4] und
  • Saisonalspeicher.

Kältespeicher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Speicher für Kälte sind grundsätzlich ähnlich aufgebaut wie Fernwärmespeicher. Aufgrund der meist geringen Temperaturspreizung zwischen Vor- und Rücklauf sind diese jedoch bezogen auf Ihre Speicherarbeit zumeist besonders groß.

Eisspeicher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Kältespeichern gibt es noch die Besonderheit der Eisspeicher, die früher als Eiswasserspeicher in Molkereien und Brauereien in Anwendung waren. Dabei wird das Kältemittel (früher zumeist Ammoniak, heute oftmals das FKW-Kältemittel 134a) direkt innerhalb von in einem Wasserbecken liegenden Stahlrohren verdampft. An der Außenseite bilden sich Eisschichten. Dieses Eis speichert die Kälte perfekt, sodass bei stoßartiger Kühlwasserentnahme aus dem Wasserbecken genügend Kälte bereitgestellt werden kann.

Anwendungsbeispiel: In der Milchsammelstelle wurde früher morgens und/oder abends warme Milch angeliefert, die in kurzer Zeit abgekühlt werden musste, was periodisch wiederkehrend kurzfristig hohe Kühlenergien erforderlich machte. Für diese Anwendung ist die Eiswasserspeicheranlage auch heute noch ideal, da das für die Kühlung notwendige Eis über die Nacht oder zumindest über eine längere Dauer und mit einer leistungsschwächeren Kühlmaschine erzeugt werden kann als bei einer Direktkühlung. Müssen beispielsweise 6.000 Liter Milch von 30 °C auf 4 °C zügig abgekühlt werden, so wird dazu eine Eismasse von ca. 2.000 kg benötigt.

Bei neueren Anlagen wird die Kälte von der Kältemaschine direkt auf ein Wasser-Glykolgemisch bei Minusgraden übertragen, das in Kunststoffleitungen in mehreren Rohrreihen durch das Kühlwasserbecken fließt. An den Rohrschlangen bildet sich nun wieder Eis, welches über die hohe Schmelzenthalpie wesentlich mehr Kälte speichern kann als Wasser.[5]

Die mit Eisspeichern erreichte Kosteneinsparung basiert darauf, dass die für die Spitzenlastdeckung vorgesehene Kompressionskältemaschine nicht in der Hochtarifzeit läuft und die notwendige Kälte vom Eisspeicher bereitgestellt wird. In den Nachtstunden (Niedertarifzeit) wird er von der Kältemaschine wieder aufgeladen und somit für den Tag neues Eis bereitgestellt. Neben diesem Kostenvorteil durch günstigere Stromtarife gibt es auch noch einen thermodynamischen Vorteil: In der Nacht ist, bedingt durch die niedrigere Außentemperatur, die Arbeitszahl der Kältemaschine besser, weshalb die für die Eisherstellung notwendige tiefere Temperatur bei geringfügig besserer Arbeitszahl erzeugt werden kann.[6]

Berechnung der Speicherdichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Speicherdichte (kWh/m³) gibt als Kenngröße an, wie viel Energie (kWh) in einen Kubikmeter Speicher gepuffert werden kann. Sie errechnet sich – im Falle ohne Phasenumwandlung – durch:

wobei:

die Temperaturdifferenz zwischen einströmenden und ausströmenden Medium des Speichers in Kelvin,
die Dichte in kg m−3 und
die Wärmekapazität kJ kg−1 K−1 ist.[5]

Bei einer Phasenumwandlung wird die Speicherdichte zusätzlich erhöht. Die im Phasenwechsel gespeicherte Energie errechnet sich zu:

wobei:

die Dichte in kg m−3
L ist die Schmelzenthalpie kJ kg−1

Typische Speicherdichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kältespeicher auf Basis einer Wasserfüllung: 7 kWh/m³ bzw. je Grad Temperaturdifferenz 1,16 kWh/m³K [5]
  • Kältespeicher mit Phasenumwandlung von Wasser (fest-flüssig): 60 bis 80 kWh/m³ [5]
  • Druckloser Fernwärmespeicher auf Basis einer Wasserfüllung: 30 - 40 kWh/m³ (bei Mehrzonen-Systemen auch mehr)
  • Fernwärmedruckspeicher: 90 kWh/m³

Liste großer Fernwärmespeicher und Kältespeicher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Realisierte Speicher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen Standort Volumen in m³ Energie in MWh Typ Sonstige Hinweise
Marstal Fernwärme Marstal (DK) 75.000 4.350 Wärme Erdbecken-Wärmespeicher für Nahwärmenetz mit 2.200 Einwohnern, Betriebszeitraum seit 2012[7][8]
EVN AG Gedersdorf, Kraftwerk Theiß /NÖ 50.000 2.200[4] Wärme Höhe 25 m, Durchmesser 50 m, Wärmelieferung für Krems und Gedersdorf durch die EVN Wärme GmbH[1] auch etwa 15 km nach Grunddorf
Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM) Mannheim 45.000 1.500 Wärme Höhe 36 m, Durchmesser 40 m, max. Wassertemperatur 98 °C. Unterstützt Fernwärmenetz Raum Mannheim, Heidelberg, Speyer.[9]
Stadtwerke Potsdam HKW Potsdam Süd 41.224 1.200 Wärme Höhe 48 m, Durchmesser 45 m, Inbetriebnahme Januar 2016; ca. 11,6 Mio Projektkosten[10]
Linz AG Linz, Fernheizkraftwerk Linz-Mitte 34.500 1.350 Wärme Höhe 65 m, Durchmesser 27 m; Speichertemperatur zwischen 55 und maximal 97 °C[11]
N-ERGIE AG Nürnberg, Heizkraftwerk Sandreuth 33.000 1.500 Wärme Höhe 70 m, Durchmesser 26 m; druckloser Zwei-Zonen-Speicher mit Temperaturen bis 113 °C, Investvolumen 12 M€, Inbetriebnahme Jan 2015[12][13]
Dong Energy Dänemark, Kraftwerk Studstrup 30.000 1.200 Wärme [14]
Stadtwerke Flensburg Flensburg 29.300 1.100 Wärme Inbetriebnahme Januar 2013 mit 30 MW E-Kessel[15]
Salzburg AG Salzburg 29.000 1.100 Wärme Höhe 44 Meter, Durchmesser 29 m, im Dezember 2011 in Betrieb genommen[16][17]
Fernwärme Verbund Saar GmbH Dillingen/Saar, ZKS-Gelände 22.800 912 Wärme Höhe 60 m, Durchmesser 22 m, Foto[18]
Kraftwerk Timelkam Timelkam, Österreich 20.000 800 Wärme max. Wassertemperatur 98 °C, Inbetriebnahme Ende 2009[19][4]
E.ON Thüringer Energie AG Jena 13.000 520 Wärme Höhe 43 Meter, Durchmesser 21 Meter; Bauzeit 2010–2011.[20]
Hrvatska Elektroprivreda Osijek, Kroatien 11.400 Wärme Höhe 50 Meter, Durchmesser 17,8 Meter, Betriebsdruck 16 bar[20].
Wien Energie Wien 11.000 850 Wärme Zwei Speicher, je: Höhe 45 Meter, Durchmesser 14 Meter; Druckspeicher 6 bar (Kopfdruck); Inbetriebnahme Ende 2013[21][20]
Fernheizwerk Neukölln AG Berlin, Heizwerk Weigandufer 10.000 300 Wärme Höhe 22 Meter, Durchmesser 26 Meter; umgebauter Heizöltank, 2,8 M€, Inbetriebnahme März 2015, 4*2,5 MW E-Heizer [22][23]
Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Augsburg,Heizkraftwerk Augsburg Ost 8.000 320 Wärme [24]
Stadtwerke Chemnitz Chemnitz, Georgstraße 8.000 Wärme 36 Stück Druckspeicher (50° 50′ 32,49″ N, 12° 55′ 14,44″ O)
Stadtwerke Münster Münster 8.000 Wärme Vier Speicher á 2000 m³, zum GuD-Kraftwerk Münster Hafen; installiert im alten Kohlebunker am Hafen[25]
Energieversorgung Offenbach Offenbach, Goethering 8.000 250 Wärme [26] Investition von 2,36 M€ für Speicher und Regleranlagen [27]
EVH GmbH Halle (Saale), HKW Dieselstraße 6.800 280 Wärme Höhe 22 m, Durchmesser 22 m; Inbetriebnahme 2006[28]
Østkraft Rønne 6.700 268 Wärme Holz als Energieträger: Tabelle 19 mit Beschreibung der Anlage[29]
Boehringer Ingelheim Biberach 6.500 45 Kälte Höhe 27 m[30][31]
Stadtwerke München München 5.700 330 Wärme Betriebszeitraum seit 2007[32]
Vestkraft a.m.b.a. Måbjerg bei Holstebro 5.000 200 Wärme Holz als Energieträger: Schaubild 25, Verfahrensfliessbild der Anlage[29]
Assens Fjernvarme[33] Assens 5.000 200 Wärme Zwei Speicher á 2.500 m³; Umbau von alten Öltanks[29]
E.ON Hanse Wärme GmbH Hamburg 4.150 240 Wärme "Hamburg II", Betriebszeitraum seit 2010[34]
Elektrizitätswerk Wels AG Wels 4.000 160 Wärme
Stadtwerke Chemnitz Chemnitz, Georgstraße 3.500 32 [35] Kälte Höhe 19 m, Durchmesser 17 m; Kurzzeit- Großkältespeicher[36][37]
Stadtwerke Leipzig Leipzig, Arno-Nitzsch-Straße 3.000 225 Wärme 9 Speicher je Höhe 29 m, Durchmesser 4 m, Druckspeicher; 3,5 Mio Euro.[38]
Gemeindewerke Großkrotzenburg Großkrotzenburg 2.800 100 Wärme Höhe 25 m, Durchmesser 12 m, Flachbodentank, System Hedbäck (schwimmende Düse), kann zur Druckhaltung genutzt werden.[39]
Pimlico District Heating Undertaking London 2.500 100 Wärme Höhe 41 Meter, Inbetriebnahme 1950, ursprünglich versorgt durch Battersea Power Station [40]
Fernwärme Ulm GmbH Ulm, MHKW Donautal 2.500 140 Wärme Höhe 29 Meter, Durchmesser 11,5 Meter; Betriebsdruck 5,7 bar; Inbetriebnahme 2014, Projektkosten ca. 2,8 Mio Euro [41]
Solarcomplex Emmingen-Liptingen,Bioenergiedorf Emmingen 1.000 46 Wärme Höhe 6,4 m, Durchmesser 16 m; Temperaturbereich 55 °C bis 95 °C; 1000 W maximale Leistung; oberirdischer Tankspeicher[42][43]
Stadtwerke Rosenheim Rosenheim, Färberstraße 500 20 Wärme Höhe 20 Meter, Durchmesser 4 Meter, 2 Stück, Foto[44]
Bioenergie Steyr Behamberg, Ramingdorf 5 250 17,5 Wärme Höhe 20 Meter, Durchmesser 4,2 Meter, Betriebsdruck 16 bar, Speichertemperatur 160 °C; Inbetriebnahme Oktober 2012[4][45]
Stadtwerke Zehdenick Zehdenick, Friedhofstraße 150 10,5 Wärme 3 Speicher je Höhe 11 Meter, Durchmesser 2,5 Meter, Betriebsdruck 16 bar, Speichertemperatur 85 °C; Inbetriebnahme Januar 2004[46]
medl GmbH Mülheim an der Ruhr, Duisburger Straße 50 900 57,6 Wärme 4 Speicher á 225.000 l, 2 Speicher IB 1998, Erweiterung um 2 Speicher in 2015

Betrieb mit Wasser, 115/60 °C, 8 bar

Berechnet mit den Angaben zum Volumen und den Werten der typischen Speicherdichten.

Speicher in Planung und Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rohbau des Kieler Fernwärmespeichers, Juni 2016
Unternehmen Standort Volumen in m³ Energie in MWh Typ Sonstige Hinweise
Vattenfall Europe Wärme AG Berlin, Heizkraftwerk Reuter West 60.000 2.500 Wärme Durchmesser 44 m, Höhe 45 m; Investvolumen ca 20 M€, Inbetriebnahme 2016 geplant [47]
Stadtwerke Kiel Kiel 42.000 Wärme Höhe 60 m, Inbetriebnahme Ende 2016 geplant [48]
Stadtwerke Düsseldorf Düsseldorf, Auf der Lausward 35.000 1.480 Wärme Höhe 57 m, Durchmesser 30 m; Inbetriebnahme Ende 2016 geplant[49]
Vattenfall Hamburg, Heizkraftwerk Tiefstack 20.000 900 Wärme geplante Inbetriebnahme 2014[50]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Machbarkeitsstudie (PDF; 16,3 MB) zur Stärkung der Kraft-Wärme-Kopplung durch den Einsatz von Kältespeichern in großen Versorgungssystemen, Chemnitz
  • Saisonalspeicher.de Das Wissensportal für die saisonale Wärmespeicherung

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Umwelterklärung Kraftwerk Theiß 2012 Stand November 2012.
  2. Video: Kurzfilm der die Errichtung und die Nutzung des Fernwärmespeichers einer Londoner Wohnsiedlung beschreibt auf YouTube, vom 29. August 2010.
  3. FfE: Funktionale Stromspeicher: Herleitung und Definition.
  4. a b c d e Andreas Oberhammer: Fernwärmespeicher. Fernwärmetage 2012 (PDF-Datei).
  5. a b c d Ernst-Rudolf Schramek: Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 07/08. Stand: 11. September 2010. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  6. Eisspeicher Photos tu-dresden.de, Stand: 11. September 2010.
  7. PlanEnergi: Summary technical description of the SUNSTORE 4 plant in Marstal. 12. Dezember 2013; abgerufen am 3. Januar 2016 (PDF, englisch).
  8. Marstal | Saisonalspeicher.de. In: www.saisonalspeicher.de. Abgerufen am 10. Juni 2016.
  9. MVV Energie: Neuer Fernwärmespeicher wird ins Netz eingebunden. Pressemitteilung. 13. Juni 2013; abgerufen am 17. Juni 2016.
  10. Märkische Allgemeine Zeitung: Gigantischer Wärmespeicher für Potsdam. 14. Januar 2016; abgerufen am 15. Januar 2016.
  11. Linz AG: Fernheizkraftwerk Linz-Mitte. Abgerufen am 15. Januar 2016.
  12. N-ERGIE: Wärmespeicher der N-ERGIE: Inbetriebnahme erfolgreich. Pressemitteilung. 9. Januar 2015; abgerufen am 17. Juni 2016.
  13. N-ERGIE: Wahrzeichen der Energiewende - Der Wärmespeicher der N-ERGIE. Juni 2015; abgerufen am 17. Juni 2016 (PDF).
  14. DONG Energy A/S (Hrsg.): The Studstrupværket. CHP plant. S. 6 (englisch, Online [abgerufen am 13. September 2013] Broschüre).
  15. Stadtwerke Flensburg: Kraft-Wärme-Kopplung - Umweltschonende Erzeugung. Abgerufen am 17. Juni 2016.
  16. Fachzeitschrift "ZEK", Ausgabe Dezember 2011
  17. lebens.linien, Nachrichten für Kunden der Salzburg AG. ; abgerufen am 13. Juni 2016.
  18. Bild vom Dillinger Hafen und mittig der Fernwärmespeicher auf dem dahinter liegenden Hüttengelände, Stand 2017-06-16.
  19. Beschreibung des Projektes Seite 11 (PDF) Stand 20. Oktober 2010.
  20. a b c Wärmespeicher - Bilfinger Bohr- und Rohrtechnik GmbH. In: www.bur.bilfinger.com. Abgerufen am 15. Juni 2016.
  21. Weltweit erster Hochdruck-Wärmespeicher. Magistrat der Stadt Wien (Energieplanung), 2014; abgerufen am 17. Juni 2016.
  22. Investition in die Wärmewende: Wärmespeicher und Tauchsieder im Trend
  23. FHW Neukölln AG nimmt Wärmespeicher und Power-to-Heat Anlage in Betrieb, Pressemitteilung vom 5. März 2015
  24. Herstellerangabe von Kraftanlagen München (Memento vom 21. Oktober 2004 im Internet Archive) Stand 31. Dezember 2008.
  25. GuD-Anlage und Fernwärmespeicher auf den Seiten der Stadtwerke Münster
  26. https://www.evo-ag.de/technik-und-umwelt/heizkraftwerk/
  27. Stadtwerke Offenbach: Geschäftsbericht 2013, Konzernanlagevermögen zum 2013-12-31, Anschaffungs- und Herstellungskosten, S. 26
  28. Pressemitteilung vom 25. September 2012
  29. a b c Schema der Anlage Fernwärme Måbjerg (PDF-Datei; 180 kB) Stand: 31. Dezember 2008.
  30. F&E für große Kältespeicher stößt auf Resonanz. Stand 21. Mai 2009.
  31. Responsible Care®-Bericht 2009: Neue Kälteversorgung in Biberach (Memento vom 5. Februar 2007 im Internet Archive) (PDF-Datei) Seite 21, Stand 21. Mai 2009.
  32. München | Saisonalspeicher.de. In: www.saisonalspeicher.de. Abgerufen am 10. Juni 2016.
  33. Photo der Fernwärmespeicher Stand 25. Juli 2010.
  34. Hamburg II | Saisonalspeicher.de. In: www.saisonalspeicher.de. Abgerufen am 10. Juni 2016.
  35. Fernkälte. Abgerufen am 11. Mai 2017.
  36. Beschreibung des Kältespeicherprojektes Chemnitz Stand 31. Dezember 2008.
  37. Chemnitzer Großkältespeicher (PDF-Datei), Stand 12. September 2010.
  38. Speicher für das Leipziger Fernwärmenetz
  39. Kai Imolauer: Groß-Pufferspeicher zur Besicherung des Fernwärmenetzes Großkrotzenburg, Kursbuch Stadtwerke, Dez 2013
  40. [1]
  41. Erfahrungsbericht zum Wärmespeicher der FUG 5. April 2014
  42. http://www.solarcomplex.de/energieanlagen/bioenergiedoerfer/emmingen.html
  43. Großwärmespeicher Emmingen. Abgerufen am 12. Mai 17.
  44. Power Bladl Kundenzeitschrift der Stadtwerke Rosenheim (PDF-Datei; 437 kB), Titelseite und Seite 6, Stand 31. Mai 2009.
  45. Andreas Oberhammer: Biomassefernwärme für Steyr. Fernwärmetage 2013, (PDF-Datei; 18,2 MB)
  46. [2]
  47. Wärmespeicher am Standort Reuter West, Faltblatt März 2013
  48. Stadtwerke Kiel: 24 Betonmischer im Einsatz: Stadtwerke gießen Bodenplatte für neuen Wärmespeicher. Pressemitteilung. 21. August 2015; abgerufen am 17. Juni 2016.
  49. Stadtwerke Düsseldorf: Ein Fernwärmespeicher soll das neue Erdgaskraftwerk auf der Lausward noch klimafreundlicher und flexibler machen. Pressemitteilung. 8. April 2015; abgerufen am 17. Juni 2016.
  50. Vattenfall: Erster Spatenstich für Wärmespeicher durch Bürgermeister Scholz. Pressemitteilung. 8. August 2013; abgerufen am 17. Juni 2016.