Fränkischer Dünenweg

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Fränkischer Dünenweg
Wandermarkierung
Wandermarkierung
Karte
Karte des Wanderweges
Daten
Länge 84,9 kmdep1
Lage Deutschland, Bayern
Markierungszeichen FDW.png
Startpunkt Altdorf bei Nürnberg
49° 23′ 17,9″ N, 11° 21′ 21,9″ O
Zielpunkt Altdorf bei Nürnberg
49° 23′ 17,9″ N, 11° 21′ 21,9″ O
Typ Rundwanderweg
Höchster Punkt 613 m, Moritzberg
Niedrigster Punkt 308 m, Schwaig bei Nürnberg
Besonderheiten Prädikatswanderweg
Das Höhenprofil, Start Altdorf in Richtung der Etappen

Der Fränkische Dünenweg ist ein etwa 85 Kilometer langer Rundwanderweg im Landkreis Nürnberger Land.

Wegverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altdorf bei Nürnberg (Bahnhof) – RöthenbachErnhofen (Egelsee) – Albhochfläche nahe KlingenhofEntenberg – Nonnenberg – MoritzbergHaimendorfGrüne AuHimmelgartenRöthenbach an der PegnitzWetzendorfRückersdorfBehringersdorfSchwaigLaufamholz – Hirschenkopf – Brunner Berg – BrunnUngelstettenMoosbachFeuchtKugelhammer – Brückkanal – GsteinachSchwarzenbruckBurgthannGrünsbergPrackenfels – Altdorf.

Der genaue Wegeverlauf ist einsehbar in OpenStreetMap als Fränkischer Dünenweg[1].

Wegbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fränkische Dünenweg führt durch eine weniger bekannte aber einzigartige vom Sand geprägte Landschaft im Süden des Landkreises Nürnberger Land. Diese Landschaft wurde während der letzten beiden Eiszeiten geformt und ist heute fast überall bewaldet. Der Wanderweg verläuft in Teilen durch die Sandachse Franken und führt über Sanddünen, durch Fels- und Flusslandschaften. Ziel- und Ausgangspunkt ist Altdorf bei Nürnberg.

Etappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgende Etappenempfehlung wendet sich an geübte Wanderer. Die Etappenorte sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln des VGN erreichbar.

Etappe 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altdorf – Weißenbrunn, Länge etwa 14 Kilometer.

Altdorf – Röthenbach bei Altdorf – Flechten-Kiefernwald südlich von Leinburg – Egelsee bei Ernhofen – Buchenwald bei Weißenbrunn – Weißenbrunn

ÖPNV: S-Bahn-Station Altdorf (Linie S2) zur Bushaltestelle in Weißenbrunn (Linie 331)

Sehenswertes:

Etappe 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißenbrunn – Röthenbach a.d. Pegnitz, Länge etwa 17 Kilometer.

Weißenbrunn – Entenberg – Buchenberg – Nonnenberg – Gersdorf – Rheuter Berg – Moritzberg – Haimendorf – Grüne Au – Himmelgarten – Letten – Röthenbach a.d. Pegnitz

ÖPNV: Bushaltestelle Weißenbrunn (Linie 331) zur S-Bahn-Station Röthenbach a.d. Pegnitz (Linie S1)

Sehenswertes:

  • Buchenwald auf der Albhochfläche bei Weißenbrunn
  • Silbersandhöhlen rund um Weißenbrunn und Entenberg (z. B. Heidenloch)
  • Moritzberg
  • Räthschlucht des Himmelbaches nahe Letten

Etappe 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Röthenbach a.d. Pegnitz – Brunn, Länge etwa 19 Kilometer.

Röthenbach a.d. Pegnitz – Rückersdorf – Pegnitzgrund – Behringersdorf – Malmsbach – Laufamholz – Hirschenkopf – Brunner Berg – Brunn

ÖPNV: S-Bahn-Station Röthenbach a.d. Pegnitz (Linie S1) zur Bushaltestelle in Brunn (Linie 54).

Sehenswertes:

  • Röthenbach a.d. Pegnitz (Conradtysiedlung)
  • Pegnitztalgrund
  • Schwaig mit Schloss Malmsbach und Schloss Schwaig

Etappe 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunn – Feucht, Länge etwa 18 Kilometer.

Brunn – Röthenbachtal – Ungelstetten – Kalter Brunnen - Rote Marter – Moosbach – Hubertusbrunnen – Feucht

ÖPNV: Bushaltestelle Brunn (Linie 54) bis zur S-Bahn-Station Feucht (Linien S2 und S3).

Sehenswertes:

Etappe 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feucht – Altdorf, Länge etwa 22 Kilometer.

Feucht – Röthenbach bei Sankt Wolfgang – Ludwig-Donau-Main-Kanal mit Brückkanal – Schwarzachschlucht bei Schwarzenbruck – Ochenbruck – Affalterbach – Schwarzachtalwiesengrund – Burgthann – Grünsberg – Prackenfels – Altdorf

ÖPNV: S-Bahn-Station Feucht (Linien S2 und S3) bis zur S-Bahn-Station Altdorf (Linie S2)

Sehenswertes:

Wegmarkierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gesamte Weg ist durchgehend gut markiert mit gelb-weißen Schildern.

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weg wurde vom Fränkischen Albverein[2] angelegt und am 23. September 2012[3] offiziell eröffnet. Er war von 2012 bis 2015 als Qualitätswanderweg zertifiziert. Zudem erhielten die 40 Meter hohen Sanddünen im Nürnberger Reichswald bei Altdorf 2016 den Titel "Gestein des Jahres 2016[4]".

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verlauf Fränkischer Dünenweg in OSM@1@2Vorlage:Toter Link/hiking.waymarkedtrails.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Abgerufen am 26. Januar 2013)
  2. Fränkischen Albverein, Wegbeschreibung (Abgerufen am 1. August 2016)
  3. Eröffnung September 2012 (Memento des Originals vom 13. September 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mein-mitteilungsblatt.de (Abgerufen am 26. Januar 2013)
  4. ORRin Julia Schmid: Nürnberger Sanddünen sind Gestein des Jahres 2016. Bayerisches Landesamt für Umwelt, 25. Juli 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fränkischer Dünenweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien