Gerhard Schwetje

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Gerhard Schwetje (* 3. April 1936 in Trier) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Pfarrer.

Er wuchs in Wittlich auf und machte am Cusanus-Gymnasium Abitur. Anschließend studierte er Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg, Bonn und Mainz. Nach dem Studium war er von 1962 bis 1966 im Landratsamt Saarburg tätig, dann ein Jahr bei der Bezirksregierung Trier und zwei Jahre im Mainzer Wirtschafts- und Verkehrsministerium. 1969 wurde Schwetje Landrat des neu gebildeten Kreises Landau-Bad Bergzabern. Auf seine Initiative hin wurde der Landkreis später umbenannt in Südliche Weinstraße. Von 1982 bis 1991 war Schwetje Trierer Regierungspräsident. Nach dem Machtwechsel im Land 1991 wurde die SPD zum ersten Mal stärkste Partei in Rheinland-Pfalz, wurde Schwetje abgelöst und war dann fünf Jahre Direktor der Katholischen Akademie Trier.

1994 starb seine Frau und er entschied sich Priester zu werden. Er betrieb Eigenstudien und absolvierte zwei Pastoralsemester und wurde am 5. Juli 1997 von Bischof Hermann Josef Spital in Trierer Dom zum Priester geweiht. Danach war Schwetje bis 2011 als Krankenhauspfarrer in Saarlouis tätig.

Der Landkreis Südliche Weinstraße ernannte ihn 2011 zum ersten Ehrenbürger des Kreises.

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