Wittlich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Wittlich
Wittlich
Deutschlandkarte, Position der Stadt Wittlich hervorgehoben

Koordinaten: 49° 59′ N, 6° 53′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 49,64 km2
Einwohner: 19.069 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 384 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54516
Vorwahl: 06571
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 134
Stadtgliederung: Stadtmitte + 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schlossstraße 11
54516 Wittlich
Website: www.wittlich.de
Bürgermeister: Joachim Rodenkirch (CDU)
Lage der Stadt Wittlich im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Eifelkreis Bitburg-PrümLandkreis BirkenfeldLandkreis Cochem-ZellLandkreis VulkaneifelTrierLandkreis Trier-SaarburgRhein-Hunsrück-KreisBernkastel-KuesBraunebergBurgen (bei Bernkastel-Kues)ErdenGornhausenGraach an der MoselHochscheidKestenKleinichKommenLieser (Gemeinde)LösnichLongkampMaring-NoviandMinheimMonzelfeldMülheim an der MoselNeumagen-DhronPiesportÜrzigVeldenzWintrichZeltingen-RachtigBausendorfBengel (Mosel)Diefenbach (bei Wittlich)FlußbachHontheimKinderbeuernKinheimKrövReilWillwerscheidBettenfeldDierfeldEckfeldEisenschmittGipperathGreimerath (Eifel)GroßlittgenHasborn (Eifel)Karl (Eifel)LaufeldManderscheidMeerfeldMusweilerNiederöfflingenNiederscheidweilerOberöfflingenOberscheidweilerPantenburgSchladtSchwarzenborn (Eifel)WallscheidBerglichtBreitBüdlichBurtscheid (Hunsrück)DeuselbachDhroneckenEtgertGielertGräfendhronHeidenburgHilscheidHorathImmertLückenburgMalbornMerschbachNeunkirchen (Hunsrück)RorodtSchönberg (bei Thalfang)TallingThalfangBurg (Mosel)EnkirchIrmenachLötzbeurenStarkenburg (Mosel)Traben-TrarbachAltrichArenrathBergweilerBinsfeld (Eifel)Bruch (Eifel)DierscheidDodenburgDreisEsch (bei Wittlich)Gladbach (Eifel)HeckenmünsterHeidweilerHetzerath (Eifel)HupperathKlausen (Eifel)LandscheidMinderlittgenNiersbachOsann-MonzelPlatten (bei Wittlich)PleinRivenichSalmtalSehlem (Eifel)MorbachWittlichKarte
Über dieses Bild
Wittlich – Stadtmitte

Wittlich an der Lieser ist die Kreisstadt des rheinland-pfälzischen Landkreises Bernkastel-Wittlich und Sitz der Verbandsgemeinde Wittlich-Land. Mit etwa 19.500 Einwohnern ist Wittlich die größte Stadt zwischen Trier und Koblenz und ein Mittelzentrum.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Südeifel an der Lieser in einem Seitental der Mosel am nördlichen Rand der Wittlicher Senke. Dieser Landschaftsraum wird im Westen durch die Moseleifel und im Osten durch das Moseltal begrenzt.

Stadt- bzw. Gemeindeteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bombogen (Ortsbezirk)
    • Weierhof
  • Dorf (Ortsbezirk)
  • Lüxem (Ortsbezirk)
    • Finnbachhof
  • Neuerburg (Ortsbezirk)
    • Nikolaushof
    • Scheuerhof
    • Seitertshof
    • Ulmenhof
  • Wengerohr (Ortsbezirk)
    • Missionshaus St. Paul
    • Wahlholz
    • Hof Braunenstein
  • Wittlich (Kernstadt)
    • Abachsmühle
    • Bastenmühle
    • Gut Blumenscheid
    • Bohlensmühle
    • Hof Breit
  • Brückenmühle
  • Hof Failz
  • Landhaus Felsenburg
  • Fintenhof
  • Forsthaus Failz
  • Grünewald
  • Hasenmühle
  • Haus Kaster
  • Helenenhof
  • Hinter der Breit
  • Haus Huwer
  • Haus Kunk
  • Mariahof
  • Neumühle
  • Quellenhof
  • Rotmühle
  • Walburgishof
  • Zweibächen
  • Layenhof
  • Weinhof Portnersberg

(Quelle unter:[3][4] Die genannten Ortsbezirke waren bis zum 7. Juni 1969 eigenständige Gemeinden.[5])

Blick vom Fintenhügel auf die Stadt Wittlich

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jahresniederschlag für Wittlich beträgt 721 mm und die Anzahl der Sonnenstunden summiert sich auf 1861 Stunden. Die mittlere Luftfeuchte liegt bei 84 % und die mittlere Lufttemperatur (2 m) bei 9,7 °C. Die Angaben beziehen sich auf einen Zeitraum von 1994 bis 2012.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Römische Villa
Skizze von Schloss Philippsfreude

Die ältesten bekannten Überreste menschlicher Siedlungstätigkeit stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. In römischer Zeit bestand direkt an der Lieser, unter der heutigen Autobahnbrücke eine stattliche Villa rustica.

Die erste schriftliche Nennung Wittlichs stammt aus dem Jahr 1065.

1291 verlieh König Rudolf von Habsburg (1218 bis 1291) Wittlich zusammen mit den Orten Saarburg, Bernkastel, Welschbillig, Mayen und Montabaur die Stadtrechte.

Der Bau des erzbischöflichen Schlosses Ottenstein am heutigen Schlossplatz wurde 1428 vollendet.[6] Kurfürst Johann Philipp erbaute 1763 ein zweites Lustschloss, Philippsfreude genannt.[7]

Im Kurfürstentum Trier, das bis 1803 existierte, bildete das Amt Wittlich einen Verwaltungsbezirk. Nach der Franzosenzeit wurde Wittlich Sitz der Bürgermeisterei Wittlich und des Kreises Wittlich.

1912 wurde in Wittlich das erste deutsche Jugendgefängnis errichtet, das auch heute an die Justizvollzugsanstalt Wittlich angrenzt.

Am 9. November 1974 starb der RAF-Terrorist Holger Meins in der Wittlicher Justizvollzugsanstalt an den Folgen eines Hungerstreiks.[8]

Im Jahr 2009 wurde die Stadt Wittlich in das Programm Aktive Stadtzentren des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen.

  • Neugestaltung des Geländes rund um das Missionshaus St. Paul: Bau eines Generationendorfes sowie Seniorenheim, Pfadfinderunterkunft, Ärztehaus, Ausflugslokal und Hotel.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahlen auf dem Gebiet der Stadt. In Wittlich leben Menschen aus 86 Nationen. Der Ausländeranteil liegt bei 15 % (Gesamtdeutschland 22 %, Rheinland-Pfalz 10 %).

Jahr Einwohner
1969 10.117
1979 15.099
1989 15.658
1999 17.567
2009 18.081
2014 18.405
2016 18.748
2017 18.906
2018 18.995
Grafik der Einwohnerentwicklung

Industrialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soziale und wirtschaftliche Entwicklung im 19. Jh.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung vor und während der Industrialisierung in Wittlich war geprägt von Bevölkerungswachstum, Auswanderung und Sozialfürsorge aufgrund wachsender Armut.

Sozialfürsorge und Auswanderung

Die gewachsene Bevölkerung bestand zu einem Großteil aus armen Leuten. Daher wurde zur Bekämpfung der Hungernot der ,,Verein von Wittlich“ (1817) gegründet. Die erste institutionalisierte Umsetzung der Armenunterstützung in der Stadt Wittlich ging von einer Wittlicher Frauenbewegung aus, die den Armen Hilfe bot, indem sie ihnen Nahrung und Geld spendete. Am 17. Januar 1832 entstand in Wittlich eine ,,Armen-Koch-Anstalt“ (vergleichbar mit der Wittlicher Tafel).[9]

Aufgrund von Missernten (1846/47), zwingendem Militärdienst, schlechten Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten, Mangel an Arbeit, hohen Steuern und Benachteiligung vieler Moselwinzer nahm seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Auswanderung von Wittlich aus zu. Auswanderungsziele waren Amerika, Russland, Rumänien oder Nordafrika (Algerien). Es konnte sich fast ausschließlich der Mittelstand eine Auswanderung leisten, da diese mit hohen Kosten und einer Absicherung verbunden war. In den Jahren 1840–1871 wurden 2133 Übersee-Auswanderer notiert.[10]

Bevölkerungswachstum und Wirtschaft

Das Bevölkerungswachstum nahm zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgrund der hohen Wirtschaftsaktivität überproportional zu. Zwischen den Jahren 1820 und 1900 stieg die Bevölkerungszahl Wittlich von 2002 auf 4066 Bewohner an. Im 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung in nur 8 Jahren vergleichsweise schnell um 2000 Bewohner an.

Außerdem gab eine Vielzahl an Verwirklichungen von Großprojekten, wie beispielsweise dem Kreiskrankenhaus (1900) und der Strafanstalt (1902).[TH1][11]

Während des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Wittlich durch die Märkte der ackerbaubetreibenden und ländlichen Bevölkerung geprägt. Somit wurden weitestgehend lokale Interessen gedeckt. Im folgenden Verlauf des Eintrags werden die bedeutsamsten und die international sowie regional anerkanntesten Unternehmen Wittlich vorgestellt.[12]

Eisenbahnbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge des deutschlandweit aufkommenden Eisenbahnbaus wurde seit den 1850er Jahren über eine Moselbahn (Moselstrecke) von Koblenz nach Trier und einer damit einhergehenden erhofften Eisenbahnanbindung der Stadt Wittlich diskutiert.[13]:137

Während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 wurde das Fehlen dieser Verbindung als gravierend wahrgenommen und die Planungen konkretisiert. Die im August 1871 vorgestellten Pläne wurden in Wittlich als negative Überraschung wahrgenommen, da die Moselbahn an Wittlich vorbei zwischen dem damals selbstständigen Dorf Wengerohr und Platten geführt werden sollte.[13]:138 f.

In der Folge verfasste die Wittlicher Stadtverordnetenversammlung eine Vielzahl von Petitionen und Einlassungen an Reichsregierung und Reichstag, um die direkte Anbindung der Stadt an die Moselstrecke zu erreichen. Mit Verweis auf damit verbundene höhere Kosten durch die Überwindung eines größeren Höhenunterschieds blieben diese jedoch erfolglos.[13]:139–144

Im Jahr 1879 wurde die Moselstrecke Koblenz-Trier eröffnet, der nächstgelegene Bahnhof für Wittlich befand sich wie auch heute noch am Rand von Wengerohr.[13]:154

Unter anderem als Ergebnis der hartnäckigen Lobbyarbeit für eine Wittlicher Direktanbindung wurden in den folgenden Jahren folgende Teilstücke einer von Wengerohr ausgehenden Stichbahn eröffnet (seit den 1980ern stillgelegt):[13]:155–166

  • Wengerohr – Kues 1883
  • Wengerohr – Wittlich 1885
  • Wittlich – Daun 1909/10

Industrialisierung im 20. Jh.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kelterfabrik Merrem & Knötgen

Die Kelterfabrik Merrem & Knötgen wurde 1898 von den Gesellschaftern Joseph Merrem und Matthias Knötgen in Wittlich gegründet und befasste sich zu Beginn mit der Herstellung von Dampfsägewerken und der Anfertigung von Horizontalgattersägen.[14] Zudem versuchte sie sich an der Gliederung des öffentliches Stromnetzes und versorgten einige Privathaushalte, bis die Stadt Wittlich diese als Konkurrenz ansah. Daraufhin legte das Unternehmen ihren Fokus auf die Anfertigung von Wein- Obstpressen, Maschinen, Dampfmaschinen sowie Heuwendern, Jauchepumpen und ihre Reparatur.[15]

Ihren größten Erfolg erzielten die Unternehmer durch die Kelterei, bei dieser sie auch die größten Exporterfolge erzielten. Neue Maschinen wie Spindelpressen erleichterten ihre Arbeit und ermöglichten der großen Anfrage nachzukommen. Insgesamt wurden deutschlandweit 28 Anlagen der Firma in Betrieb genommen. Für ihre herausragenden gewerblichen Leistungen erhielten sie die bronzene Staatsmedaille 1912 sowie 1914 die Goldmedaille in Budapest. Durch ihre internationalen Firmenvertretungen wie z. B. in Buenos Aires erlangten sie als 1. Firma Weltgeltung und waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Wittlich, der vielzählige Arbeitsplätze bot.[16]

Im Jahr 1917 wurde die Fabrik an den Keltereifachmann Julius Heiden verkauft. Merrem & Knötgen überlebten beide Weltkriege, bis sie im Jahr 1975 wegen gesundheitlichen Gründen geschlossen wurden.[17]

Holzindustrie

Die Wittlicher Holzindustrie war ein wichtiger Zweig, der zum industriellen Aufschwung in Wittlich beitrug. Seit den 1910er Jahren gab es vielfältige Berichte über den Aufbau einer Holzindustrie, die immer konkreter wurden[18]. Dr. Baltz, der Vorsitzende des Vereins zur industriellen Entwicklung in der Südeifel, verfolgte ebenfalls die Entstehung des Unternehmens Firma Hausmann, Holzindustrie aus Blomberg, welches linksseitig der Bahnstrecke Wittlich-Daun erbaut wurde. Das Richtfest war am 13. Dezember 1913. Die Holzindustrie beschäftigte sich mit der Fertigung von Sperrholz, das wichtig für die Bau- und Möbelschreinerei war. Das Unternehmen wurde mehrmals verkauft und war auf der Gewerbeschau in Trier 1925 vertreten. Ende der 1920er Jahre geriet die Wittlicher Holzindustrie in Zahlungsschwierigkeiten, sodass 1929 ein Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses eröffnet wurde, welches das Amtsgericht Wittlich aufhob. Über den weiteren Verlauf der Holzindustrie in den 1930er Jahren gibt es keine weiteren Quellen, jedoch ist bekannt, dass die Firma sich Ende der 1930er Jahre zur größten Wittlicher Fabrik und zum größten Arbeitgeber entwickelte.[19]

Säge- und Holzwerke

Ein herausgehobener Faktor der Industrialisierung in Wittlich waren die Holz- beziehungsweise Sägewerke, die sich mit Holzhandel, Holztrocknung, Holzverarbeitung, sowie Holzerzeugnissen beschäftigten. Nennenswerte Betriebe waren unter anderem das Säge- und Hobelwerk von Hubert Becker, welches im Jahr 1889 gegründet wurde und damit zu einem der ältesten holzverarbeitenden Betriebe der Stadt Wittlich gehörte. Etwas später, am 16. April 1920, wurde die „Wittlicher Holzwerke“ GmbH gegründet, welche, bis zu ihrer endgültigen Auflösung am 6. April 1926, mehrmals zum Verkauf beziehungsweise zur Versteigerung freigegeben wurde.[20]

Chemische Fabrik Ermann und Co.

Als kleiner Unternehmer gründete der jüdische Bürger Salomon Ermann-Bach am 31. Januar 1884 ein Unternehmen zur Herstellung von Schmier- und Schuhfetten. In den ersten 25 Jahren war der Erfolg nur mäßig, im Jahr 1909 expandierte die Firma jedoch und beantragte ein neueres und größeres Fabrikgelände auf dem Kalkturm. Trotz Stagnation des Betriebes begannen die konkreten Planungen der Produktionsstätte unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg. Die neue Anlage wurde vermutlich 1921 fertiggestellt.

Die Firma wuchs nach und nach zu einer internationalen Größe an, da ihre ,,Ermin Schuhwichse‘‘ sehr erfolgreich war und die Fabrik ihr Produktionsspektrum erweiterte. Man nahm an großen Messen teil und erweiterte das Fabrikgelände in den nachfolgenden Jahren erheblich. 1926 wurde die bisherige Einzelfirma in eine offene Handelsgesellschaft umgewandelt, an welcher Salomon Ermann- Bach, Josef Bach, sowie Otto und Alfred Ermann beteiligt waren. Zu dieser Zeit unternahm Alfred Ermann auch vermehrt Reisen durch einige Länder Europas, um für seine Produkte zu werben und den Absatzradius der Firma zu vergrößern.

Signifikant für Ermann & Co. ist die Erfindung der ,,Sprungdeckeldose‘‘, einer Blechdose, welche mit einer Sprungfeder versehen war und automatisch aufsprang, wenn man den Verschluss öffnete.

Trotz ihres hohen Bekanntheitsgrades wurden die Eigentümer der Firma im Rahmen der ,,Arisierung jüdischer Betriebe‘‘ 1936 enteignet. Geplant war, dass der Konzern gegen eine Gebühr verpachtet werden sollte, jedoch wurden die Pächter schon nach kurzer Zeit vertragsbrüchig und die Zahlungen blieben aus. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurden die Inhaber in Briefen beschimpft und selbst ein Gerichtsverfahren bewirkte keine Veränderung. Ende 1941 wurde dann auch Alfred Ermanns Konto von den Nationalsozialisten eingezogen. Alfred Ermann wurde nach erfolgter Emigration in die Niederlande 1943 im Vernichtungslager Sobibor ermordet.

Sonstige Fabriken

In Wittlich besitzen nicht nur große und relativ bekannte Unternehmen eine lange Tradition, auch der Mittelstand, der durch viele kleine Betriebe die Industrialisierung in Wittlich vorangetrieben und erhalten hat, hat dazu beigetragen, dass sich die Wirtschaft in Wittlich bis in die Gegenwart hinein auf einem konstant hohen Niveau befindet. Deshalb sollen nun an dieser Stelle auch weniger bekannte Fabriken und Betriebe eine Erwähnung finden:[13]

Name der Fabrik Besitzer Erwähnung Sonstiges
Hefefabrik Heinrich Neuerburg 1866 geschlossen Burgstraße
Conditoreiwaren-Fabrik Johann Peter Mohr 1882 bestand sie noch
Zuckerwaren-Fabrik Johann Peter Mohr 1888–1893
Wachslichter-Fabrik Peter Pazen Gründung 1890 Trierstraße 173
Mineralwasser- und Limonadenfabrik Christof/Philipp Oberst 1886 bis ca. 1906 gegründet (vermutlich in Trier)
Limonadenfabrik Peter Schäfer (wurde später von Heinrich Kaster übernommen) 1921 Feldstraße 4
Stuhl-Fabrik Friedrich Becker 1905 gegründet 1908 Geschäftverlegung nach Trier
Stuhl-Fabrik Carl Frings & Co Carl Frings 1919 Einstellung von Mitarbeitern
Stuhl-Fabrik mit Reparaturwerkstätte Johann Jost 1909
Bürsten- und Pinselfabrik Emil Scheffmacher 1905
Zigarren-, Tabak- und Zigarettengeschäft Emil Scheffmacher 1905
Strohhülsenfabrik Johann Müller 1912
Obstkraut- und Marmeladenfabrik Anton Lombard 1917 Sporgraben
Wittlicher Pyrolith-Werk Matthias Josef Wagner/ Franz Fußhöller 1921
Dampfziegelei Wittlich GmbH Geschäftsführer zur Gründungszeit: Hubert Kunibert Gerhard 1905 1908: Brand zerstört Fabrik

1910: Kauf der Fabrik durch Bauunternehmer Hubert Musselock: Besitzer bis 1918

Wittlicher Dampfziegelei Felzen & Meyer Peter Meyer & Conrad Felzen
Ab 1936: Peter Meyer alleiniger Inhaber
1918 Versuch der Gründung einer Aktiengesellschaft durch Conrad Felzen 1923
1924: Verkauf von klinkerharten Ziegelsteinen und verschiedenen Sand- und Kiesarten
Ringofen-Ziegelei Neuerburg Jakob Neuerburg 1906 gegründet 1920: Verkauf des Betriebs (Standort: Hahnerweg)
Cement-Ziegelei Vermutlich Josef Merren Bis kurz vor 1900 (letztes Angebot 1899)
Trockenpreß-Ziegelfabrik Peter Joseph Pantenburg 1908 Vermutlicher Bestand bis 1914

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rathaus am Markt
Häuserensemble am Marktplatz

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Stadt Wittlich besteht aus 32 Mitgliedern. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000.[21] Der Stadtrat wird bei den Kommunalwahlen für jeweils fünf Jahre gewählt.

Sitzverteilungen:

Kommunalwahl SPD CDU Grüne FDP Linke FWG AfD Gesamt
26. Mai 2019[22] 7 11 6 3 1 3 1 32 Sitze
25. Mai 2014[23] 8 14 4 2 1 3 32 Sitze
07. Juni 2009[23] 8 13 4 3 1 3 32 Sitze
13. Juni 2004 9 14 3 3 3 32 Sitze
13. Juni 1999 10 16 2 2 2 32 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2009 wurde Joachim Rodenkirch (CDU) im ersten Wahlgang zum Nachfolger von Ralf Bußmer (CDU) als hauptamtlichen Bürgermeister gewählt.[24] Am 12. März 2017 wurde er mit einem Stimmenanteil von 91,7 % für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt.[25]

Unterstützt wird der Bürgermeister von drei Beigeordneten, diese sind momentan (Stand 2019) Elfriede Meurer (CDU, 1. Beigeordnete), Elfriede Marmann (SPD) und Michael Wagner (Bündnis 90/Die Grünen).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Synagoge in der Himmeroder Straße
Bronzeskulptur zur Erinnerung an die Säubrennersage auf dem Wittlicher Markt

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Alte Rathaus am Marktplatz beherbergt einen kleinen Teil des künstlerischen Nachlasses des Malers Georg Meistermann und erlangte zwischenzeitlich unter dem Namen Georg-Meistermann-Museum Bedeutung als Ort für zeitgenössische Kunst. 2010 wurde es vor der Hanns-Scherl-Jubiläumsausstellung[26] in Städtische Galerie für moderne Kunst zurückbenannt. Seit 2015 heißt sie Städtische Galerie im alten Rathaus Wittlich, womit das neue Ausstellungskonzept zum Ausdruck kommt, in dem die moderne Kunst eine untergeordnete Rolle einnimmt.[27]
  • Ehemalige Synagoge, heute Kultur- und Tagungsstätte mit Dauerausstellung Jüdisches Leben in Wittlich
  • „Türmchen“, Teil eines alten Stadttors
  • Barocke Pfarrkirche St. Markus
  • Neugotische Evangelische Christuskirche
  • Reste einer römischen Villa zwischen Wittlich und Altrich gelegen, neben der Bundesautobahn 1. Bei Ausgrabungen zwischen 1904 und 1907 sowie 1940 bestand diese noch in hervorragendem Zustand, wurde aber in den 1970er Jahren für den Bau einer Autobahnbrücke teilweise zerstört.[28]
  • Missionshaus St. Paul der Steyler Missionare (im Herbst 2005 geschlossen) mit der Autobahnkirche St. Paul
  • Haus Daus in der Karrstraße 19–21 zählt zu den ältesten Bürgerhäusern von Wittlich

Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2014 sind in Wittlich auf dem Grundstück des Landes Rheinland-Pfalz, am Eingang der Justizvollzugsanstalt, die ersten Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig, die ohne jegliche städtische Unterstützung von der Georg-Meistermann-Gesellschaft verlegt wurden, zum Gedenken an die NS-Opfer zu sehen.[29]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wittlicher Fastnacht wird jährlich von den beiden Karnevalsvereinen Schääl Saidt e. V. und Narrenzunft Rot-Weiß e. V. ausgerichtet. Am dritten Augustwochenende findet die Säubrennerkirmes statt, eines der größten Volksfeste in Rheinland-Pfalz. Die Kirmes wurde 1950 vom damaligen Bürgermeister Matthias Joseph Mehs ins Leben gerufen, gründet sich aber auf die mittelalterliche Säubrennersage. Im Oktober findet jährlich das größte Oktoberfest in Rheinland-Pfalz statt. Seit Sommer 2012 fand im Stadtpark jährlich die Beachparty Wittlich als Open-Air-Club-Festival statt, seit 2018 unter dem Namen Beatville Festival auf der Festwiese. Die Veranstaltung versucht Erwachsene und insbesondere Jugendliche, mit dem Motto „Für Toleranz – gegen Homophobie!“ anzusprechen.[30]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wittlich finden, bezogen auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, 14.500 Menschen einen Arbeitsplatz. Beamte und Selbstständige einbezogen, erhöht sich diese Zahl auf über 16.000. Damit liegt die Arbeitsplatzdichte bei 852 je 1.000 Einwohner und Wittlich in der Spitzengruppe der Städte in Rheinland-Pfalz.

Die Einzelhandelszentralität von Wittlich beträgt 222,7 %, damit ist Wittlich eine der Städte mit der höchsten Einzelhandelszentralität in Rheinland-Pfalz.

Unternehmen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1912 baute der Fabrikant Bernhard Hausmann ein Zweigwerk seiner Blomberger Holzindustrie in Wittlich. Nach zweimaligem Besitzerwechsel existierte das Werk bis 1964 und war zeitweise mit 500 Arbeitern der größte Arbeitgeber in Wittlich.[31]
  • Die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG betreibt im Stadtteil Wengerohr ihr größtes von insgesamt vier Pizza-Werken.[32]
  • Die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH betreibt in Wittlich ein Werk, das auf die Produktion von LKW-Reifen spezialisiert ist.
  • Die Franklin Electric Europa GmbH ist ein Hersteller von Unterwassermotoren für Grundwasserpumpen. Seit 1964 ist in Wittlich das europäische Hauptquartier der amerikanischen Mutter Franklin Electric Company Inc.
  • Seit dem 2. Juni 1964 besteht das Ideal-Standard-Armaturenwerk.
  • Ab dem 30. Juli 2018 legt die Benninghoven GmbH & Co. KG ihre Produktionsstandorte in Wittlich und Mülheim an der Mosel in Wittlich-Wengerohr zusammen. Zu diesem Zweck wurde dort das modernste Produktionswerk für Asphaltmischanlagen der Welt errichtet. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf über 130 Mio. €.

Öffentliche Einrichtungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wittlich hat einen Offenen Kanal (Offener Kanal Wittlich), der mehrmals in der Woche über die aktuellen Ereignisse aus den Kommunen, über Veranstaltungen u. ä. berichtet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptbahnhof
DB-Intercity in Wittlich Hbf

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wittlich ist an die A 1 Köln–Saarbrücken und an die A 60 Richtung Lüttich/Liège (Belgien) angebunden. In Wittlich kreuzen sich die Bundesstraßen 49 und 50. Vom Autobahnkreuz Wittlich führt die vierspurige Bundesstraße 50 mit der Hochmoselbrücke in Richtung Rhein-Main-Gebiet.

Bahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptbahnhof liegt im Stadtteil Wengerohr an der Moselstrecke. Zwischen Wittlich Hauptbahnhof und dem Stadtzentrum von Wittlich gibt es eine Busverbindung. Der Stadtbahnhof von Wittlich liegt an der stillgelegten Bahnstrecke Wengerohr–Daun. An dieser Verbindung gab es 3,4 km nördlich von Wittlich Stadt den Haltepunkt Wittlich-Grünewald.

Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die nächstgelegenen Flughäfen sind Luxemburg und Frankfurt-Hahn, jeweils in etwa 40 Minuten zu erreichen.
  • Die Flughäfen Frankfurt und Köln/Bonn sind in etwa anderthalb Stunden mit dem Auto bzw. zweieinhalb Stunden mit der Bahn zu erreichen.
  • Der Verkehrslandeplatz Trier-Föhren für die allgemeine Luftfahrt befindet sich 20 km südwestlich von Wittlich.

Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Louis Constanz Berger (1829–1891), Industrieller und Politiker, Ehrenbürger der Stadt seit 1884
  • Matthias Joseph Mehs (1893–1976), Politiker (Zentrum, später CDU), Heimatschriftsteller, Ehrenbürger der Stadt seit 1966
  • Willi Schrot (1915–2016), Schlossermeister, Kommunalpolitiker (CDU), 1948–1979 Kreistagsmitglied, 1967–1979 Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, Ehrenbürger der Stadt seit 2004
  • Hans-Günther Heinz (* 1933), Unternehmer und Politiker (FDP), Ehrenbürger der Stadt seit 2004

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Freckmann: Stadt Wittlich. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln 1977, ISBN 3-88094-205-6.
  • Klaus Petry u. a.: 'Beiträge zur Geschichte und Kultur der Stadt Wittlich. Wittlicher Geschichte.' Band 1, 2 und 3, Teilband 1 + 2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Daten und Fakten. Stadtverwaltung Wittlich, abgerufen am 27. September 2018.
  3. Hauptsatzung der Stadt Wittlich (Memento vom 8. November 2009 im Internet Archive), § 4 Ortsbezirke.
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 53 f. (PDF; 2,2 MB).
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 182 (PDF; 2,8 MB).
  6. Eintrag zu Ehemalige Burg Ottenstein in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier.
  7. Eintrag zu Schlossplatz in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier.
  8. Es werden Typen dabei kaputt gehen. Der Spiegel/Spiegel Online, 18. November 1974, abgerufen am 24. Oktober 2015.
  9. Klaus Petry: Die Geschichte der Stadt vom beginnenden 19. Jahrhundert bis zur Zeitenwende am 10. März 1945. Band 1 Die Zeit des Umbruchs und der Konsolidierung: Wittich im 19. Jahrhundert. Wittlich 2009, S. 326 f.
  10. ebd. S. 317–325.
  11. ebd. S. 314–316.
  12. ebd. S. 390 f.
  13. a b c d e f Klaus Petry: Die Geschichte der Stadt vom beginnenden 19. Jahrhundert bis zur Zeitenwende am 10. März 1945. Band 2: Wittlich auf dem Weg in die Moderne. Wittlich 2009, S. 382–390.
  14. ebd. S. 356.
  15. ebd. S. 358.
  16. ebd. S. 359.
  17. ebd. S. 362.
  18. ebd. S. 363.
  19. ebd. S. 363–370.
  20. ebd. S. 371–375.
  21. Rheinland-Pfälzische Gemeindeordnung (GemO); § 29 – Bildung des Gemeinderats, Zahl der Ratsmitglieder – Zahl der Abgeordneten. In: Internetseite Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz (MJ). 31. Januar 1994, abgerufen am 14. Juli 2019.
  22. Stadtrat. In: Internetseite Stadt Wittlich. Abgerufen am 14. Juli 2019.
  23. a b Gemeinderatswahlen Wittlich 2009 und 2014 - Endgültiges Ergebnis. In: www.wahlen.rlp.de. Abgerufen am 14. Juli 2019.
  24. Joachim Rodenkirch ist Wittlichs künftiger Bürgermeister In: volksfreund.de. 7. Juni 2009, abgerufen am 3. Januar 2018.
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