Haueda

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Haueda
Stadt Liebenau
Koordinaten: 51° 29′ 22″ N, 9° 14′ 58″ O
Höhe: 151 m ü. NHN
Einwohner: 335 (1. Jan. 2017)
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 34396
Vorwahl: 05676

Haueda ist ein Ortsteil der Kleinstadt Liebenau im nordhessischen Landkreis Kassel.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haueda liegt im Tal der Diemel. Die Liebenauer Kernstadt befindet sich 3 östlich und die Kernstadt von Warburg 7 km westlich. Kassel liegt 25 km südöstlich des Dorfes (jeweils Luftlinie).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von einer vorzeitlichen Besiedlung der Gegend um Haueda zeugen Grabanlagen und Funde, die bis in die Jungsteinzeit zurückreichen. Haueda selbst wurde erstmals in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts urkundlich erwähnt.

Am 1. Februar 1971 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde als Stadtteil in die Stadt Liebenau eingegliedert.[1][2]

Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Haueda.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe verlaufen die Bundesstraßen B 7 und B 241. Die nächsten Autobahnabfahrten sind Warburg und Breuna an der A 44.

In Warburg befindet sich ein Regionalbahnhof an der Bahnstrecke Kassel–Warburg; die Bahnstrecke führt am Ort vorbei, es sind noch Reste eines ehemaligen Haltepunktes zu erkennen. Die nächsten Fernbahnhöfe mit ICE/IC-Halt sind Warburg (einzelne Züge) und Kassel-Wilhelmshöhe.

Nahe gelegene Regionalflughafen sind der Flughafen Kassel-Calden und der etwa 50 km entfernte Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Wirtschaftsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn die Gegend um Haueda noch ländlich geprägt ist spielt die Landwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle.

Bis auf einen mittelständischen Betrieb im Gewerbegebiet "Am Kirschenbrunnen" existiert kein nennenswerter Arbeitgeber im Ort, so dass die meisten erwerbstätigen Einwohner des Ortes auspendeln müssen. Der nördlich des Ortes gelegene Kalksteinbruch ist eine der bedeutendsten fossilen Fundstellen in Nordhessen.

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Hessische Minister des Inneren: Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 56 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 398.