Zwergen

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Zwergen
Stadt Liebenau
Koordinaten: 51° 28′ 56″ N, 9° 17′ 54″ O
Höhe: 155 m ü. NHN
Einwohner: 397
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 34396
Zwergen aus der Luft

Zwergen ist ein Ortsteil der nordhessischen Kleinstadt Liebenau im Landkreis Kassel.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwergen von der Kolt gesehen (19. Aug. 2004)

Der Ort liegt im Tal der Warme, einem rechten Nebenzufluss der Diemel. Die Kernstadt Liebenau befindet sich 2 Kilometer (km) nördlich, Hofgeismar 6 km östlich, Warburg 10 km westlich und Kassel 23 km südöstlich (alle Angaben in Luftlinie bis zum jeweiligen Stadtzentrum).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über 4000 Jahre alte Grabanlagen und Bodenfunde deuten auf eine Besiedlung der Gegend mindestens seit der ausgehenden Jungsteinzeit am Übergang zur Bronzezeit hin. Der Ort Zwergen wurde 850 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit dem 1. August 1972 ein Stadtteil von Liebenau.[1]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Kilometer vom Ort entfernt verlaufen drei Bundesstraßen; westlich bzw. südlich die B 7, östlich die B 83 und nördlich die B 241. Die nächsten Autobahnabfahrten befinden sich bei Warburg und Breuna an der A 44. In Warburg und Kassel befinden sich IC- bzw. ICE-Bahnhöfe; weitere Regionalbahnhöfe gibt es in Liebenau, Hümme und Hofgeismar. Der nächste Regionalflughafen ist der Flughafen Kassel-Calden.

Wirtschaft und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der noch stark landwirtschaftlich geprägte Ort besitzt keine Industriebetriebe; es ist jedoch eine touristische Grundinfrastruktur vorhanden. Im Ort gibt es einige Unterkunftsmöglichkeiten in Ferienwohnungen und einen Campingplatz mit angeschlossenem Ponyhof. In Zwergen ist ein kleines Freibad vorhanden. In der näheren Umgebung gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie z. B. die historischen Stadtbilder von Warburg, Hofgeismar und Bad Karlshafen, die Großstadt Kassel oder die Burgen im benachbarten Reinhardswald wie die Saba-, Trendel- oder die Krukenburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 398.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]