Hombressen

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Hombressen
Koordinaten: 51° 29′ 34″ N, 9° 27′ 19″ O
Höhe: 197 m ü. NHN
Einwohner: 1647
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 34369
Vorwahl: 05671
Kirchturm in Hombressen

Hombressen ist ein Dorf im Landkreis Kassel in Nordhessen (Deutschland). Mit 1.647 Einwohnern (Stand 2015) ist es der größte dörfliche Stadtteil von Hofgeismar.[1]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hombressen liegt am Westrand des Reinhardswaldes etwa 5 km (Luftlinie) östlich von Hofgeismar und wird in Ost-West-Richtung von der Lempe durchflossen, in die im Dorf flussabwärts betrachtet Giesbach, Soode und Reinbecke einmünden; entlang dieser Bachläufe hat sich der ursprüngliche Ort scherenförmig entwickelt. Nordnordöstlich liegt Beberbeck, westlich Carlsdorf, südsüdöstlich Udenhausen und östlich der gemeindefreie Gutsbezirk Reinhardswald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hombressen wird erstmals um 1200 als Humpretissen urkundlich erwähnt, an der "Königsstraße" von Kassel nach Helmarshausen. Der Ort entsteht neu ab 1455 als Dorf des Amts Grebenstein. Die evangelische Dorfkirche wurde ab 1718 neu errichtet, der Turm der Kirche erst im Jahr 1753 fertiggestellt.

Am 31. Dezember 1970 wurde Hombressen in die Stadt Hofgeismar eingegliedert.[2]

„Dollstes Dorf 2017“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hombressen ist im HR Wettbewerb 2017 das „Dollste Dorf 2017“ geworden.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Sehenswürdigkeiten in Hombressen zählen u. a.:

  • Kirche, die von 1718 bis 1753 erbaut wurde.
  • Friedenseiche, die 1871 nach dem Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt wurde.
  • Strufuskreuz im Reinhardswald, das an die Sage eines Wilddiebes erinnert.
  • Vogelpark.

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Bleibaum (Hrsg.): Kreis Hofgeismar (= Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen, Bd. 3). Bernecker, Melsungen 1966, S. 144 ff.
  • Hombressen – ein Dorf im Reinhardswald. In: Alt-Hofgeismar – Bilder aus einer vergangenen Zeit 1870–1925, herausgegeben und erläutert von Helmut Burmeister und Klaus-Peter Lange, Hofgeismar 1979, S. 58 ff.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hofgeismar → Zahlen und Fakten → Einwohner (Haupt- und Nebenwohnsitze), Stand: 30. Juni 2015, abgerufen am 30. November 2016, auf hofgeismar.de
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 398.
  3. hessenschau.de, Frankfurt, Germany: Video: Hombressen ist das "Dollste Dorf 2017" | hessenschau.de | TV-Sendung. Abgerufen am 12. Juni 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]