Hoppingen

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Hoppingen
Wappen von Hoppingen
Koordinaten: 48° 48′ 4″ N, 10° 39′ 18″ O
Höhe: 419 m
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 86655
Vorwahl: 09080
Hoppingen von Süden, 2004
Hoppingen von Süden, 2004
Blick zum Rollenberg mit Wacholderheide in Hoppingen

Hoppingen ist ein Pfarrdorf und Ortsteil der Stadt Harburg (Schwaben) im Landkreis Donau-Ries im Regierungsbezirk Schwaben in Bayern.

Hoppingen liegt nordwestlich von Harburg im Nördlinger Ries knapp südwestlich des Kraterrandes. Nordöstlich wird der Ort von der nordwestlich-südöstlich verlaufenden Wörnitz umflossen, die am Kraterrand entlangfließt. Bei Hoppingen mündet der Kohlenbach in die Wörnitz.

In Hoppingen hatte das Adelsgeschlecht der Ritter von Hoppingen ihren Sitz. Es waren Ministerialen der Grafen von Oettingen. Sie wurden 1240 erstmals erwähnt und erloschen 1497. 1396 werden sie als Herren des Burgstalls Thurneck bei Thurneck bei Mönchsdeggingen erwähnt. 1406 bis 1496 waren sie im Besitz der Burg Wellwart bei Brünsee.

Hoppingen war eine selbständige Gemeinde im Landkreis Nördlingen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hoppingen am 1. Juli 1972 dem Landkreis Nördlingen-Donauwörth, der seit dem 1. Mai 1973 Landkreis Donau-Ries heißt, zugeschlagen und am 1. Januar 1974 in die Stadt Harburg (Schwaben) eingemeindet.[1]

Die katholische Pfarrei Mutterschaft Mariens gehört zum Dekanat Nördlingen im Bistum Augsburg. Zur Pfarrei gehören auch noch die Filialkirche Sankt Theresia vom Kinde Jesus in Möttingen und außerdem die Ortschaften Bühl im Ries, Heroldingen, Großsorheim und Wörnitzostheim.
Die Protestanten von Hoppingen gehören zur evangelischen Pfarrei Sankt Martin in Heroldingen.

Hoppingen liegt mit einem eigenen Bahnhof an der Riesbahn von Aalen nach Donauwörth.
Südlich von Hoppingen verläuft die Bundesstraße 25 von Nördlingen nach Donauwörth, die an dieser Stelle zur Romantischen Straße gehört. Die Staatsstraße St 2221 aus Oettingen in Bayern führt durch Hoppingen und weiter nach Möttingen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 792.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hoppingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien