Imtech

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Imtech N.V.
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Rechtsform Naamloze Vennootschap
ISIN NL0010886891
Sitz Gouda, NiederlandeNiederlande Niederlande
Leitung Gerard van de Aast (CEO);
Kees van Lede (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiter 22.193
Branche Energie- und Gebäudetechnik
Website www.imtech.com

Royal Imtech N.V. ist eine international tätige Unternehmensgruppe mit Sitz in Gouda, Niederlande. Imtech wird im Euronext Stock Exchange in Amsterdam notiert. Der Konzern ist unter anderem in den Sparten Gebäude-, Daten- und Sicherheitstechnik, Kraftwerks- und Energietechnik, sowie öffentliche Infrastruktur und Marine tätig. Weiterhin tritt der Konzern häufig als Generalunternehmer auf.

Die Unternehmensgruppe hatte Ende des Jahres 2014 weltweit 22.193 Beschäftigte. Sie ist in über 60 Ländern mit Büros, Firmen, und Forschungseinrichtungen vertreten. Bei Imtech Deutschland sind etwa 4210 Menschen beschäftigt. Der Konzern ist in die geographischen Bereiche Benelux, Deutschland und Osteuropa, UK und Irland, Nordic, Spanien und Türkei gegliedert sowie in die Segmente ICT (Informations-und Kommunikationstechnologie), Verkehr und Marine.[1]

Im September 2011 erhielt das Unternehmen von der Königin der Niederlande das Prädikat „Royal“ zugesprochen, das ab April 2012 Namensbestandteil wurde.

Seit 2013 befindet sich das Unternehmen in einer massiven Krise.[2] Anfang August 2015 meldete erst die deutsche Tochter Insolvenz an, kurz darauf, am 11. August 2015, stellte die niederländische Muttergesellschaft einen Antrag auf Gläubigerschutz.[3] Am 13. August 2015 reichte Imtech die Insolvenz ein.

Bereits in den Jahren zuvor wurden dem Unternehmen unseriöse Geschäftsmethoden vorgeworfen.[4][5] Die Wochenzeitung Die Zeit fasste am 16. Juli 2015 unter der Überschrift „Die unheimliche Firma“ die Vorwürfe gegen Imtech zusammen.[6]

Geschichte der Unternehmensgruppe[Bearbeiten]

Infotafel zur Geschichte der Firma R. O. Meyer in Hamburg-Eilbek

Im Jahre 1970 schlossen sich Internatio und die Wm. H. Müller & Co. zu Internatio-Müller zusammen.[7] Die Gruppe erwarb 1997 das Installationsunternehmen Rudolph Otto Meyer (R.O.M.). Zukäufe weiterer Unternehmen steigerten Beschäftigtenzahl und Umsätze erheblich. Im Geschäftsjahr 2000 besaß die Gruppe 10.000 Mitarbeiter, die einen Umsatz von mehr als 1,3 Milliarden Euro erwirtschafteten.[8]

Die Rheinelektra-Gruppe wurde 2001 an die Internatio-Müller N.V. verkauft.[9] HDW-Hagenuk Schiffstechnik ist seit 2005 eine Tochtergesellschaft der Imtech. Seit 2008 ist die Shipbuilding, Machinery & Marine Technology (SMM) ein Teil der Imtech Marine Group.

2012[Bearbeiten]

Im Dezember 2012 veröffentlichte der Analyst der ABN Amro Teun Teeuwisse einen kritischen Bericht über die Situation bei Imtech,[10] woraufhin es zu starken Auseinandersetzungen zwischen dem Imtech-Management und dem Analysten kam.[11] Strittig waren hohe in einer Zwischenbilanz ausgewiesene Umsätze und eine große Anzahl an Gläubigern.

Die Nettoschulden des Konzerns betrugen zum 31. Dezember 2012 etwa 800 Millionen Euro[12] bei einem Umsatz von 5,1 Milliarden Euro im Jahr 2011; die Rabobank wurde für die Problemlösung hinzugezogen.[13]

2013[Bearbeiten]

Royal Imtech N.V. gab am 4. Februar 2013 bekannt, dass es aufgrund von Verlusten in Polen zu Abschreibungen in der Größenordnung von 100 Millionen Euro gezwungen sei. Imtech warnte ferner davor, Verpflichtungen gegenüber Kreditgebern nicht mehr bedienen zu können.[14] Konkreter Anlass war das Projekt Adventure World Warsaw mit einem skizzierten Volumen von insgesamt etwa 750 Mio Euro.[14][15][14] Dabei handelt es sich um den 240 Hektar großen Themenpark mit geplanten Hotels, Restaurants und einem eigenen Kraftwerk.[16][17] Die Probleme wurden mit Zahlungsschwierigkeiten des Kunden und mit vermuteten Unregelmäßigkeiten begründet.[14] Die Staatsanwaltschaft ermittele.[14]

Der Geschäftsführer Klaus Betz und Axel Glaß, Leiter des Finanzwesens und Mitglied der Geschäftsleitung, verließen das deutsche Unternehmen.[18] Nachfolger wurden Jos Graauwmans und Jan van Middelkoop.[19] Der Jahresabschluss 2012, durchgeführt von KPMG, konnte nicht wie geplant am 5. Februar 2013 vorgestellt werden.[12][14] Die Hauptversammlung der Aktionäre am 3. April 2013 wurde abgesagt.[14]

Am 10. Februar 2013 teilte Imtech per Pressemitteilung mit: „Es gibt keinerlei Anzeichen für irgendwelche Schwierigkeiten in Deutschland“. Am 27. Februar 2013 gab Imtech bekannt, dass in Polen 150 Millionen Euro und in Deutschland weitere 150 Millionen Euro abgeschrieben werden müssen; zur Verstärkung des Eigenkapitals beabsichtige man eine Bezugsrechtsemission im Wert von 500 Millionen Euro.[20] Am 19. März 2013 wurde der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass Imtech nicht mehr am Freizeitpark-Projekt beteiligt sei; Details wollte man nicht mitteilen.[21]

Die Vereniging van Effectenbezitters (VEB) drohte im März 2013, die Wirtschaftsprüfer von KPMG zu verklagen.[22]

Imtech gab am 23. April 2013 bekannt, dass insgesamt 1300 Arbeitsplätze gestrichen werden; betroffen sind überwiegend Mitarbeiter in Deutschland und den Niederlanden.[23] Des Weiteren gab Imtech bekannt, dass anstelle der 150 Mio. Euro nun 220 Mio. Euro in Deutschland abgeschrieben werden müssen.[23]

Im Juni 2013 räumte Imtech ein, dass die internen Kontrollen nicht funktioniert haben.[24] Die (alte) Aktie hatte am 4. Januar 2011 einen Höchststand von 28,23 Euro, sie erreichte am 5. Juli 2013 mittags einen Tiefststand von 0,94 Euro.[25] Aufgrund der Krise hatte der Konzern im Frühjahr 2013 innerhalb weniger Wochen mehr als eine Milliarde Euro an Wert verloren.[26]

Am 4. Juli 2013 kam es zu einer Umstellung im Stammkapital. Es wurden 356.597.988 neue Aktien (Bezugsrechte 1 zu 4) mit einem Preis von 1,40 Euro emittiert.[27] Die beiden ersten Quartalsergebnisse von Imtech im Jahre 2013 blieben laut Mitteilung von Imtech arm.[28]

Vor dem Hintergrund, dass der Konzern jahrelang manipulierte Umsätze ausgewiesen hatte, was zu höheren Boni für die Angehörigen der Unternehmensführung führte, aber auch zu mehr Steuerzahlungen, erklärte Imtech am 18. September 2013, man verlange von der Finanzverwaltung der Stadt Hamburg 21,7 Millionen Euro zurück.[29]

2014[Bearbeiten]

Im April 2014 gab das Unternehmen die Verkaufsabsicht ihre Geschäftsdivision ICT (Informations-und Kommunikationstechnologie) bekannt.[30] Ende August 2014 wurde bekannt gegeben, dass der französische Baudienstleister Vinci für 255 Millionen Euro die Sparte Imtech ICT von der niederländischen Royal Imtech NV komplett übernehme; die Abwicklung solle bis Ende des Jahres 2014 erfolgen.[31]

Am 7. Oktober 2014 fand eine außerordentliche Aktionärsversammlung im Codarts in Rotterdam statt. Die Aktionäre beschlossen, für die Rettung des Unternehmens 600 Millionen Euro durch Neuemissionen auf dem Aktienmarkt aufzunehmen; der Vorstand kündigte an, dass bis zum ersten Quartal 2016 keine weiteren Neuemissionen folgen sollten.[32] Orbis Investment Management Limited, die die Stimmrechte von etwa 6,03 % der Stammaktien hielt, hatte sich „unwiderruflich verpflichtet“, auf der Vollversammlung für die Bezugsrechtsemission zu stimmen und im Rahmen der Bezugsrechtsemission Anteile in einer Höhe zu erwerben, die mit ihrem Gesamtanteil korrespondierte.[33] Am 7. Oktober 2014 wurde auch bekannt, dass Royal Imtech mit der niederländischen Investorenvereinigung VEB einen außergerichtliche Vergleich über einen Entschädigungsfonds erzielt hat.

Die Aktien wurden wegen der Neuemission vorübergehend zu 0,01 Euro gestückelt. Insgesamt wurden 60 Milliarden neue Papiere auf den Markt geworfen. Von 1. bis 31. Oktober 2014 fand die Börsennotierung in Schritten von 0,0001 Euro statt, danach in Schritten von 0,001 Euro.[34] Anschließend erfolgte die Aktienzusammenlegung von 500 Aktien in 1 Aktie. Die ausführenden Banken Commerzbank, Rabobank, ABN Amro und ING Groep NV konnten Ende Oktober nur 52 Prozent der Aktien vermitteln; ihnen gehört der übrige Teil.[35][36] Mitte April 2015 betrug die Marktkapitalisierung des Unternehmens 609 Millionen Euro.[37]

2015[Bearbeiten]

Vier Tage nach dem Insolvenzantrag seiner deutschen Tochtergesellschaft musste am 11. August 2015 auch die niederländische Muttergesellschaft beim District Court Rotterdam um Zahlungsaufschub bitten; zugleich galt ein konzernweiter Zahlungsstopp. [3][38] Die Imtech-Aktien brachen erneut ein und der Aktienkurs von Imtech, einem Unternehmen mit vier Milliarden Euro Jahresumsatz und 22.000 Mitarbeitern, lag am 11. August 2015 gerade einmal bei 43 Cent. Euronext stellte den Aktienhandel am 12. August 2015 vorübergehend ein.

Am 13. August 2015 beantragte der holländische Mutterkonzern die Insolvenz. Unmittelbar nach der Entscheidung wurde der Verkauf von Imtech Marine (neue Besitzer: Pon Holdings und Parcom Capital)[39] und Imtech Nordic eingeleitet.[40]

Imtech Deutschland GmbH & Co. KG[Bearbeiten]

Imtech Deutschland GmbH & Co. KG
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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 9. Juli 1858
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung CEO: Felix Colsman, CFO: Doede Vierstra bis 7. Oktober 2013, Pieter van Holten ab 8. Oktober 2013
Mitarbeiter 4.210[1] (31. Dez 2014)
Branche Energie- und Gebäudetechnik
Website www.imtech.de
Stand: 31. Dezember 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Das Unternehmen Imtech Deutschland GmbH & Co. KG ist im Anlagenbau im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung tätig. Als ehemalige Rudolph Otto Meyer (R.O.M.) gehört es seit 1997 zur Konzerngruppe.

Tätigkeitsfelder[Bearbeiten]

Zu den Unternehmensbereichen gehören Kraftwerks- und Energietechnik, Contracting, Forschung und Entwicklung, Reinraumtechnik, Daten- und Sicherheitstechnik, Automotive Testing Solutions (Prüfstandstechnik) und Schiffbau-/Dockbautechnik. Zum Tätigkeitsspektrum gehören das Planen, Bauen, Betreiben und Warten von Energie-, Klima-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik für Stadien, Arenen, Flughäfen, Industrieanlagen und andere Gebäude. Es bestehen mehr als sechzig Niederlassungen in Deutschland sowie in einigen Ländern Osteuropas.

Imtech Schiffbau-/Dockbautechnik, als Unternehmensbereich der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG, plant, entwickelt, baut und wartet komplexe Anlagensysteme aller Standards für die Kälte-, Klima- und Umwelttechnik, Dockbau und Offshore-Technologie sowie Brandschutz und Rohrleitungsbau im Schiffbau. Imtech Marine Germany (früher HDW-Hagenuk Schiffstechnik) ist seit 2005 hundertprozentige Tochtergesellschaft von Imtech und seit der SMM 2008 ein Teil der Imtech Marine Group.

Die Tätigkeiten von Imtech Marine Germany sind Planung, Entwicklung, Herstellung, Dokumentation und Service im maritimen Bereich. Die Schwerpunkte dabei sind die Power & Automation, Navigation & Communication und die Elektrische Installation. Imtech Marine Germany ist in Deutschland in Hamburg, Kiel und Bremerhaven vertreten, außerdem sind mehrere ständige Vertretungen auf den Werften wie Blohm & Voss und Nobiskrug in Rendsburg vorhanden. Imtech Marine Germany erwirtschaftet zurzeit den größten Teil des Umsatzes mit Lieferung von elektrotechnischen Paketen nach China (Shanghai) und hat dort eine Tochtergesellschaft gegründet, die für den asiatischen Markt produziert.

Imtech Automotive Testing Solutions (ATS) plant und entwickelt Prüfstände und Teststände für die Automobilindustrie, sowohl für den F&E-Bereich, als auch im End-of-Line-Bereich. Hierbei handelt es sich um Prüfstände für Einzelkomponenten und Klimakammer bis zum Klimawindkanal. Imtech ATS hat Niederlassungen in China (Peking und Shanghai), sowie in Thailand. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, in Stuttgart befindet sich eine Niederlassung, die sich nur um Motorenprüfstände kümmert.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 6. Juli 1858 gründete Rudolph Otto Meyer seinen Handwerksbetrieb auf der Elbinsel Peute in Hamburg zum Bau von Heizungsanlagen für Gewächshäuser. Seit den 1890er Jahren wurde der Bau von Kesseln und Kraftwerksanlagen und deren Installation betrieben, unter anderem zur Belieferung des neuen Hamburger Rathauses mit Fernwärme. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die internationalen Tätigkeiten stark ausgeweitet. So wurden Heizungsanlagen in den Nahen Osten und Indonesien unter anderem zur Ausrüstung von Krankenhäusern geliefert.

Im Jahre 1997 wurde das Installationsunternehmen Rudolph Otto Meyer (R.O.M.) von den damaligen Gesellschaftern zu 100 % an die Internatio Müller N.V. (heutige Imtech N.V.) verkauft. 2000 erfolgte die Übernahme der Rheinelektra Technik GmbH. Seit 2002 firmiert der deutsche Standort als Imtech Deutschland GmbH & Co. KG. Imtech Deutschland ist insbesondere auch für die Geschäfte in Polen, Rumänien, Österreich, Finnland und Russland verantwortlich.

Imtech besaß seit 2006 das Unternehmen Fritz & Macziol mit Sitz in Ulm. Es war im Konzern an die Informationstechnologie-Sparte ICT angebunden.

Am 20. Juni 2008 feierte Imtech Deutschland sein 150-jähriges Bestehen in Frankfurt am Main.[41]

Imtech war an der Sanierung der SS Rotterdam maßgeblich beteiligt, unter anderem Elektroinstallation und Brandschutz.[42] Im Juli 2008 kam es zur Unterbrechung der Arbeiten, weil Imtech mehr Geld für die Arbeiten verlangte.[43]

Imtech war im Zeitraum 2007 bis 2010 Generalauftragnehmer für die technische Ausrüstung der Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Nach Berichten des Handelsblatts im Februar 2011 wurden die Manager von Subunternehmen unter anderem mit Bordellbesuchen bestochen; diese wiederum durften schon Anfang 2010 im Gegenzug mehr Arbeitsstunden abrechnen. Am Vortag der Aktionärsversammlung vom 28. Juni 2013 wurde bekannt, dass ein Wirtschaftskriminalist, von der Konzernleitung offiziell nur als „Mister Y“ bezeichnet, im Jahr 2011 im Auftrag des Konzerns in Sachen Korruption beim Umbau der Frankfurter Zwillingstürme ermittelt hatte.[44][45][46] Er ermittelte mehr als er sollte und warnte den Konzern in seinem Abschlussbericht vom Mai 2011 vor mafiösen Strukturen und belastete den Geschäftsführer der deutschen Tochter, Klaus Betz, schwer. Betz wurde vom Konzern jedoch gedeckt und die Aufklärung zwei Jahre lang verschleppt. Der beauftragte Ermittler selbst, vom Telegraaf als Thomas Wüppesahl identifiziert, erhielt von Imtech 2011 Hausverbot.[26][47][4][5] Der erste Verhandlungstag am Landgericht Frankfurt gegen den angeklagten Oberbauleiter von Imtech Deutschland begann im April 2014.[48]

Imtech Deutschland war von 2012 bis März 2013 federführend beim Bau von Adventure World Warsaw mit einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen von 800 Millionen US-Dollar.[49][50] Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Korruption seit Februar 2013; das Projekt musste vom Investor aufgegeben werden.[14][51]

Am 20. September 2013 wurde bekannt, dass Jörg Gerhard S., der 25 Jahre lang Sprecher der Geschäftsführung gewesen war, ebenfalls unter Betrugsverdacht steht. An die Unternehmen Batalpha Bobach, Bobach Steuerungstechnik und Contracting Plus in Langenfeld (Rheinland) sowie Jörg Gerhard S. Hanseprojekte in Hamburg sollen ungerechtfertigte Zahlungen in Millionenhöhe geflossen sein.[52][53]

Im April 2014 kündigte Imtech vor dem Hintergrund seiner wirtschaftlichen Krise an, sich von der ICT-Sparte komplett trennen zu wollen,[54] was am 26. August zum Verkauf der ICT-Division an den französischen Mischkonzern VINCI S.A. führte (vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden etc.).[55] Im Geschäftsbericht vom März 2014 wurde etwas intensiver auf eine Bestechungsaffäre in der Sparte ICT eingegangen.[56] Unter anderem wurden Beamte des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft bestochen.[57][58] Berichtet wurde 2014 auch, dass in der Schweiz mehrere 100.000 Franken Firmengeld mit Phantasierechnungen in private Taschen umgelenkt worden seien.[59] Zusätzlich hätten zwei Führungskräfte dem Unternehmen F & M Wagen aus ihrem Privatbesitz zu überhöhten Preisen verkauft; hierzu lägen mindestens fünf entsprechende Kaufverträge über eine Gesamtsumme von rund 450.000 Franken vor.[59]

In der Fachbranche des Brandschutzes häuften sich seit 2013 zudem die Meldungen von Problemen mit Gewerken von Imtech, die zu erheblichen Verzögerungen in der Fertigstellung oder sogar zur Kündigung von Verträgen geführt hatten.

Imtech Deutschland ist zusammen mit YIT, Bosch und Siemens am Bau der Rauch- und Wärmeabzugs des Flughafens Berlin-Brandenburg beteiligt; sie wurde entgegen behördlichen Auflagen geplant und ist ohne aufwendigen Umbau nicht funktionsfähig.[60] Dieses Problem ist eine Hauptursache für den verschobenen Eröffnungstermin.[61] Im Juli 2013 wurden zudem in der B.Z. Vorwürfe erhoben, Imtech habe einen Abrechnungsbetrug mit 40.000 nicht-geleisteten Arbeitsstunden mit einem Schaden in Millionenhöhe begangen.[62] Im November 2014 wurde bekannt, dass die Flughafengesellschaft prüfe, ob sich Imtech bei den Ausschreibungen mit Mitbewerbern abgesprochen habe.[63]

Das Zentrum für operative Medizin II als Teil des Universitätsklinikums Düsseldorf mit fünf Fachkliniken, zentraler Notaufnahme, zehn OP-Sälen und 288 Betten konnte erst im September 2014 eröffnet werden.[64] Ursprünglich war die Eröffnung für 2009 geplant gewesen, doch kam es zu erheblichen Verzögerungen, unter anderem „wegen wesentlicher Mängel beim Brandschutz“, für den Imtech beauftragt war; zwischenzeitlich wurde das Krankenhaus als „Geisterklinik“ bezeichnet.[65] Die Kosten während des Nichtbetriebs für Reinigung, Heizung und technische Wartungsarbeiten betrugen 2 Millionen Euro jährlich.[66] Bezüglich des ausführenden Unternehmens Imtech wurden von der Klinik rechtliche Auseinandersetzungen angekündigt.[67]

Der Neubau der Fachhochschule Bielefeld konnte nicht wie geplant im Herbst 2013 eröffnet werden. Der Bauherr, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, bezeichnete maßgeblich Imtech hierbei als unzuverlässig.[68][69] Der Eröffnungstermin ist noch offen.

Am 15. Oktober 2014 wurde bekannt, dass die Rathaus-Galerie in Hagen nicht wie geplant eröffnet werden konnte. Schuld waren Brandschutzmängel.[70] Verantwortlich für diesen Bereich war Imtech.[71] Die Galerie hat eine Fläche von etwa 22.000 m² mit 70 Ladenlokalen. Die Mängelliste im Bereich der Feuerschutz- und Lüftungstechnik wies etwa 800 Einzelpunkte auf, darunter auch gravierenden Defizite, die bis zuletzt nicht abgestellt werden konnten. Die GEDO, Bauherr des Projekts, kündigte den Vertrag mit Imtech zwei Wochen vor der geplanten Eröffnung.[72]

Ebenso beim Neubau der Hochschule für Gesundheit (HSG) auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum kam es zu Verzögerungen wegen Problemen mit dem Brandschutz.[73] Im Oktober 2014 wurde bekannt, dass der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW vor allem Imtech verantwortlich gemacht und einen Großteil der Verträge mit dem Unternehmen gekündigt hatte.[74]

Zum 1. September 2013 wurde Felix Colsman neuer Geschäftsführer von Imtech Deutschland GmbH & Co. KG. Er löste damit Adrianus Franciscus Graauwmans als vorübergehenden Geschäftsführer ab.

Im Oktober 2013 stellte Imtech selbst bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eine Strafanzeige gegen acht eigene Manager; hierbei ging es jedoch noch nicht um Vorgänge bezüglich des Kunden RWE.[75]

Am 5. November 2014 gab Imtech bekannt, dass nun Untersuchungen wegen Korruption bei zwei Projekten im Kraftwerksbereich für den zurückliegenden Zeitraum 2008 bis 2010 aufgenommen werden. Das erfolge nach Hinweisen durch einen Whistleblower.[76] Anhand von Absprachen und Scheinaufträgen im Gegenzug soll Imtech das Unternehmen RWE beim Bau des Kraftwerks Westfalen (Neubau Steinkohlen-Blöcke D und E) in Hamm und des niederländischen RWE-Kraftwerks Eemshaven in Eemsmond um zweistellige Millionenbeträge betrogen haben, so berichten Handelsblatt und Telegraaf.[77] Das Unternehmen Ferrostaal Air Technology GmbH in Saarlouis erhielt von Imtech Gelder über Scheinrechnungen.[78] RWE kündigte an, gegebenenfalls „konsequent Schadenersatz einfordern, so wie RWE es in Fällen von Kartellabsprachen grundsätzlich tut.“[79]

Am 17. November 2014 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart bezüglich Imtech ermittelt. Der ehemalige Präsident des VfR Aalen soll in seiner Funktion als Manager bei Imtech ein System aus Scheinrechnungen in Millionenhöhe aufgebaut haben. Er war 13 Jahre lang Leiter der Hauptniederlassung von Imtech in Aalen, dann Regionaldirektor. Er leitete den VfR Aalen sechs Jahre lang bis 2003.[80]

Seit Dezember 2014 ermittelt die Staatsanwaltschaft Neuruppin gegen vier frühere leitende Mitarbeiter der Firma Imtech und gegen einen ehemaligen Bereichsleiter von Imtech wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit wegen einer Nachzahlung im Dezember 2012 in Höhe von 65 Millionen Euro an Imtech (33 Millionen Euro an Imtech und weitere 41 Millionen Euro an eine Arbeitsgemeinschaft von Imtech und Caverion, hiervon 65 Millionen Euro an Imtech Deutschland[81]) durch den Aufsichtsrat des Flughafens Berlin Brandenburg. Der Mitarbeiter Francis G. war Prokurist und soll zwei Millionen Euro erhalten haben; die Staatsanwaltschaft stellte bei ihm bei einer Hausdurchsuchung 300.000 Euro sicher.[82][83]

Im Januar 2015 erhielt Imtech Deutschland im Verbund mit Imtech Polska und Imtech Ungarn den Auftrag im Bereich von Lüftung, Kälte, Klima, Heizung, Druckluft und Hydranten beim Bau eines neuen Werks von Volkswagen in Września.[84]

Imtech erhielt 2010 den Zuschlag für die Technologien im Warschauer Nationalstadion. Im Januar 2015 wurden gegenüber Imtech 131 Millionen Euro von PBG gefordert für entstandenen Reparaturbedarf sowie Vertragsstrafen für die Verzögerung und die Verletzung von Sicherheitsstandards.[85]

Die Staatsanwaltschaft München I durchsuchte unter Beteiligung des Bundeskartellamts am 3. Februar 2015 etwa 50 Objekte in einem Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs eines Baukartells rund um Imtech.[86] Bis Februar 2015 wurden 70 Prozent des Managements von Imtech Deutschland vor dem Hintergrund von Unregelmässigkeiten ausgetauscht.[87] Im Februar 2015 wurde durch eine Veröffentlichung des Handelsblatts bekannt, dass sich Manager aus München bei Klaus Betz, Chef von Imtech Deutschland, mit Schreiben vom 5. Februar 2013 über das System der Scheinrechnungen im Auftrage des damaligen Vorstandschefs der Konzernzentrale, René van der Bruggen, beschwert hatten: „Wie Sie wissen, musste die Region Südost in den vergangenen Jahren auf Anweisung eine Vielzahl von Belastungen von Imtech Holland tragen und auch bezahlen, denen bis heute keine adäquate Gegenleistung gegenübersteht.“ Das widerspricht der Darstellung der Konzernzentrale bis zu diesem Zeitpunkt, die Probleme mit Unregelmäßigkeiten lägen allein in Deutschland.[87]

Klaus Betz, ehemaliger Chef der deutschen Tochter, sagte nach dem Bericht der ZEIT vom 16. Juli 2015 bereits Ende 2014 gegenüber der Staatsanwaltschaft aus, dass er auf Anweisung des ehemaligen Konzernchefs René van der Bruggen Bilanzfälschungen vorgenommen habe.[6] Im Juli 2015 wurde bekannt, dass der ehemalige Konzernchef René van der Bruggen von 2002 bis 2012 Gelder in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro über Scheinrechnungen von der Deutschlandtochter an den Mutterkonzern hatte fließen lassen, um Defizite zu kaschieren.[88][89][90]

Anfang August 2015 wurde die finanzielle Situation von Imtech Deutschland schwierig. Man stand in Gesprächen mit den Kapitalgebern, um ausreichend Liquidität für die Auszahlung der Gehälter zu sichern.[91] Imtech Deutschland GmbH & Co. KG reichte am 6. August 2015 einen Insolvenzantrag ein.[92][93] Betroffen waren zum Zeitpunkt der Insolvenz 960 Baustellen von Imtech Deutschland, darunter etwa die Oper Köln.

Zuletzt blieb eine Zahlung von 21 Millionen Euro von Imtech an die deutsche Tochter aus, was die Zahlungsunfähigkeit auslöste.[94] Zum 31. Dezember 2014 hatte Imtech Deutschland Forderungen von 270,0 Mio. Euro gegenüber dem Mutterkonzern und Verbindlichkeiten der holländischen Mutter von lediglich 114,0 Mio. Euro; der Saldo betrug über 150 Millionen Euro.[95]

Kritik[Bearbeiten]

In einem Artikel der „Zeit“ vom 16. Juli 2015 warfen die Autoren der Firma Imtech vor, zumindest zum Teil ein „kriminelles Geschäftsmodell“ zu verfolgen.[6] Imtech sei an zahlreichen Bauprojekten beteiligt gewesen, bei denen es zu Bauverzögerungen und drastischen Kostenerhöhungen gekommen sei. Dazu zählen der Neubau der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes, ein Operationszentrum der Universitätsklinik in Düsseldorf, der Campus der Fachhochschule Bielefeld und allem voran der Flughafen Berlin Brandenburg. Imtech sei sicher nicht alleine an den Bauverzögerungen schuld, aber „entscheidend an ihnen beteiligt“. Diese Verzögerungen würden geschickt genutzt, um Beschleunigungs- und Nachtragszahlungen, nicht selten in zweisteilliger Millionenhöhe zu erhalten. Pannen, die auf lange Zeit bestehen bleiben, würden auf diese Weise zu einer „Goldgrube“ für den Bauunternehmer. „Geld mit Stillstand zu verdienen sei die Königsdisziplin von Imtech“ und: „Imtech betreibe das Nachtragsmanagement am aggressivsten. Sie weisen Kosten nach, ohne sie gehabt zu haben“ – so ein im Artikel zitierter Mitarbeiter eines Bauamtes. Imtech-Bauplaner hätten am Berliner Flughafen z. B. wissentlich erkennbar falsche Bauplanungen stur umgesetzt um hinterher gegen entsprechende Mehrkosten dieselben Bauten wieder aufwändig abzureißen oder zu sanieren.

Sponsoring[Bearbeiten]

Am 21. August 2009 gab Imtech Deutschland bekannt, seine Zusammenarbeit mit dem Hamburger SV auszuweiten. Unter anderem wurde Imtech ab Juli 2010 bis Juni 2015 Namensgeber für die Imtech Arena und trat damit die Nachfolge der HSH Nordbank an, die ihren Sponsoring-Vertrag vorzeitig aufgelöst hatte. Darüber hinaus wurde Imtech „EnergieEffizienz-Partner“ des FC Bayern München und „Business-Partner“ des VfB Stuttgart.

Den Fußball-Zweitligisten VfR Aalen unterstützte Imtech Deutschland GmbH als Haupt- und Trikotsponsor nur noch bis Juli 2013.[96] Zugleich wurde angekündigt, dass Imtech die Engagements beim Hamburger SV, FC Bayern und beim VfB Stuttgart aus finanziellen Gründen so bald wie möglich beenden wolle.[29] Im Februar 2014 wurde der Sponsoringvertrag mit dem FC Bayern beendet.[97] Über einen Ausstieg beim Hamburger SV wurde im Juni 2014 noch verhandelt.[98][99]

Imtech Austria Anlagentechnik GmbH[Bearbeiten]

Die Imtech Austria Anlagentechnik GmbH etablierte sich 2009 als eigenständiges Unternehmen am österreichischen Markt. Ihr Sitz ist Linz.[100] Sie ist ein Teil von Imtech Deutschland. Sie war Sponsor des Eishockey-Vereins EHC Liwest Black Wings in Linz und SK Sturm Graz in Graz.[101]

Die Imtech Austria arbeitete am Geriatriezentrum Baumgarten in Wien, Wirtschaftsuniversität Wien[102] und einigen Projekten der Österreichischen Bundesbahnen[103] [104] sowie am Justiz- und Gerichtszentrum in Eisenstadt[105]. Die Tätigkeiten am Geriatriezentrum Baumgarten übernahm die IAAT nachdem der ursprünglich erfolgreiche Bieter (Bostelmann Elektrotechnik) 2011 Insolvenz anmeldete und in Konkurs ging[106].

Als die IAAT aufgrund der Marktsituation und den Problemen innerhalb des Konzerns im Jahre 2014 verkleinert wurde, wurde die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer der ungarischen Gesellschaft übernommen[107]. Man wollte sich nach 2012[108] das dritte Mal von Altlasten und problembehafteten Altprojekten befreien und die Belegschaft restrukturieren. Dabei verlegte man auch den Firmensitz der Imtech Austria Anlagentechnik von einem repräsentativen Bürogebäude in Linz in den Linzer Hafen [109]. Die bisherigen Räumlichkeiten wurden an die Axians übergeben. Die Axians ist der Teil der Imtech, der früher die Division ICT bildete und an den Vinci Konzern im Zuge der stürmischen Jahre veräußert wurde[110]. Die Axians ist somit von den Turbulenzen nicht mehr betroffen.

Am 28. August 2015 wurde auch für die österreichische Imtech der Konkursantrag beim LG Linz gestellt.[111] Laut Presseberichten wird nicht auf einen Fortbestand des Unternehmens abgezielt.[112]

Literatur[Bearbeiten]

  • Imtech Deutschland – Das Unternehmen feiert sein 150-jähriges Jubiläum. In: Hansa, Heft 7/2008, S. 48–50. Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2008, ISSN 0017-7504
  • Sandra Engel, Sven Tode: 150 Jahre Pioniergeist – Imtech Deutschland 1858–2008. Verlag Hanseatischer Merkur, Hamburg 2008, ISBN 978-3-922857-41-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Imtech – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Annual Report 2014. Royal Imtech N.V., 17. März 2015, abgerufen am 8. August 2015 (pdf, englisch).
  2. Wirtschaftswoche (online)
  3. a b Deutsche Tochter reißt Gebäudeausrüster Imtech in Pleite. Reuters, 11. August 2015, abgerufen am 11. August 2015.
  4. a b Imtech vom eigenen Management ausgeraubt. In: Handelsblatt 27. Juni 2013 (online)
  5. a b Andreas Knoch: Compliance-Versagen bei Imtech: Vom Management ausgeraubt. Mafiöse Strukturen bei Imtech. In: Finance Magazin, 27. Juni 2013 (online)
  6. a b c Christian Fuchs, Stephan Lebert, Daniel Müller: Die unheimliche Firma. In: Die Zeit, Nr. 29/2015 vom 16. Juli 2015, Seite 17-19
  7. History of Imtech (online)
  8. haustechnik-dialaog.de, 2000 (online)
  9. RWE-Pressemitteilung, Juni 2001 (online)
  10. Ferdinand Vaandrager, Adam Rose, Teun Teeuwisse: Memorandum Imtech. ABN AMRO, 18. Dezember 2012, abgerufen am 8. August 2015 (niederländisch).
  11. Imtech-analist ABN had slapeloze nachten. In: Telegraaf, 2. März 2013 (online)
  12. a b Imtech untersucht polnische Projekte und verschiebt die Veröffentlichung seines Jahresabschlusses 2012. Pressemitteilung von Imtech, 4. Februar 2013 (online)
  13. Chaos bei Imtech – Deutschland-Chef muss gehen. In: Die Welt, 7. Februar 2013 (online)
  14. a b c d e f g h Imtech stürzt wegen polnischem Großprojekt ab. In: Immobilien-Zeitung, 4. Februar 2013 (online)
  15. Imtech plummets on Polish arm troubles. In: Financial Times, February 4, 2013 (online)
  16. Imtech mit höchstem Minus seit 23 Jahren – Abschreibung in Polen. In: Die Welt, 4. Februar 2013 (online)
  17. 45 Prozent Kursverlust. Imtech-Aktie stürzt tief ab. In: Handelsblatt, 4. Februar 2013 (online)
  18. Imtech executives step down. In: Financial Times, February 6, 2013 (online)
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53.56833333333310.061666666667Koordinaten: 53° 34′ 6″ N, 10° 3′ 42″ O