Ina Rudolph

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Ina Rudolph, 2012

Ina Rudolph (* 22. April 1969 in Brandenburg an der Havel) ist eine deutsche Schauspielerin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ina Rudolph ist das erste Kind ihrer Eltern, die mit ihr 1975 nach Ost-Berlin umzogen.

Im dortigen Haus der jungen Talente trat sie 1983 einem Theaterlaienzirkel bei und erhielt in zwei Stücken ihre ersten Hauptrollen. Zwei Jahre später bewarb sie sich an der Schauspielschule „Ernst Busch“ und wurde für eine Ausbildung aufgenommen. In diese Zeit fällt auch ihr erstes Szenenstudium mit Jutta Wachowiak am Deutschen Theater. Hier wurde sie 1987 von der Fotografin Sibylle Bergemann entdeckt und begann parallel eine Karriere als Fotomodell.

Nach Abschluss ihres Studiums trat sie ein kurzes Engagement am Kindertheater in Halle an der Saale an, worauf eine Fotoausstellung und einige Gastspiele mit dem Deutschen Theater, auch außerhalb der DDR, unter anderem in Paris, folgten. Im Wendeherbst 1989 ging Ina Rudolph nach München, um dort als Fotomodell zu arbeiten. Im Jahre 1992 entschloss sie sich, nach Paris zu gehen, um dort für Chanel, Thierry Mugler und Issey Miyake zu arbeiten.

Wegen ihrer zweiten Leidenschaft, dem Singen, für die sie bereits während ihrer Schauspielausbildung Unterricht genommen hatte, wechselte sie in Paris das Fach, sang am Pariser Konservatorium vor und wurde aufgenommen, arbeitete aber nebenbei weiter als Model. Nach Differenzen mit ihrer Pariser Gesangsprofessorin ging Ina Rudolph im Jahr darauf zurück nach Berlin, wo die Schauspielerei für sie wieder in den Vordergrund rückte. Sie erhielt ab 1995 Theaterrollen, unter anderem an der Semperoper Dresden.

1998 debütierte sie in der Rolle der Maia Dietz in der Serie In aller Freundschaft. Um ihr Studium abzuschließen, beendete sie die Arbeiten an der Serie jedoch schon im folgenden Jahr. Nach Abschluss des Studiums sang sie zunächst einige Konzerte, um sich dann dazu zu entschließen, das Singen zurückzustellen. Danach stand sie vermehrt vor der Kamera, auch schon wieder kurz nach der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2002.

Zur Leipziger Buchmesse 2008 stellte Ina Rudolph ihren ersten Erzählband Sommerkuss vor. Es folgte der Roman Beste letzte Tage, der als E-Book veröffentlicht wurde. Ina Rudolph ist seit 2007 Coach für The Work und schrieb in Bezug auf diese Methode die Bücher Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?[1] und Auf ins fette pralle Leben – 12 Experimente, wie man sich das Leben leichter machen kann.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sommerkuss: Sieben Geschichten. 2. Aufl. Verlag Neue Literatur, Jena 2010, ISBN 3-938157-79-8
  • Beste letzte Tage. Edel eBooks, 2014, 196 Seiten
  • Ich will ja loslassen – doch woran halte ich mich dann fest? Random House Verlag, Arkana 2013, ISBN 3-442-34128-0
  • Auf ins fette pralle Leben – 12 Experimente, wie man sich das Leben leichter machen kann. Kösel Verlag, 2015, ISBN 3-466-31039-3
  • Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?. Goldmann Verlag, 2017, ISBN 3442222079

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ina Rudolph – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schauspielerin und Autorin Ina Rudolph gab in der Fontane-Buchhandlung Tipps zum Loslassen Stressfreier leben, Märkische Oderzeitung, 20. Mai 2013