Isabel Tuengerthal

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Isabel Tuengerthal (* 1970 in Heidelberg; vereinzelt auch als Isabelle Tuengerthal oder Isabell Tuengerthal geführt) ist eine deutsche Schauspielerin und Musikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isabel Tuengerthal studierte ab 1990 an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Neben der Schauspielausbildung besuchte sie den Popkurs, einen Kontaktstudiengang für Popularmusik in den Fächern Gesang und Performance. Zudem nahm sie Gesangsunterricht bei Walter von Bülow, Karin Ploog und Jane Comerford. Am Actors Studio in New York besuchte Isabel Tuengerthal die Schauspielklasse von Susan Batson und war Teilnehmerin eines Workshops von Elisabeth Kemp.

Erste Rollen verkörperte sie 1995 am Actors Studio New York in dem Bühnenstück At the bottom in einer Inszenierung von Arthur Penn und 1996 am Berliner Ensemble in Berthold Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti unter die Regie von Einar Schleef. Am Schillertheater in Berlin und dem Schauspielhaus in Köln trat sie 1998 in Franz Wittenbrinks Stück Sekretärinnen auf.

Mit ihrem eigenen Musikprojekt Tiefenrausch hatte sie im Jahr 2001 Auftritte im Grünen Salon der Volksbühne Berlin.

Isabel Tuengerthal wirkte weiterhin in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Sie erlangte mit der Figur der Sekretärin Sabine „Biene“ Winkelmann in der populären Anwaltsserie Edel & Starck große Bekanntheit.[1][2] Zudem war sie als Darstellerin in verschiedenen Fernsehserien wie Tatort, Der Bulle von Tölz, Forsthaus Falkenau, Unser Charly und Pfarrer Braun zu sehen.

2003 wurde in der Lyrikverfilmung Poem – Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug vom Ralf Schmerberg ihr Gedicht Der Falter in einer Adaption filmisch umgesetzt.[3] Isabel Tuengerthal war auch als Sprecherin in diesem Film tätig.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier Das Fernsehlexikon. Alles über 7000 Sendungen von Ally McBeal bis zur ZDF Hitparade. Goldmann, München, 2005, S. 311 – 312, ISBN 978-3-442-30124-9
  2. Reufsteck/Niggemeier, Fernsehlexikon online auf fernsehserien.de; abgerufen am 31. Januar 2016
  3. Dichterworte als Film FAZ vom 8. Mai 2003 auf faz.net; abgerufen am 1. November 2016