Jack Lisowski

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Jack Lisowski
Jack Lisowski
Geburtstag 25. Juni 1991[1]
Geburtsort Cheltenham
Nationalität EnglandEngland England
Spitzname(n) Jack-Pot[1]
Profi seit 2010[2]
Preisgeld 286.246 £[2]
Höchstes Break 147 (1×)[2]
Century Breaks 91[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 34 (Juni–Juli 2013)[3]
Aktueller WRL-Platz 38 (Stand: 11. Dezember 2017)

Jack Lisowski (* 25. Juni 1991 in Cheltenham) ist ein englischer Snookerspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lisowski, der früh als verheißungsvolles Snookertalent gehandelt wurde, stand 2007 im Finale des Junior Pot Black Cups[4]. Nach dem Ende seiner Schulzeit erlitt er jedoch einen Rückschlag, als bei ihm mit 16 Jahren Krebs diagnostiziert wurde. Es folgte eine achtmonatige Chemotherapie.

Danach kämpfte er sich wieder an den Snookertisch zurück. In der Saison 2008/09 erreichte er erstmals das Finale eines PIOS-Turniers und er stand im Halbfinale der U-19-Europameisterschaft. Als Ranglistenerster der englischen Junior Tour bekam er außerdem die Paul Hunter Scholarship, ein Nachwuchsstipendium, das ihm erlaubte, mit Profispielern zu trainieren.[5]

In der folgenden Saison gewann er gleich das Auftaktturnier der PIOS-Serie und mit zwei weiteren Halbfinalteilnahmen und dem Sieg im abschließenden achten Turnier[6] sammelte er so viele Ranglistenpunkte in einer Saison wie kein Spieler vor ihm. Dazu gewann er 2010 auch noch die Englische Amateurmeisterschaft.

Als PIOS-Toursieger qualifizierte sich Lisowski für die Snooker Main Tour. Seinen ersten größeren Erfolg als Snookerprofi feierte er beim dritten Turnier der Players Tour Championship in Sheffield Anfang August 2010, als er unter anderem Mark Selby besiegte und das Finale erreichte, in dem er Tom Ford unterlag.

In der Qualifikation für die UK Championship 2012 gelang ihm sein einziges Maximum Break auf der Main Tour.

Seine erfolgreichste Saison hatte er 2012/13, als er zuerst beim Event in Gloucester zum zweiten Mal das Finale eines PTC-Turniers erreichte; er gewann unter anderem gegen Judd Trump und Mark J. Williams und verlor das Endspiel knapp mit 3:4 gegen Stephen Maguire. Danach gewann er bei den China Open zum Auftakt erneut gegen Trump und erreichte das Viertelfinale, sein bestes Ergebnis bei einem vollwertigen Ranglistenturnier. Nur knapp verpasste er den Sprung unter die Top 32. Am Saisonende qualifizierte er sich bei der Weltmeisterschaft erstmals für die Hauptrunde im Crucible Theatre, verlor dann aber gleich gegen den späteren Finalisten Barry Hawkins.

In den folgenden Jahren blieben herausragende Ergebnisse aus. Er kam bei den Turnieren aber regelmäßig unter die 32 Besten und konnte sich damit meist in den Top 48 der Weltrangliste halten.

Beim Shanghai Masters 2017 schaffte es Lisowski bis ins Halbfinale, in dem er Judd Trump mit 3:6 unterlag. Auf seinem Weg dahin besiegte er unter anderem Cao Yupeng (5:4), Mark Allen (5:4) und Kurt Maflin (5:3).[7]

Turnierkalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniere 2010/
11
2011/
12
Weltrangliste UR[nb 1] 49
Ranking-Turniere
Australian Goldfields Open NH LQ
Shanghai Masters LQ 1R
UK Championship LQ LQ
German Masters 1R LQ
World Open LQ LQ
Welsh Open 1R LQ
Players Tour Championship 1R 2R
China Open LQ LQ
Weltmeisterschaft LQ LQ
Non-Ranking-Turniere
Masters A A
Premier League Snooker A A
Premier League A
Legende
LQ in Qualifikationsrunde ausgeschieden #R in früheren Runden des Turniers ausgeschieden
(WR = Wildcard Runde, RR = Round Robin)
QF im Viertelfinale ausgeschieden SF Halbfinale erreicht
F Finale erreicht, unterlegener Finalist W Turniersieger
DQ disqualifiziert worden A nicht teilgenommen
NH / Not Held Turnier fand nicht statt
NR / Non-Ranking Event Turnier findet nicht mehr statt

  1. New players on the tour do not have a ranking.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jack Lisowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jack Lisowski. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 11. Januar 2015; abgerufen am 24. Juli 2015 (englisch).
  2. a b c d Career-total Statistics for Jack Lisowski. Professional. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax; abgerufen am 1. Oktober 2017 (englisch).
  3. World Snooker. Issued After The Wuxi Classic 2013. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 24. Juni 2013; abgerufen am 24. Juli 2015 (PDF; 31,7 kB, englisch).
  4. Chris Turner's Snooker Archive - Pot Black / Junior Pot Black
  5. This Is Gloucestershire - Snooker scholarship to stardom for top potter
  6. 2009-10 PIOS Series (Memento vom 8. Oktober 2014 im Internet Archive)
  7. Matches | World Snooker Live Scores. Abgerufen am 18. November 2017 (britisches Englisch).