Jaworzno

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Jaworzno (Begriffsklärung) aufgeführt.
Jaworzno
Wappen von Jaworzno
Jaworzno (Polen)
Jaworzno
Jaworzno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Kreisfreie Stadt
Fläche: 152,20 km²
Geographische Lage: 50° 12′ N, 19° 17′ OKoordinaten: 50° 12′ 0″ N, 19° 16′ 30″ O
Einwohner: 93.556
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 43-600 bis 43-618
Telefonvorwahl: (+48) 32
Kfz-Kennzeichen: SJ
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Jaworzno Szczakowa–Mysłowice
Dąbrowa Górnicza Ząbkowice–Kraków
Nächster int. Flughafen: Katowice
Einwohner: 93.556
(30. Jun. 2014)[1]
Gemeindenummer (GUS): 2468011
Verwaltung (Stand: 2007)
Stadtpräsident: Paweł Silbert
Adresse: ul. Grunwaldzka 33
43-600 Jaworzno
Webpräsenz: www.jaworzno.pl



Jaworzno ( [jaˈvɔʒnɔ]?/i) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Schlesien im südlichen Teil Polens. Sie liegt ca. 20 Kilometer von Kattowitz und ca. 55 Kilometer von Krakau entfernt. Im Ortsteil Szczakowa befindet sich der Personen- und Rangierbahnhof Jaworzno Szczakowa, hervorgegangen aus dem 1847 eröffneten Bahnhof Szczakowa der Krakau-Oberschlesischen Eisenbahn und dem 1848 eröffneten Endbahnhof Granice der Warschau-Wiener Eisenbahn an der damaligen österreichisch-russischen Grenze.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jaworzno wurde zum ersten Mal im Jahre 1229 urkundlich erwähnt. Die Ortschaft lag am Handelsweg KrakauBeuthen. Jaworzno gehörte zuerst den Oppelner Herzögen, seit dem Jahre 1274 zum Herzogtum Krakau. Die Pfarrei wurde im Jahre 1335 gegründet.

In der Zeit vom 12. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts wurde in der Gegend Bleierz gefördert. Im Jahre 1788 kamen Jaworzno und einige Dörfer der Umgebung, früher im Besitz des Krakauer Bischofs, in den Besitz des polnischen Staates. Nach der Dritten Teilung Polens bzw. nach der Annexion der Freien Stadt Krakau gehörte Jaworzno zum Kaisertum Österreich.

Bei dem Zerfall der Donaumonarchie kam Jaworzno zur Zweiten Polnischen Republik. 1939 wurde Jaworzno von der Wehrmacht erobert und in den neugebildeten Landkreis Krenau eingegliedert. Es war geplant, der Stadt einen deutschen Namen zu geben und in Arnshalde umzubenennen, dies wurde jedoch bis Kriegsende nicht mehr durchgeführt.

Von Juni 1943 bis April 1945 befand sich in Jaworzno das Konzentrationslager SS-Arbeitslager Neu-Dachs. Anschließend wurde die Anlage bis 1956 als Zentrales Arbeitslager Jaworzno des polnischen Geheimdienstministeriums geführt. Sehr viele der Todesopfer beider Regime liegen hier heute noch anonym verscharrt bzw. in nur teilweise gekennzeichneten Massengräbern bestattet.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Distrikte

Ortsteile – Distrikte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bory
  • Byczyna
  • Cezarówka
  • Ciężkowice
  • Dąbrowa Narodowa
  • Długoszyn
  • Dobra
  • Góra Piasku
  • Jeleń
  • Jeziorki
  • Koźmin
  • Niedzieliska
  • Pieczyska
  • Stara Huta
  • Stare Miasto
  • Szczakowa
  • Śródmieście
  • Wesołe Miasteczko
  • Wilkoszyn

Wohngebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Osiedle Awaryjne
  • Osiedle Cegielnia
  • Osiedle Chopina
  • Osiedle Chrząstówka
  • Osiedle Energetyków
  • Osiedle Gagarina
  • Osiedle Gigant
  • Osiedle Górnicze
  • Osiedle Kalinowa
  • Osiedle Kościuszki
  • Osiedle Leopold
  • Osiedle Łubowiec
  • Osiedle Pańska Góra
  • Osiedle Podłęże
  • Osiedle Podwale
  • Osiedle Skałka
  • Osiedle Stałe
  • Osiedle Warpie

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt (chronologisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jaworzno – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b
    Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit 8. Juni 2015 nicht mehr aktuell zu sein: Veraltete Daten..
    Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.
    Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. GłównyUrząd Statystyczny (GUS), archiviert vom Original, abgerufen am 30. Dezember 2014 (pdf).