Jim Knopf und die Wilde 13 (Film)

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Film
OriginaltitelJim Knopf und die Wilde 13
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2020
Länge109 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
Stab
RegieDennis Gansel
DrehbuchDirk Ahner
MusikMarvin Miller,
Ralf Wengenmayr
Titellied Einmal reisen interpretiert von Mimi & Josy
KameraPhilip Peschlow
SchnittUeli Christen
Besetzung

Jim Knopf und die Wilde 13 ist eine Realverfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Michael Ende und die Fortsetzung des Films Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer aus dem Jahr 2018. Die Regie führte erneut Dennis Gansel.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz des Misserfolgs von Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – der Film wurde von etwa zwei Millionen Menschen im Kino gesehen und spielte bei einem Budget von 25 Millionen Euro etwa 10 Millionen Euro ein[2] – wurde rasch mit Jim Knopf und die Wilde 13 eine Fortsetzung angekündigt. Grund hierfür war, dass Jim Knopf und Prinzessin Li Si durch zwei Kinder, Solomon Gordon und Leighanne Esperanzate, verkörpert wurden, die noch im richtigen Alter waren, um in ihre Rollen zurückzukehren. Auch die restlichen Darsteller aus dem Vorgängerfilm kehrten zurück. Ebenfalls wurde Set-Material wie die Lok Emma erneut verwendet.[3] Die sieben Tonnen schwere Lok kostete zwischen 200.000 und 300.000 Euro.[2]

Die Dreharbeiten starteten am 4. März 2019[4] und fanden in Südafrika und in den Babelsberger Filmstudios statt.[3] Dort wurde unter anderem das Set von Lummerland nachgebaut. Allein in Babelsberg waren am Set etwa 200 Menschen an den Dreharbeiten beteiligt.[2] Alle Seeräuber der Wilden 13 wurden von Rick Kavanian gespielt, sodass laut Regisseur Dennis Gansel die zwölf Mitglieder möglichst „gleich“ sind „und sich trotzdem voneinander unterscheiden“.[3] Während der Dreharbeiten standen hinter Kavanian elf Statisten mit Maske. Ihre Gesichter wurden bei der Postproduktion durch Kavanians ersetzt,[2] dessen Aufnahmen am Computer zusammengefügt wurde.[3] Die Dreharbeiten wurden im Mai 2019 abgeschlossen.[5] Gedreht wurde auf Englisch.[3]

Der Film wurde mit einem Budget von 20 Millionen Euro gedreht. In der Budgetplanung waren für die visuellen Effekte 5,7 Millionen Euro, also mehr als ein Viertel der Produktionskosten, einkalkuliert. Eine Million Euro stammen aus den FilmFernsehFonds Bayern. Unter anderem deshalb fand später ein Großteil der Postproduktion in München statt. Darüber hinaus fand sie in Berlin und Stuttgart statt. Dabei waren rund fünf VFX-Unternehmen mit jeweils anderen Schwerpunkten an der Postproduktion beteiligt, die in etwa 500 Einstellungen digitale Animationen ergänzten. Die Firma Scanline hat dabei die fiktive Insel Lummerland nachgebaut und das Unternehmen Trixter hat den Halbdrachen Nepomuk animiert.[3]

Verantwortlich für die Postproduktion waren Elke Andreas-Möller, die sich unter anderem für die Budgetplanung und die Abstimmung der Arbeitsabläufe kümmerte, und Frank Schlegel, der für die Koordination und die Gestaltung der visuellen Effekte verantwortlich war. Aufgrund der COVID-19-Pandemie beteiligte sich Regisseur Dennis Gansel an der Postproduktion ab März 2020 über das Home Office in Berlin.[3]

Am 1. Oktober 2020 kam der Film in die deutschen Kinos.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Jim Knopf und die Wilde 13. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; abgerufen am 19. September 2018).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. a b c d Ansgar Nehls: So läuft der Filmdreh zu „Jim Knopf und die Wilde 13“. In: Märkische Allgemeine. 22. Mai 2019, abgerufen am 19. September 2020.
  3. a b c d e f g Josef Grübl: Letzter Schliff für die Piraten. In: Süddeutsche Zeitung. 7. April 2020, abgerufen am 19. September 2020.
  4. Daniel Fabian: Henning Baum und Co. sind zurück: Erstes Bild zur Fortsetzung "Jim Knopf und die Wilde 13". In: Filmstarts. 10. April 2019, abgerufen am 19. September 2020.
  5. Charlene Rautenberg: In Babelsberg wird „Jim Knopf“, Teil 2 gedreht. In: Berliner Morgenpost. 22. Mai 2019, abgerufen am 19. September 2020.
  6. Tanja Schauer: Jim Knopf und die wilde 13: Kinostart, FSK, Besetzung, Trailer. In: Augsburger Allgemeine. 25. August 2020, abgerufen am 19. September 2020.