Katholische Privat-Universität Linz

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Katholische Privat-Universität Linz
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Gründung 1978
Trägerschaft Diözese Linz[1]
Ort Linz, Österreich
Rektor Franz Gruber (Theologe)
Studenten 438
Website www.ku-linz.at

Die Katholische Privat-Universität Linz (KU Linz) ist eine der vier in Linz befindlichen Universitäten. An ihr werden theologische, kunstwissenschaftliche und philosophische Studien betrieben.

Geschichte[Bearbeiten]

Gebäude der KU Linz in der Bethlehemstrasse

Seit 1672 wird an der heutigen Katholischen Privat-Universität Linz im Bereich der Theologie geforscht und gelehrt, womit die KU die älteste akademische Bildungs- und Forschungseinrichtung in Linz ist. 1978 wurde sie im Einvernehmen mit dem Wissenschaftsministerium zur theologischen Fakultät päpstlichen Rechts erhoben. Zehn Jahre später wurde dem alten Gebäude ein Neubau angeschlossen. Am 10. Oktober 2000 erfolgte die Akkreditierung der bis dato „Katholisch-Theologischen Hochschule“ als erste Privatuniversität in Österreich. Sie nannte sich fortan „Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz“ (KTU Linz). 2015 erfolge ein Namenswechsel in „Katholische Privat-Universität Linz“ (KU Linz).

Seit dem Wintersemester 2005/2006 ist die KU Linz um die Fakultät „Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie ad instar Facultatis (IKP)“ reicher. Seit diesem Zeitpunkt besteht in Linz die Möglichkeit neben den theologischen Studien das „Studium der Kunstwissenschaft und Philosophie“ zu betreiben.

Rektor der Universität ist seit dem 1. Oktober 2014 der bisherige Vorstand des Instituts für Dogmatik Franz Gruber (Theologe)[2]. Seine Vorgänger waren Ewald Volgger (2010–2014), Michael Rosenberger (2007–2010) und davor die Religionspädagogin Ilse Kögler.

Allgemeines[Bearbeiten]

Finanziell wird die KU Linz von der Diözese Linz getragen. Zur langfristigen Sicherstellung der Qualität in Forschung und Lehre wurde von Bischof Maximilian Aichern der Bischöfliche Fonds zur Förderung der KU Linz eingerichtet.[1]

Die Bibliothek der KU ist die drittgrößte in Linz und beinhaltet ein breites Spektrum an Fachliteratur, wobei der Großteil der Bücher den Geisteswissenschaften zuzuordnen ist.

In der seit 1848 erscheinenden Theologisch-praktischen Quartalschrift, den Linzer Philosophisch-Theologischen Beiträgen und zahlreichen Einzelpublikationen wird die Forschungstätigkeit der Lehrenden über die Grenzen Österreichs bekannt gemacht.

Fakultäten und ihre Institute[Bearbeiten]

Die Katholische Privat-Universität Linz besteht aus zwei Fakultäten:

  • Katholisch-Theologische Fakultät
    • Institut für Bibelwissenschaft des Alten- und Neuen Testaments
    • Institut für Fundamentaltheologie und Dogmatik
    • Institut für Katechetik, Pädagogik und Religionspädagogik
    • Institut für Kirchengeschichte und Patrologie
    • Institut für Kirchenrecht
    • Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie
    • Institut für Moraltheologie
    • Institut für Pastoraltheologie und Gesellschaftslehre
    • Institut für Philosophie
    • Institut für Caritaswissenschaft (ICW)
  • Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie ad instar Facultatis (IKP)
    • Fachbereich Kunstwissenschaft
    • Fachbereich Philosophie

Studienrichtungen[Bearbeiten]

Für folgende Studienrichtungen kann an der Katholischen Privat-Universität Linz inskribiert werden (Stand 2009):

  • Bachelorstudium
    • Bakkalaureatsstudium Katholische Religionspädagogik
    • Bachelorstudium Kunstwissenschaft – Philosophie
  • Masterstudium
    • Masterstudium Kunstwissenschaft
    • Masterstudium Philosophie
  • Magisterstudium
    • Magisterstudium Katholische Religionspädagogik
  • Diplomstudium
    • Diplomstudium Katholische Theologie
    • Lehramtsstudium im Unterrichtsfach Katholische Religion
  • Lizentiatsstudium
    • Lizentiatsstudium Katholische Theologie
  • Doktoratsstudium
    • Doktoratsstudium Katholische Theologie
    • Kunstwissenschaftliches Doktoratsstudium
    • Philosophisches Doktoratsstudium

Akkreditierungsstatus[Bearbeiten]

Nach österreichischem Recht müssen Privatuniversitäten alle fünf Jahre reakkreditiert werden. Der Österreichische Akkreditierungsrat hat die Akkreditierung 2010 um fünf Jahre verlängert (bis Oktober 2015).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Bischöflicher Fonds
  2. [1] vom 1. September 2010

48.30377777777814.291888888889Koordinaten: 48° 18′ 14″ N, 14° 17′ 31″ O