Kianush

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Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Desperadoz (mit PA Sports)
  DE 14 03.10.2014 (1 Wo.)
  AT 65 03.10.2014 (1 Wo.)
  CH 20 28.09.2014 (2 Wo.)
Szenario
  DE 14 29.01.2016 (1 Wo.)
  AT 25 05.02.2016 (1 Wo.)
  CH 15 31.01.2016 (1 Wo.)
Instinkt
  DE 7 24.02.2017 (3 Wo.)
  AT 9 03.03.2017 (1 Wo.)
  CH 8 26.02.2017 (2 Wo.)
Desperadoz II (mit PA Sports)
  DE 5 19.01.2018 (3 Wo.)
  AT 8 26.01.2018 (1 Wo.)
  CH 7 21.01.2018 (2 Wo.)
Singles
TelVision (mit KC Rebell, PA Sports & Kollegah)
  DE 40 18.11.2016 (3 Wo.)
  AT 52 25.11.2016 (1 Wo.)
  CH 94 20.11.2016 (1 Wo.)
Mörder (mit PA Sports)
  DE 89 01.12.2017 (1 Wo.)
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Kianush (* 18. August 1987 in Teheran, Iran; bürgerlich Kianush Rashedi) ist ein deutscher Rapper aus Münster. Sein Debüt hatte er an der Seite von PA Sports auf dem Kollabo-Album Desperadoz.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kianush wuchs in Münsters sozial schwachen Stadtteil Kinderhaus auf, wo er mit dem Rappen begann. Kinderhaus ist bekannt für eine hohe Jugendkriminalität. Schnell wurde er eine lokale Größe in Münster und beteiligte sich an dem Rap-Projekt Streetsound in einem Jugendtreff in Toppheide, bei dem er den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite stand.[2][3] Erste Veröffentlichungen erfolgten als Feature von PA Sports auf dessen Alben. Die beiden veröffentlichten zusammen ein Video für Halt die Fresse.[4]

Von 2011 bis 2013 saß Kianush wegen mehreren Raubdelikten im Gefängnis. Er hatte einen Drogendealer überfallen und saß insgesamt 1094 Tage im Gefängnis. Anschließend wurde er auf drei Jahre Bewährung entlassen.[5] Laut eigener Aussage wolle er sich mit dieser Angelegenheit nicht brüsten und die Angelegenheit sei ihm eher peinlich. Nach einigen Features begannen die Arbeiten an einem gemeinsamen Album zusammen mit PA Sports unter dem Projektnamen Desperadoz. Die beiden veröffentlichten das Album über PA Sports Independent-Label Life Is Pain. Das Album enthält keine Rap-Features, neben Kianush und PA Sports sind lediglich Manuellsen und der Newcomer Iby mit einer Gesangs-Hook zu hören.[6][7] Das Album erreichte Platz 14 der deutschen Charts und platzierte sich auch in Österreich und der Schweiz in den Top 100.

Am 22. Januar 2016 erschien sein erstes Soloalbum Szenario, ebenfalls über Life Is Pain. Das Album erreichte Platz 14 der deutschen Charts, Platz 25 der österreichischen Charts und Platz 15 der Schweizer Charts. Eine Woche hielt es sich in den Top 100 der drei Ländern.

Am 17. Februar 2017 erschien sein zweites Soloalbum namens Instinkt. Es hielt sich 3 Wochen in den deutschen Charts und schaffte es auf Platz 7. In Österreich auf Platz 9 und in der Schweiz auf Platz 8.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Desperadoz (mit PA Sports, Life Is Pain/Major Movez Entertainment)
  • 2016: Szenario (Life Is Pain)
  • 2017: Instinkt (Life Is Pain)
  • 2018: Desperadoz II (mit PA Sports, Life Is Pain)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Aus dem Weg
  • 2015: One Way Ticket
  • 2015: Habitus / Intro
  • 2016: 2 Welten
  • 2016: TelVision (mit KC Rebell, PA Sports & Kollegah)
  • 2016: Original (mit PA Sports & Mosh36)
  • 2017: Reload (Life is Pain)
  • 2017: Hütte im Wald (mit PA Sports)
  • 2017: Chill mal dein Leben (mit Moe Phoenix)
  • 2017: Zwölf (mit KC Rebell)
  • 2017: Gib Gas
  • 2018: Unfair (mit PA Sports prod. by Joshimixu)

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz
  2. Thomas Usselmann: Rappen am Gescherweg. Westfälische Nachrichten, 16. Juni 2010, abgerufen am 22. Oktober 2014.
  3. Kerstin Sander: "Streetsound" macht aus Frust Rap-Musik. Münstersche Zeitung, 2. Juni 2010, abgerufen am 22. Oktober 2014.
  4. Aggro.TV: PA Sports feat. Kianush Halt die Fresse 03 Nr. 108. YouTube, 17. Januar 2011, abgerufen am 22. Oktober 2014.
  5. Kianush über seine Haft, die aktuelle Rap-Szene uvm. Check-rap.de, 1. September 2013, abgerufen am 22. Oktober 2014.
  6. David Molke: PA Sports & Kianush: Die richtige Frequenz. In: Juice. Nr. 162, Oktober 2014, S. 80–81.
  7. PA Sports/Kianush – Desperadoz. HipHop.de, abgerufen am 22. Oktober 2014.