Konstantin Frolov

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Konstantin Frolov (* 20. Mai 1986 in Tscheljabinsk) ist ein deutscher Schauspieler russischer Herkunft.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konstantin Frolov entstammt einer russlanddeutschen Familie. Sein Vater ist Maschinenbauingenieur und seine Mutter Ingenieurin für Wärmetechnologie. 1998 siedelte er mit seinen Eltern, seiner Schwester und Großmutter von Tscheljabinsk nach Deutschland über. Nach Zwischenstationen in Dresden, Cottbus und Feuchtwangen zog die Familie Frolov schließlich nach München. Dort absolvierte er sein Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule. Bereits während des Schauspielstudiums wirkte er neben Josef Bierbichler im Stück Macht und Rebel von Matias Faldbakken an den Münchener Kammerspielen mit. Es folgte die Rolle des Czernowitz in der Italienischen Nacht von Ödön von Horváth, welche ebenfalls an den Münchener Kammerspielen aufgeführt wurde.

Sein Kinodebüt gab Konstantin Frolov 2009 noch als Schauspielstudent in Philip Kochs Picco. Im selben Jahr stand er in Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung von Oliver Kienle vor der Kamera. Sein Debüt im deutschen Fernsehen gab er ebenso 2009 in Davon willst du nichts wissen von Tim Trachte. Es folgen zahlreiche Dreharbeiten unter anderem für Tatort: Eine bessere Welt, Dreileben – etwas Besseres als der Tod sowie Scherbenpark. Für seine Darstellung in dem Film Unten Mitte Kinn von Nicolas Wackerbarth wurde er 2011 für den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Bester Nachwuchsschauspieler nominiert. Des Weiteren spielte er einen Leutnant in der französisch-deutschen Koproduktion Das Meer am Morgen von Volker Schlöndorff sowie einen sowjetischen Offiziellen in Bridge of Spies – Der Unterhändler von Steven Spielberg. Für die fünfte Staffel der US-amerikanischen Dramaserie Homeland stand der Schauspieler ebenfalls vor der Kamera.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heimo Schwilk: Volker Schlöndorff: "Die Tötung von Menschen als Verwaltungsakt". In: DIE WELT. 15. Februar 2012 (welt.de [abgerufen am 14. November 2018]).
  2. CINEMA online: Kino bei CINEMA: Kinoprogramm, Filme, DVDs, Stars, Trailer und mehr. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  3. Kurzfilm von Tatjana Moutchnik : auf einmal. Abgerufen am 30. August 2019 (deutsch).
  4. Macht und Ohnmacht - Tatort - ARD | Das Erste. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  5. Agentur Unit One | Konstantin Frolov Vita. Abgerufen am 13. November 2018.
  6. Crew United - Das Netzwerk der Film- und Fernsehbranche. Abgerufen am 2. März 2018.
  7. Marietta Steinhart: "Werk ohne Autor": Haben die alle denselben Film gesehen? In: Die Zeit. 24. Februar 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 17. Juni 2019]).
  8. NDR: "Werk ohne Autor" geht ins Rennen um die Oscars. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  9. Jasmine Hrdina: Neuer ZDF-Thriller: Brandenberg wird zum Höllental. In: Tiroler Tageszeitung Online. 8. September 2018 (nmo.at [abgerufen am 14. November 2018]).
  10. Für Montag oder Samstag? ZDF setzt «Schwarzach 23» fort. 16. Mai 2019, abgerufen am 17. Juni 2019 (deutsch).
  11. Macht und Rebel - Theaterkritiken München. Abgerufen am 30. August 2019.
  12. Bettina Musall: Theaterpremiere "Macht und Rebel": Mit der Wirklichkeit foltern. In: Spiegel Online. 19. November 2006 (spiegel.de [abgerufen am 30. August 2019]).
  13. Augsburger Allgemeine: Liebeslust und Liebesleid. Abgerufen am 30. August 2019.
  14. Am Stadtrand. Abgerufen am 30. August 2019 (deutsch).
  15. Südwest Presse Online-Dienste GmbH: Premiere: Das LTT zeigt "Global Players" im alten Milchwerk Tübingen. 8. April 2013, abgerufen am 30. August 2019.
  16. Global Players: LTT-international probt in den Milchwerken. Abgerufen am 30. August 2019.