Feuchtwangen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Feuchtwangen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Feuchtwangen
Feuchtwangen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Feuchtwangen hervorgehoben
49.16666666666710.316666666667452Koordinaten: 49° 10′ N, 10° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 452 m ü. NHN
Fläche: 137,4 km²
Einwohner: 12.062 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91555
Vorwahlen: 09852, 09855 (Aichau, Thürnhofen), 07950 (Ungetsheim, Zumhaus, Ratzendof, Zischendorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 145
Stadtgliederung: 91 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 2
91555 Feuchtwangen
Webpräsenz: www.feuchtwangen.de
Bürgermeister: Patrick Ruh (CSU)
Lage der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Feuchtwangen (fränkisch Feichtwang) ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach. Die mit 137 km² nach der Fläche größte Gemeinde des Landkreises liegt direkt an der Romantischen Straße. Feuchtwangen ist eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Geographisch und geologisch liegt Feuchtwangen auf der Frankenhöhe, einem Teil des Schwäbisch-Fränkischen Schichtstufenlandes, das auch als Gips-Keuper-Landschaft bezeichnet wird. Charakteristisch für diese Landschaft ist der durch die geringe Widerstandskraft der Keuperschichten entstandene schnelle Wechsel von tiefen Talsenken und meist bewaldeten Höhenzügen. So konnten die Wasserläufe der Gegend hier breite Täler ausräumen. Die Stadt Feuchtwangen liegt im Tal der Sulzach, das weitläufige Stadtgebiet umfasst auch Teile des Wörnitztals.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Schnelldorf, Wörnitz, Dombühl, Aurach, Herrieden, Wieseth, Dentlein am Forst, Dürrwangen, Schopfloch, Dinkelsbühl (alle Landkreis Ansbach, Bayern) und Kreßberg (Landkreis Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg)

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Feuchtwangen hat 91 Ortsteile:[2]

Dazu kommen die nichtamtlichen Orte Bronnenmühle, Meierhof, Raffelshof, Unterglasmühle und Wiegelshof.[3]

Klima[Bearbeiten]

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr in Feuchtwangen beträgt 729 mm.

Geschichte[Bearbeiten]

Ehem. Stiftskirche in Feuchtwangen

Benediktinisches Reichs-Kloster und nachfolgendes Augustinerchorherren-Stift[Bearbeiten]

Feuchtwangen tritt mit der ersten Erwähnung des Benediktinerklosters St. Salvator aus dem Dunkel der Geschichte. Es ist 818/819 erstmals urkundlich als „mittelbegüterte“ Reichsabtei erwähnt. In Folge der desolaten Zustände in der Reichs-Abtei kam das Kloster als Eigenkirche an den Bischof von Augsburg. Unter anderem führte der hl. Ulrich in Feuchtwangen Visitationen durch, da das Kloster das nördlichste im Bistum Augsburg war. Die späteren Zustände im Kloster beschreiben 16 Briefe des gelehrten Mönchs Froumund und des Abtes Wigo aus den Jahren 991 bis 995. Spätestens 1197 war die Umwandlung des Klosters in ein Chorherrenstift vollzogen. Es war mit zwölf Chorherren und einem Probst besetzt, daneben gab es noch die zugehörigen Stiftsvikarier. Die Kanoniker des Stifts waren keine Mönche, sie lebten in eigenen Häusern, verrichteten aber gemeinsam ihre Chorgebete in der Stiftskirche. Das Stift trat in die rechtliche Nachfolge des Klosters und war mit bedeutendem Besitz, Reliquien und Rechten ausgestattet. Das Stift, seine Interessen und damit die Rechtsposition stand oft im Gegensatz oder Konkurrenz zur Stadt, da das Stift eifersüchtig auf seine Rechte innerhalb und außerhalb der Stadtmauer bedacht war. Durch den reichen Reliquienschatz (es war beispielsweise ein Nagel vom Kreuz Christi bis 1546 vorhanden) war Feuchtwangen in katholischer Zeit Ort bedeutender Wallfahrten. Diese Reliquie war so bedeutend, dass sie sich im Wappen des Stifts widerspiegelt: Es stellt drei Nägel dar, die für den angeblichen Nagel des Kreuzes Christi stehen.[4] [5]

Reichsstadt und beide Gemeinwesen[Bearbeiten]

Neben diesem Reichskloster bzw. Stift gab es schon seit frühester Zeit eine dörfliche Niederlassung. Die Stauferkaiser gründeten zwischen 1150 und 1178 die Stadt. Im Jahr 1241 wird Feuchtwangen in der Reichssteuer-Matrikel als Reichsstadt genannt (Item de Fuhtwangen XX mr).[6] Der Ort bestand seit dieser Zeit aus zwei selbst- und eigenständigen Gemeinwesen, der königlichen Reichsstadt südlich der Linie Untere Torstraße – Postgasse und dem Stiftsbereich nördlich davon.
Mit anderen Reichsstädten wie Rothenburg oder Dinkelsbühl versuchte die Stadt im Schwäbischen Städtebund die gemeinsamen Interessen gegenüber den Fürsten durchzusetzen. Feuchtwangen war durch die günstige Verkehrslage reich geworden und wurde dreimal von Kaisern verpfändet, das letzte Mal zusammen mit dem Stift bzw. der Stiftsvogtei im Jahr 1376 an die Burggrafschaft Nürnberg, die spätere Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach. Es gelang nicht mehr, die Stadt freizukaufen. Kein Kaiser löste das Pfand aus und damit endete die reale Reichsfreiheit Feuchtwangens relativ früh. De jure behielt Feuchtwangen bis 1803 den Status einer verpfändeten Reichsstadt. Bis 1819 wurde noch mit dem Reichsadler gesiegelt.[7] Der Reichsadler ist daher als rechtes der beiden Stadtwappen ebenfalls auf der Schauseite des Röhrenbrunnens angebracht.

Reichsstadt und Verpfändungen[Bearbeiten]

Dass sich in Feuchtwangen ein städtischer Rat konstituieren konnte, zeigt die Tatsache des Beitritts zum Schwäbischen Städtebund von 1306/1307. Diese lokale Koalition umfasste die Städte Augsburg, Eßlingen, Ulm, Reutlingen, Gmünd, Heilbronn, Weil, Wimpfen, (Schwäbisch) Hall, Marbach, Donauwörth, Sinshein, Heidolfsheim, Lauingen, Nördlingen, Giengen, Bopfingen, Feuchtwangen, Kirchheim, Burgau und Günzburg. Motiv und Ziel der Gründung der politischen Vereinigung war die Friedenssicherung gegen die erstarkenden lokalen Landesherren, die die aufstrebenden Städte im ihrem Entfaltungsraum versuchten einzuengen. Die Rechtsnatur dieser Interessensgemeinschaft war ein Schwurverband, durch promissorischen Eid der Vertreter der einzelnen Mitglieder. Die Vertreter des Rates der Stadt Feuchtwangen mussten also mit entsprechender Autorisation ausgestattet gewesen sein.[8] Am 16. Oktober 1347 bestätigt Karl IV. dem Grafen Albrecht von Oettingen die Pfandschaften die er und sein Vater vom Reich gehabt hatten, nämlich die beiden Märkte Aufkirchen und Feuchtwangen. Wie lange die Verpfändung an die Grafen von Oettingen dauerte, ist nicht bekannt, auch nicht die der Modalitäten zur Auslösung. Das Urkundenbuch der Hohenlohe im Archiv zu Öhringen weist auf eine Urkunde vom 7. August 1324, wonach Kaiser Ludwig an Gottfried et Cunrad de Hohenloh seine Stadt Feuchtwangen um 500 Pfund Heller verpfändet. Von Kaiser Ludwig muss die Stadt also zweimal verpfändet worden sein. Über die Art und Weise der Auslösung ist in diesem Fall ebenfalls nichts überliefert.[9] Einen Wendepunkt in der Stadtgeschichte stellt die Verpfändung vom 23. April 1376 von Stadt und Vogtei des Stifts durch Kaiser Karl IV. für 5000 fl an seinen Schwager den Burggrafen von Nürnberg dar.[10] Ein kaiserlicher Pfandbrief beinhaltete in der Regel, dass die Bewohner nicht mit neuen Pflichten beschwert werden durften, was vom Pfandnehmer zu beachten war und mit Strafe geahndet werden konnte. Ein entsprechender Passus war in der Verpfändung von 1376 aber nicht enthalten. Dieser Mangel wird auf ausdrückliches Bitten des Rates der Stadt am 9. März 1380 korrigiert. Diese Urkunde ist von rechtlicher Signifikanz, da sie aufzeigt, dass der Status der Reichsstadt durch die Verpfändung nicht verloren ging. Am 6. November 1376 bestätigt Bischof Burkart von Augsburg dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg die Pflege und Annahme des Stiftes zu Feuchtwangen. [11] Am 11. August 1406 kam es zu einer weiteren Verpfändung durch den römisch-deutschen König Ruprecht. Er verpfändete seine Reichsstadt und die Reichsvogtei zum zweiten Mal an die Burggrafen von Nürnberg (Burggraf Friedrich) mit gravierender Erweiterung des Pfandbereichs. Der Pfandbereich umfasste ab diesem Zeitpunkt alle Nutznießungs-, Gebrauchs- und Belastungsrechte. Das Privileg vom 9. März 1380 war damit außer Kraft gesetzt worden und die beiden Rechtsgebilde der Stadt und des Stifts waren nun der Willkür des Pfandgläubigers ausgeliefert. Die Aus- bzw. Ablösung der Pfandschaft war zeitlich unbegrenzt festgesetzt. Eine Auslösung war so noch nach Jahrhunderten möglich: Die Pfandauslösung von Landau erfolgte beispielsweise erst durch Kaiser Maximilian I. 1517, die Verpfändung war jedoch schon im Jahr 1324 durch Ludwig d. B. erfolgt. Da für Feuchtwangen keine Ab- bzw. Auslösung vorliegt, hat es (fast bis zum Ende des alten Reiches) des Status einer verpfändeten Reichsstadt behalten, wirtschaftlich war es jedoch der einer brandenburgisch/ preußischen Landstadt abgestiegen. Gesiegelt wurde bis 1819 noch mit dem rechtsschauenden Adler für die "Vogtei auf dem Lande".[12]
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Stadt an die Grafen von Öttingen (die Nachfolger der Grafen von Greisbach) verpfändet und dieses 1347 urkundlich ausdrücklich bestätigt. Feuchtwangen musste jedoch in nachfolgender Zeit wieder pfandfrei gegeben werden. [13]Ab den Jahr 1331 war die jährliche Reichssteuer auf 100 fl festgesetzt, die der neue Pfandherr auf 200 fl. erhöhte. Er verzichtete aber dann generös auf die Zahlung zugunsten des Neubaus der Stadtmauer. Die Stadtbefestigung hatte drei Tore, 12 kleine runde bzw. dreieckige Mauertürme dazu zwei große Rundtürme an der öttingischen Feste und zwei Wassergräben vor dem unteren Tor. Zwischen diesen beiden großen Türmen, dem Bürger- und Faulturm, springt ein Mauerstück aus, die sogenannte öttingische Veste. Sie hat also schon von 1400 bestanden. Seite 41 Der regelmäßige Verlauf der Stadtmauer (Bauzeit von 1395 bis 1430) weist die Errichtung in einem Zuge aus. 1407 erteil der Bischof von Augsburg die Genehmigung des Abbruchs von Teilen der Kirchhofmauer, noch aus der Klosterzeit stammend, zu Gunsten des Baus der Stadtmauer.[14] Der Stiftsbereich war selbst baulich eingefriedet und das letzte Stiftsmauerstück fiel 1488 als die Maur des Kichhoffs gen den Markt mit dem Thor und Thur niedergelegt wurde. [15] Nach Aufhebung des Stiftes lebten die Rechte und Freiheiten, teilweise noch vom Kloster her stammend, noch Jahrhunderte weiter, wie zum Beispiel das der Immunität und als Freiung noch bis 1716 bestehend.[16]
Nach der Zerstörung der Stadt durch den Schwäbischen Städtebund 1388 wurden um 1400 beide Teile Feuchtwangens mit einer gemeinsamen Mauer umgeben, was die Verschmelzung zu einer Gemeinschaft begünstigte. Die Stadt wurde Sitz eines markgräflich ansbachischen Oberamtes und Ort verschiedener Märkte, dadurch behielt sie ihre Bedeutung und blühte im 15. und 16. Jahrhundert wieder auf. Die Unruhen des Bauernkrieges 1525 ermöglichten die Einführung der Reformation, was 1533 in der gesamten Markgrafschaft geschah. Das Stift wurde 1563 eingezogen, und seine bedeutenden Besitzungen von den Markgrafen für private Zwecke oftmals missbraucht. In diesem Zuge ging auch das Vermögen der Pfarrei verloren, da diese durch die Stiftsherren dem Stift inkorporiert werden konnte.

Der Schmalkaldische Krieg war es, der Feuchtwangen an den Rand des Verderbens brachte. Am Sonntag den 30. November 1546 erschien Graf Büren zwischen acht und neun Uhr und begehrte unverzüglichen Einlass in die Stadt. Alle befanden sich zum Unglück in der Kirche und zugleich auch der Bürgermeister Karl Döhler, der die Schlüssel der Tore bei sich trug und durch den Einmarsch der Truppen den Gottesdienst nicht unterbrechen lassen wollte. Unter Drohungen wurde die Öffnung der Thore wiederholt gefordert, noch verhandelte man hierüber und suchte Aufschub bis zur Rückkehr des inzwischen nach Ansbach abgesandten Eilboten zu gewinnen, als plötzlich der Kaiser selbst erschien. Entrüstet befahl er, die Tore sofort zu öffnen, es fand aber niemand die Schlüssel. Der Kaiser verlangte nach dem Bürgermeister, um ihn aufzuhängen zu lassen. Von einigen Soldaten jedoch gewarnt, verschlupfte sich dieser, und behielt die Schlüssel in der Angst des Herzens aber in der Tasche. Da wurden zwei Tore gewaltsam aufgeschlagen, am Eingang vier Bürger niedergestochen, die Häuser zur Plünderung frei gegeben, die Kirchen wurden ausgeraubt und die Reliquien zertrümmert, die Urkunden zerrissen, die Papiere und Akten den Pferden unter die Hufe gestreut. Die Niederbrennung der Stadt wurde nach der Plünderung anberaumt. Da kam endlich Markgraf Albrecht mit den nachziehenden Truppen heran, er erbarmte sich der Stadt, deren Regent er bald zu werden hoffte, und bat um Schonung beim Kaiser. So wurde Feuchtwangen vom Untergang gerettet und auch sein Bürgermeister kam glücklich davon. Die ersten Schrecken der Plünderung waren überstanden, da suchten die unglücklichen Bürger zusammen, was auf die Straßen gestreut worden war, und was noch einigermaßen zu gebrauchen oder wieder herzustellen war. Am leichtesten ging dieses mit dem heiligen Nagel vom Kreuze Jesu, den die Spanier mitgenommen hatten: Dekan Dietrich schickte zum Schlosser, und ließ einen neuen machen. Die Urkunden aber waren verloren und sie sind der beklagenswerteste Verlust, den die Stadt damals erlitt.[17]
Der Dreißigjährige Krieg brachte Elend und Not vor allem durch die Plünderungen der Soldateska Tillys im Jahre 1631. 1632 und 1634 nahmen Schweden und Kaiserliche mit, was an Besitz noch vorhanden war. Es dauerte Jahrzehnte, bis sich Stadt und Umland wieder erholten. Zur Erholung trugen auch die zahlreichen evangelischen Glaubensvertriebenen (Exulanten) aus Österreich bei, die im Feuchtwanger Raum nach dem Krieg eine neue Heimat fanden.[18]

Bis 1791 blieb Feuchtwangen brandenburgisch-ansbachische Amtsstadt, die ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Der letzte kinderlose Markgraf Carl Alexander trat sein Land an das Königreich Preußen ab. Nach nur 14 Jahren übernahmen die Franzosen kurz die Herrschaft über die Stadt. Sie fiel ein Jahr später (1806) an das Königreich Bayern. Feuchtwangen wurde Sitz eines Landgerichts, aus dem Bezirks-(Landrats-)amt und Amtsgericht entstanden.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts waren jüdische Familien in der Stadt ansässig, die in der Museumsstraße 19 ihre Synagoge errichteten und im Jahre 1833 einweihten. Beim Novemberpogrom 1938 wurde das Gotteshaus von SA-Männern geschändet und niedergebrannt; seit 1984 erinnert daran eine Gedenktafel auf dem Gelände des Fränkischen Museums.[19]

In der langen Friedenszeit des 19. Jahrhunderts veränderte sich das Gesicht der Stadt stark. Der untere Torturm wurde ebenso wie andere Teile der Stadtbefestigung abgerissen. Das südlich gelegene Spitaltor brannte 1811 ab. Durch eine Nebenlinie wurde die Stadt an die Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim angeschlossen. Dennoch stagnierte die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg. Während manche Ortsteile Feuchtwangens im Zweiten Weltkrieg Schäden erlitten, blieb die Kernstadt selbst verschont.

Ein erneuter Aufschwung setzte in der Nachkriegszeit durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener ein. Seit 1961 war Feuchtwangen Bundeswehrstandort. In der 1997 aufgegebenen Hochmeister-Kaserne waren Fernmeldeabteilungen der Luftwaffe stationiert.[20]
Durch die Gemeindegebietsreform verlor die Stadt ihre Funktion als Ämterstadt. Sie ist heute durch den Zusammenschluss mit zehn umliegenden Gemeinden eine der zehn nach Fläche größten Städte Bayerns. 1999 bezog die Bayerische Bauakademie, eine Fortbildungseinrichtung des Bayerischen Bauhandwerks, das ehemalige Kasernengelände. Im Jahr 2000 wurde die staatliche Spielbank Feuchtwangen eröffnet, die 2005 erneut die am besten besuchte und umsatzstärkste aller bayerischen Spielbanken war.

Religion / Konfession[Bearbeiten]

  • 68,3 % evangelisch
  • 20,0 % katholisch
  • 11,7 % sonstige

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform in den 1970er Jahren erfolgten folgende Eingemeindungen:

Ehemalige
Gemeinde
Einwohner
(1970)
Datum Anmerkung
Aichau 710 1. Januar 1972 Eingliederung von 524 der 710 Einwohner (mit Jakobsmühle, Löschenmühle, Oberahorn, Thürnhofen und Unterahorn),
Umgliederung von 89 Einwohnern nach Wieseth,
Umgliederung von 88 Einwohnern nach Herrieden,
Umgliederung von 9 Einwohnern nach Dentlein am Forst
Aichenzell 486 1. Januar 1972 mit Esbach, Hammerschmiede, Herrnschallbach, Höfstetten, Kaltenbronn, Mögersbronn, Sommerau, Überschlagmühle, Walkmühle, Winterhalten und Zehdorf
Banzenweiler 301 1. Juli 1971 mit Bieberbach, Georgenhof, Jungenhof, Krebshof, Krobshausen, Leiperzell, Oberransbach, Oberrothmühle, Poppenweiler, Unterransbach, Unterrothmühle und Weiler am See
Breitenau 768 1. Januar 1972 mit Gehrenberg, Ratzendorf, Sperbersbach, Ungetsheim, Zischendorf und Zumhaus
Dorfgütingen 542 1. Januar 1972 mit Archshofen, Bonlanden, Böhlhof, Bühl, Dornberg, Krobshäuser Mühle, Neidlingen und Rödenweiler
Heilbronn 457 1. Januar 1972 mit Herbstmühle, Lichtenau, Metzlesberg, Rißmannschallbach, Wüstenweiler und Zumberg
Krapfenau 473 1. Juli 1971 mit Bernau, Eschenlach, Hainmühle, Koppenschallbach, Krapfenau-Mühle, Lotterhof, Oberlottermühle, Schönmühle, St. Ulrich, Unterlottermühle, Volkertsweiler, Wehlmäusel und Weikersdorf
Larrieden 310 1. Januar 1972 mit Heiligenkreuz, Oberhinterhof und Unterhinterhof
Mosbach 639 1. Januar 1972 mit Bergnerzell, Kühnhardt am Schlegel, Reichenbach, Seiderzell und Tribur
Vorderbreitenthann 561 1. Januar 1972 mit Charhof, Charmühle, Glashofen, Hinterbreitenthann, Oberdallersbach, Steinbach, Tauberschallbach, Unterdallersbach und Wolfsmühle

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Stadt Feuchtwangen mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 07.352 Einwohner
  • 1950: 10.687 Einwohner
  • 1961: 09.626 Einwohner
  • 1979: 10.379 Einwohner
  • 2003: 12.700 Einwohner
  • 2009: 12.173 Einwohner
  • 2011: 12.071 Einwohner
  • 2012: 12.063 Einwohner

Stadt Feuchtwangen ohne eingemeindete Ortsteile:

  • 1890: 2.372 Einwohner
  • 1910: 2.486 Einwohner[21]
  • 1933: 2.370 Einwohner
  • 1939: 2.378 Einwohner[22]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Parteien und Listen  %
2014
Sitze
2014
CSU Christlich Soziale Union 44,98 11
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschland 16,62 4
Grüne Grüne – Wir für Feuchtwangen 17,39 4
UBF Unabhängige Bürgerschaft Feuchtwangen 21,01 5
Gesamt 100 24
Wahlbeteiligung in % 59,54

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 wurde Patrick Ruh (CSU) erneut zum Bürgermeister gewählt. 2. Bürgermeister ist Georg Sperling (SPD).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: in Silber auf grünem Boden eine grüne Fichte.

Seit 1819 führt die Stadt als einziges Wappen die Fichte. Das Wappen mit der grünen Fichte auf silbernen Hintergrund gab es auch mit einem Dreiberg (z. B. als Zinngießerpunze). Als Zeichen des Stadtrechts war das Fichte-Wappen zeitweise mit einem bekröndenden Mauerkranz versehen.

Die Farben der Stadt sind deshalb grün-weiß.

Neben den heute alleinig geführten Fichte-Wappen existieren noch zwei weitere:

Vom 14. bis 19. Jahrhundert war der schwarze Reichsadler das erste Stadtzeichen, die Fichte war ursprünglich das zweite Wappen der Stadt als Zeichen des äußeren Rats und des Stadtgerichts. Das Fichtenwappen ist nun seit 1819 das einzige Wappen. Das Wappen/Siegel mit dem Reichsadler stand für die „Vogtei auf dem Lande“, einem Rechts- und Verwaltungsbezirk von Reichsgut um Feuchtwangen, dessen Entstehung schon in karolingischer Zeit angesetzt werden kann. Der Adler war jahrhundertelang das erste Feuchtwanger Stadtwappen.

Das Wappens des eigenständigen Chorherrenstiftes Feuchtwangen stellt drei Nägel dar, die für den angeblichen Nagel des Kreuzes Christi stehen, der bis 1546 am Stift aufbewahrt wurde und Ziel einer bedeutenden Wallfahrt war (Abbildung aus J. Siebmachers großes Wappenbuch Bd. 1, 5. Abt., II. Reihe: Die Wappen der Klöster. Tafel 2. - Nürnberg 1882 und Reprint in Band 8. - Neustadt/Aisch 1976).[23]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stiftskirche

Die historische Altstadt[Bearbeiten]

alte Postkartenansicht des Marktplatzes
  • Der eiserne Röhrenbrunnen von 1726 am Marktplatz trägt eine Statue der Minerva als Beschützerin von Handwerk und Gewerbe. Auf einzelnen Feldern sind die Wappen der brandenburgischen Ansbacher Markgrafen, die württembergischen Wappen als Kennzeichen für die Eisenhütte in Königsbronn und die beiden Stadtwappen Reichsadler und Fichte dargestellt (alle Wappen-Tafeln sind doppelt vorhanden).
  • Die ehem. Stiftskirche, mit romanischen Resten und späteren Erweiterungen, steht auf dem Platz der ehemalige Klosterkirche der Benediktiner bzw. der Augustiner-Chorherren mit einem Altar aus der Werkstatt von Michael Wolgemut. Ursprünglich war sie eine flachgedeckte, dreischiffige Basilika, bedingt durch die Umbauten der Jahrhunderte ist jedoch (bis auf das nicht mehr originale Westwerk) von diesem Eindruck nichts mehr erhalten.
  • Die Johanniskirche ist die Pfarrkirche des Ortes.
  • Der romanische Kreuzgang dient als Kulisse für das Freilichttheater der Kreuzgangspiele. Einzelne Teile stammen vermutlich aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.
„Kasten“
Feuchtwanger Handwerkerstuben
  • Erhalten geblieben sind nur fragmenthaft Teile des Stadtmauerrings aus der Zeit um 1400 mit Resten von Wehrtürmen, hauptsächlich an jenen Stellen, an denen Häuser an die Innenseite der Stadtmauer gebaut wurden.
Stadtmauerpartie im NO der Altstadt
  • Sehenswert sind die an den Marktplatz sich anschließenden Straßenzüge mit Museumsstraße, Untere Torstraße, Hindenburgstraße, Bärmeyerplatz u. a.
  • Ebenso die malerischen Gassen an der Stadtmauer mit ihren Handwerker- und Ackerbürgerhäusern, die oft die Stadtmauer als Hausrückwand benutzen, z. B. Vorderer und Hinterer Spitzenberg, Hirtengasse, Gerbergasse, Webergasse, Jahnstraße.
  • Die kleine Galerie im Forstamtsgarten; dort gibt es wechselnde Ausstellungen von zahlreichen Freizeitkünstlern.
  • Das Obere Tor in der Hindenburgstraße ist der einzige existierende Rest von ehemals drei Stadttoren. Es wurde im 19. Jahrhundert in ein biedermeierliches Torhaus umgewandelt. Das Untere Tor musste 1869 bereits dem wachsenden Verkehrsaufkommen weichen, das Spitaltor stürzte nach einem Brand 1811 ein und wurde abgetragen.
  • Der Kasten neben der Johanniskirche ist ein stattlicher Fachwerkbau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, der zum Teil auf den Fundamenten der Peter- und Pauls-Kapelle, des alten Karners, steht. Er diente später als Scheune für Naturalabgaben der Stiftsgüter und wird seit 1982 als Stadthalle genutzt.
Winteridylle am Fränkischen Museum (vor der Sanierung)
  • Das Taubenbrünnlein, auf dem die Sage der Gründung der Stadt durch Karl den Großen dargestellt ist.
  • Die Schranne in der Unteren Torstraße beherbergt den kleinen Stadtsaal. Im Untergeschoß sind historische Feuerwehrgerätschaften ausgestellt, auch aus manchen Ortsteilen.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Romanischer Kreuzgang
  • Fränkisches Museum, es gilt als eines der schönsten Volkskunstmuseen Süddeutschlands mit umfangreichen Beständen (z. B. Keramik). Nach zweijährigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurde es Ende Februar 2008 wieder eröffnet (besonders sehenswert ist die reichhaltige Fayencensammlung, verschieden eingerichtete Wohnstuben im Wandel der Mode).
  • Sängermuseum Feuchtwangen, das einzige Chormuseum Deutschlands
  • Handwerkerstuben im romanischen Kreuzgang:

Im Obergeschoss des Westflügels befinden sich an der Stelle der Sommerschlafräume der Benediktinermönche die Handwerkerstuben. Diese Einrichtung ist eine Außenstelle des Fränkischen Museums, gezeigt werden Werkstatträume mit Teilen aus originalen Einrichtungen örtlicher Handwerksmeister (Zuckerbäcker, Färber, Töpfer, Zinngießer, Schuhmacher, Weber). Eine Anmeldung über das Touristbüro ist sinnvoll, da keine regelmäßigen Öffnungszeiten bestehen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Seit 1948 werden von Mitte Juni bis Mitte August die Kreuzgangspiele Feuchtwangen, ein professionelles Freilichttheater, veranstaltet.
  • Jährlich in der zweiten Septemberhälfte findet auf dem Mooswiesenfestplatz die Mooswiese, das große Volksfest, statt.
  • Alljährlich ist am Marktplatz in Feuchtwangen das Altstadtfest.
  • Das Sommerfühlfestival, ein Kleinkunstfestival mit verschiedensten Bands, veranstaltet vom Verein Sommerfühl e. V.
  • In der Adventszeit wird wöchentlich von Donnerstag bis Freitag am Kirchplatz ein Weihnachtsmarkt abgehalten.

Feuchtwanger Zeisig[Bearbeiten]

Die Feuchtwanger Stadtbürger werden mit „Zeiselesfänger“ als Spottnamen tituliert. Nach der Sage sei in der Biedermeierzeit der Bürgermeistersgattin ihr Zeisig aus dem Käfig entkommen, und der Ehegatte habe auf ihre dringliche Forderung, "doch etwas zu tun", die Anordnung getroffen, die Stadttore zu schließen. Alles machte Jagd auf den Vogel, dieser aber flog über die Stadtmauer, und die „klugen Feuchtwanger“ hatten das Nachsehen.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten]

  • Naturwissenschaftlich-neusprachliches Gymnasium
  • Johann-Georg-von-Soldner-Realschule
  • Zwei Grund- und Hauptschulen
  • Eine schulvorbereitende Einrichtung

Kindergärten[Bearbeiten]

In Feuchtwangen gibt es sechs Kindergärten, die über die Stadt verteilt sind.

Forschungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Feuerwehr[Bearbeiten]

In der Stadt Feuchtwangen gibt es die Freiwillige Feuerwehr Feuchtwangen, zu der auch die Ortsfeuerwehren der Außenorte gehören. Die Feuerwehr Feuchtwangen ist eine Stützpunktfeuerwehr des Landkreises Ansbach. Sie verfügt über acht Fahrzeuge und ist für den abwehrenden Brandschutz, den technischen Hilfsdienst sowie für den Katastrophenschutz im Stadtgebiet zuständig. Außerdem gehört sie, neben den Feuerwehren aus Schnelldorf und Rothenburg ob der Tauber, zum Gefahrgutzug Ansbach-Land. Er ist zuständig für den westlichen Bereich des Landkreises Ansbach. In Feuchtwangen erfolgen auch die Standortausbildungen z. B. zum Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, Sprechfunker sowie Truppmann/Truppführer.

Polizei[Bearbeiten]

In Feuchtwangen besteht die Polizeiinspektion Feuchtwangen der Bayerischen Polizei. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Städte Feuchtwangen und Herrieden, die Marktgemeinden Bechhofen, Dentlein a. F. und Dombühl sowie die Gemeinden Aurach, Schnelldorf, Wieseth und Wörnitz.

Rettungsdienst[Bearbeiten]

Das Bayerische Rote Kreuz unterhält in Feuchtwangen eine Rettungswache mit sechs Fahrzeugen. Außerdem ist in bestimmten Saisonzeiten eine Motorradstreife des BRK in Feuchtwangen stationiert. Die Wache befindet sich an der Mooswiese neben dem Feuerwehrhaus.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Feuchtwangen besaß ein Kreiskrankenhaus mit 80 Betten, das mittlerweile zu einer Praxisklinik mit Kurzzeitpflege und ambulanter Physiotherapie umgestaltet wurde. Sie gehört, wie auch die Vorgängerklinik, seit dem 1. Januar 2003 zum Verbundklinikum Landkreis Ansbach, das sich aus den Krankenhäusern Rothenburg, Feuchtwangen und Dinkelsbühl zusammensetzt. Des Weiteren sind eine Diakonie, ein Altenheim und mehrere Apotheken vorhanden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Feuchtwangen liegt an der Bundesstraße 25 sowie an den Autobahnen 6 und 7 (Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim). Die ehemalige B 14 zwischen Schwäbisch Hall und Aurach wurde zurückgestuft auf die Landesstraßen 2218 und 1066. Der Streckenverlauf führte von Schwäbisch Hall über Ilshofen, Crailsheim und Feuchtwangen nach Aurach.

Feuchtwangen liegt an der Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl, die von den Bayerischen Staatseisenbahnen abschnittsweise eröffnet wurde: am 15. April 1876 von Dombühl bis Feuchtwangen und am 1. Juni 1881 weiter nach Dinkelsbühl, das schon seit 1876 mit Nördlingen verbunden war. Seit dem 1. Juni 1985 findet kein regulärer Personenverkehr mehr statt. Das Bayerische Eisenbahnmuseum betreibt zwischen Nördlingen und Feuchtwangen einen Museumsbahnverkehr.

Wichtige Industriezweige[Bearbeiten]

Folgende Industriebranchen haben in Feuchtwangen Bedeutung, sortiert nach Gewichtung:

  • Kunststoffindustrie (Stoßfänger, Automobilzulieferer, Schläuche (teils medizinisch), Küchenabschlussleisten)
  • Papierindustrie (Verpackungen, Tüten, Kuverts, medizinische Verpackungen)
  • Metallindustrie (Spezialfertigung von Stahlbauteilen)
  • Glasveredelungs-, Porenbeton- und Futtermittelindustrie
  • Mehrere Verteilzentren für Produkte großer Unternehmen auf Grund der Lage am Autobahnkreuz A6/A7

Personen[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Feuchtwangen

In Feuchtwangen geborene Personen[Bearbeiten]

Personen, die mit Feuchtwangen verbunden sind[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Feuchtwangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120324/203238&attr=OBJ&val=1336
  3. Alle Ortsnamen der Gemeinde Feuchtwangen
  4. http://www.feuchtwangen.de/index.php?id=13
  5. Geschichte der Stadt und des ehemaligen Stiftes Feuchtwangen, Wilhelm Schaudig 1927, Verlag Sommer und Schorr Feuchtwangen Seite 23-24
  6. http://www.koeblergerhard.de/Fontes/Reichssteuermatrikel1241.htm |Auch von Feuchtwangen 20 Mark (Rothenburg 90 und Dinkelsbühl 60)
  7. http://www.feuchtwangen.de/index.php?id=13
  8. Feuchtwanger Häuserbuch, Willi Hörber 1992, Druckerei Sommer Feuchtwangen Seite 39 - 41
  9. Geschichte der Stadt und des ehemaligen Stiftes Feuchtwangen, Wilhelm Schaudig 1927, Verlag Sommer und Schorr Feuchtwangen Seite 23-24
  10. Die Urkunden der Stadt Feuchtwangen, Willi Hörber 1979 Seite 30 Orig. Pergament, Lagerort HStAM Brandenburg - Ansbach U 2264
  11. Die Urkunden des Stiftes Feuchtwangen 1209-1563 (-1790) Willi Hörber und Friedrich Bruckner 1972 Seite 43 Orig. Pergament Lagerort HStAM Brandenburg - Ansbach U 1214
  12. http://www.feuchtwangen.de/index.php?id=13
  13. Feuchtwanger Häuserbuch, Willi Hörber 1992, Druckerei Sommer Feuchtwangen Seite 39 - 41
  14. Feuchtwanger Häuserbuch, Willi Hörber 1992, Druckerei Sommer Feuchtwangen Seite 40
  15. Feuchtwanger Häuserbuch, Willi Hörber 1992, Druckerei Sommer Feuchtwangen Seite 41
  16. Feuchtwanger Häuserbuch, Willi Hörber 1992, Druckerei Sommer Feuchtwangen Seite 23
  17. http://www.geschichte-feuchtwangen.de/Jacobi/Jacs076.htm
  18. Friedrich Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Feuchtwangen. Eine familiengeschichtliche Untersuchung. Nürnberg 1999 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 6)
  19. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 132
  20. Fernmelde- und Elektronische Aufklärung der Luftwaffe
  21. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/feuchtwangen.htm
  22. http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html
  23. http://www.feuchtwangen.de/index.php?id=13