Kostjantyn Symtschuk

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UkraineUkraine Kostjantyn Symtschuk Eishockeyspieler
Kostjantyn Symtschuk
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 26. Februar 1974
Geburtsort Kiew, Ukrainische SSR
Größe 186 cm
Gewicht 89 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Torwart
Fanghand Links
Spielerkarriere
1993–1997 HK Sokol Kiew
1997–1998 Tacoma Sabercats
1998–1999 Las Vegas Thunder
1999–2000 Knoxville Speed
2000–2001 San Diego Gulls
Fort Wayne Komets
HK Sokol Kiew
2001–2002 HK Spartak Moskau
2002–2004 Salawat Julajew Ufa
2004–2005 HK Sibir Nowosibirsk
2005–2006 HK Metallurg Magnitogorsk
2006–2007 HK MWD Twer
HK ZSKA Moskau
2007–2008 HK Spartak Moskau
2008–2009 HK Sibir Nowosibirsk
2009–2013 HK Sokol Kiew

Kostjantyn Mikolajowytsch Symtschuk (ukrainisch Костянтин Миколайович Симчук, russisch Константин Николаевич Симчук/Konstantin Nikolajewitsch Simtschuk; * 26. Februar 1974 in Kiew, Ukrainische SSR) ist ein ehemaliger ukrainischer Eishockeytorwart, der einen Großteil seiner Karriere beim HK Sokol Kiew unter Vertrag stand. Er ist derzeit Assistenztrainer der Generals Kiew in der ukrainischen Eishockeyliga.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Symtschuk im Trikot des HK Sokol Kiew

Kostjantyn Symtschuk begann seine Karriere als Eishockeyspieler in seiner Heimatstadt, in der er von 1993 bis 1997 für den HK Sokol Kiew in der russischen Superliga, sowie der East European Hockey League aktiv war. Anschließend verbrachte der Torwart vier Jahre in Nordamerika, wo er für Las Vegas Thunder in der International Hockey League, die Port Huron Border Cats, Knoxville Speed und die Fort Wayne Komets in der United Hockey League, sowie die Tacoma Sabercats, Bakersfield Condors und San Diego Gulls in der West Coast Hockey League aktiv war. In der Sommerpause 1999 lief er zudem in der professionellen Inlinehockeyliga Roller Hockey International für die Las Vegas Coyotes auf. Die Saison 2000/01 beendete er bei seinem Ex-Club HK Sokol Kiew, für den er allerdings nur einmal in der Eastern European Hockey League zum Einsatz kam.

Von 2001 bis 2008 stand Symtschuk durchgehend in der russischen Superliga unter Vertrag. Dort spielte er in diesem Zeitraum für den HK Spartak Moskau, Salawat Julajew Ufa, HK Sibir Nowosibirsk, HK Metallurg Magnitogorsk, HK MWD Twer und HK ZSKA Moskau. Zur Saison 2008/09 wurde er von seinem Ex-Club aus Nowosibirsk für die erste Austragung der neu gegründeten Kontinentalen Hockey-Liga verpflichtet und stand bei einem Gegentorschnitt von 3.69 in insgesamt nur 13 Spielen zwischen den Pfosten. Die folgende Spielzeit überbrückte er in seiner ukrainischen Heimat beim HK Sokol Kiew, der in der Zwischenzeit in die weißrussische Extraliga aufgenommen worden war. Für die Saison 2010/11 schloss sich der Olympiateilnehmer von 2002 zunächst dem neu gegründeten HK Budiwelnik Kiew aus der KHL an. Nachdem dieser aufgrund von Verzögerungen bei der Stadionrenovierung den Spielbetrieb nicht aufnehmen konnte, blieb Symtschuk bei Sokol Kiew in der Extraliga, wo er 2013 seine Karriere beendete.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Ukraine nahm Symtschuk im Juniorenbereich an der U20-Junioren-C-Weltmeisterschaft 1993 sowie der U20-Junioren-B-Weltmeisterschaft 1994 teil. Im Seniorenbereich trat er für sein Land bei den C-Weltmeisterschaften 1996 und 1997 sowie nach Umstellung auf das heutige Divisionssystem an den Weltmeisterschaften der Division I 2009, als er die zweitbeste Fangquote nach dem Italiener Thomas Tragust erreichte, 2010 und 2011 sowie der Top-Division 2001, 2002, 2003, 2004, 2005 und 2006 an. Des Weiteren stand er im Aufgebot der Ukraine bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City und der Qualifikation zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver.

Trainertätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner aktiven Tätigkeit schlug Symtschuk die Trainerlaufbahn ein. Bei den Weltmeisterschaften der Division I 2014 und 2015 fungierte er als Torwarttrainer der ukrainischen Auswahl. Seit 2015 ist er Assistenztrainer der Generals Kiew in der ukrainischen Eishockeyliga.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]