Kunratice u České Kamenice

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Kunratice
Wappen fehlt
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Kunratice u České Kamenice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Děčín
Fläche: 1365 ha
Geographische Lage: 50° 49′ N, 14° 25′ O50.82416666666714.410277777778310Koordinaten: 50° 49′ 27″ N, 14° 24′ 37″ O
Höhe: 310 m n.m.
Einwohner: 264 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 407 21
Kfz-Kennzeichen: U
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Květa Božiková (Stand: 2009)
Adresse: Kunratice 108
407 21 Kunratice
Gemeindenummer: 546330
Website: www.obec-kunratice.cz
Lageplan
Lage von Kunratice u České Kamenice im Bezirk Děčín
Karte

Kunratice (deutsch Kunnersdorf) ist ein Ort im Norden Tschechiens nahe Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz). Das Dorf liegt im Tal der Bystřička (Johnsbach, Weißbach) zwischen den Bergen Větrny vrch (Ottenberg, 481 m) im Westen und Kunratický vrch (Eliasberg, 505 m) sowie Studenec (Kaltenberg, 736 m) im Osten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die drei Orte entstanden in der Spätphase der deutschen Kolonisation in Böhmen. Nachdem die tiefergelegenen Täler bereits besiedelt waren, wandten sich die neuen Siedler den höheren Gebieten zu. Kunnersdorf wurde erstmals 1416 als Cunradstorf erwähnt; Kaltenbach folgte 1451, Limbach 1457.

Am Lipnický vrch (Himmertschberg, 549 m) fand in der Nacht vom 19. zum 20. Juli 1757 ein heftiges Gefecht des Siebenjährigen Krieges zwischen Preußen und Österreich statt. Daran erinnert ein Gedenkstein zwischen Studený und Lipnice.

1981 wurde die Gemeinde an die Stadt Česká Kamenice angeschlossen, jedoch in den 1990er Jahren wieder eigenständig.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Kunratice besteht aus den Ortsteilen Kunratice (Kunnersdorf), Lipnice (Limpach) und Studený (Kaltenbach)[2].

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Kunratice u České Kamenice und Studený u Kunratic[3].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kunratice beherbergt einige sehenswerte Umgebindehäuser. Südlich des Ortes befindet sich an der Straße nach Česká Kamenice das Naturschutzgebiet Pekelský Důl (Höllengrund). Vom benachbarten Větrny vrch hat man eine gute Aussicht auf die gesamte Böhmische Schweiz.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/546330/Obec-Kunratice
  3. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/546330/Obec-Kunratice

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kunratice (Děčín District) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien