Kurt Huber

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Musikwissenschaftler und Widerstandskämpfer Kurt I. T. Huber. Zu anderen Personen siehe Kurt Huber (Begriffsklärung).
Kurt Huber

Kurt Ivo Theodor Huber[1] (* 24. Oktober 1893 in Chur; † 13. Juli 1943 in München) war ein deutscher Philosoph, Psychologe, Musikologe und intellektueller Widerstandskämpfer der Widerstandsgruppe Weiße Rose gegen das NS-Regime.

Biografie[Bearbeiten]

Geboren im schweizerischen Chur (Kanton Graubünden), zog Huber mit seinen Eltern 1896 nach Stuttgart, wo er seine Schulzeit verbrachte und das Abitur am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium ablegte. Nach dem frühen Tod des Vaters 1911 ließ sich die Mutter mit ihren Kindern in München nieder. An der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität studierte er Musikwissenschaften, Philosophie und Psychologie und promovierte im Jahr 1917 über den Renaissance-Musiker Ivo de Vento mit der Beurteilung „summa cum laude“.

Geburtshaus von Kurt Huber in Chur/Schweiz

Drei Jahre später (1920) habilitierte sich Huber in Psychologie und begann 1926 als außerordentlicher Professor seine Dozentenzeit an der Münchner Universität. Lehraufträge für Psychologie und Methodenlehre boten ihm eine bescheidene existenzielle Sicherung. Die Berufung auf einen ordentlichen Lehrstuhl wurde seit 1933 durch die nationalsozialistische Hochschulpolitik verhindert; als Begründung diente ein fadenscheiniges Argument: Kurt Huber hatte eine kaum wahrnehmbare körperliche Behinderung durch eine Nervenerkrankung mit Lähmungsfolgen in der Kindheit. Der eigentliche Grund waren politische Denunziationen, unter anderem durch Herbert Gerigk, der in einem Schreiben an den Reichsstudentenführer vom 19. November 1936 geschrieben hatte: „Hubers Bindungen zum Katholizismus und sogar eine ausgesprochen parteifeindliche Haltung sind eindeutig erwiesen“.[2] Nach einer Beurteilung vom 18. Januar 1940 durch das NSDAP-Gauamt München galt Huber zwar weiterhin als „bedenklich“, aber nicht ablehnenswert.[3] Daraufhin stellte Huber am 15. Februar 1940 einen Antrag auf die Mitgliedschaft in der NSDAP und wurde am 1. April 1940 als Parteimitglied Nr. 8.282.981 registriert.[4] Nach seiner Verhaftung Ende Februar 1943 wurde er am 3. April 1943 aus der Partei ausgestoßen.[4]

Den zweiten wissenschaftlichen Schwerpunkt bildete seine Musikbegabung. Sein ganz besonderes Interesse gilt dabei der Volksliedforschung, die ihn mit Carl Orff und Kiem Pauli, einem bekannten Volkssänger und Musikanten in Bayern zusammenführte. Auf Veranlassung von Huber und Pauli wurde zum Beispiel 1930 das erste oberbayerische Preissingen in Egern durchgeführt, bei dem Volksmusikgruppen aus ganz Bayern und Tirol auftraten. Pauli und Huber haben weithin in Vergessenheit geratenes Liedgut in Bayern wiederentdeckt und für das wiedererstehende Volksliedsingen erschlossen.

Durch seine Veröffentlichungen über Musikpsychologie, Musikästhetik und vokaltheoretische Forschungen gewann Huber zunehmend Anerkennung in der wissenschaftlichen Welt. So war schon im Jahr 1937 ein Ruf nach Berlin erfolgt. Dort baute er das Volksmusikarchiv auf. Ihm wurde auch versprochen, er dürfe dort an der musikwissenschaftlichen Hochschule Vorlesungen halten. Das Versprechen wurde aber nicht eingelöst, da er sich weigerte, für den NS-Studentenbund Kampflieder zu komponieren. Daraufhin kehrte der Professor, der inzwischen mit seiner Frau Clara eine Familie gegründet hatte, nach München zurück.

Ein Sohn von Kurt Huber ist der Eichstätter Germanist Wolfgang Huber (* 1939).

Kurt Huber und die Weiße Rose 1942/1943[Bearbeiten]

Mahnmal für die „Weiße Rose“ vor der LMU München

Im Dezember 1942 suchten Hans Scholl und Alexander Schmorell den persönlichen Kontakt zu Professor Kurt Huber, den sie bereits aus dessen Philosophie-Vorlesung sowie von privaten Zusammenkünften von Münchner Regimegegnern kannten. Gemeinsam schrieben sie im Januar 1943 das fünfte Flugblatt „Flugblätter der Widerstandsbewegung in Deutschland. Aufruf an alle Deutsche!“[5] Mit dieser offenen Selbstbeschreibung als Widerstandskämpfer wich der Text von dem eher unpolitischen Signum „Die weiße Rose“ ab, unter dem der kleine Kreis junger Studierender seit Mitte 1942 zum Widerstand Widerstandsgruppe gegen das verbrecherische NS-Regime aufgerufen hatte.

Am 13. Januar 1943 kam es bei der Gedenkfeier zum 470. Jahrestag der Universitätsgründung zu massiven Protesten von Studentinnen und Studenten, darunter befanden sich viele kriegsverletzte Soldaten, gegen beleidigende und obszöne Auslassungen des als Festredner erschienenen Münchner Gauleiters Paul Giesler. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse sowie angesichts des Untergangs der 6. Armee in Stalingrad und der sich damit abzeichnenden militärischen Katastrophe glaubte die Gruppe an die Chance und die Notwendigkeit, den Widerstand gegen die Herrschaft Adolf Hitlers und der NSDAP mit aufrüttelnden Worten voranzutreiben. Huber entwarf das sechste (und zuletzt verbreitete) Flugblatt („Kommilitoninnen! Kommilitonen!“). Darin rief er mit patriotischer Emphase zur „Abrechnung der deutschen Jugend mit der verabscheuungswürdigsten Tyrannis, die unser deutsches Volk je erduldet hat“[6], auf. Aus dem Textentwurf strichen Hans Scholl und Alexander Schmorell folgenden Passus:

„Studenten, Studentinnen. Ihr habt Euch der deutschen Wehrmacht an der Front und in der Etappe, vor dem Feind, in der Verwundetenhilfe, aber auch im Laboratorium und am Arbeitsplatz restlos zur Verfügung gestellt. Es kann für uns alle kein anderes Ziel geben, als die Vernichtung des russischen Bolschewismus in jeder Form. Stellt Euch weiterhin geschlossen in die Reihen unserer herrlichen Wehrmacht.“[7]

Dieses Flugblatt wurde der Gruppe zum Verhängnis. Nachdem nicht alle Exemplare verschickt werden konnten, wurde beschlossen, die übrig gebliebenen Flugblätter an der Münchner Universität zu verteilen. Am 18. Februar 1943 legten die Geschwister Scholl, die Blätter an der Universität aus und warfen den Rest von der Empore in den Lichthof. Dabei wurden sie vom Hausmeister Jakob Schmid entdeckt, festgehalten und an die Gestapo ausgeliefert.[8]

Während die Geschwister Scholl bereits am 22. Februar zusammen mit Christoph Probst hingerichtet wurden, erging das Todesurteil gegen Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell erst in einem zweiten Prozess vor dem Volksgerichtshof. Huber und Schmorell wurden am 13. Juli 1943 im Gefängnis München-Stadelheim enthauptet, die Hinrichtung Grafs erfolgte am 12. Oktober 1943 ebenfalls durch das Fallbeil.

In seiner Verteidigungsrede vom 19. April 1943 vor dem „Volksgerichtshof“ bekannte sich Huber zu seinen moralischen Ansprüchen und politischen Überzeugungen, die beispielsweise Klaus Weber, der sich auf den Schluß der Verteidigungsrede bezieht, als konservativ und völkisch charakterisiert.[9] Webers streitbare Einschätzung der politischen Grundeinstellung Hubers basiert auf dessen Vorwurf gegenüber der NSDAP, sie hat sowohl die „wahre Volksgemeinschaft“[10] zerstört als auch keinen „wahren germanischen Führerstaat“[11] geschaffen. Huber verbindet mit diesen Anklagen allerdings keinen rassistischen Bedeutungsgehalt, sondern die Freiheit der öffentlichen Meinungsäußerung, das fundamentale Prinzip der Rechtstaatlichkeit und die Renaissance des wechselseitigen Vertrauens zwischen den Menschen:

„Die grundlegende Forderung wahrer Volksgemeinschaft ist durch die systematische Untergrabung des Vertrauens von Mensch zu Mensch zunichte gemacht. Es gibt kein furchtbareres Urteil über eine Volksgemeinschaft als das Eingeständnis, das wir uns alle machen müssen, dass keiner sich vor seinem Nachbarn, der Vater nicht mehr vor seine[n] Söhnen sicher fühlt. [...] Ein Staat, der jegliche freie Meinungsäusserung unterbindet und jede, aber auch jede sittlich berechtigte Kritik, jeden Verbesserungsvorschlag als „Vorbereitung zum Hochverrat“ unter die furchtbarsten Strafen stellt, bricht ein ungeschriebenes deutsches, germanisches Recht, das „im gesunden Volksempfinden“ noch immer lebendig war und lebendig bleiben muss. [...] Für mich [...] nehme ich in Anspruch, dass meine Mahnung zur Besinnung auf die allein dauerhaften Fundamente eines Rechtsstaates, zur Rückkehr zum wahren germanischen Führerstaat das oberste Gebot der Stunde ist, dessen Überhören nur den Untergang des deutschen Geistes und zuletzt des deutschen Volkes nach sich zieht. [...] Ich fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück.“[12]

Am 13. Juli 1943, kurz vor seiner Hinrichtung, schrieb Huber einen Abschiedsbrief an seine Familie, in dem es unter anderem hieß: „Freut Euch mit mir! Ich darf für mein Vaterland sterben, für ein gerechtes und schöneres Vaterland, das bestimmt aus diesem Krieg hervorgehen wird.“[13] Er sterbe im „Kampf um ein neues Deutschland!“[14]

Die sterblichen Überreste Kurt Hubers wurden in einem Familiengrab, Grabnummer 21-W-22, auf dem „Waldfriedhof Alter Teil“ in München-Hadern beigesetzt.[15]

Kurt Hubers Einstellung zum Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Folgt man Klaus Weber, dann lässt sich das nicht geradlinig verlaufende Leben Hubers keineswegs klar und eindeutig bewerten.[16] Monokausale Erklärungsansätze für seine aufrechte Widerstandstätigkeit im Rahmen der „Weißen Rose“ sind unangemessen. Zu prüfen bleibt daher Webers These, Huber sei „weder der geistige Mentor“ der „Weißen Rose“ noch ein überzeugter „Antifaschist““[17] gewesen. Maria Bruckbauer bilanziert am Ende ihrer grundlegenden Studie über Huber als Volksliedforscher, die sich besonders auf die Jahre zwischen 1933 und 1943 bezieht, kritisch:

„An der Radikalität der Gegnerschaft zu bestimmten Erscheinungsformen innerhalb des Nationalsozialismus‘ ist bei Kurt Huber nicht zu zweifeln. Diese Gegnerschaft darf aber weder zeitlich noch inhaltlich absolut gesetzt werden. Noch weniger rechtfertigt sie eine Verklärung der unterschiedlichen Aktivitäten Hubers. Was ihn in den Widerstand trieb, wurde und wird an anderer Stelle behandelt. Seine Liebe zur bayerischen Volksmusik und die Arbeit in diesem Bereich waren es mit Sicherheit nicht.“[18]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Als Autor:

  • Ivo de Vento (ca. 1540–1575). Dissertation. Ludwig-Maximilians-Universität zu München, München 1917. - (Der erste, biographische Teil der Dissertation erschien unter diesem Titel ohne Verlag in Lindenberg im Allgäu 1918.)
  • Die Doppelmeister des 16. Jahrhunderts. Eine methodologische Skizze. In: Alfred Einstein, Theodor Koyer, Carl A. Rau [u. a.]: Festschrift zum 50. Geburtstag. Adolf Sandberger überreicht von seinen Schülern. Hof-Musik-Verlag von Ferdinand Zierfuss, München 1918, S. 170–188.
  • Frauengesänge aus Birma. In: Lucian [Scherman], Christine Scherman: Im Stromgebiet des Irrawaddy. Birma und seine Frauenwelt. Verlag Oskar Schloss, München/ Neubiberg 1922, S. 129–132.
  • Der Ausdruck musikalischer Elementarmotive. Eine experimentalpsychologische Untersuchung. Verlag von Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1923.
  • Joseph Geysers Stellung in Logik und Erkenntnistheorie. In: Fritz-Joachim von Rintelen (Hrsg.): Philosophia perennis: Abhandlungen zu ihrer Vergangenheit und Gegenwart. [Festgabe Josef Geyser zum 60. Geburtstag]. Verlag von Josef Habbel, Regensburg 1930, Bd. 2, S. 1141–1172.
  • Rechtspsychologie im weiteren Sinn. Psychologische Hilfsdisziplinen der Rechtspraxis. In: Staatslexikon. Vierter Band. Papiergeld bis Staatsschulden. 5., von Grund aus neubearbeitete Auflage. Hrsg. von Hermann Sacher. Herder, Freiburg im Breisgau 1931, Sp. 650–654. - (Kurt Hubers Text ist der zweite Teil des Lexikonartikels Rechtspsychologie, dessen erster Teil von Franz Sommer verfasst wurde; ebd., Sp. 645-650.)
  • Becher, Erich. In: Deutsches Biographisches Jahrbuch. 1929. Bd. 11, 1932, S. 32–40.
  • Das Weihnachtslied in Oberbayern vor 50 Jahren. Zur Liedgeographie und musikalischen Stilkritik von August Hartmanns Sammelwerk. In: Eugen Franz, Julius Volk, Bruno Schweizer, Adolf Sandberger (Red.): Staat und Volkstum. Neue Studien zur bairischen und deutschen Geschichte und Volkskunde. Karl Alexander von Müller als Festgabe zum 20. Dezember 1932 mit einem Geleitwort von E[rich] Marcks. Verlag Jos. C. Huber, Dießen am Ammersee 1933, S. 116–140.
  • Erich Becher als Psychologe. In: Archiv für die gesamte Psychologie. Bd. 89, Hf. 3/4, 1933, S. 671–693.
  • Die Vokalmischung und das Qualitätensystem der Vokale. Erster Teil. In: Archiv für die gesamte Psychologie. Bd. 91, Hf. 1/2, 1934, S. 153–199.
  • Über eine physikalische Beweisführung von W. Köhlers Vokaltheorie. (Im Anschluß an die „Vokalstudien“ von Engelhardt und Gehrcke). In: Archiv für die gesamte Psychologie. Bd. 92, Hf. 3/4, 1934, S. 481–504.
  • Wege und Ziele neuer Volksliedforschung und Volksliedpflege. In: Mitteilungen der Akademie zur wissenschaftlichen Erforschung und zur Pflege des Deutschtums/Deutsche Akademie. [Bd. 9], Hf. 3, 1934, S. 281–295.
  • Zur psychologisch-akustischen Analyse der Sprachmelodie. In: Die Zentralstelle für Sprechpflege und Sprechkunde. Hrsg. von der Deutschen Akademie. O. V., München 1935, S. 26–38.
  • Der Aufbau deutscher Volksliedforschung und Volksliedpflege. In: Deutsche Musikkultur. Zweimonatshefte für Musikleben und Musikforschung. 1. Jg., Hf. 2, 1936, S. 65–73.
  • Herders Begründung der Musikästhetik. In: Archiv für Musikforschung. 1. Jg., Hf. 1, 1936, S. 103–122.
  • Zum Geleit. In: Altbayrisches Liederbuch für Jung und Alt (= Edition Schott. Hf. 2599). [Hrsg.] von Kurt Huber und Kiem Pauli. Mit Bildern von Paul Neu [und einem Geleitwort von Kurt Huber]. B. Schott's Söhne, Mainz [1936], S. 2-3.
  • Der künftige Aufbau der Volksmusikforschung. In: Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Amtsblatt des Reichs- und Preußischen Ministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung und der Unterrichts-Verwaltung der anderen Länder. 3. Jg., Hf. 13, 1937, S. 127*–132* des Nichtamtlichen Teils.
  • Mit Walther Wünsch: Bosnienfahrt. In: Deutsche Musikkultur. Zweimonatshefte für Musikleben und Musikforschung. 3. Jg., Hf. 1, 1938, S. 19–26.
  • Das musikalische Gesicht der deutschen Stämme. In: Deutsche Tonkünstler-Zeitung. Fachblatt für Musiker und Musikerzieher. 34. Jg., Hf. 10, 1938, S. 233–237 u. 34. Jg., Hf. 11, 1938, S. 261–263.
  • Die volkskundliche Methode in der Volksliedforschung. In: Archiv für Musikforschung. 3. Jg., Hf. 3, 1938, S. 257–276.
  • Wo stehen wir heute? In: Guido Waldmann (Hrsg.): Zur Tonalität des deutschen Volksliedes. Georg Kallmeyer Verlag, Wölfenbüttel/ Berlin 1938, S. 73–87.
  • Volkslied und Volkstanz im bajuvarischen Raum. In: Deutsche Musikkultur. Zweimonatshefte für Musikleben und Musikforschung. 3. Jg., Hf. 2, 1938, S. 76–98.
  • Zum Geleit. In: Max Dingler: Das bairisch Herz. Gesänge in der Mundart. [Mit einem Grußwort von Karl Alexander von Müller.] Gebr[üder] Richters Verlagsanstalt, Erfurt 1940, S. 6–9.
  • Leibniz und wir. In: Zeitschrift für philosophische Forschung. Bd. 1, Hf. 1, 1946, S. 5–34 (online bei JSTOR).
  • Enoch Arden. Zu der Dichtung von Tennyson, vertont von Richard Strauß. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 165.
  • Fragmente. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 75.
  • Der Globus. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 116.
  • Schreiben und Denken im Vorlesungsstil. Aus dem Notizbuch. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 86.
  • Uhrenreime. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 158-159.
  • Vom philosophischen Stil. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 136-137.
  • Die Hausfrauenlogik. In: Der Zwiebelturm. Monatsschrift für das bayerische Volk und seine Freunde. 5. Jg., Hf. 6, 1950, S. 141–143.
  • Leibniz. Hrsg. von Inge Köck in Verbindung mit Clara Huber. Verlag von R. Oldenbourg, München 1951. - (Ein Nachdruck erschien unter dem Titel: Leibniz. Der Philosoph der universalen Harmonie (= Serie Piper. Bd. 934). Hrsg. von Inge Köck in Verbindung mit Clara Huber. R. Piper, München/ Zürich 1989, ISBN 3-492-10934-9.
  • Ästhetik. Bearb., hrsg. [und mit einem Vorwort] von Otto Ursprung. [Mit einer Danksagung von Clara Huber]. Buch-Kunstverlag, Ettal 1954.
  • Musikästhetik. Bearb. und hrsg. von Otto Ursprung. [Mit einer Danksagung von Clara Huber]. Buch-Kunstverlag, Ettal 1954.
  • Grundbegriffe der Seelenkunde. Einführung in die allgemeine Psychologie. [Hrsg. und mit einem Nachwort von Josef Hanslmeier. Mit einem Geleitwort von Aloys Wenzl]. Buch-Kunstverlag, Ettal 1955.
  • Volkslied und Volkstanz. Aufsätze zur Volksliedkunde des bajuwarischen Raumes. Hrsg. [und mit einem Vorwort] von Clara Huber & Otto Alexander von Müller. Buch-Kunstverlag, Ettal [1959].
  • Was ist ein Zwiefacher? Zur Struktur und Herkunft der bairischen Zwiefachen. In: Kurt Huber: Volkslied und Volkstanz. Aufsätze zur Volksliedkunde des bajuwarischen Raumes. Hrsg. [und mit einem Vorwort] von Clara Huber & Otto Alexander von Müller. Buch-Kunstverlag, Ettal [1959], S. 31–43. [Anmerkungen S. 99–100].
  • Professor Kurt Huber's defense speech. In: James Donohoe: Hitler's conservative opponents in Bavaria 1930-1945. A study of Catholic, monarchist, and separatist anti-Nazi activities. E. J. Brill, Leiden 1961, S. 317–328. - (Trotz des englischsprachigen Titels von James Donohoe handelt es sich um den ersten Abdruck der Verteidigungsrede Kurt Hubers in deutscher Sprache, die er am 19. April 1943 in München vor dem Volksgerichtshof während des Prozesses gegen ihn und weitere 13 Angeklagte hielt.)
  • Kurt Hubers Abschiedbrief. In: Christian Petry: Studenten aufs Schafott. Die Weiße Rose und ihr Scheitern. R. Piper, München 1968, S. 216-217. - (Der Titel des Abschiedsbriefes vom 13. Juli 1943 stammt von Christian Petry.)
  • Wozu ein „Bayerisches Volksmusikarchiv“? In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde. 1968. [Bd. 17], 1968, S. 8–10.
  • Almerisch singen. In: Wilfrid Feldhütter (Hrsg.): Lieder, Land und Leute. Musi, Tanz und Gsang in den bairisch-österreichischen Bergen. Süddeutscher Verlag, München 1980, ISBN 3-7991-6030-2, S. 79-97.
  • Die Entwicklung des deutschen Volkslieds. Eine musikgeschichtliche Skizze. In: Wilfrid Feldhütter (Hrsg.): Lieder, Land und Leute. Musi, Tanz und Gsang in den bairisch-österreichischen Bergen. Süddeutscher Verlag, München 1980, ISBN 3-7991-6030-2, S. 205-212.
  • Landlerisch tanzen. In: Wilfrid Feldhütter (Hrsg.): Lieder, Land und Leute. Musi, Tanz und Gsang in den bairisch-österreichischen Bergen. Süddeutscher Verlag, München 1980, ISBN 3-7991-6030-2, S. 136-144.

Als Herausgeber:

  • Mit Paul Kiem: Oberbayerische Volkslieder mit Bildern und Weisen (= Landschaftliche Volkslieder. Hf. 23). [Mit einem] Vorspruch von Karl Alexander von Müller. Verlag Knorr & Hirth, München 1930.
  • Mit Kiem Pauli: Altbayrisches Liederbuch für Jung und Alt (= Edition Schott. Hf. 2599). Mit Bildern von Paul Neu [und einem Geleitwort von Kurt Huber]. B. Schott's Söhne, Mainz [1936].
  • mit Carl Orff: Musik der Landschaft. Volksmusik in neuen Sätzen. Aus dem bajuvarischen Raum. Lieder und Tänze für Klavier von Hans Bergese. [Mit einem Vorwort von Kurt Huber]. B. Schott's Söhne, Mainz [1942].
  • Mit Ludwig Simbeck: Niederbarisches Liederbuch. Mit Bilder von Paul Neu. Hrsg. von Clara Huber. Max Heiber/B. Schott's Söhne, München/Mainz [1951].

Posthume Ehrungen[Bearbeiten]

  • Seit 1946 heißt ein Platz vor einem Universitätsgebäude der LMU an der Ludwigstraße in München-Maxvorstadt „Professor-Huber-Platz“.[19]
  • Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, entweder 1945 oder 1946, wurde in Gräfelfing die Ritter-von-Epp-Straße - in der Kurt Huber zuletzt, das heißt bis zur Verhaftung am 27. Februar 1943, wohnte (Nr. 4) - in „Professor-Kurt-Huber-Straße“ umbenannt.[20]
  • Am 2. Februar 1966 wurde dem Realgymnasium Gräfelfing der Name „Kurt-Huber-Gymnasium Gräfelfing“ verliehen.[21]
  • Vor dem Eingang der Ludwig-Maximilians-Universität zu München erinnern in den Boden eingelassene Bronze-Nachbildungen der Flugblätter an die „Weiße Rose“.
  • Mehrere Kurt-Huber-Straßen in Deutschland - beispielsweise in Bremen-Vahr, Ingolstadt Lüneburg, München-Grünwald, Oldenburg und Würzburg - wurden nach ihm benannt.
  • 1999 hat die katholische Kirche Kurt Huber als „Blutzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945)“ in das Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts aufgenommen.[22]

Ein- und weiterführende Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

Kurze und Lexikonartikel:

  • Thrasybulos G. Georgiades: Huber, Kurt. In: Neue deutsche Biographie. Bd. 9. Hess - Hüttig. Hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Berlin 1972, S. 697–698.
  • Susanne Guski-Leinwand: Huber, Kurt. In: Deutschsprachige Psychologinnen und Psychologen 1933-1945. Ein Personenlexikon, ergänzt um einen Text von Erich Stern. Hrsg. von Uwe Wolfradt, Elfriede Billmann-Mahecha, Armin Stock. Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01480-3, S. 201-202.
  • Hans Haase: Huber, Kurt. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik. Band 6: Head - Jenny. Hrsg. von Friedrich Blume. Bärenreiter-Verlag, Kassel/ Basel/ London 1957, Sp. 811–814.
  • Rainer A. Müller: Huber, Kurt Theodor. In: Bosls bayerische Biographie. 8000 Persönlichkeiten aus 15 Jahrhunderten. Hrsg. von Karl Bosl. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1983, ISBN 3-7917-0792-2, S. 375.
  • Georg Schwaiger: Dr. Kurt Huber. In: Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts. Bd. 1. 4., vermehrte und aktualisierte Auflage. Hrsg. von Helmut Moll. Ferdinand Schöningh, Paderborn/ München/ Wien [u. a] 2006, ISBN 978-3-506-75778-4, S. 406–409.
  • Christoph Schwandt: Huber, Kurt. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik. Personenteil [Bd.] 9. Zweite, neubearbeitete Ausgabe. Hrsg von Ludwig Finscher. Bärenreiter/ Metzler, Kassel/ Basel /London [u. a.] 2003, ISBN 3-7618-1119-5 und/oder ISBN 3-476-41018-8, Sp. 448–449.
  • Klaus Weber: Kurt Huber. In: Illustrierte Geschichte der Psychologie. [Mit einem Geleitwort von Rudolf Arnheim.] Hrsg. von Helmut E. Lück, Rudolf Miller. Quintessenz, München 1993, ISBN 3-928036-72-6, S. 185-187.

Biographien und Monographien:

  • Maria Bruckbauer: „... und sei es gegen eine Welt von Feinden!“ Kurt Hubers Volksliedsammlung und –pflege in Bayern (= Bayerische Schriften zur Volkskunde. Bd. 2). O. V., München 1991, ISBN 3-7696-0452-0.
  • Egon Grave: Die ästhetischen Kategorien in Kurt Hubers Ästhetik. Dissertation. Ludwig-Maximilians-Universität zu München, München 1957.
  • Wolfgang Huber: Kurt Huber vor dem Volksgerichtshof. Zum zweiten Prozess gegen die Weiße Rose (= Historie in der Blauen Eule. Bd. 13). Die Blaue Eule, Essen 2009, ISBN 978-3-89924-265-2.
  • Peter Laska, Toni Leibl, Franz Ruppel [u. a.]: Kurt Huber. Stationen seines Lebens in Dokumenten und Bildern. Hrsg. vom Kurt-Huber-Gymnasium. O. V., Gräfelfing [1983].
  • Rosemarie Schumann: Leidenschaft und Leidensweg. Kurt Huber im Widerspruch zum Nationalsozialismus (= Schriften des Bundesarchivs. Bd. 66). [Mit einem Geleitwort von Hartmut Weber.] Droste Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-1621-1.

Sammelbände:

  • Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947.
  • Clara Huber (Hrsg.): Kurt Huber zum Gedächtnis. »... der Tod ... war nicht vergebens«. Nymphenburger Verlagshandlung, München 1986, ISBN 3-485-00523-1.
  • Georgi Schischkoff (Hrsg.): Kurt Huber als Leibniz-Forscher. Zur Erinnerung an den Münchener Philosophen und Tonpsychologen im „Leibniz-Jahr 1966“. O. V., München 1966.

Zeitschriftenbeiträge:

  • R. Gruneberg: Kurt Huber`s aesthetics of music. In: The Music Review. 37. Jg., Hf. 3, 1976, S. 230–233.
  • R. Gruneberg: Huber`s contribution to musical psychology. In: The Music Review. 39. Jg., Hf. 3/4, 1978, S. 258–262.
  • Wolfgang Jaeger: Persönliche Erinnerungen an Kurt Huber. In: Ruperto Carola. Zeitschrift der Vereinigung der Freunde der Studentenschaft der Universität Heidelberg e.V. 33. Jg., Hf. 65/66, 1981, S. 27–32.
  • Walt[h]er Küchler: Kurt Huber zum Gedächtnis. In: Deutsche Beiträge. Eine Zweimonatsschrift. 2. Jg., Hf. 2, 1948, S. 185–188.
  • Nikolaus Lobkowicz: Ansprache des Präsidenten der Universität München anläßlich der Gedenkfeier für Kurt Huber am 27. Oktober 1980. In: Ruperto Carola. Zeitschrift der Vereinigung der Freunde der Studentenschaft der Universität Heidelberg e.V. 33. Jg., Hf. 65/66, 1981, S. 24–36.
  • Wolfgang A. Mayer: Kurt Huber und Kiem Pauli. Unveröffentlichte Zeugnisse ihrer Freundschaft und Zusammenarbeit. In: Schönere Heimat. Erbe und Gegenwart. 62. Jg., Hf. 4, 1973, S. 423-428.
  • Friedrich Mordstein: Kurt Huber. Besinnung zu seinem 50. Todestag und 100. Geburtstag. In: Schönere Heimat. Erbe und Auftrag. 82. Jg., Hf. 2, 1993, S. 93-96.
  • Robert Münster: Kurt Hubers musikwissenschaftliches Werk und Wirken. In: Schönere Heimat. Erbe und Gegenwart. 62. Jg., Hf. 4, 1973, S. 418-422.
  • Walter H. Rubsamen: Kurt Huber of Munich. In: The Musical Quarterly. 30. Jg., Hf. 2, 1944, S. 226–233.
  • Ludwig Simbeck: Kurt Huber und das niederbairische Volkslied. In: Schönere Heimat. Erbe und Gegenwart. 60. Jg., Hf. 3, 1971, S. 95-97.
  • Otto Ursprung: Kurt Huber. In: Die Musikforschung. 1. Jg., Hf. 1, 1948, S. 27–32.
  • Reiner Wiehl: Der Philosoph Kurt Huber im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. In: Trumah. Zeitschrift der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Bd. 8., 1999, S. 43–61.

Sammelbandbeiträge:

  • Susanne Guski-Leinwand: Kurt Huber in seinem wissenschaftlichen und politischen Denken. In: Theo Herrmann, Włodek Zeidler (Hrsg.): Psychologen in autoritären Systemen (= Beiträge zur Geschichte der Psychologie. Bd. 24). Peter Lang. Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-631-62081-6, S. 199–211.
  • Susanne Guski-Leinwand: ‚Sittlichkeit‘ als Ethos und Argument im Widerstand gegen den Nationalsozialismus: Eine Gegenüberstellung der Psychologieprofessoren Gustav Kafka (Dresden) und Kurt Huber (München) in ihren Haltungen und Argumentationen. In: Armin Stock, Horst-Peter Brauns, Uwe Wolfradt (Hrsg.): Historische Analysen theoretischer und empirischer Psychologie (= Beiträge zur Geschichte der Psychologie. Bd. 25). Peter Lang. Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-631-62494-4, S. 179–187.
  • Hans-Joachim Hecker: Der Nachlaß Kurt Hubers. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Huber zum Gedächtnis. »... der Tod ... war nicht vergebens«. Nymphenburger Verlagshandlung, München 1986, ISBN 3-485-00523-1, S. 168-176.
  • Clara Huber: Kurt Hubers Schicksalsweg. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 9–43.
  • Wolfgang Huber: Hans Alfred Grunsky. Kurt Hubers nächster Fachkollege. In: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Teil II (= Beiträge zur Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bd. 4.) Herbert Utz Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8316-0726-6 oder ISBN 978-3-8316-0727-3, S. 389–411.
  • Dominic Kaegi: „Als hinge von Dir ab das Schicksal der deutschen Dinge“ – Zur Leibniz-Rezeption bei Kurt Huber. In: Wenchao Li, Hartmut Rudolph (Hrsg.): „Leibniz“ in der Zeit des Nationalsozialismus (= Studia Leibnitiana Sonderhefte. Bd. 42). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-515-10308-4, S. 151–169.
  • Inge Köck: Kurt Huber als Leibnizforscher. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 138–157.
  • Peter Petersen: Wissenschaft und Widerstand. Über Kurt Huber (1893–1943). In: Brunhilde Sonntag, Hans-Werner Boresch, Detlef Gojowy (Hrsg.): Die dunkle Last. Musik und Nationalsozialismus (= Schriften zur Musikwissenschaft und Musiktheorie. Bd. 3). Bela Verlag, Köln 1999, ISBN 3-931430-05-7, S. 111–129.
  • Georgi Schischkoff: Das Leibniz-Bild im Werke Kurt Hubers. In: Georgi Schischkoff (Hrsg.): Kurt Huber als Leibniz-Forscher. Zur Erinnerung an den Münchener Philosophen und Tonpsychologen im „Leibniz-Jahr 1966“. O. V., München 1966, S. 7–32.
  • Otto Ursprung: Kurt Huber als Musikwissenschaftler und Ästhetiker. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 44–64.
  • Alois Wenzl: Erinnerungen an gemeinsame Arbeitsjahre und Arbeitsstätten mit Kurt Huber. In: Clara Huber (Hrsg.): Kurt Hubers zum Gedächtnis. Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers. Dargestellt von seinen Freunden. [Mit einem Vorwort von Karl Vossler.] Verlag Josef Habbel, Regensburg 1947, S. 76–78.

Buchkapitel:

  • Ricarda Huch: Kurt Huber. In: Ricarda Huch: In einem Gedenkbuch zu sammeln... Bilder deutscher Widerstandskämpfer. Hrsg. und eingeleitet von Wolfgang M. Schwiedrzik. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 1997, ISBN 3-931922-80-4, S. 103–108.
  • Pamela M. Potter: Der seltene Protest. In: Pamela M. Potter: Die deutscheste der Künste. Musikwissenschaft und Gesellschaft von der Weimarer Republik bis zum Ende des Dritten Reichs. Aus dem Amerikanischen [übersetzt] von Wolfram Ette. Klett-Cotta, Stuttgart 2000, S. 159–164 [Anmerkungen S. 361-362].
  • Yvonne Sherratt: The martyr: Kurt Huber. In: Yvonne Sherratt: Hitler's philosophers. Yale University Press, New Haven, Connecticut/ London 2013, ISBN 978-0-300-15193-0, S. 207–228. [Anmerkungen S. 281–282.].
  • Louis L. Snyder: Professor Kurt Huber: academician. In: Louis L. Snyder: Hitler's german enemies. The stories of the heroes who fought the Nazis. Hippocrene Books, New York, New York 1990, ISBN 0-87052-790-8, S. 109–122.
  • Klaus Weber: „Mauern aus Leichen, die einem ähnlich sehen“. Zur Widerständigkeit Kurt Hubers. In: Klaus Weber: Blinde Flecken. Psychologische Blicke auf Faschismus und Rassismus (= Argument Sonderband Neue Folge AS. Bd. 296). Argument Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-88619-296-2, S. 39-49.

Gespräche und Interviews:

  • Wolfgang Huber: „Für Deutschland sterben“. Wolfgang Huber, Sohn des Weiße-Rose-Widerstandskämpfers Kurt Huber, über Sophie Scholl und seinen Vater. [Im Gespräch mit Moritz Schwarz]. In: Junge Freiheit. Wochenzeitung für Politik und Kultur. 20. Jg., Nr. 9, 2005, S. 3.
  • Wolfgang Huber: „Stalingrad ist mein Schicksal geworden“. Kurt Huber im Widerstand der „Weissen Rose“. Im Gespräch mit Detlef Bald und Jakob Knab. In: Detlef Bald (Hrsg.): „Wider die Kriegsmaschinerie“. Kriegserfahrungen und Motive des Widerstandes der „Weissen Rose“. Klartext, Essen 2005, ISBN 3-89861-488-3, S. 118–127.

Sonstige Texte:

  • [Georg S.] Ankenbrand: Dr. Kurt Huber. [Ein Nachruf]. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde. 1950. Bd. 1, 1950, S. 105–106.
  • Inge Köck: Nachwort. In: Kurt Huber: Leibniz. Hrsg. von Inge Köck in Verbindung mit Clara Huber. Verlag von R. Oldenbourg, München 1951, S. 428–432.
  • Inge Scholl: Die weiße Rose. Verlag der Frankfurter Hefte, Frankfurt am Main 1952. - (Erw. Neuausg. Fischer, Frankfurt 1993, ISBN 3-596-11802-6.)
  • Wolfgang Warner: Professor Kurt Huber. Der Philosoph und Mensch. In: Peter Laska, Toni Leibl, Franz Ruppel [u. a.]: Kurt Huber. Stationen seines Lebens in Dokumenten und Bildern. Hrsg. vom Kurt-Huber-Gymnasium. O. V., Gräfelfing [1983], S. 103-112.

Filmische Annäherungen an Kurt Huber[Bearbeiten]

  • Die weiße Rose, deutscher Spielfilm von 1982, Regie: Michael Verhoeven.
  • Der Yalu fliesst, koreanisch-deutsche TV Serie von 2008, Regie: Jonghan Lee.
  • Die Widerständigen – Zeugen der Weißen Rose, deutscher Dokumentarfilm 2008, Regie: Katrin Seybold.

Ausgewählte Weblinks[Bearbeiten]

  Wikiquote: Kurt Huber – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Laska, Toni Leibl, Franz Ruppel [u. a.]: Kurt Huber. Stationen seines Lebens in Dokumenten und Bildern. Hrsg. vom Kurt-Huber-Gymnasium. O. V., Gräfelfing [1983], S. 9 f.
  2. Vollständiges Zitat bei Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945, CD-Rom-Lexikon, Kiel 2004, S. 3221–3222, Quelle BA NS 15/5.
  3. Prieberg: Handbuch. S. 3222, Quelle BA Namensakte Huber.
  4. a b Prieberg: Handbuch. S. 3221.
  5. Vgl. Hans Scholl, Alexander Schmorell, Kurt Huber: Flugblätter der Widerstandsbewegung in Deutschland. Aufruf an alle Deutsche! In: Ulrich Chaussy, Gerd R. Ueberschär: »Es lebe die Freiheit!« Die Geschichte der Weißen Rose und ihrer Mitglieder in Dokumenten und Berichten. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2013, S. 39-41.
  6. Kurt Huber, Hans Scholl, Alexander Schmorell: Kommilitoninnen! Kommilitonen! In: Ulrich Chaussy, Gerd R. Ueberschär: »Es lebe die Freiheit!« Die Geschichte der Weißen Rose und ihrer Mitglieder in Dokumenten und Berichten. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2013, S. 42-44, hier S. 42.
  7. Zit. nach Karl-Heinz Jahnke: Weiße Rose contra Hakenkreuz. Der Widerstand der Geschwister Scholl und ihrer Freunde (= Bibliothek des Widerstandes.) Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1969, S. 50.
  8. Vgl. Ulrich Chaussy, Gerd R. Ueberschär: »Es lebe die Freiheit!« Die Geschichte der Weißen Rose und ihrer Mitglieder in Dokumenten und Berichten. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2013, S. 84.
  9. Vgl. Klaus Weber: Kurt Huber. In: Illustrierte Geschichte der Psychologie. [Mit einem Geleitwort von Rudolf Arnheim]. Quintessenz, München 1993, S. 185-187, hier S. 186.
  10. Vgl. Klaus Weber: Kurt Huber. In: Illustrierte Geschichte der Psychologie. [Mit einem Geleitwort von Rudolf Arnheim]. Quintessenz, München 1993, S. 185-187, hier S. 186 und siehe [Kurt Huber]: Professor Kurt Huber's defense speech. In: James Donohoe: Hitler's conservative opponents in Bavaria 1930-1945. A study of Catholic, monarchist, and separatist anti-Nazi activities. E. J. Brill, Leiden 1961, S. 317-328, hier S. 327.
  11. Vgl. Klaus Weber: Kurt Huber. In: Illustrierte Geschichte der Psychologie. [Mit einem Geleitwort von Rudolf Arnheim]. Quintessenz, München 1993, S. 185-187, hier S. 186 und siehe [Kurt Huber]: Professor Kurt Huber's defense speech. In: James Donohoe: Hitler's conservative opponents in Bavaria 1930-1945. A study of Catholic, monarchist, and separatist anti-Nazi activities. E. J. Brill, Leiden 1961, S. 317-328, hier S. 327.
  12. [Kurt Huber]: Professor Kurt Huber's defense speech. In: James Donohoe: Hitler's conservative opponents in Bavaria 1930-1945. A study of Catholic, monarchist, and separatist anti-Nazi activities. E. J. Brill, Leiden 1961, S. 317-328, hier S. 327.
  13. [Kurt Huber]: Kurt Hubers Abschiedbrief. In: Christian Petry: Studenten aufs Schafott. Die Weiße Rose und ihr Scheitern. R. Piper, München 1968, S. 216.
  14. [Kurt Huber]: Kurt Hubers Abschiedbrief. In: Christian Petry: Studenten aufs Schafott. Die Weiße Rose und ihr Scheitern. R. Piper, München 1968, S. 216.
  15. Vgl. Hildegard Vieregg: Grab- und Gedenkstätte Professor Dr. Kurt Hubers im Waldfriedhof. In: Hildegard Vieregg: »Menschen seid wachsam«. Mahnmale und Gedenkstätten für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft 1933-1945. Begleitbuch zum gleichnamigen Medienpaket, erstellt in Kooperation zwischen dem Museums-Pädagogischen Zentrum München und der Staatlichen Landesbildstelle Südbayern (= MPZ-Themenhefte zur Zeitgeschichte.) O. V., München 1993, S. 43-45.
  16. Vgl. Klaus Weber: Kurt Huber. In: Illustrierte Geschichte der Psychologie. [Mit einem Geleitwort von Rudolf Arnheim.] Quintessenz, München 1993, S. 187.
  17. Klaus Weber: Kurt Huber. In: Illustrierte Geschichte der Psychologie. [Mit einem Geleitwort von Rudolf Arnheim.] Quintessenz, München 1993, S. 187.
  18. Maria Bruckbauer: »... und sei es gegen eine Welt von Feinden!« Kurt Hubers Volksliedsammlung und -pflege in Bayern (= Bayerische Schriften zur Volkskunde. Bd. 2). O. V., München 1991, S. 205.
  19. Vgl. Helga Pfoertner: Huber, Kurt Prof. Dr. In: Helga Pfoertner: Mit der Geschichte leben. Mahnmale, Gedenkstätten, Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus in München 1933-1945. Band 1, A bis H. Literareron, München 2001, ISBN 3-89675-859-4, S. 207-213, hier S. 208.
  20. Vgl. [Christoph Richter]: Straßennamen. In: http://www.graefelfing.de/unsere-gemeinde/geschichte/strassennamen.html#c1548 (abgerufen am 27. August 2015).
  21. Vgl. Das KHG: Das erste Gymnasium im Landkreis München. In: http://www.khg.net/232/ (abgerufen am 27. August 2015).
  22. Vgl. Georg Schwaiger: Dr. Kurt Huber. In: Helmut Moll (Hrsg.): Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts. Band 1. Ferdinand Schöningh, Paderborn/ München/ Wien [u. a.] 1999, ISBN 3-506-75778-4, S. 406-409.