Vahr

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Stadtteil von Bremen
Vahr
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Über dieses Bild
Basisdaten  Rang 
Fläche: 4,343 km² 20/23
Einwohner: 27.091 13/23
Bevölkerungsdichte: 6.238 Einwohner je km² 2/23
Ausländeranteil: 15,4 % 6/23
Arbeitslosenquote: 14,2 % 9/23
(Stand der Angaben: 31. Dez. 2008)
Koordinaten: 53° 5′ N, 8° 54′ OKoordinaten: 53° 4′ 51″ N, 8° 53′ 35″ O
Ortsteile: Gartenstadt Vahr
Neue Vahr Nord
Neue Vahr Südwest
Neue Vahr Südost
Postleitzahlen: 28327, 28329
Stadtbezirk: Ost
Ortsamt: Schwachhausen / Vahr
Aalto-Hochhaus im Zentrum

Die Vahr ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Stadtbezirk Ost.

Die Vahr gehört zu den Ortsnamen, die im Deutschen mit Artikel benutzt werden.

2004 erlangte der Name des Stadtteils durch einen Roman von Sven Regener mit dem Titel Neue Vahr Süd überregionale Bekanntheit.

Der Stadtteil ist sehr gut in den öffentlichen Personennahverkehr integriert. Man kann innerhalb maximal einer halben Stunde die Innenstadt per Straßenbahn oder Bus erreichen. Zur guten Verkehrsanbindung trägt außerdem die Nähe zur A 27 bei.

Trotz der Bebauung mit vielen Wohnblocks ist die Vahr ein Stadtteil mit vielen Grünflächen. Ebenso gibt es viele kleine Seen und Fleete. Dadurch ist die Vahr auch das Zuhause vieler Enten und anderer Kleintiere.

Geografie und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bremen-Neue Vahr – Blick von Ost nach West: Vordergrund und rechte Bildhälfte Neue Vahr Nord, Mitte Aalto-Hochhaus, dahinter und links Neue Vahr Süd, oberer Bildrand v.l.n.r. Flughafen, Weserstadion, Innenstadt, unten die A 27

Die Vahr liegt im Nord-Osten zirka 5 km vom Stadtzentrum Bremens entfernt. Die benachbarten Stadtteile sind im Norden Oberneuland, im Osten Osterholz, im Süd-Osten Hemelingen, im Süd-Westen die Östliche Vorstadt im Westen Schwachhausen und im Nord-Westen Horn-Lehe.

Gartenstadt Vahr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 1,86 km², 3447 Einwohner[1]

Die Gartenstadt Vahr ist im Verhältnis zur Neuen Vahr weniger dicht bebaut und hat viele Grünflächen. Mit den Buslinien 21 und 25 sowie der Straßenbahnlinie 1 besteht eine gute Verkehrsanbindung in die Innenstadt sowie zur Universität.

Neue Vahr Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 0,86 km², 8028 Einwohner[1]

In der Neuen Vahr Nord gibt es viele Straßen, die – wie in den anderen Ortsteilen der Vahr auch – Namen von Persönlichkeiten des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus, vor allem aber Namen der Mitbegründer der SPD tragen. Die Neue Vahr Nord hat eine gute Busanbindung, die Buslinie 24 fährt direkt in die Innenstadt. Die Postleitzahl ist 28329.

Neue Vahr Südwest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 0,70 km², 4271 Einwohner[1]

Die Neue Vahr Südwest ist ein reines Wohnquartier zwischen Kurt-Schumacher-Allee und dem Pferderennplatz.

Neue Vahr Südost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche: 0,94 km², 7335 Einwohner[1]

Die zentrale Straße ist hier die Kurt-Schumacher-Allee in der seit 1967 die Straßenbahn Bremen verkehrt mit der Linie 1. Das Einkaufszentrum Berliner Freiheit in der Neuen Vahr Südost liegt direkt im Zentrum der Neuen Vahr und bildet zusammen mit dem 1977 eröffneten Bürgerzentrum auch das soziale Zentrum des Stadtteils.

2002 begann der Abriss und Neubau des Einkaufszentrums, das inzwischen fertiggestellt wurde und sehr erfolgreich ist. Die erste Berliner Freiheit wurde um 1960 gebaut, in der zur damaligen Zeit modernen offenen Bauweise. Die „Freiheit“, wie sie von den Bewohnern der Vahr genannt wird, ist seit dem Neubau ein modernes Einkaufszentrum.

Ein weithin sichtbares Bauwerk der Neuen Vahr ist das unter Denkmalschutz stehende, 60 Meter hohe Aalto-Hochhaus, ein Entwurf des finnischen Architekten Alvar Aalto, das 22 Stockwerke besitzt.[2]

Direkt neben der Berliner Freiheit befindet sich eine große Parkanlage mit dem Vahrer See.

Politik, Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beirat Vahr tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie beispielsweise Schulen. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene gewählten Vertretern der politischen Parteien zusammen. Die Beiratswahlen finden alle 4 Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind und fasst hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse.

Beiratssprecher ist Bernhard Siegel (SPD). Seine Stellvertreterin ist Anja Walecki (Grüne).

Ortsamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ortsamt Schwachhausen/Vahr ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. Es unterstützt den Beirat bei seiner politischen Arbeit. Es soll an allen örtlichen Aufgaben von öffentlichem Interesse mitwirken. Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt.

Ortsamtsleiterin ist Karin Mathes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Vahr wurde Plattdeutsch um 1167 Vare oder Vora genannt und 1280 hieß es auch in den Voren, also in den Fuhren. Das bedeutet so viel wie Furche, Spurweg oder vielleicht auch Grenze. Die Bewohner waren die Vahrster.

Mittelalter bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vahrer (Vurholter) Feldmarkt mit 700 Hektar lehmhaltigen Boden auf Sand wurde im Auftrag des Bremer Erzbischofs von Holländern, wie auch das nach ihnen genannte Gebiet Hollerland, ab 1113 urbar gemacht. Garten- und Ackerbau mit Weizenanbau konnten auf den ein wenig höheren Flächen nun zumeist stattfinden. Die Fleete führten nordwestlich zum Vahrer Fleet.
Die erste urkundliche Erwähnung der Vahr war 1185 in der Gründungsurkunde des Ansgarii-Kapitels. Die Vahr gehörte zum Goh Hollerland und zum Kirchspiel Horn mit seiner späteren Kirch- bzw. Volksschule. Urkundlich wurde 1404 das Dorfe Vora erwähnt, als ein Knappe Land vom Oute Schowenborch (Gut Schauenburg) erwirbt.[3]

Ab dem 15. Jahrhundert unterstand das Hollerland dem Bremer Rat. Es entwickelte sich im 17. Jahrhundert ein kleines Dorf mit Wegen und einer Chaussee, in dem 1654 drei Höfe, ein Kötner und 17 Bau[ern]leute ansässig waren.
Von 1741 (Zweiter Stader Vergleich) bis 1803 stand die Vahr teilweise unter der Hoheit des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg – später des Kurfürstentums Hannover. In dieser Zeit gehörte Gut Rosenthal, das spätere „Schloß“ Kreyenhorst, zu den „drei Landgütern der Vahr“ die unter bremischer Hoheit verblieben. Sie lagen östlich der Vahrer Straße (heute Bürgermeister-Spitta-Allee).
Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 war das Gebiet wieder Bremisch.

1812 hatte das Dorf Vahr 231 Einwohner. Das Gebiet wurde seit 1815 durch den Landherrn auf dem rechten Weserufer als Mitglied des Senats verwaltet. An der Vahrer (Vahrster) Straße lagen im 19. Jahrhundert fast alle Höfe. Diese Landstraße wurde vor 1900 mehrfach reguliert und saniert.

Seit 1850 entstanden in der Vahr mehrere Villen wohlhabender Stadtbürger. 1885 belief sich die Einwohnerzahl auf 650. Schon 1895 gründete sich der Bremer Golf Club, als Vorläufer des 1905 gegründeten Club zur Vahr. Der Bremer Rennverein legte 1905 bis 1907 den Rennplatz in der Vahr an. Die Vahr, die vorher zur Landgemeinde Horn gehörte, wurde 1921 in die Stadt Bremen eingemeindet. Die Kaserne Vahr wurde im Zuge der Aufrüstungspolitik der Nazis 1938 fertigstellt.

ab 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohnungsneubau in der Neuen Vahr um 1960
Teilansicht der Wohnanlage Großer Kurfürst von Friedrich Spengelin

Als nach dem Zweiten Weltkrieg rund 100.000 Wohnungen in Bremen fehlten, wurde 1954/55 auf der Hastedter Feldmark begonnen, die Gartenstadt Vahr mit 2200 Wohnungen aufzubauen. 1956 entstand, beauftragt durch die Gewoba, ein Rahmenplan für die Bebauung der Vahr, aufgestellt von einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten Ernst May, Max Säume, Günther Hafemann und Hans Bernhard Reichow sowie Wolfgang Bilau für viele Reihen- und Einfamilienhäuser. Karlaugust Orf war für die Grünplanungen zuständig. 280 Einwohner sollten pro Hektar in der Neuen Vahr wohnen, dazwischen intensives Grün.[4][5] Von 1957 bis 1962 wurde beiderseits der Franz-Schütte-Allee die Neue Vahr mit rund 11.800 Wohnungen für 30.000 Einwohner auf 218 Hektar errichtet. Das Neubaugebiet wurde städtebaulich durch die von Karlaugust Orf geplanten Grünanlagen in fünf Nachbarschaften mit je einer Grundschule und einem kommerziellen Mittelpunkt gegliedert. Die Gewoba – zwischendurch Neue Heimat – war das Wohnungsunternehmen, das die meisten Wohnungen erstellen ließ. Die Vahr ist eine stark durchgrünte Großwohnsiedlung überwiegend in Zeilenbauweise, in der auch Reihenhäuser und einzelne Häuser stehen. Mittelpunkt der Neuen Vahr wurde das Zentrum an der Berliner Freiheit mit dem dominanten Wahrzeichen, dem 22-stöckigen Aalto-Hochhaus, das nach den Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto 1961 fertiggestellt wurde. Das baulich verdichtete Kurfürstenviertel entstand nach 1962 mit dem so genannten Gebäude Großer Kurfürst von 1970 bis 1972 an der Eislebener Straße nach Plänen von Friedrich Spengelin (BDA-Preis Bremen 1974). In der Vahr wohnten um 1970 rund 33.000 Einwohner, die im Volksmund auch Vahraonen genannt werden.

Das Stadtteilzentrum an der Berliner Freiheit wurde um 1960 mit Geschäften und dem Wochenmarkt ausgebaut. 1961 übergab die GEWOBA das Herbert-Ritze-Bad als Geschenk dem Stadtteil. Es wurde 1993 geschlossen und auf dem Gelände 2000 das Vital-Bad errichtet.
1977 eröffnete das Bürgerzentrum als das kulturelle und soziale Zentrum des Stadtteils seinen Betrieb. Ab 2001 wurden Teilbereiche der Läden an der Berliner Freiheit abgerissen und die Vahrer Mitte 2003 mit einem Einkaufszentrum erfolgreich gestärkt.

Das Polizeipräsidium wurde 1999 aus der Innenstadt in die ehemalige Kaserne der Bundeswehr verlegt. Das Nachbarschaftstreff Ludwig-Beck-Straße nahm 1999 in einem umgebauten ehemaligen Waschhaus seinen Betrieb auf.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1975 durchschnittliche Jahresbevölkerung als Angaben vom Statistischen Landesamt Bremen

Orts-/Stadtteil 1812 1885 1960 1975 1995 2007 2009
Gartenstadt Vahr 7.103 9.381 7.440 7.409 7.372
Neue Vahr Nord 2.103 10.190 8.168 8.044 8.009
Neue Vahr Südwest in Südost 4.834 4.170 4.286 4.267
Neue Vahr Südost 11.598 9.322 7.772 7.391 7.308
Stadtteil 231 ≈650 25.638 33.726 27.550 27.130 26.956

2009 waren 14.955 Haushalte in der Vahr registriert. Das Durchschnittsalter lag bei 45,5 Jahren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aalto-Hochhaus von 1960/62, entworfen von Alvar Aalto, Finnland, BDA-Preis Bremen 1974: „Das Aalto-Hochhaus gilt als eine unverwechselbare, einprägsame Landmarke“.[2]
  • Wohnanlage Großer Kurfürst, Eislebener Straße 35, von 1970/72, entworfen von Ingeborg Spengelin, Friedrich Spengelin und Gernot Baum (BDA-Preis Bremen 1974).[6]
  • Wohnanlage Vahr, Kurt-Schumacher-Allee 1, von 1982 nach Plänen von Kurt Schmidt.[7]
  • Kirchen: siehe unten bei Öffentliche Einrichtungen, Absatz Kirchen.

Kunstobjekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Platz Berliner Freiheit, Neue Vahr:
    • Sandsteinrelief Leben einzeln und frei von 1987; von Heinrich Brumm und Miroslav aus der Bildhauerwerkstatt der Justizvollzugsanstalt Bremen
    • Bronzeplastik von 1987: Ich wär so gern Dein Teddybär von Thomas Recker
    • Objekt als Dachaufsatz mit kinetischer Raute von 1990 von Tomitaro Nachi auf dem Dach der Post
    • Bronzeskulptur Die Liegende von Seff Weidl von der Gewoba vor dem Bürgerzentrum
  • Betonplastik Seelöwe von 1955 von Angelika Lehmann, Carl-Goerdeler-Straße 27
  • Bronzeplastik Mutter und Kind von 1958 von Seff Weidl, Jugendfreizeitheim Bispinger Str. 16
  • Bronzeplastik Einigkeit von 1959 von Seff Weidl, Heideplatz in der Gartenstadt
  • Bronzeplastik Der Flötenspieler von 1963 von Walter Wadephul, Otto-Braun-Straße 2
  • Steinplastik Seelöwen von 1964 von Peter Lehmann, Paul-Singer-Straße 160
  • In Bewegung: Wasser, Licht und Malerei durch 45 Leuchtkästen von 2003 von Jimmi D. Paesler, Kurt-Schumacher-Allee 5
  • Polyester-Skulpturenensemble Einkaufswagen von 2005 von David Bade, Philipp-Scheidemann-Straße

Grünanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grünanlagen der Neuen Vahr gestaltet von 1957 bis 1962 nach Plänen von Landschaftsarchitekt Karlaugust Orf.
  • Themengärten Neue Vahr von 2000, entworfen von Jens Spilker.[8]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Vahr: Berliner Freiheit als Zentrum

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ortsamt Schwachhausen/Vahr befindet sich in der Wilhelm-Leuschner-Straße 27.
  • Das Polizeipräsidium (u.a. Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei, Kriminalpolizei) der Polizei Bremen und das Polizeirevier Vahr in der ehemaligen Kaserne, In der Vahr 76
  • Das Bürgerzentrum Neue Vahr im Ortsteil Neue Vahr Südwest an der Berliner Freiheit ist seit 1977 ein Bremer Bürgerhaus.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Berufsbildende Schule für Einzelhandel und Logistik in der Carl-Goerdeler-Straße 27
  • Die Schule an der Bardowickstraße 83a ist ein Förderzentrum
  • Die Schule In der Vahr 75 ist eine Grundschule
  • Die Schule an der Paul-Singer-Straße 160 ist eine Ganztagsgrundschule
  • Die Schule an der Witzlebenstraße 3 ist eine Grundschule
  • Die Oberschule an der Julius-Brecht-Allee, Konrad-Adenauer-Allee 86, ist eine Ganztagsschule der Sekundarstufe I.
  • Die Oberschule an der Carl-Goerdeler-Straße 27 ist eine Gesamtschule als Ganztagsschule der Sekundarstufe I.
  • Das Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Kurt-Schumacher-Allee 65 (KSA) ist ein Oberstufen-Gymnasium mit rund 500 Schülern.
  • Die Zweigstelle vhs Ost der Volkshochschule Bremen im Bürgerzentrum Neue Vahr, Berliner Freiheit 10
  • Privatschulen
  • Volkshochschule Ost-Vahr im Bürgerzentrum, Berliner Freiheit 10

Soziales und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AWO-Seniorenwohnanlage Hanna-Harder-Haus vor dem Aalto-Hochhaus
  • Die zirka acht Kindergärten
  • Das Jugendfreizeitheim Rotes Haus (früher Jugendclub Otto) vom DRK, Philipp-Scheidemann-Straße
  • Das Sozialzentrum am Vahrer See, Berliner Freiheit 9 C
  • Der DRK - Landesverband Bremen, Henri-Dunant-Straße 2 und August-Bebel-Allee 5c
  • Der Pflegestützpunkt Bremen im Einkaufszentrum Vahr, Berliner Freiheit
  • Die Begegnungsstätte Olymp, Eislebener Str. 31
  • Das AWO-Dienstleistungszentrum Vahr, Berliner Freiheit 9 C
  • Der KulturSalon der GEWOBA im Waschhaus, Emil-Sommer-Straße 1 A
  • Das Treff°Waschhaus, Ludwig-Beck-Straße 2 A
  • Das Mütterzentrum-Vahr, Kurt-Schumacher-Allee 65
  • Der Verein Bremen.ru, Philipp-Scheidemann-Str. 1
  • Sowie Gesprächskreise, Nachbarschaftstreffs, Selbsthilfegruppen etc.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Hedwig-Kirche
  • Die evangelische Jona-Gemeinde, Eislebener Str. 58, mit der Kirche von 1972 nach Plänen von William Weiss.[9]
  • Die evangelische Epiphanias-Gemeinde in der Gartenstadt Vahr von 1960, Bardowickstraße 83 wurde von Peter Ahlers entworfen;[10] Die Kindertagesstätte (1963) und das EpiCafé gehören dazu.
  • Die evangelische Kirchengemeinde in der Neuen Vahr hat drei Standorte:
    • Die Christuskirche von 1960, Adam-Stegerwald-Str. 42, nach Plänen von Enno Huchting und Heinz Lehnhoff.[11]
    • Die Dreifaltigkeits-Kirche von 1967, Geschwister-Scholl-Straße 136, von Peter Ahlers.[12]
    • Die Heilig-Geist-Kirche von 1964, August-Bebel-Allee 276, von Hans Joachim Böhmert und Gerhard Müller-Menckens.[13]
  • Die Katholische Kirche Sankt Hedwig von 1963 (Pfarrgemeinde St. Raphael), Kurt-Schumacher-Allee 62 wurde von Theo Burlage und Bernd Nierbuer entworfen.[14]
  • Die kath. Kapelle St. Laurentius von 2000 beim Altenpflegeheim St. Laurentius der Caritas, Gartenstadt-Vahr

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sport in Bremen

Anlagen

  • Die Bezirkssportanlage Vahr, Nordhauser Straße
  • Das Hallenbad Vitalbad Vahr, Kurt-Schumacher-Allee 5
  • Je eine Dreifach- und Zweifachhalle sowie sieben Turnhallen
  • Sechs Großspielplätze, sechs Kleinspielplätze
  • Die Minigolfanlage
  • Der Golfplatz auf dem Rennplatz
  • Die "Galopprennbahn in der Vahr", die sich jedoch auf dem Gebiet des benachbarten Stadtteils Hemelingen befindet

Vereine

  • Der Bahnen-Golf-Club
  • Der Bremer-Badminton-Club, Konrad-Adenauer-Allee 86
  • Der Bremer Ballspiel-Verein Union, Gustav-Radbruch-Straße 23
  • Der Bremer Windsurfing Club, Graf-Sponeck-Straße 6
  • Der Club zur Vahr (Golf, Hockey)
  • Der Schach-Club-Vahr, Ludwig-Beck-Straße 2 A
  • Der SC Vahr-Blockdiek Bremen, Berliner Freiheit 10
  • Der Turn- und Sportverein Vahr-Bremen, Kurt-Schumacher-Allee 44,
    • Tischtennis: Der Verein spielte in den 1980er Jahren mit einer Herrenmannschaft in der 1. Bundesliga und mit einem Damenteam in der 2. Bundesliga.
    • Schwimmabteilung des Turn- und Sportvereins Vahr

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vahr ist ein Wohnstandort mit einem Einkaufszentrum an der Berliner Freiheit. Lediglich im Bereich Emil-Sommer-Straße/Sonneberger Straße befinden sich Gewerbeansiedlungen und die kleine Paracelsus-Klinik.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Stadtbahn- und Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) durchqueren die Vahr:

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vahr kann erreicht werden

Die innerörtlichen Haupterschließungstraßen sind weiterhin die Konrad-Adenauer-Allee, Julius-Brecht-Allee, Kurt-Schumacher-Allee und Geschwister-Scholl-Straße in Richtung Blockdiek/Osterholz.

Für den ersten Bauabschnitt der Neuen Vahr wurden 1957, wie von der Stadt gefordert, je eine Garage oder Abstellplatz für fünf Wohnungen vorgesehen. Von der zweiten Nachbarschaft an hat die GEWOBA bereits für jede dritte Wohnung Stellplätze geschaffen. Obwohl inzwischen weitere Stellplätze angelegt wurden, ist der Parkplatzmangel in vielen Straßen augenfällig.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alphabetisch geordnet

Vahr in der Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Diehl, Frank Obergethmann: Die Bremer Vahr. Kellner Verlag, Bremen 2014, ISBN 978-3-95651-031-1.
  • Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon. Edition Temmen, Bremen, 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  • Monika Porsch: Bremer Straßenlexikon, Band 9 · Vahr, Oberneuland, Verlag Schmetterling, Bremen 1999, ISBN 3-932249-05-4.
  • Janpeter Kob: Städtebauliche Konzeption in der Bewährung. Neue Vahr Bremen. In: Jürgensen, Harald (Hg.): Beiträge zur Stadt- und Regionalforschung 3.
  • Susanne Schöß: Monumente des Nachkriegs-Städtebaus. Die Großsiedlung in der Vahr.In: Denkmalpflege in Bremen, Schriftenreihe des Landesamtes für Denkmalpflege Bremen 8, 2011.
  • Reinhard Uhde (Hg.): 10 Jahre Neue Vahr (1957 bis 1967), Bremen 1967.
  • Senator für Bauwesen (Hg.): Stadtteilkonzept Vahr, Bremen 1984.
  • Karl Nielsen, Kurt Barthel: Stephani-Gebiet, Gartenstadt Vahr, Neue Vahr. In: Balcke, Alfred (Hg.): Die Neugestaltung Bremens 7.
  • Nils Aschenbeck: Modell Neue Vahr. Katalog zur Ausstellung, Bremen 1993.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vahr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Statistisches Jahrbuch 2009. Statistisches Landesamt Bremen, S. 9–11, abgerufen am 15. Juni 2010 (PDF; 4,0 MB).
  2. a b Architekturführer Bremen: b.zb: 334
  3. Franz Buchenau: Die Freie Hansestadt Bremen und Ihr Gebiet. Ein Beitrag zu Geographie und Topographie Deutschlands. Verlag G. A . v. Halem, Bremen 1900, In: Forgotten Books, 2013, S. 304
  4. Karl Marten Barfuß, Hartmut Müller, Daniel Tilgner (Hg.): Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005. Band 1: 1945–1969, S. 542f. Edition Temmen, Bremen 2008, ISBN 978-3-86108-575-1.
  5. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46173250.html
  6. Architekturführer Bremen: b.zb: 124
  7. Architekturführer Bremen: b.zb: 129
  8. Architekturführer Bremen: b.zb: 264
  9. Architekturführer Bremen: b.zb: 432
  10. Architekturführer Bremen: b.zb: 399
  11. Architekturführer Bremen: b.zb: 401
  12. Architekturführer Bremen: b.zb: 422
  13. Architekturführer Bremen: b.zb: 407
  14. Architekturführer Bremen: b.zb: 405