Landesbausparkasse

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Logo der Landesbausparkassen

Eine Landesbausparkasse (LBS) ist eine öffentlich-rechtliche Bausparkasse im Verband der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Gruppe der derzeit acht Landesbausparkassen besteht aus Instituten, die überwiegend in der Trägerschaft eines oder mehrerer Bundesländer und/oder der jeweiligen Sparkassenorganisation stehen. Die Landesbausparkassen sind Mitglieder im Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und werden von dort durch die Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen betreut.

Drei Landesbausparkassen sind unselbständige Abteilungen oder Geschäftsbereiche einer Landesbank oder Sparkasse. Sie gelten dennoch, gemäß dem Bausparkassengesetz, als selbständige Bausparkassen. Drei Landesbausparkassen sind rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechtes. Zwei Landesbausparkassen firmieren als Aktiengesellschaft, gehören aber aufgrund ihres öffentlichen Auftrags und ihres regional begrenzten Tätigkeitsgebietes zur Gruppe der öffentlichen Bausparkassen.

Auf Grund der regionalen Gebietsaufteilung auf einzelne oder eine Gruppe von Bundesländern, stehen die Landesbausparkassen, im Gegensatz zu den bundesweit tätigen privaten Bausparkassen, untereinander nicht im Wettbewerb. Neben ihrem Kerngeschäft mit Bausparverträgen sind die Landesbausparkassen über ihre Immobiliengesellschaften (LBS Immobilien, in Bayern: Sparkassen-Immobilien) auch in der Wohnimmobilien-Vermittlung aktiv.

Seit 1970 begleitet der Slogan „Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause“ den Werbeauftritt der Landesbausparkassen.[1]

Die einzelnen Landesbausparkassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesbausparkasse Südwest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsgebäude in Stuttgart

Zum 1. Januar 2016 fusionierten die LBS Baden-Württemberg und die LBS Rheinland-Pfalz zur LBS Südwest. Dadurch entstand die größte deutsche Landesbausparkasse.

Bayerische Landesbausparkasse (LBS Bayern)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesbausparkasse Hessen-Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin – Hannover (LBS Nord)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LBS-Gebäude in Berlin

Ostdeutsche Landesbausparkasse AG (LBS Ost)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rechtsform: Aktiengesellschaft
  • Anteilseigner: Ostdeutscher Sparkassenverband (OSV)
  • Arbeitsgebiet: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Berlin Ost[6]

Landesbausparkasse Saar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückwirkend zum 1. Januar 2007 haben die LBS Bausparkasse Hamburg Aktiengesellschaft und die Landesbausparkasse Schleswig-Holstein AG die Fusion der beiden Institute vereinbart. Das neue Institut firmiert unter dem Namen „LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG“.

Westdeutsche Landesbausparkasse (LBS West)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Firmengebäude der Westdeutschen Landesbausparkasse in Münster.

Landesbausparkasse Bremen AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie ist mit Wirkung vom 1. Januar 2014 auf die LBS Westdeutsche Landesbausparkasse verschmolzen.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landesbausparkasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Slogans der Marke LBS. In: Slogans.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  2. Porträt der LBS Südwest. In: lbs.de. Abgerufen am 12. September 2016.
  3. Ihre LBS Bayern. In: lbs.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  4. Porträt der LBS Hessen-Thüringen. In: lbs.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  5. LBS Nord. In: lbs.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  6. LBS Ost: Unser Unternehmen im Überblick. In: lbs.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  7. LBS Landesbausparkasse Saar - Wir über uns. In: lbs.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  8. Zahlen und Fakten, LBS Schleswig-Holstein-Hamburg. In: lbs.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  9. Ihre LBS in Nordrhein-Westfalen und Bremen. In: lbs.de. Abgerufen am 13. August 2016.
  10. Bekanntmachung des Finanzministeriums vom 11. August 2014 MBl. NRW. S. 478
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