Sparkassenverband Bayern

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  Sparkassenverband Bayern
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Sitz München
Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung 1908
Verband Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Website sparkassenverband-bayern.de
Geschäftsdaten 2017[1]
Mitarbeiter 430
Mitglieder 65 (Stand: 1.1.2018)
Leitung
Vorstand Ulrich Netzer, Verbandsvorstand/Präsident[2]

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Die Geschäftsgebiete der Bayerischen Sparkassen

Der Sparkassenverband Bayern ist die Dachorganisation und der zentrale Dienstleister der Sparkassen in Bayern. Er vertritt deren Interessen, unterstützt und berät diese. Außerdem bietet er mit seiner Sparkassenakademie Bayern ein umfangreiches Aus- und Fortbildungsprogramm.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organe und Gremien sind:

  • Verbandsversammlung der Verbandsmitglieder
  • Verbandsverwaltungsrat[3]
  • Bezirksverbände für jeden der sieben bayerischen Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken sowie Schwaben
  • Fachbeirat aus den stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksverbände, die zugleich die Bezirksobmänner sind
  • Kommunaler Beirat aus Vertretern des Bayerischen Gemeindetages, des Bayerischen Landkreistages und des Bayerischen Städtetages
  • Beirat für sparkassenpolitische Grundsatzfragen
  • Beteiligungsbeirat
  • Arbeitskreise für Betrieb und IT, Personal, Vertrieb und Verbund

Der Verband ist mit den zwölf anderen deutschen Sparkassenverbänden Mitglied im Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Er hat seinen Sitz in München. Präsident ist seit Mai 2014 Ulrich Netzer.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1908 schlossen sich die Sparkassenverbände Pfalz, Oberpfalz, Oberbayern, Niederbayern und Schwaben zu einem Landesverband zusammen. Anschließend traten die Sparkassenverbände Unterfranken und Mittelfranken sowie Oberfranken diesem Landesverband bei. 1919 fusionierte der Landesverband mit dem 1914 gegründeten Giroverband bayerischer Sparkassen. 1925 erfolgte die Umbenennung in Bayerischer Sparkassen- und Giroverband (BSGV), der 1933 durch den Erlass der bayerischen Sparkassenordnung zu einer Körperschaft des öffentlichen Rechts wurde. 1997 erfolgte die Umbenennung in Sparkassenverband Bayern (SVB).

Sparkassen in Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bayern gibt es 64 Sparkassen mit rund 2.400 personenbesetzten Geschäftsstellen und ca. 40.000 Mitarbeitern. Zum Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe Bayern gehören außerdem u. a. die Bayerische Landesbank (BayernLB), die Bayerische Landesbausparkasse (LBS Bayern) sowie die Versicherungskammer Bayern (VKB).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bayerischer Sparkassen- und Giroverband (Hrsg.): 1908–1983 Bayerischer Sparkassen- und Giroverband. Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1983.
  • Christoph Gold: Gebietsreformbeeinflusste Fusionen bayerischer Sparkassen. Empirische Analyse betriebswirtschaftlicher Effekte. Diss. Göttingen 1997.
  • Stephan Raum: Wirtschaftsordnung und Bankensystem. Die Geschäftspolitik der bayerischen Sparkassen und ihre Entwicklung zu Universalkreditinstituten (1900–1933). Kovač, Hamburg 2000 (= Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Bd. 112)
  • Robert Schachner: Das bayerische Sparkassenwesen. Verlag A. Deichert, Erlangen und Leipzig 1900.
  • Bodo Spiethoff: Ungewollt zur Größe. Die Geschichte der bayerischen Sparkassen. Verlag Max Schmidt & Söhne, München 1958.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten & Fakten 2015
  2. https://sparkassenverband-bayern.de/Ueber-uns/Sparkassenverband-Bayern/Verbandsvorstand
  3. Homepage des Sparkassenverbandes Bayern
  4. Presseinformation des Sparkassenverbandes Bayern