Larrieden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Larrieden
Wappen von Larrieden
Koordinaten: 49° 8′ 7″ N, 10° 16′ 58″ O
Höhe: 443 m ü. NHN
Einwohner: 187 (1987)
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91555
Vorwahl: 09857
Larrieden (Bayern)
Larrieden

Lage von Larrieden in Bayern

Michaeliskirche in Larrieden

Larrieden ist ein Ortsteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pfarrdorf liegt an der Wörnitz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1801 gab es im Ort 29 Haushalte, von denen zehn dem Ansbachischen Kameralamt Feuchtwangen und 19 anderen Grundherren untertan waren.[1]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Larrieden zur politisch selbstständigen Gemeinde, zu der die Orte Heiligenkreuz, Oberhinterhof und Unterhinterhof gehörten. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern (1. Januar 1972) wurde diese nach Feuchtwangen eingemeindet.[2]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Landjugend (ELJ)
Freiwillige Feuerwehr
Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr
Posaunenchor
Kriegerverein
Schützenverein
Lange Rute (Fischereiverein)

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Michael, Chorturmkirche, Turm 1760-70, Langhausneubau und Einrichtung 1910; mit Ausstattung; Friedhof, Anlage wohl des 18./19. Jahrhundert, mit Grabsteinen; Friedhofsmauer, Quadermauer, 18./19. Jahrhundert, 1910 wohl verändert.
  • Steinkreuz, mittelalterlich; am Ortseingang Richtung Tribur.
  • Haus Nr. 20: Pfarrhaus, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, 1849.
  • Haus Nr. 25: Lehrerhaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, mit Ecklisenen und Geschossgliederung, 1849.
  • Steinweiherfeld: Steinkreuz, mittelalterlich; ca. 1200 m außerhalb des Ortes Richtung Tribur.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1910: 385 [4]
  • 1933: 351
  • 1939: 337 [5]
  • 1970: 310
  • 1987: 187 (nur L.)[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreisstraße AN 5 führt zur AN 40 bei Tribur bzw. zur AN 42 bei Schopfloch. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Heiligenkreuz.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Larrieden. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 279 (Digitalisat).
  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 86–87.
  • Gottfried Stieber: Larrieden. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 545 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Larrieden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 279.
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.
  3. Baudenkmäler in Feuchtwangen (PDF; 166 kB)
  4. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/feuchtwangen.htm
  5. http://geschichte-on-demand.de/bay_feuchtwangen.html
  6. http://wiki-de.genealogy.net/GOV:LARDEN_W8801