Leonie Benesch

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Leonie Benesch (* 22. April 1991 in Hamburg)[1] ist eine deutsche Filmschauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benesch besuchte die Freie Waldorfschule in Tübingen.[2]

Im Jahr 2009 spielte sie eine der Hauptrollen in dem mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichneten Spielfilm Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte. Die Kritik nannte Benesch in diesem Zusammenhang „eine Entdeckung“.[3]

Für die europäische Koproduktion, die von rätselhaften Zwischenfällen in einem norddeutschen Dorf am Vorabend des Ersten Weltkriegs berichtet, erhielt Benesch gemeinsam mit Leonard Proxauf den US-amerikanischen Young Artist Award[4] sowie den New Faces Award als beste Nachwuchsschauspielerin. 2010 war sie als Freundin von Constantin von Jascheroff in Philip Kochs Drama Picco zu sehen. Im selben Jahr hatte sie eine Rolle in Sophie Heldmans Spielfilm Satte Farben vor Schwarz neben Senta Berger und Bruno Ganz.

Ab 2017 war Benesch in den ersten drei Staffeln der ARD-Degeto-Sky-Koproduktion Babylon Berlin als Greta Overbeck zu sehen, wofür sie den Deutschen Schauspielpreis erhielt. 2017 spielte Benesch in zwei Folgen der britischen Netflix-Serie The Crown die Schwester Prinz Philips, die Prinzessin Cecilia von Griechenland.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Film-Talent Leonie Benesch „Ich hatte einfach extrem Angst, dass ich abhebe“. (Nicht mehr online verfügbar.) reutlingen.ihk.de, ehemals im Original; abgerufen am 15. Mai 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.reutlingen.ihk.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  2. Leonie Benesch: Genau diese Naivität, die Eva hat. In: Die Presse, 19. September 2009.
  3. Filmfestspiele Cannes: Hanekes tödliches Geheimnis. In: Die Presse, 21. Mai 2009.
  4. wega Film Vienna - Preise für „Das weiße Band“.
  5. Deutscher Schauspielpreis: Die Nacht der Gewinner. Artikel vom 14. September 2018, abgerufen am 14. September 2018.