Constantin von Jascheroff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Constantin von Jascheroff (* 5. März 1986 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Sänger und Dialogregisseur.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Constantin von Jascheroff ist der Sohn von Mario (deutsche Synchronstimme von Micky Maus) und Juana-Maria von Jascheroff. Sein Bruder Felix ist ebenfalls Schauspieler,[1] genauso wie seine Großeltern mütterlicherseits Hasso Zorn[2] und Jessy Rameik.[3]

Seit 1995 ist Jascheroff (zunächst als Kinderdarsteller) regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Sein Debüt gab er 1995 in dem Kinofilm Rennschwein Rudi Rüssel. Für seine Hauptrolle in Falscher Bekenner wurde er 2005 unter anderem mit dem Förderpreis Deutscher Film als bester Darsteller ausgezeichnet. Seit 2007 war er bislang sieben Mal in Gastrollen der Fernsehreihe Tatort zu sehen. 2009 hatte er eine der Hauptrollen in der Fernseh-Komödie Barfuß bis zum Hals.

Als Synchronsprecher ist er unter anderem in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung als deutsche Stimme von Jake Lloyd (als Anakin Skywalker) und in den PS2-Spielen Kingdom Hearts I und II als Sora zu hören. In den ab 2009 produzierten Star-Trek-Filmen lieh er Anton Yelchin in der Rolle des Pavel Chekov seine Stimme.

Am 14. März 2008 erschien das Debütalbum des Berliners. Dieses nahm er unter dem Pseudonym Conna zusammen mit dem Musiker Doem auf. Auf dem Album sind die Rapper Chagome, St Pain, Dissput und Colos mit Gastbeiträgen vertreten. Die Produktion des Tonträgers, der unter dem Namen Citydreams veröffentlicht wurde, wurde vollständig von dem Hip-Hop-Musiker Woroc übernommen.[4]

Von Jascheroff hat mit 22 einen Sohn bekommen.[5] Seit 2008 ist er mit der deutsch-persischen Designerin Haleh Esbak liiert, die er bei den Dreharbeiten zu Barfuß bis zum Hals kennen lernte. Seit 2016 sind sie verlobt, im Februar 2018 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele und Features[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: DJ Tobi und die Coolen Kids mit Freiheit für die Ferkel! – Soundtrack zu Rennschwein Rudi Rüssel
  • 1997: Titus – Das Album zur Fernsehserie Titus, der Satansbraten
  • 1998: Ich bin der Titus! – MaxiCD zur Serie
  • 2008: Citydreams – Album mit Doem

Synchronsprecher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videospiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Constantin von Jascheroff. In: moviesection.de. Archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 27. März 2015.
  2. Constantin von Jascheroff. In: synchronkartei.de. Abgerufen am 27. März 2015.
  3. Jessy Rameik – Biografie. In: jessy-rameik.de. Abgerufen am 27. März 2015.
  4. Woroc & Dissput. In: rap.de. Abgerufen am 27. März 2015.
  5. Esther Hofmann: Jascheroff: „Bin schon mit 22 Vater geworden“. In: bz-berlin.de. 3. Mai 2015, abgerufen am 3. September 2016.
  6. Constantin von Jascheroff: Das Baby ist da. In: intouch.wunderweib.de. 16. Februar 2018, abgerufen am 16. Februar 2018.
  7. Förderpreis eues deutsches Kino. In: filmfest-muenchen.de. Archiviert vom Original am 30. Juni 2014; abgerufen am 27. März 2015.
  8. Auszeichnungen 2006. In: fftd.net. Filmfestival Türkei/Deutschland, 2006, abgerufen am 27. März 2015.
  9. Geh doch nach drüben – Wo lag das bessere Deutschland. In: zdf.de. ZDF, archiviert vom Original am 13. März 2015; abgerufen am 27. März 2015.