Liseberg

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Liseberg
Liseberg logo.png
Ort Göteborg, SchwedenSchweden Schweden
Eröffnung 8. Mai 1923
Besucher 2,94 Millionen [1] (2016)
Fläche 20 Hektar
Personal 380 feste Mitarbeiter und
bis zu 2.400 Saisonkräfte [2]
Website www.liseberg.se
Liseberg (Västra Götaland)
Liseberg
Liseberg
Lage des Parks

Koordinaten: 57° 41′ 41,6″ N, 11° 59′ 34,1″ O

Eingang zu Liseberg
Achterbahnen im Liseberg-Park
Liseberg im Winter

Liseberg ist der größte Vergnügungspark Nordeuropas mit Fahrattraktionen, Auftritten und hunderttausenden von Blumen. Er wurde 1923 im schwedischen Göteborg eröffnet. Der Freizeitpark wurde im Jahr 2016 von etwa 2,94 Millionen Besuchern besucht und hat eine Größe von 20 Hektar.

Attraktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Achterbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Typ Hersteller Geschwindigkeit

(in km/h)

Sonstiges
Balder Holzachterbahn Holzbau Cordes 90 km/h Auszeichnung 2003 und 2005: Internet Wood Coaster Poll
Rabalder Familienachterbahn Zierer Rides 40 km/h
Lisebergbanan Terrain Coaster Zierer Rides 80 km/h
Helix Launched Coaster Mack Rides 100 km/h Eröffnung: 2014
Stampbanan Coaster Mini Preston & Barbieri
Valkyria[3] Dive Coaster Bollinger & Mabillard 105 km/h Eröffnung: 2018

Drop-Tower[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AtmosFear – Dieser 116 Meter[4] hohe Freifallturm entstand aus dem Anfang der 1980er-Jahre errichteten Aussichtsturm Liseberg Torget des Parks, der zwischen 2010 und 2011 zu einem Freifallturm umgebaut wurde.

Wasserattraktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wildwasserbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kållerado – Eine „Mountain Rafting“-Bahn mit runden Booten, in denen jeweils 9 Personen sitzen können.
  • FlumeRide – Eine Wildwasserbahn, dessen Boote das typische Design von ausgehöhlten Baumstämmen haben.

Thrill Rides[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • AeroSpin - Das 35 Meter hohe Fahrgeschäft Sky Roller stammt von dem deutschen Hersteller Gerstlauer Amusement Rides und wurde 2016 im Park eröffnet.
  • Loke - Für die Saison 2017 hat der Park ein Giant-Frisbee ähnliches Karussell angekündigt, dabei handelt es sich um einen „Gyro-Swing“ von Intamin mit einer Schaukelhöhe von bis zu 42 Meter mit dem Namen „Loke“.[5]
  • Mechanica - Ist ein Star Shape Fahrgeschäft des deutschen Herstellers Zierer Rides. Dabei handelt es sich um die Neuheit aus dem Jahr 2015.

Ehemalige Attraktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Achterbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bergbanan – Eine Holzachterbahn, die von 1923 bis 1987 in Betrieb war.
  • Cirkusexpressen – Eine Familienachterbahn (der Vorgänger von Rabalder) des Herstellers Zierer, die von 1977 bis 2008 in Betrieb war.
  • Hang Over – Eine vor- und rückwärts fahrende Hänge-Loopingbahn des Herstellers Vekoma, die von 1997 bis 2002 in Betrieb war.
  • Lisebergs Loopen – Eine Loopingbahn des Herstellers Schwarzkopf GmbH, die von 1980 bis 1995 in Betrieb war.
  • Kanonen - Ein Launched Coaster des Herstellers Intamin AG, der von 2005 bis 2016 in Betrieb war.
  • Super 8 – Eine Achterbahn des Herstellers Schwarzkopf GmbH, die von 1966 bis 1979 in Betrieb war.

Drop-Tower[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Höjdskräcken – Dieser 60 Meter hohe Freifallturm arbeitete nur mit Druckluftzylindern und hatte keine Wirbelstrombremse. Die Druckluftzylinder beförderten die Gondel zuerst nach oben. Dort wurde die Gondel mit hydraulischen Bremsen festgehalten, bis der Luftdruck in den Zylindern auf einen vorgegebenen Wert gesenkt wurde. Dann wurden die hydraulischen Bremsen gelöst und die Gondel stürzte nach unten. Dabei wurde die Luft in den Zylindern verdichtet, wodurch die Bremswirkung zustande kam. Die verdichtete Luft bewirkte anschließend, dass die Gondel wieder nach oben geschleudert wurde. Darauf folgte wieder ein Absturz nach unten. Durch gezieltes Ablassen des Luftdrucks in den Zylindern kam die Gondel wieder zurück zum Boden.[6]
  • Uppskjutet – Dieser 60 Meter hohe Katapultturm, der mit Druckluftzylindern arbeitete, schoss die Gondel mit den Fahrgästen aus dem Stand senkrecht nach oben. Die Gondel wurde zuerst mit hydraulischen Bremsen festgehalten, bis die Druckluftzylinder einen bestimmten Luftdruck erreicht hatten. Sobald dieser erreicht war, wurden die hydraulischen Bremsen gelöst und die Gondel schoss senkrecht nach oben. Welche Höhe die Gondel dabei erreichte, ist nicht bekannt. Damit die Gondel nicht gegen den oberen Teil des 60 Meter hohen Turms schlagen konnte, musste ein Sicherheitsabstand vorhanden sein. Nachdem die Gondel den höchsten Punkt erreicht hatte, stürzt sie wieder nach unten, wodurch die Luft in den Zylindern wieder verdichtet wurde und eine Bremswirkung zustande kam. Die verdichtete Luft bewirkte anschließend, dass die Gondel wieder nach oben geschleudert wurde. Darauf folgte wieder ein Absturz nach unten. Durch gezieltes Ablassen des Luftdrucks in den Zylindern kam die Gondel wieder zurück zum Boden.[7]

Besucherzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen

1995–2005: Clavé, Salvador Anton: The global Theme Park Industry. 2007, S.65

2006–2015: Global Attractions Attendance Reports 2006–2015:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Liseberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Besucherzahlen für die Jahre 2014 bis 2016., auf liseberg.se, Abgerufen am 3. Januar 2017
  2. Über den Freizeitpark Liseberg. (englisch), auf liseberg.com, Abgerufen am 3. Januar 2017
  3. Valkyria - Liseberg (Göteborg, Göteborg, Schweden). In: rcdb.com. Abgerufen am 5. November 2016.
  4. AtmosFear > Facts about AtmosFear auf liseberg.com
  5. Neue Attraktion 2017 - „Loke“. (englisch), auf liseberg.com, abgerufen am 4. März 2017
  6. Fahrvideo von Höjdskräcken
  7. Fahrvideo von Uppskjutet