Liste der Kulturdenkmäler in Wincheringen

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Wincheringen sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Wincheringen einschließlich der Ortsteile Bilzingen und Söst aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 6. Juni 2017).

Wincheringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Burg Wincheringen Burgstraße 7, 9, 10, Friedhof
Lage
15. Jahrhundert Bereich der ehemaligen Wasserburg, erhalten Wehrturm, 15. Jahrhundert; Herrschaftshaus, 16. Jahrhundert; Reste des nördlichen Mauerrings, dazugehörig zwei ehemalige Wirtschaftsgebäude, die später zu Quereinhäusern umgebaut wurden (Burgstraße 7 und 9), und der Friedhof am Platz der abgebrochenen ehemaligen Pfarrkirche Denkmalzone Burg Wincheringen
Denkmalzone Trierer Straße/Warbergerstraße Trierer Straße 3, 5, 7, Warbergerstraße 36, 38, Im Weißfeld 2
Lage
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts kennzeichnendes Straßenbild am Bereich des alten östlichen Dorfrandes und seiner Ausweitung ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit ansehnlichen Höfen

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Schulhaus Burgstraße 3/5
Lage
1843 Schule; Gebäudegruppe, 1843, 1894, 1953
Quereinhaus Im Weissfeld 2
Lage
1870 stattliches Quereinhaus, 1870
Leuckskreuz Im Weissfeld, Ecke Trierer Straße
Lage
1841 Wegekapelle, Schaftkreuz bezeichnet 1841
Pfarrhof Kirchenberg 7
Lage
1810 Pfarrhof; Quereinhaus, klassizistischer Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1810
Mühle Mühlenweg 3
Lage
1789 ehemalige Mühle; Krüppelwalmdachbau, 1789, Erneuerung 1877
Haardtkreuz Petersberg
Lage
1809 Wegekreuz, Bildstockaufsatz, bezeichnet 1809
Reiterkapelle Reiterstraße, Ecke Warsbergerstraße
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts Altarkreuz in Mauernische, Ende des 19. Jahrhunderts
Portal Reiterstraße, an Nr. 5
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts Hauspforte, spätklassizistisch, Mitte des 19. Jahrhunderts
Wegekapelle Warsbergerstraße, bei Nr. 29
Lage
1631 Schaftkreuz in Wegekapelle, bezeichnet 1631
Hofanlage Warsbergerstraße 36
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts Parallelhof, Ende des 19. Jahrhunderts
Hofanlage Warsbergerstraße 38
Lage
1816 historistischer Streckhof, Ökonomie bezeichnet 1816, Wohnhaus bezeichnet 1906
Heiligenhäuschen Warsbergerstraße, bei Nr. 47
Lage
1864 Heiligenhäuschen, Schaftkreuz bezeichnet 1864
Katholische Pfarrkirche St. Peter Warsbergerstraße 50
Lage
1883/84 turmlose dreischiffige neugotische Basilika, 1883/84, Architekt Reinhold Wirtz Katholische Pfarrkirche St. Peterweitere Bilder
Grenzstein westlich des Ortes nahe am Bahnhof Wincheringen am Moselufer
Lage
um 1821 Grenzstein, Säule, um 1821

Bilzingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wetterbrunnen Zum Wetterbrunnen
Lage
um 1850 Brunnenhaus; Kalkbruchsteinbau, Rundbogenstil, um 1850
Hofanlage Zum Wetterbrunnen 2/4
Lage
frühes 19. Jahrhundert Streckhof, frühes 19. Jahrhundert
Katholische Filialkirche St. Lucia Zum Wetterbrunnen 4a
Lage
1686 Saalbau, 1686, Erweiterung 1856; Steinkreuze des 17. und 18. Jahrhunderts
Hofanlage Zum Wetterbrunnen 15/17
Lage
um 1870 Winkelhof, um 1870
Hofanlage Zum Wetterbrunnen 21/23
Lage
1867 Streckhof, bezeichnet 1867
Wegekapelle Zum Wetterbrunnen, gegenüber Nr. 21
Lage
um 1860 Nischenkreuz in gewölbt gemauerter Kapelle, um 1860
Wegekapelle Zum Wiesental, am neuen Friedhof
Lage
19. Jahrhundert Wegekapelle; Putzbau, Holzkreuz, 19. Jahrhundert
Wegekapelle am östlichen Ortsausgang an der L 134
Lage
1851 Wegekapelle, Putzbau, 1851
Wegekapelle am östlichen Ortsausgang an der L 134
Lage
1874 Wegekapelle, Putzbau, 1874
Helenenkreuz nordöstlich des Ortes an der K 111
Lage
1746 Schaftkreuz, bezeichnet 1746, Erneuerung bezeichnet 1810
Dieses Kreuz bezeichnet eine Grenzmarke zwischen Bilzingen, Wincheringen und Körrig und trägt seinen Namen bereits mindestens seit 1564. Einer Sage nach hat das Kreuz seinen Namen von Kaiserin Helena, die hier an der Römerstraße während einer Pilgerreise ins Heilige Land Rast gemacht und den Schrein mit dem Heiligen Rock auf die Erde gesetzt hatte, worauf an dieser Stelle ein Rosenstrauch sproß.[1]
Helenenkreuz
Wegekreuz östlich des Ortes und der Wegekapellen an der L 134
Lage
1868 Pfeilerkreuz, 1868
Wegekreuz östlich des Ortes an der L 134 und südlich des Helenenkreuzes
Lage
1899 Gedenkkreuz, 1899
Wegekreuz südöstlich der Ortslage an einem Feldweg
Lage
1875 Wegekreuz, klassizistischer Cippus, 1875

Söst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Katholische Filialkirche St. Bernhard Söst 12
Lage
1890 neugotischer Saalbau, 1890, Architekt Reinhold Wirtz Katholische Filialkirche St. Bernhard
Wohnhaus Söst 63
Lage
1762 Giebelbau, bezeichnet 1762, Erneuerung bezeichnet 1850
Bildstock Söst, an Nr. 78
Lage
1631 Kreuzigungsbildstock; Schaftbildstock auf Setzstein, bezeichnet 1631 und 1865 (erneuert)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Wincheringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernst Steffny und Clemens Lehnert: Merzkirchen - eine Chronik, Hrsg.: Ortsgemeinde Merzkirchen, 2012, ISBN 978-3-00-037531-6