Liste der Kulturdenkmäler in Ralingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der Liste der Kulturdenkmäler in Ralingen sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Ralingen einschließlich der Ortsteile Edingen, Godendorf, Kersch, Olk und Wintersdorf aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 6. Juni 2017).

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Ortskern Kersch Kersch, Hospitalstraße 1, 2, 3, 7
Lage
ab dem 12. Jahrhundert siedlungs- und baugeschichtlicher Kernbereich des Ortes bestehend aus den drei ehemaligen Hofgütern (Nr. 1, 3, 7) samt Hof- und Gartenflächen, der katholischen Filialkirche St. Antonius (Nr. 2) und dem Knewelsbrunnen; kennzeichnendes Ortsbild

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Hofanlage Edingen, Lambertusstraße 2
Lage
1824 Hofanlage; Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1824
Wegekreuz Edingen, Lambertusstraße, bei Nr. 15
Lage
16. Jahrhundert gotisches Schaftkreuz, 16. Jahrhundert Wegekreuz
Pfarrhaus Edingen, Lambertusstraße 19
Lage
1788 Pfarrhaus, spätbarock, bezeichnet 1788, im Kern älter
Katholische Pfarrkirche St. Lambertus Edingen, Lambertusstraße, zu Nr. 19
Lage
frühes 12. Jahrhundert klassizistischer Saalbau, Erweiterung 1860; romanischer Turm, frühes 12. Jahrhundert; zugehörig Kirchenbering, Wappenschild von 1448 und Grabplatte von 1540
Wegekreuz Edingen, Lambertusstraße, Ecke Mindener Straße
Lage
frühes 17. Jahrhundert Schaftkreuz, frühes 17. Jahrhundert Wegekreuz
Wegekapelle Edingen, Mindener Straße
Lage
1884 Wegekapelle; neugotisch, 1884
Wohnhaus Edingen, Mindener Straße 1/1a–c
Lage
um 1920 Zollbeamtenwohnhaus; eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, um 1920
Schulhaus Godendorf, Im Flur 9
Lage
1901 ehemalige Schule; eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, 1901
Katholische Filialkirche St. Nikolaus Godendorf, Mühlenweg/In der Reih
Lage
1861 neugotischer Saalbau, bezeichnet 1861; zugehörig Sakristei, Friedhof und Hangmauer
Wegekreuz Godendorf, südlich des Ortes am Ufer der Sauer
Lage
1871 Nischenkreuz, 1871
Hofgut Kartäuserhof Kersch, Hospitalstraße 1
Lage
später Echternacher Hof, seit dem frühen 19. Jahrhundert Vereinigte Hospitien Trier; Dreiseithof, bauliche Gesamtanlage; Wohnhaus und Ökonomie neubarock, um 1910
Katholische Filialkirche St. Antonius der Einsiedler Kersch, Hospitalstraße 2
Lage
12. Jahrhundert romanischer Saalbau, 12. Jahrhundert
Knewelsbrunnen Kersch, Hospitalstraße, gegenüber Nr. 3
Lage
19. Jahrhundert Brunnenanlage, Quellfassung aus dem 19. Jahrhundert Knewelsbrunnen
Schultheißenhof Kersch, Hospitalstraße 7
Lage
1846 ehemaliges Echternacher Hofgut; Dreiseithof; klassizistisches Wohnhaus, bezeichnet 1846; bauliche Gesamtanlage mit kleiner Hofkapelle im Garten
Türsturz Olk, Brunnenstraße, an Nr. 4
Lage
1776 Türsturz mit Wappen, bezeichnet 1776
Katholische Filialkirche St. Clemens Olk, Clemensstraße 12
Lage
11. oder 12. Jahrhundert romanische Chorturmkirche, 11. oder 12. Jahrhundert Katholische Filialkirche St. Clemensweitere Bilder
Hofanlage Olk, Clemensstraße 14
Lage
1822 Streckhof; Wohnteil mit Krüppelwalmdach, bezeichnet 1822, Erweiterung um 1900
Quereinhaus Ralingen, Bahnhofstraße 1/1a
Lage
um 1864 Quereinhaus, um 1864, im Kern älter Quereinhaus
Wegekreuz Ralingen, Bahnhofstraße, an Nr. 5
Lage
1744 Schaftkreuz, bezeichnet 1744 Wegekreuz
Katholische Pfarrkirche St. Martin Ralingen, Brückenstraße
Lage
1810 ortsbildprägender neuromanischer Saalbau mit Querarmen und Westturm, 1810, Erweiterung und Umgestaltung 1896, Architekt J. P. Knepper, Luxemburg; ummauerter Kirchhof mit Grabkreuzen des 18. und 19. Jahrhunderts und ummauerter ehemaliger Pfarrhof Katholische Pfarrkirche St. Martin
Quereinhaus Ralingen, Brückenstraße 25
Lage
um 1864 Quereinhaus, um 1864, Umgestaltung 1925 Quereinhaus
Ralinger Sprudel Ralingen, nördlich des Ortes an der B 418
Lage
1909/10 Brunnenstube und Quellfassung, 1909/10 neu gefasst
Marienkapelle Wintersdorf, Im Sauertal
Lage
1897 Wegekapelle, bezeichnet 1897
Quereinhaus Wintersdorf, Im Sauertal 3
Lage
Ende des 18. Jahrhunderts Quereinhaus, Ende des 18. Jahrhunderts
Kirchborn Wintersdorf, Jakobstraße
Lage
1913 auch Jakobusborn; Laufbrunnen, 1913 Kirchborn
Katholische Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere Wintersdorf, Jakobstraße 1
Lage
um 1100 und 1901/03 neuromanische doppelchörige Basilika, 1901/03, Architekten Reinhold Wirtz und Wilhelm Schmitz; romanischer Ostquerbau, um 1100; zugehörig ummauerter Kirchhof (1901 neu angelegt, mit barocker Skulptur), Kirchborn und Pfarrhof (Lindenstraße 3) mit terrassierter Gartenanlage Katholische Pfarrkirche St. Jakobus der Ältereweitere Bilder
Wegekreuz Wintersdorf, Kirchweg, bei Nr. 14
Lage
1840 klassizistisches Altarkreuz, bezeichnet 1840
Pfarrhaus Wintersdorf, Lindenstraße 1
Lage
um 1800 Pfarrhaus, um 1800, Umbau 1908; zugehörig Hof und Garten mit Kreuzigungsgruppe, 19. Jahrhundert, romanische Sandsteinsäule
Wegekreuz Wintersdorf, östlich des Ortes an der K 8
Lage
1861 Säulenkreuz, bezeichnet 1861
Wegekreuz Wintersdorf, südöstlich des Ortes in der Feldflur nahe der K 7
Lage
1866 Säulenkreuz, bezeichnet 1866

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Ralingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien