Liste der Monuments historiques in Straßburg

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Die Liste der Monument historique in Straßburg verzeichnet alle klassifizierten und eingetragenen Monuments historiques in der elsässischen Stadt Straßburg.[1]

Liste der Monuments historiques[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monument historique Beschreibung Adresse Standort Kenn­zeichnung Schutz­status Datum Bild
Aubette Das klassizistische Gebäude an der Place Kléber war zwischen 1764 und 1767 von Jacques-François Blondel als Hauptwache der Straßburger Garde du Corps erbaut worden. Im 19. Jahrhundert wurde es dann als Verwaltungssitz und als Gastwirtschaft genutzt, bevor es im Deutsch-Französischen Krieg durch einen Brand zerstört wurde. Zwischen 1873 und 1875 wurde das Gebäude von Stadtbaumeister Geoffroy Conrath verändert wiederaufgebaut. Das Gebäude ist ein streng gegliederter symmetrischer Sandsteinbau mit 19 Fensterachsen, von denen sich die drei mittleren in einem Risaliten befinden. Das hohe Erdgeschoss wird von bodentiefen Rundbogenfenstern beleuchtet. Über einem Gesims erhebt sich das Obergeschoss mit rechteckigen Fenstern und einem Attikageschoss. Zwischen den Attikafenstern sitzt Rocailleschmuck um eine Platte mit Köpfen. Den Baukörper schließt eine Balustrade mit Vasen und Figuren ab. Im Mittelrisalit sitzt ein Balkon auf dem Gesims. Abgeschlossen wird der Risalit von einem Dreiecksgiebel mit reichem Figurenschmuck und Wappen, darüber eine freistehende Statue.


Place Kléber 48° 35′ 2″ N, 7° 44′ 44″ O PA00085014 Classé
Classé
Classé
1929
1985
1989
Aubette (Place Kléber)
Mikwe Die Mikwe wurde wohl bereits im 16. Jahrhundert erbaut, denn schon in dieser Zeit hieß das Nachbargebäude „Zum Judenbad“. Die erhaltenen Reste stammen wohl aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Erhalten sind Teile der Treppe in das rituelle Bad, sowie die Außenmauern mit halbrunder Nische. Das Bad misst 3 × 3 Meter und wird in den Ecken von romanischen Konsolen überragt.[2]:495


20 Rue des Charpentiers 48° 35′ 2″ N, 7° 45′ 10″ O PA00085013 Inscrit 1985
Bain rituel juif présumé (20 rue des Charpentiers - Strasbourg)
Stadtbad  


10 Boulevard de la Victoire 48° 35′ 1″ N, 7° 45′ 35″ O PA67000046 Inscrit 2000
Stadtbad (10 boulevard de la Victoire - Strasbourg)
Vauban-Wehr  


Rue de Molsheim 48° 34′ 46″ N, 7° 44′ 17″ O PA00085039 Inscrit
Inscrit
1971
1995
Vauban-Wehr (Rue de Molsheim - Strasbourg)
Kanonikergebäude  


Rue de la Nuée-Bleue
8a quai Kellermann
2, 4, 6 rue Saint-Pierre-le-Jeune
48° 35′ 10″ N, 7° 44′ 46″ O PA67000038 Inscrit 1999
Kanonikergebäude (Rue de la Nuée Bleue / 8a quai Kellermann / 2, 4, 6 rue Saint-Pierre-le-Jeune - Strasbourg)
Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg Das Gebäude wurde von 1889 bis 1894 nach Entwürfen der Architekten August Hartel und Skjøld Neckelmann im historisierenden Stil der italienischen Renaissance errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Einrichtung des Gebäudes zerstört und von 1951 bis 1956 nach funktionalen Gesichtspunkten wiederaufgebaut. Im Zentrum wird der repräsentative zweigeschossige Sandsteinbau von einer Kuppel überragt.


6 place de la République
1 avenue Victor Schœlcher
48° 35′ 14″ N, 7° 45′ 22″ O PA67000009 Classé
Inscrit
2004
2004
Bibliothèque nationale et universitaire (6 place de la République/1 avenue Victor Schœlcher - Strasbourg)
Breuscheckschlössel Erstmals erwähnt wird 1592 an dieser Stelle ein Burgstall. Im 16. Jahrhundert ist der mächtige Turm Teil der Stadtbefestigung. 1681 erwarb ihn Prechter de Preuschreck. 1804 kaufte der Mediziner Thomas Lauth das Anwesen und baute an den Turm ein herrschaftliches Anwesen an. Der mächtige mittelalterliche Turm überragt das zweigeschossige Gebäude. Das oberste Geschoss wird von einem zurückspringenden Belvedere mit Balustrade gebildet, der mit Holzschindeln verkleidet ist und von einem weit auskragenden Dach geschützt wird. Der verputzte Wohnbau ist unauffällig. Nur an der Südostseite wurde ein steinerner Balkon installiert, der auf vier ionischen Säulen ruht.


33 rue de la Tour 48° 34′ 40″ N, 7° 42′ 51″ O PA00085194 Inscrit 1985
Breuscheckschlössel (33 rue de la Tour)
Café Brant Das Gebäude mit dem Café wurde 1897 von dem Architekten Eduard Ess und dem Bauunternehmer Andreas Ess errichtet. Im Erdgeschoss fand das Restaurant „Zur Universität“ seinen Platz. 1921 ließ sich hier eine Autowerkstatt nieder, 1932 wurde es wieder zu einem Café. Das V-förmige Eckgebäude besitzt im Erdgeschoss große Schaufenster, die das Café beleuchten. Die oberen drei Etagen werden als Wohnungen genutzt und besitzen an der Fassade unregelmäßig Balkone mit Steinbalustraden. Bossenwerk und Bänder schmücken das Gebäude aus grauem Sandstein. Einfache Gesimse gliedern es horizontal.


11 place de l'Université 48° 35′ 9″ N, 7° 45′ 42″ O PA67000094 Inscrit 2014
Café Brant (Place de l'Université)
Straßburger Münster  


Place de la Cathédrale 48° 34′ 54″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085015 Classé 1862
Cathédrale Notre-Dame (Place de la cathédrale - Strasbourg)
Chambre de la taille et des subhastations Im 18. Jahrhundert erwarb die Stadtverwaltung das Grundstück in der Rue du Vieux Marché aux Grains, auf dem bis 1500 ein Wohnhaus gestanden hatte, das durch einen Brand zerstört worden war. 1760 erbaute dort der Architekt Samuel Werner ein Gebäude für die Kammer für Zwangsversteigerungen mit einem großen Versteigerungssaal. Das viergeschossige Gebäude wird von einem Attikageschoss abgeschlossen, das vom restlichen Baukörper durch ein weit auskragendes Gesims getrennt ist. Eckpilaster tragen dieses scheinbar. Die Segmentbogenfenster sind teilweise mit einfachem Schlussstein, im ersten Stockwerk auch mit geschwungenen Verdachungen und Rocailleschmuck verziert.


2 rue du Vieux Marché aux Grains 48° 34′ 58″ N, 7° 44′ 49″ O PA00085016 Inscrit 1937
Chambre de la taille et des subhastations (2 rue du Vieux Marché aux Grains)
Wasserturm Der Wasserturm gehört zu den Bauten rund um den alten Bahnhof der Stadt. Er liegt südlich der SNCF-Depots und wurde 1883 im neoromanischen Stil erbaut. Der quadratische Grundriss wird durch abgefaste Gebäudeecken oktogonal. Das Erdgeschoss mit je einem Eingang an den Seiten und Sandsteinbänderung erhebt sich ein weiteres Geschoss aus Sandstein mit gekuppelten Rundbogenfenstern und Ecklisenen. Das oberste Geschoss kragt auf Konsolen leicht aus und wurde mit gelben und schwarzen Ziegeln errichtet. Buntglasfenster erhellen das Innere. Ein geschwungenes Dach mit geschlossener Laterne im Zentrum schließt den Baukörper über einem Fries ab. Heute ist im Gebäude das Musée Voudoo untergebracht.


Rue de Koenigshoffen 48° 34′ 50″ N, 7° 43′ 43″ O PA00085017 Inscrit 1984
Wasserturm (Rue de Koenigshoffen)
Château de Pourtalès 1802 erwarb die Bankiersfamilie Renouard de Bussière einen kleinen Landsitz aus dem 18. Jahrhundert. Um 1840 ließ sich dort Athanase-Paul Renouard de Bussière nieder und schuf einen englischen Park um das Haus. 1844 baute dann sein Sohn Albert das Haus aus. Nach dem Tod von Alfred Renouard de Bussière lebte dessen Tochter Mélanie Renouard de Bussière im Schloss. Sie entschloss sich, das Gebäude erneut umbauen zu lassen und zu modernisieren. Sie ließ sie von 1887 bis 1902 den Landsitz von dem Architekten Breffendille im Stil Louis XV. zum Schloss Pourtalès umgestalten und Nebengebäude erstellen. 1907 wurde von den Straßburger Architekten Gustave Krafft und Jules Berninger ein Turm erbaut, um eine Bibliothek einrichten zu können. Das siebenachsige Hauptgebäude wird von zwei zweiachsige Gebäudeflügeln flankiert. Ein fünfachsiger Gebäudekomplex mit niedrigem Dach, Balustrade und Mittelrisalit schließt sich auf der Parkseite an. Sandsteinlisenen und Gesimse gliedern das verputzte Gebäude. Zwei Türme überragen den abwechslungsreich gestalteten Baukörper.


161 rue Mélanie 48° 36′ 30″ N, 7° 48′ 0″ O PA00085018 Inscrit 1984
Château de Pourtalès (161 rue Mélanie)
Jüdischer Friedhof Koenigshoffen Der jüdische Friedhof im Stadtteil Koenigshoffen wurde 1801 angelegt und besaß 1910 etwa 4000 Gräber. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Friedhof teilweise zerstört. 1945 waren etwa 1000 Steine umgeworfen und teilweise zerbrochen. Heute wird der Friedhof nur noch selten belegt und stattdessen der neue Friedhof in Cronenbourg genutzt.


29 rue de la Tour 48° 34′ 39″ N, 7° 42′ 59″ O PA67000058 Inscrit 2002
Jüdischer Friedhof Koenigshoffen (29 rue de la Tour)
Altes U.T.-Kino 1913 erbaute der Architekt Paul Horn das neoklassizistische Kinotheater das dann bald Union-Kino und U. T. (Union Theater), ab 1964 ABC hieß. Der Kinosaal ist im neoklassizistischen Stil reich verziert und wird von einer Kassettendecke überdeckt. Die Front des Gebäudes wird außen von mächtigen Sandsteinarkaden gebildet, die bis in das erste Obergeschoss reichen. Darüber schließt ein Gesims den Bereich ab. Die darüberliegenden Geschosse werden durch kannelierte Pilaster gegliedert, die zwischen denen je zwei der sechs Fensterachsen gegliedert sind.


3 rue des Francs Bourgeois
Rue des Sept Hommes
48° 34′ 57″ N, 7° 44′ 45″ O PA00085283 Inscrit 1990
Altes U.T.-Kino (3 rue des Francs Bourgeois / Rue des Sept Hommes)
Zitadelle  


Place du Troisième Régiment de Tirailleurs Algériens 48° 34′ 36″ N, 7° 46′ 26″ O PA00085019 Classé
Classé
1922
1932
Zitadelle (Place du Troisième Régiment de Tirailleurs Algériens)
Lycée Fustel-de-Coulanges Nach dem Anschluss Straßburgs an Frankreich gründeten die Jesuiten als Gegengewicht zum vorherrschenden Protestantismus ein Priesterseminar, ein Collège und eine Universität. Die Pläne der Architekten wurden allerdings nie ganz ausgeführt. Nur das Collège wurde zwischen 1757 und 1759 von J. Massol und Le Mire nach Plänen von Saint-Martin realisiert. An der westlichen Schaufassade im Barockstil wird das dreigeschossige Sandsteingebäude von zwei Risaliten mit Pilastern beherrscht. Darin liegen zwei mächtige Eingangsportale. Abgeschlossen werden die Risaliten von zwei segmentbogigen Giebelfeldern mit reichem Figurenschmuck und Rocaille-Elementen. Segmentbogenfenster mit teilweise verzierten Schlussstein beleuchten das Gebäude. Der rechteckige Gebäudekomplex hinter dem Münster rahmt einen Innenhof ein.


Place du Château
8 rue des Écrivains
48° 34′ 55″ N, 7° 45′ 7″ O PA00085020 Inscrit 1929
Collège des Jésuites (Place du Château / 8 rue des Écrivains - Strasbourg)
Johanniter-Kommende  


1 rue Sainte-Marguerite 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 16″ O PA00085021 Inscrit 1971
Johanniter-Kommende (1 rue Sainte-Marguerite)
Ancien hôtel de police (ancien hôtel du Gouverneur militaire ou du Maréchal de Bourg)  


11 rue de la Nuée Bleue 48° 35′ 6″ N, 7° 45′ 7″ O PA00085055 Inscrit 2013
Ancien hôtel de police ou ancien hôtel du Gouverneur militaire ou du Maréchal de Bourg (11 rue de la Nuée Bleue - Strasbourg)
Direction régionale des Impôts  


4 place de la République
25 avenue des Vosges
48° 35′ 19″ N, 7° 45′ 14″ O PA67000010 Inscrit 1996
Direction régionale des Impôts (4 place de la République/25 avenue des Vosges)
Regionaldirektion des Zolls  


11 avenue de la Liberté 48° 35′ 12″ N, 7° 45′ 27″ O PA00085314 Inscrit 1992
Regionaldirektion des Zolls (11 avenue de la Liberté)
Alter Zoll Schon im Mittelalter besaß Straßburg einen Zoll für die Rheinschifffahrt. Das Gebäude wurde 1358 als Salzhof erbaut und diente später als Zolllager, Zoll und Verkaufsraum, aber auch als Auberge. 1944 wurde das Gebäude bei Bombardements zerstört, nach dem Krieg aber in den 1960er Jahren unverändert wiederaufgebaut. Der schmucklose Gebäudekomplex befindet sich am Ufer der Ill. Große Segmentbogenfenster bestimmen das Erdgeschoss des zweigeschossigen traufständigen Putzbaus. Gestufte Giebel schließen das Gebäude an den Schmalseiten ab. Diese Stufengiebel unterteilen auch das Dach in regelmäßigen Abständen optisch.


Rue de la Douane 48° 34′ 46″ N, 7° 44′ 59″ O PA00085022 Classé 1948
Alter Zoll (Rue de la Douane)
École supérieure des arts décoratifs Die Kunsthochschule wurde 1892 durch den Stadtarchitekten Ott erbaut. Das dreigeschossige Ziegelsteingebäude wurde über einem hohen Sandsteinsockel errichtet. Ein Konsolenfries trägt das auskragende Dach. Auffällig sind die farbigen Fliesenwandbilder im Jugendstil mit allegorischen Figuren zu Malerei, Bildhauerei, Architektur, Wissenschaft, Archäologie und Geometrie. Geschaffen wurden sie von Léon Elchinger nach Entwürfen von Anton Seder. Florale Elemente schmücken die Bereiche unter den Fenstern der beiden obersten Geschosse.


1 rue de l'Académie 48° 34′ 57″ N, 7° 45′ 33″ O PA00085023 Inscrit 1981
École supérieure des arts décoratifs (1 rue de l'Académie - Strasbourg)
Ste-Aurélie Die Kirche wurde wohl schon im 8. Jahrhundert als Moritzkirche erbaut. Beim Abbruch der alten Kirche entdeckte man im 18. Jahrhundert Reste römischer Bruchstücke im Mauerwerk. Der Turm stammt aus romanischer Zeit, das Kirchenschiff wurde zwischen 1763 und 1765 neu gebaut. Abgeschlossen wird die Saalkirche von einem Fassadengiebel mit Voluten und eingeschriebenem Giebeldreieck. Sandstein ziert den Putzbau an den abgefasten Ecken und Fensterlaibungen sowie Gesimsen.


4, 5 place Sainte-Aurélie 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 0″ O PA00085024 Classé 1988
Sainte-Aurélie (4, 5 place Sainte-Aurélie)
St. Magdalena (Ste-Madelaine) Die ehemalige Klosterkirche der Magdalenerinnen wurde von 1478 bis 1485 im gotischen Stil errichtet. Bei einem Brand im Jahr 1904 wurde die Kirche zerstört. Nur der spätgotische Chor blieb erhalten. An diesen wurde von Fritz Beblo eine dreischiffige Basilika mit Tonnengewölbe um 1907 rechtwinklig angebaut. Diese wurde 1944 durch britische und amerikanische Bombardements schwer beschädigt und 1958 wiederaufgebaut.


Place Sainte-Madeleine 48° 34′ 48″ N, 7° 45′ 17″ O PA00085028 Classé 1898
Sainte-Madeleine (Place Sainte-Madeleine)
St. Stephan (St-Etienne) Zwischen 1210 und 1230 wurde die heute als Kapelle genutzte Kirche im Stil der rheinischen Romanik mit Elementen der Frühgotik errichtet. Der Basilika vorgelagert wurde ein massives Westwerk, das von einem Meter hohen Turm bekrönt wurde. 1802 wurde der Bau abgetragen und drei Jahre später durch einen Sakralbau in neoklassizistischer Ausführung ersetzt. 1944 wurde das Gebäude von britischen und amerikanischen Bomben getroffen und das Langhaus zerstört. Von 1959 bis 1965 wurde das heutige Gebäude in einem gotisierenden Stil erbaut. Von der ursprünglichen Kirche aus dem 13. Jahrhundert sind das Querschiff mit Vierungskuppel sowie der Chor und die Apsis erhalten geblieben.


2 rue de la Pierre Large 48° 35′ 0″ N, 7° 45′ 21″ O PA00085025 Classé 1862
Saint-Étienne (2 rue de la Pierre Large)
Wilhelmskirche (St-Guillaume) Der gotische Sakralbau wurde 1307 als Kirche des Bettelordensklosters der Wilhelmiten errichtet. 1485 wurde es erweitert. Seit 1534 ist das Gotteshaus protestantisch. Die Kirche ist ein einschiffiger flach gedeckter Saalbau mit Vorhalle. Ein Chor mit ⅝-Schluss schließt das Langhaus ab. Chor und Schiff sind durch einen spätgotischen Lettner getrennt. Über der Eingangsfassade sitzt ein quadratischer Turm als Giebelreiter.


Rue Saint-Guillaume 48° 34′ 55″ N, 7° 45′ 28″ O PA00085026 Inscrit 1985
Saint-Guillaume (Rue Saint-Guillaume)
Johanniskirche (St-Jean) Das langgestreckte Gebäude entstand 1477 als einschiffiger, langgestreckter Bau mit flacher Kassettendecke. Der einschiffige Raum wird von einem eingezogenen Chor abgeschlossen. Ab 1687 gehörte die Kirche dem Johanniterorden. Die Kirche erhielt eine reiche barocke Ausstattung. 1944 wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Zwischen 1962 und 1964 wurde sie wiedererrichtet. Von der ursprünglichen Ausstattung ist nur der Taufstein aus dem 15. Jahrhundert erhalten.


Quai Saint-Jean 48° 35′ 4″ N, 7° 44′ 25″ O PA00085027 Inscrit 1946
Saint-Jean-Baptiste (Quai Saint-Jean)
Nikolaikirche (St-Nicolas) Die erste Kirche entstand hier 1182. Um 1230 wurde an der Südseite des Turms eine Vorhalle errichtet. 1381 wurde die Vorhalle wurde zur Kapelle erweitert. 1454 wurde von Diebold Mösung ein nördliches Seitenschiff angefügt, der Turm erhöht und der Chor vergrößert. Im 16. und 17. Jahrhundert erfolgten weitere Umbauten: Der polygonale Chorschluss wurde abgerissen, im Inneren wurden die Arkaden zum Seitenschiff entfernt, um Emporen errichten zu können. Auffällig ist das steile Dach mit den Gauben und der mächtige quadratische Turm.


Quai Saint-Nicolas 48° 34′ 42″ N, 7° 44′ 54″ O PA00135152 Classé 1995
Saint-Nicolas (Quai Saint-Nicolas)
Paulskirche (St-Paul) Die Paulskirche wurde von 1892 bis 1897 von dem Architekten Louis Müller als protestantische Garnisonkirche errichtet. Mit dem Anschluss des Elsass an Frankreich wurde das Gebäude 1919 einer zivilen Gemeinde der Evangelisch-reformierten Kirche von Elsass und Lothringen übertragen. Die neogotische Sandsteinkirche wird von einer auffälligen Fassade mit zwei hohen flankierenden Türmen beherrscht. Eine offene Vorhalle mit drei Spitzbögen bildet den Eingangsbereich. An das Langhaus mit Mittel- und zwei Seitenschiffen schließt sich ein Chor mit ⅝-Schluss an.


Place du Général Eisenhower 48° 35′ 10″ N, 7° 45′ 35″ O PA00085029 Classé 1998
Saint-Paul (Place du Général Eisenhower)
Paulskirche Koenigshoffen (St-Paul)  


Rue de la Tour 48° 34′ 40″ N, 7° 42′ 51″ O PA67000018 Inscrit 1997
Saint-Paul de Koenigshoffen (Rue de la Tour)
Jung Sankt-Peter protestantisch Ein 1899 gefundenes Hypogäum beweist, dass an dieser Stelle schon im 7. Jahrhundert eine Kirche stand. 1031 wurde die Kirche vollständig erneut. Von dieser sind noch die Untergeschosse des Turmes erhalten und drei Flügel des Kreuzganges. ende des 12. Jahrhunderts wurde der Turm erhöht. 1290 wurde die Kirche erneuert. Man errichtete eine vierschiffige Pfeilerbasilika mit fünf Jochen und westlichem Querhaus. Abgeschlossen wurde das Langhaus von einem langen niedrigen Chor mit drei Vorjochen und 5/10-Schluss. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Südseite zur Schauseite aufgewertet und durch ein unter einer Vorhalle liegendes Portal betont. Chor und Langhaus werden durch einen Lettner aus dem 14. Jahrhundert getrennt.


Place Saint-Pierre-le-Jeune
Rue de la Nuée Bleue
48° 35′ 8″ N, 7° 44′ 47″ O PA67000037 Inscrit 1999
Saint-Pierre-le-Jeune protestante (Place Saint-Pierre-le-Jeune/Rue de la Nuée Bleue)
Jung Sankt-Peter katholisch Die katholische Jung-St.-Peterkirche wurde zwischen 1889 und 1893 von August Hartel und Skjold Neckelmann als Basilika im neuromanischen Stil auf einem kreuzförmigen Grundriss erbaut.


Rue Finkmatt/Rue Jean-Frédéric Oberlin 48° 35′ 18″ N, 7° 44′ 56″ O
Saint-Pierre-le-Jeune catholique (Rue Finkmatt/Rue Jean-Frédéric Oberlin)
Alt St. Peter (Saint-Pierre-le-Vieux) Die Saint-Pierre-le-Vieux wurde 1382 neu errichtet und von Jodocus Dotzinger 1455 bis 1475 erweitert. Die Simultankirche besteht aus einem katholischen Komplex, den der Stadtbaudirektor von Straßburg, Jean-Geoffroy Conrath (1824–1892) 1867 im neugotischen Stil errichtete und um 90° zum Altbau gedreht hat. Dabei wurde ein Teil des mittelalterlichen Chors abgerissen. Die Gestaltung der Fassade und des neuen Turmes übernahm Fritz Beblo. Zum Inventar der Kirche gehören Flügelaltäre aus der Spätgotik und der Frührenaissance aufgestellt, die aus abbruchreifen Kirchen des Oberelsass gerettet wurden. Der evangelische Tiel ist der nahezu unveränderte Komplex aus dem 15. Jahrhundert.


1 Grand Rue 48° 34′ 58″ N, 7° 44′ 23″ O PA00085031 Inscrit 1981
Saint-Pierre-le-Vieux (1 Grand Rue)
Thomaskirche (St-Thomas) Die Thomaskirche soll bereits im 7. Jahrhundert von Bischof Florentius erbaut worden sein. Als eigentlicher Erbauer gilt allerdings Bischof Adeloch, der dort auch bestattet ist. Nach einem Brand im Jahr 1002 wurde die Kirche bis 1031 wieder aufgebaut, allerdings 1078 und 1144 erneut durch Feuer beschädigt. 1196 begann man mit einem Neubau Die ältesten Teile der heutigen Kirche stammen aus der Zeit um 1200, dazu gehören ein Querhaus mit Vierungsturm. Die Thomaskirche ist eine fünfschiffige Hallenkirche. Auf der westwerkähnlichen Fassade sitzt ein quadratischer Glockenturm.


4 rue Martin Luther 48° 34′ 47″ N, 7° 44′ 43″ O PA00085032 Classé 1862
Saint-Thomas (4 rue Martin Luther)
Stadtbefestigung  


Boulevard Président Wilson
Rue Georges Wodli
48° 35′ 14″ N, 7° 44′ 15″ O PA67000051 Inscrit 2001
Stadtbefestigung (Boulevard Président Wilson / Rue Wodli)
Mittelalterliche Stadtbefestigung  


Place Sainte-Madeleine 48° 34′ 46″ N, 7° 45′ 19″ O PA00085033 Inscrit 1929
Mittelalterliche Stadtbefestigung (Place Sainte-Madeleine)
Faculté de droit, sciences politiques et gestion de Strasbourg  


1 place d'Athènes 48° 34′ 44″ N, 7° 46′ 5″ O PA67000064 Inscrit 2005
Faculté de droit (1 place d'Athènes)
Faubourg-jardin du Stockfeld  


Stockfeld 48° 31′ 50″ N, 7° 46′ 12″ O PA67000013 Inscrit 1996
Faubourg-jardin du Stockfeld (Stockfeld)
Kanonengießerei Nach der Säkularisation der Klostergebäude der Klarissen im Jahr 1529 nutzte die Stadt die Gebäude als Waffendepot. Die Kirche Ste-Claire wurde 1554 abgerissen. 1545 und 1582 wurde das Depot um eine Gießerei für Kanonen vergrößert. 1703 gründete Ludwig XIV. die königliche Gießerei, die bis 1870 in Betrieb war. Der verwinkelte Gebäudekomplex besteht aus mehreren Gebäuden, darunter ein mittelalterlicher Gebäuderiegel mit zwei und dreigeschossigem Turm, ein langgestreckter Renaissancebau mit Volutengiebeln aus dem Jahr 1642 und ein zweigeschossiger, traufständiger Putzbau mit großen Einfahrtstor und steilem Dach.


18 place Broglie 48° 35′ 10″ N, 7° 45′ 6″ O PA00085035 Inscrit 1929
Kanonengießerei (18 place Broglie)
Kriegstor Das Kriegstor aus Sandstein ist Teil der deutschen Befestigungsanlagen aus dem 19. Jahrhundert. Das Tor ist Durchlass durch einen befestigten Erdwall. Das im historisierenden Stil errichtete Tor ist symmetrisch und wird von Pilastern und Bogenfriesen bestimmt. Rundbogentore dienen als Einlass. Die beiden größer ausgeführten mittleren Tore werden von kleinen Türmen mit Zinnen flankiert.


Rue du rempart 48° 35′ 15″ N, 7° 43′ 51″ O PA67000083 Inscrit 2009
Kriegstor (Rue du rempart)
Bahnhof Der Bau des heutigen Bahnhofs wurde 1878 bis 1883 nach Entwurf des Berliner Architekten Johann Eduard Jacobsthal errichtet und in den folgenden Jahrzehnten ausgebaut. Das zweistöckige Empfangsgebäude aus Buntsandstein ist im Stil in Neorenaissance gestaltet. Die Gleisanlagen werden durch zwei Bögen aus Stahl überspannt. Eine Besonderheit sind die bis heute bestehenden Räumlichkeiten für die deutsche Kaiserfamilie im Bahnhof, die um 1900 von Hermann Eggert angebaut wurden. Die Fassade wird von zwei Reliefs und die Haupthalle mit zwei allegorischen Frauenstatuen („Landwirtschaft“ und „Industrie“) verziert, die von Otto Geyer stammen. Im Zuge von Umbaumaßnahmen wurde dem Gebäude eine gewölbte Glaswand vorangestellt, die die Fassade des Gebäudes einschließt und einen neuen Vorraum bildet.


Place de la Gare 48° 35′ 6″ N, 7° 44′ 4″ O PA00085036 Inscrit 1984
Bahnhof (Place de la Gare)
Eisfabrik Das im 17. Jahrhundert errichtete Gebäude wurde ursprünglich als Mühle genutzt, ab 1897 als Stangeneisfabrik. Die Fabrik wurde 1903 und 1912 vergrößert und 1930 modernisiert. Eine der erhaltenen Turbinen stammt aus dem Jahr 1897. Bis 1990 wurde die Eisfabrik genutzt und dann zu einem Hotel umgebaut.


3, 5 rue des Moulins 48° 34′ 51″ N, 7° 44′ 30″ O PA00085291 Inscrit 1991
Anciennes Glacières (3, 5 rue des Moulins)
Großes Seminar Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1768 und 1772 von dem Architekten Houlié in frühklassizistischer Bauweise errichtet. Der nüchterne viergeschossige Sandsteinbau besitzt ein großes Eingangstor mit Dreiecksgiebel sowie weitere kleinere mit Rundgiebel. die Geschosse sind durch umlaufende Gesimse getrennt. Im begrünten Innenhof des Gebäudes befindet sich ein spätgotischer Brunnen mit Wimperg und reichem Figurenschmuck.


2 rue des Frères 48° 34′ 57″ N, 7° 45′ 8″ O PA00085041 Classé 1939
Großes Seminar (2 rue des Frères)
Getreidespeicher Der kleine Getreidespeicher ist ein hoher trutziger Bau mit steilem Dach. Er wurde als zweigeschossiger Ziegelsteinbau in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet. Säulen tragen die Mittelbalken der Geschosse. Der zweigeschossige Dachboden wurde ebenfalls als Lagerraum genutzt.


8 rue Modeste Schickelé 48° 34′ 51″ N, 7° 45′ 16″ O PA67000063 Inscrit 2004
Getreidespeicher (8 rue Modeste Schickelé)
Nationalgestüt Das Nationalgestüt zog 1845 in einen Gebäudekomplex aus dem 18. Jahrhundert und vereinte Gestüt und Reitsportakademie unter einem Dach. Die Reitsportscghule existiert bereits seit 1621 und ist seit 1752 auf dem Birkenwaldischerhof untergebracht. Erbaut wurde der Hof in großen Teilen im 18. Jahrhundert von dem Architekten Jacques Gallay. 1756 wurden die Gebäude von den Architekten Clinchamp und Christiani erweitert. Der U-förmige Komplex umschließt einen Innenhof. Das Hauptgebäude ist ein viergeschossiger Baukörper mit Attikageschoss in Fachwerkbauweise. Stallungen und Wirtschaftsgebäude sind ein- und zweigeschossig ausgeführt.


1 rue Sainte-Élisabeth 48° 34′ 37″ N, 7° 44′ 36″ O PA00085042 Classé
Classé
1922
1987
Nationalgestüt (1 rue Sainte-Élisabeth)
Hôpital civil Das Ursprungsgebäude entstand bereits 1398 und wurde bei einem Brand im Jahr 1716 vernichtet. Erhalten blieb nur die gotische Kapelle St-Ehrhard aus dem 15. Jahrhundert. Zwischen 1717 und 1725 ließ die Stadtverwaltung von dem Architekten F. R. Mollinger ein neues Krankenhaus bauen, das 1741 von J. P. Pflug nach Osten erweitert wurde. Der Hauptbau ist dreigeschossig. Einfache Gesimse gliedern das Gebäude horizontal. Auffällig ist das steile und hohe Dach. Mehrere Risalite, kleine angebaute Türmchen und die vorspringenden Seitenflügel sorgen für etwas Abwechslung. Auf dem Gebäude sitzt ein oktogonaler Dachreiter mit geschlossener Laterne. Kleine Balkone mit schmiedeeisernem Geländern sitzen auf gestuften ausladenden Konsolen.


Place de l'Hôpital 48° 34′ 33″ N, 7° 44′ 47″ O PA00085043 Inscrit
Inscrit
Inscrit
Inscrit
Inscrit
1929
1989
2011
2012
2015
Hôpital civil (Place de l'Hôpital)
Ehemaliges Militärhospital Nach dem Anschluss Straßburgs an Frankreich, ließ der König die Festungsbaumeister Vauban und Tarade eine Zitadelle errichten und Straßburg wurde Garnisonsstadt. Diese brauchte ein Militärhospital. 1692/93 baute man den Nord- und den Südflügel. Zwischen 1636 und 1742 erbaute man dann einen Verbindungstrakt, verlängerte die Gebäudeflügel und baute drei Gebäuderiegel quer zwischen die Flügel, von denen heute noch zwei existieren. So entstand Platz für mehr als 900 Betten, außerdem Labore, Küchen und Apotheken. Während der deutschen Besatzungszeit zwischen 1871 und 1918 wurden die Gebäude mehrfach umgebaut. Nach 1945 wurde das Krankenhaus aufgegeben und als Verwaltungssitz genutzt. Die dreigeschossigen Gebäude sind recht schmucklos gehalten. Einzig das zentrale zweigeschossige Eingangsgebäude wurde aufgewertet. Auffällig ist das Eingangsportal aus Buntsandstein mit Rundbogentor und mächtigem Giebelfeld mit Wappenfeld und Figurenschmuck.


2 rue de l'Hôpital Militaire 48° 34′ 41″ N, 7° 45′ 34″ O PA00085044 Inscrit 1929
Militärhospital (2 rue de l'Hôpital Militaire)
Hôtel Das Stadtpalais wurde 1755 von dem Händler Christophe Zollikoffer errichtet. Nach seiner Zerstörung im 19. Jahrhundert wurde es verändert wieder aufgebaut. Dabei wurden Elemente des 18. Jahrhunderts mit neoklassizistischen Elementen gemischt. Das viergeschossige Gebäude ist leicht asymmetrisch angelegt. Im Zentrum liegt die Achse mit einem großen Eingangstor, die von Schaufenstern mit Rundbogen begleitet wird. Über dem Eingang hängt im ersten Obergeschoss ein Balkon mit schmiedeeisernem Geländer auf Konsolen. Einfache Verdachungen schmücken die Fenster in diesem Geschoss. Profilierte Gesimse trennen die Geschosse. Ein Konsolenfries stützt das ausladende Walmdach. Lisenen schmücken die Gebäudeecken. Die Fenster der unteren drei Geschosse sind auf der Rückseite mit Figuren im Giebelfeld ausgestattet. Pilaster trennen hier die Fensterachsen im Verhältnis 2–3–2.


4 place du Marché aux Poissons 48° 34′ 49″ N, 7° 45′ 6″ O PA00085046 Inscrit 1935
Hôtel (4 place du Marché aux Poissons)
Hôtel 1901 beauftragte Professor Laqueur den Architekten Issleiber mit dem Bau einer Villa. Das kleine Stadtpalais ist ein zweigeschossiger Sandsteinbau mit Mansarddach. Die Front wird von einer Auslucht mit schmiedeeisernem Balkon im ersten Obergeschoss beherrscht. Die Fenster des Erdgeschosses werden von geschmückten Schlusssteinen verziert. Die Faschen sind abstrakt und plastisch ausgestaltet. Im Obergeschoss sind die Faschen stärker geschmückt. Rocailleschmuck trägt die Fensterbänke. Schulterbogen bilden Giebelfelder mit vegetabiler Gestaltung. Ein schmuckloses Fries schließt den Baukörper ab. Der Künstler François Barette schuf im Treppenaufgang ein Wandgemälde im japanischen Stil mit Bäumen, Blumen und Vögeln in Rot- und Goldtönen. Heute ist das Gebäude Sitz des algerischen Generalkonsulats.


37 allée de la Robertsau 48° 35′ 20″ N, 7° 45′ 57″ O PA00085037 Inscrit 1986
Hôtel (37 allée de la Robertsau)
Hôtel Braun Das als Hôtel Braun bekannt gewordene Palais wurde 1746 auf älteren Resten für den Händler Jean-Daniel Braun erbaut. Während das Äußere im Stil des Barock gehalten ist, wurde das Innere im Régence-Stil gestaltet. Lisenen gliedern die Fensterachsen im Verhältnis 3–1–3. Die mittlere Achse wird durch Pilaster betont. Die Ecklisene ist durch eine Halbsäule unterbrochen. Im ersten Obergeschoss sitzt über einem Segmentbogentor ein Balkon mit schmiedeeisernem Geländer. Das Innere wird von Salons mit edler Holzvertäfelung beherrscht. In mehreren Salons sind große Kamine aus Sandstein installiert worden.


20 rue des Serruriers 48° 34′ 51″ N, 7° 44′ 51″ O PA00085047 Inscrit 1987
Hôtel (20 rue des Serruriers)
Hôtel d’Andlau Das Hôtel d’Andlau wurde 1749 von dem Architekten Jacques Gallay für die Benediktinerinnen der Abtei Andlau errichtet. Heute gehört das Gebäude zum benachbarten Lycée. Das prächtige Sandsteingebäude wird durch Lisenen und Gesimse gegliedert. Im Zentrum der Fassade wird von einem aufwendig gestalteten, kaum heraustretenden Risaliten gebildet. Den Eingang betritt man über eine kleine Vorhalle. Diese wird flankiert von einem Säulenpaar mit ionischen Kapitellen. Diese tragen ein Gebälk. Im ersten Obergeschoss sitzt eine Rundbogenfenstertür, darüber ein Okulus. Beides wird von Pilastern mit korinthischen Kapitellen begleitet. Ein Dreiecksgiebel mit Wappenfeld und den Buchstaben A und M schließt den Risaliten ab.


8 rue des Écrivains 48° 34′ 56″ N, 7° 45′ 12″ O PA00085048 Inscrit 1929
Hôtel d'Andlau (8 rue des Écrivains)
Hôtel d'Andlau-Klinglin Die ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 15. Jahrhundert. 1713 erwarben Graf Antoine d’Andlau und seine Ehefrau Marie-Anne de Klinglin das Gebäude und ließen es um- und ausbauen. Sie bauten den Ostflügel aus und ließen eine große Ehrentreppe mit geschwungenem schmiedeeisernem Geländer einbauen. Die Fassade gestaltete Jean-Marie Pfundstein mit Anklängen an die Renaissance. Während des Second Empire erwarb Alfred Renouard de Bussière das Anwesen und baute es um. 1928 erwarb die Hafenbehörde das Gebäude und ließ das Gebäude erneut für seine Bedürfnisse von dem Architekten Robert Danis umbauen und zwei Gebäudeflügel anbauen. Die Fassade wird von einem mächtigen Portal beherrscht, das in einem Mittelrisaliten mit Dreiecksgiebel sitzt. Pilaster und breite Gesimse gliedern die Fassade. Auffällig sind die hohen Fenster im ersten Obergeschoss des dreigeschossigen Gebäudes.


25 rue de la Nuée Bleue 48° 35′ 6″ N, 7° 44′ 53″ O PA00085049 Classé
Inscrit
Classé
1921
1991
1991
Hôtel d'Andlau-Klinglin (25 rue de la Nuée Bleue)
Hôtel des Boecklin de Boecklinsau Der Stettmeister Jean-Philippe Boecklin ließ sich 1598 ein Stadtpalais erbauen, das im 17. und 18. Jahrhundert als Sitz des Direktoriums der Reichsritterschaft im Unterelsass genutzt wurde. Das stark von der Renaissance beeinflusste Bauwerk ist dreigeschossig und besitzt elf Fensterachsen. Die mittlere Achse besitzt im Erdgeschoss ein hohes Rundbogentor, darüber ein Balkon mit schmiedeeisernem Geländer. Abgeschlossen wird die Mittelachse oben von einem Zwerchhaus mit Volutengiebel. Die zweite und zehnte Achse sitzen in rechteckigen Erkern auf Konsolen und werden von kleineren Zwerchhäusern abgeschlossen.


17 place Saint-Étienne 48° 34′ 59″ N, 7° 45′ 16″ O PA00085053 Classé 1927
Hôtel des Boecklin de Boecklinsau (17 place Saint-Étienne - Strasbourg)
Hôtel Brackenhoffer Erbaut wurde das Gebäude im Auftrag von Elie Brackenhoffer 1731. Sein Enkel verkaufte es 1794 an den Händler Etienne Livio, der 1800 Bürgermeister von Straßburg wurde. Das zurückgesetzte dreigeschossige Gebäude bildet mit zwei Seitenflügeln einen zur Straße offenen Innenhof, den ein niedriges Torhaus mit reich verziertem Portal schützt.


11 rue de l'Épine 48° 34′ 50″ N, 7° 44′ 52″ O PA00085045 Inscrit 1934
Hôtel Brackenhoffer (11 rue de l'Épine)
Hôtel Brion Das kleine Palais von Architekt Auguste Brion wurde 1904 ganz im Stil der Art Nouveau errichtet. Abgerundete Laibungen, Kugelfriese und flore Muster bestimmen das Äußere des zweigeschossigen Gebäudes. Über einer Fensterachse sitzt ein Zwerchhaus, darunter im Erdgeschoss eine lange Auslucht. Balkongeländer sind im typischen Stil gehalten.


22 rue Sleidan 48° 35′ 9″ N, 7° 46′ 6″ O PA00085173 Inscrit 1975
Hôtel Brion (22 rue Sleidan)
Hôtel du Corbeau  


1 quai des Bateliers 48° 34′ 45″ N, 7° 45′ 8″ O PA00085051 Classé
Classé
1930
1933
Hôtel du Corbeau (1 quai des Bateliers)
Hôtel de Dartein (Hôtel Waldner de Freudenstein) Drei Jahrhunderte lang stand hier ein Anwesen der Adelsfamilie Boecklin de Boecklinsau. 1761 wurde es verkauft, abgerissen und bis 1765 ein neues Gebäude errichtet. Maria Christina von Sachsen erwarb das Gebäude 1776 und ließ es von dem Architekten Samuel Werner um- und ausbauen. Ab 1810 lebten hier Bertrand Pierre de Castex und Adelaide de Dartein. Der dreigeschossige Barockbau mit Segmentbogenfenstern wird im Erdgeschoss von Rocaille-Elementen geschmückt. Mäanderfriese sind in den Obergeschossen angebracht.


17 rue des Charpentiers 48° 35′ 3″ N, 7° 45′ 9″ O PA00085052 Classé 1927
Hôtel de Dartein (17 rue des Charpentiers)
Palais du Gouverneur militaire (Hôtel des Deux Ponts) Der Zweibrücker Hof wurde von einem königlichen Prätor erbaut, das 1771 von Maximilian von Zweibrücken erworben und von dem Architekten Georg Michel Müller ausgebaut wurde. Der repräsentative Hof bildet mit seinen Gebäudeflügeln einen Innenhof. Das Hauptgebäude wird von einem hohen Mittelrisaliten beherrscht, der mit seinem Zwerchhaus bis in das Dach reicht. Das Peristyl ist prachtvoll ausgemalt.


13 rue Brûlée
Place Broglie
48° 35′ 6″ N, 7° 45′ 7″ O PA00085054 Classé 1921
Hôtel des Deux Ponts (13 rue Brûlée / Place Broglie)
Hôtel de l'Épine, auch Hôtel Schubart An dieser Stelle stand schon im 13. Jahrhundert ein herrschaftliches Gebäude. Dieses wurde 1559 ersetzt. Der Tuchhändler Jean Schubart erwarb es 1735, ließ es abreißen und erbaute bis 1737 ein neues Gebäude, das die Steinmetze Karl Hisky und Jean-Piere Pflug erbauten. Der dreigeschossige Sandsteinbau wird von Lisenen und Gesimsen gegliedert. Während die sechs Fensterachsen beider Obergeschosse in Segmentbogenbauweise mit verzierten Schlusssteinen gestaltet wurden, ist das Erdgeschoss aufwendiger gestaltet. Die großen Rundbogenfenster des Erdgeschosses besitzen aufwendig gestaltete Schlusssteine. In der mittleren der fünf Achsen sitzt ein Rundbogenportal und Wappenfeld. Eine schulterbogenförmige Verdachung wird von Pilastern mit ionischen Kapitellen.


9 rue de l'Épine 48° 34′ 50″ N, 7° 44′ 53″ O PA00085056 Classé 1946
Hôtel de l'Épine (9 rue de l'Épine)
Hôtel d'Ettenheimmunster Das Palais entstand bereits im 15. Jahrhundert. In seiner heutigen Form entstand es 1759 durch den Architekten G. M. Muller, der für die linksrheinische Verwaltung des Bischofs von Basel arbeitete und es für die Mönche des Klosters Ettenheimmünster erbaute. Das schmale dreigeschossige Gebäude mit Sandsteinfassade besitzt drei Fensterachsen. Im Erdgeschoss sitzt ein breites Portal mit Schulterbogen. Im Giebelfeld sitzt ein Muschelelement umgeben von Ranken. Darüber eine bischöfliche Mitra.


3 place de l'Hôpital 48° 34′ 39″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085057 Classé 1927
Hôtel d'Ettenheimmunster (3 place de l'Hôpital)
Hôtel de Franck Der Bankier und Politiker Philippe-Jacques Franck erwarb in den 1770er-Jahren das Palais der Familie Wurmser von Vendenheim. Seine Schwiegertochter Marie Cléophée de Turckheim übernahm die Geschäfte der Familie und baute das Haus aus. Der dreigeschossige traufständige Putzbau mit sechs Fensterachsen besitzt einen Mittelrisaliten aus Sandstein mit Barockelementen.


7 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 42″ N, 7° 44′ 52″ O PA00085058 Inscrit 1929
Hôtel de Franck (7 quai Saint-Nicolas)
Hôtel de Furstemberg  


8 rue des Pucelles 48° 35′ 2″ N, 7° 45′ 15″ O PA00085059 Inscrit 1929
Hôtel de Furstemberg (8 rue des Pucelles)
Hôtel de Gayling d'Altheim Von 1497 bis 1720 residierte hier die Familie Wurmser von Vendenheim. Ab 1765 war das Anwesen im Besitz der Familie Gayling von Altheim, die es modernisierte und ausbaute. Auffällig ist das Zwerchhaus mit großer Kartusche, das die Traufe sprengt.


20 rue des Veaux 48° 34′ 57″ N, 7° 45′ 19″ O PA00085060 Inscrit 1937
Hôtel de Gayling d'Altheim (20 rue des Veaux)
Cour des Couples (Kuppelhof, Hôtel Hammerer) Bis 1681 war hier ein Gestüt. Der Händler Jean Hammerer erwarb das Gebäude und errichtete um 1762 ein neues Haus im Stil des Rokoko. Der dreigeschossige Sandsteinbau bildet einen dreiflügelige Anlage, die einen Ehrenhof bildet. Dem zentralen Gebäuderiegel ist ein Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel vorgelagert.


9 rue des Couples 48° 34′ 46″ N, 7° 45′ 9″ O PA00085100 Classé 1927
Cour des Couples (9 rue des Couples)
Hôtel de Hanau  


Place Broglie
Rue Brûlée
48° 35′ 5″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085061 Classé 1921
Hôtel de Hanau (Place Broglie/Rue Brûlée)
Hôtel des Joham de Mundolsheim  


15 rue des Juifs 48° 35′ 1″ N, 7° 45′ 9″ O PA00085062 Inscrit
Classé
1985
1989
Hôtel des Joham de Mundolsheim (15 rue des Juifs)
Hôtel de Klinglin  


19 rue Brûlée 48° 35′ 6″ N, 7° 45′ 11″ O PA00085063 Classé 1970
Hotel Klinglin (19 rue Brûlée)
Hôtel Magnus  


59 rue du Faubourg-de-Pierre 48° 35′ 23″ N, 7° 44′ 42″ O PA67000093 Inscrit 2014
Hôtel de Marabail (auch Hôtel Horrer) Das kleine Stadtpalais wurde 1745 nach Plänen von Jacques Gallay von dem Steinmetz Jean-Michel Guth für Jean-Georges Horrer erbaut. 1764 verkaufte er es an Antoine de Marabail. Das dreigeschossige Gebäude wird von Lisenen und Gesimsen gegliedert. Zwei der vier Fensterachsen sind im Erdgeschoss zu einem Eingangsportal zusammengefasst, dessen Schlussstein im Rundbogen ein doppeltes Wappenfeld zeigt. Die Schlusssteine der Segmentbogenfenster in den beiden Obergeschossen sind mit Köpfen verziert. Kunstvolle schmiedeeiserne Fenstergitter schmücken die Fenster zusätzlich.


15 rue de l'Arc en Ciel 48° 35′ 3″ N, 7° 45′ 16″ O PA00085064 Inscrit 1929
Hôtel de Marabail (15 rue de l'Arc en Ciel)
Hôtel de Neuwiller  


4 quai de Paris 48° 35′ 4″ N, 7° 44′ 31″ O PA00085065 Inscrit 1985
Hôtel de Neuwiller (4 quai de Paris)
Hôtel de Rathsamhausen  


9 rue des Dentelles 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 35″ O PA00085066 Inscrit 1929
Hôtel de Rathsamhausen (9 rue des Dentelles)
Hôtel de Saxe (Hôtel de Purgerot de Wardener)  


27 rue des Juifs 48° 35′ 2″ N, 7° 45′ 11″ O PA00085067 Classé 1927
Hôtel de Saxe (27 rue des Juifs)
Hôtel Schützenberger  


76 allée de la Robertsau 48° 35′ 30″ N, 7° 46′ 12″ O PA00085038 Inscrit 1975
Hôtel Schützenberger (76 allée de la Robertsau)
Hôtel de la Tribu des Marchands  


29 rue des Serruriers
1 rue du Miroir
5 rue Gutenberg
48° 34′ 51″ N, 7° 44′ 52″ O PA00085187 Classé
Inscrit
1984
1984
Hôtel de la Tribu des Marchands (29 rue des Serruriers/1 rue du Miroir/5 rue Gutenberg)
Hôtel Weitz  


3 quai Saint-Thomas 48° 34′ 44″ N, 7° 44′ 49″ O PA00085068 Inscrit 1986
Hôtel Weitz (3 quai Saint-Thomas)
Hôtel des Zorn de Bulach  


120 Grand Rue 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 41″ O PA00085069 Inscrit 1929
Hôtel des Zorn de Bulach (120 Grand Rue)
Wohnhaus  


16 rue du 22-Novembre 48° 34′ 58″ N, 7° 44′ 31″ O PA67000085 Inscrit 2009
Immeuble (16 rue du 22-Novembre)
Wohnhaus  


6 rue des Balayeurs
6 place Saint-Nicolas-aux-Ondes
48° 34′ 52″ N, 7° 45′ 43″ O PA00085083 Inscrit 1978
Wohnhaus (6 rue des Balayeurs / >6 place Saint-Nicolas-aux-Ondes)
Wohnhaus  


11 quai des Bateliers 48° 34′ 48″ N, 7° 45′ 9″ O PA67000020 Inscrit 1997
Wohnhaus (11 quai des Bateliers)
Wohnhaus  


1 place Broglie 48° 35′ 5″ N, 7° 44′ 55″ O PA00085094 Inscrit 1975
Wohnhaus (1 place Broglie)
Wohnhaus  


19 rue de la Douane
1 rue de l'Etal
48° 34′ 47″ N, 7° 44′ 59″ O PA00085105 Inscrit 1947
Wohnhaus (19 rue de la Douane / 1 rue de l'Etal)
Wohnhaus  


8 rue du Fossé des Tailleurs 48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 57″ O PA00085110 Inscrit 1946
Wohnhaus (8 rue du Fossé des Tailleurs)
Wohnhaus  


29 rue des Frères
2 rue du Faisan
48° 34′ 59″ N, 7° 45′ 13″ O PA00085111 Inscrit 1931
Wohnhaus (29 rue des Frères / 2 rue du Faisan)
Wohnhaus  


31 rue des Frères 48° 34′ 59″ N, 7° 45′ 14″ O PA00085112 Inscrit 1931
Wohnhaus (31 rue des Frères)
Wohnhaus  


22 rue du Général de Castelnau 48° 35′ 21″ N, 7° 45′ 4″ O PA00085113 Inscrit 1975
Wohnhaus (22 rue du Général de Castelnau)
Wohnhaus  


33, 35, 37 rue des Grandes Arcades 48° 34′ 59″ N, 7° 44′ 50″ O PA00085122 Inscrit 1984
Wohnhaus (33, 35, 37 rue des Grandes Arcades)
Wohnhaus  


47, 49 rue des Grandes Arcades 48° 34′ 58″ N, 7° 44′ 51″ O PA00085123 Classé 1920
Wohnhaus (47, 49 rue des Grandes Arcades)
Wohnhaus  


17 rue des Hallebardes 48° 34′ 56″ N, 7° 44′ 58″ O PA67000012 Classé 1998
Wohnhaus (17 rue des Hallebardes)
Wohnhaus  


22 rue des Hallebardes
15 Place de la Cathédrale
48° 34′ 56″ N, 7° 44′ 59″ O PA00085130 Inscrit 1988
Wohnhaus(22 rue des Hallebardes / 15 place de la cathédrale)
Wohnhaus  


6 quai Kléber 48° 35′ 10″ N, 7° 44′ 36″ O PA00085284 Inscrit 1990
Wohnhaus (6 quai Kléber)
Wohnhaus  


13 rue Martin Bucer 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 1″ O PA00085139 Inscrit 1978
Wohnhaus (13 rue Martin Bucer)
Wohnhaus  


1 quai des Moulins 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 30″ O PA00085147 Classé 1928
Wohnhaus (1 quai des Moulins)
Wohnhaus  


6 rue des Moulins 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 29″ O PA00085148 Classé 1928
Wohnhaus (6 rue des Moulins)
Wohnhaus  


27 rue de la Nuée Bleue 48° 35′ 5″ N, 7° 44′ 54″ O PA00085149 Inscrit 1988
Wohnhaus (27 rue de la Nuée Bleue)
Wohnhaus  


26 allée de la Robertsau 48° 35′ 18″ N, 7° 45′ 57″ O PA67000082 Inscrit 2009
Wohnhaus (26 allée de la Robertsau)
Wohnhaus  


56 allée de la Robertsau 48° 35′ 25″ N, 7° 46′ 6″ O PA00085156 Inscrit 1975
Wohnhaus (56 allée de la Robertsau)
Wohnhaus  


9 rue Sainte-Hélène 48° 34′ 56″ N, 7° 44′ 40″ O PA00085162 Inscrit 1984
Wohnhaus (9 rue Sainte-Hélène)
Wohnhaus  


4 quai Saint-Thomas 48° 34′ 44″ N, 7° 44′ 50″ O PA00085170 Inscrit 1988
Wohnhaus (4 quai Saint-Thomas)
Wohn- und Geschäftshaus Das 1905 erbaute Gebäude wurde von den Architekten Lütke und Backes für den Spirituosenhändler Emil Gersbach entworfen. Das Erdgeschoss diente als Verkaufs- und Lagerraum, die oberen Stockwerke als Wohnungen. Das fünfgeschossige Gebäude besitzt eine aufwendig gestaltete Fassade im Stil der Art Nouveau. Über dem Eingangstor zum Innenhof erhebt sich ein reich verziertes Zwerchhaus. Die Fenster der beiden unteren Wohnetagen werden von gemeinsamen Fensterlaibungen gerahmt. Im obersten Stockwerk findet sich ein Balkon mit schmiedeeisernem Geländer.


46 avenue des Vosges 48° 35′ 24″ N, 7° 45′ 3″ O PA00085179 Inscrit 1975
Wohn- und Geschäftshaus (46 avenue des Vosges)
Wohnhäuser  


2, 4 impasse de la Bière 48° 34′ 59″ N, 7° 45′ 9″ O PA00085089 Inscrit 1971
Wohnhäuser (2, 4 impasse de la Bière)
Wohn- und Geschäftshäuser  


11 rue Mercière
10 place de la Cathédrale
48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 59″ O PA00085144 Classé
Classé
Inscrit
1936
1937
2000
Wohn- und Geschäftshäuser(11 rue Mercière 10 place de la Cathédrale)
Botanischer Garten der Universität  


28 rue Goethe 48° 34′ 59″ N, 7° 46′ 5″ O PA00085285 Inscrit
Classé
1990
1993
Botanischer Garten der Universität (28 rue Goethe)
Kornspeicher  


Place Broglie 48° 35′ 8″ N, 7° 45′ 9″ O PA67000028 Inscrit 1999
Kornspeicher (Place Broglie)
Freimaurerloge  


11 rue du Maréchal Joffre 48° 35′ 14″ N, 7° 45′ 26″ O PA00125227 Inscrit 1993
Freimaurerloge(11 rue du Maréchal Joffre)
Lycée international des Pontonniers  


1 rue des Pontonniers 48° 35′ 3″ N, 7° 45′ 23″ O PA67000059 Inscrit 2002
Lycée international des Pontonniers (1 rue des Pontonniers)
Magasin Neunreiter  


7 rue de l'Abreuvoir 48° 34′ 45″ N, 7° 45′ 36″ O Inscrit 2015
Wohnhaus  


2 rue de l'Abreuvoir 48° 34′ 44″ N, 7° 45′ 36″ O PA00085070 Inscrit 1978
Wohnhaus (2 rue de l'Abreuvoir)
Wohnhaus  


3 rue de l'Ail 48° 34′ 47″ N, 7° 44′ 48″ O PA00085071 Inscrit 1934
Wohnhaus (3 rue de l'Ail)
Wohnhaus  


7 rue de l'Ail 48° 34′ 47″ N, 7° 44′ 51″ O PA00085072 Inscrit 1929
Wohnhaus (7 rue de l'Ail)
Wohnhaus inzwischen abgerissen


12 rue de l'Ail 48° 34′ 46″ N, 7° 44′ 49″ O PA00085073 Inscrit 1929
Wohnhaus  


17 rue de l'Ail 48° 34′ 48″ N, 7° 44′ 55″ O PA00085074 Inscrit 1953
Wohnhaus (17 rue de l'Ail)
Wohnhaus  


19 rue de l'Ail 48° 34′ 48″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085075 Inscrit 1929
Wohnhaus (19 rue de l'Ail)
Wohn- und Geschäftshaus  


5 rue d'Austerlitz 48° 34′ 44″ N, 7° 45′ 8″ O PA00085076 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (5 rue d'Austerlitz)
Wohnhaus  


8 rue d'Austerlitz 48° 34′ 43″ N, 7° 45′ 7″ O Inscrit 2015
Wohn- und Geschäftshaus  


25 rue du Bain aux Plantes
1 rue des Meuniers
48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 30″ O PA00085145 Classé 1927
Wohn- und Geschäftshaus (25 rue du Bain aux Plantes/1 rue des Meuniers)
Wohn- und Geschäftshaus  


27 rue du Bain aux Plantes
2 rue des Meuniers
48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 31″ O PA00085146 Classé 1927
Wohn- und Geschäftshaus (27 rue du Bain aux Plantes / 2 rue des Meuniers)
Wohn- und Geschäftshaus  


29 rue du Bain aux Plantes 48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 31″ O PA00085078 Classé 1927
Wohn- und Geschäftshaus (29 rue du Bain aux Plantes)
Wohn- und Geschäftshaus  


31 rue du Bain aux Plantes 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 31″ O PA00085079 Classé 1927
Wohn- und Geschäftshaus (31 rue du Bain aux Plantes)
Wohnhaus  


33 rue du Bain aux Plantes 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 32″ O PA00085080 Classé 1927
Wohnhaus (33 rue du Bain aux Plantes - Strasbourg)
Wohnhaus  


40 rue du Bain aux Plantes
1 rue des Moulins
48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 30″ O PA00085081 Classé 1927
Wohnhaus (40 rue du Bain aux Plantes / 1 rue des Moulins)
Wohn- und Geschäftshaus  


23 quai des Bateliers 48° 34′ 50″ N, 7° 45′ 14″ O PA00085084 Inscrit 1937
Wohnhaus (23 quai des Bateliers - Strasbourg)
Wohn- und Geschäftshaus  


27 quai des Bateliers 48° 34′ 51″ N, 7° 45′ 15″ O PA00085085 Inscrit 1937
Wohn- und Geschäftshaus (27 quai des Bateliers)
Wohn- und Geschäftshaus  


34 quai des Bateliers 48° 34′ 52″ N, 7° 45′ 18″ O PA00085086 Inscrit 1937
Wohn- und Geschäftshaus(34 quai des Bateliers)
Wohn- und Geschäftshaus  


36 quai des Bateliers 48° 34′ 53″ N, 7° 45′ 19″ O PA00085087 Inscrit 1937
Wohn- und Geschäftshaus (36 quai des Bateliers)
Wohn- und Geschäftshaus  


40 quai des Bateliers 48° 34′ 54″ N, 7° 45′ 21″ O PA00085088 Inscrit 1937
Wohn- und Geschäftshaus (40 quai des Bateliers)
Wohn- und Geschäftshaus  


5 rue des Bouchers 48° 34′ 43″ N, 7° 45′ 5″ O PA00085090 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (5 rue des Bouchers)
Wohn- und Geschäftshaus  


20 rue des Bouchers 48° 34′ 42″ N, 7° 45′ 3″ O PA00085091 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (20 rue des Bouchers)
Wohn- und Geschäftshaus  


2 place Broglie 48° 35′ 5″ N, 7° 44′ 55″ O PA00085093 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (2 place Broglie)
Wohn- und Geschäftshaus  


4 quai de la Bruche 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 21″ O PA00085095 Inscrit 1931
Wohn- und Geschäftshaus(4 quai de la Bruche)
Wohnhaus  


15 rue Brûlée 48° 35′ 6″ N, 7° 45′ 10″ O PA00085096 Classé 1939
Wohn- und Geschäftshaus (15 rue Brûlée)
Wohn- und Geschäftshaus  


10 rue des Dentelles 48° 34′ 51″ N, 7° 44′ 35″ O PA00085101 Classé 1927
Wohn- und Geschäftshaus (10 rue des Dentelles)
Wohn- und Geschäftshaus  


7 rue de l'Épine 48° 34′ 50″ N, 7° 44′ 53″ O PA00085108 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (7 rue de l'Épine)
Wohnhaus  


2 rue des Fleurs 48° 35′ 50″ N, 7° 46′ 46″ O PA00085109 Inscrit 1986
Wohn- und Geschäftshaus (2 rue des Fleurs)
Wohn- und Geschäftshaus  


3 place de la Grande Boucherie 48° 34′ 48″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085114 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (3 place de la Grande Boucherie)
Wohn- und Geschäftshaus  


6 Grand Rue 48° 34′ 57″ N, 7° 44′ 22″ O PA00085115 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus(6 Grand Rue)
Wohn- und Geschäftshaus  


8 Grand Rue 48° 34′ 57″ N, 7° 44′ 22″ O PA00085116 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (8 Grand Rue)
Wohn- und Geschäftshaus  


89 Grand Rue 48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 39″ O PA00085118 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (89 Grand Rue)
Wohn- und Geschäftshaus  


98 Grand Rue 48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 36″ O PA00085119 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (98 Grand Rue)
Wohn- und Geschäftshaus  


101 Grand Rue 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 41″ O PA00085120 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (101 Grand Rue)
Wohn- und Geschäftshaus  


126 Grand Rue 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 43″ O PA00085121 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (126 Grand Rue)
Wohn- und Geschäftshaus  


16 rue Gutenberg 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 49″ O PA00085124 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (16 rue Gutenberg)
Wohn- und Geschäftshaus  


20 rue Gutenberg 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 48″ O PA00085125 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (20 rue Gutenberg)
Wohn- und Geschäftshaus  


22 rue Gutenberg 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 48″ O PA00085126 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (22 rue Gutenberg)
Wohn- und Geschäftshaus  


5 rue des Hallebardes
24 rue des Orfèvres
48° 34′ 55″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085127 Classé 1928
Wohn- und Geschäftshaus (5 rue des Hallebardes / 24 rue des Orfèvres)
Wohn- und Geschäftshaus  


7 rue des Hallebardes 48° 34′ 55″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085128 Classé 1927
Wohn- und Geschäftshaus (7 rue des Hallebardes)
Wohn- und Geschäftshaus  


8 rue des Hallebardes 48° 34′ 55″ N, 7° 44′ 57″ O PA00085129 Inscrit 1929
Wohnhaus (8 rue des Hallebardes)
Wohn- und Geschäftshaus  


18 rue Hannong 48° 35′ 0″ N, 7° 44′ 34″ O PA00085131 Inscrit 1984
Wohn- und Geschäftshaus (18 rue Hannong)
Wohn- und Geschäftshaus  


25 rue du Jeu des Enfants 48° 35′ 1″ N, 7° 44′ 32″ O PA00085132 Inscrit 1984
Maison (25 rue du Jeu des Enfants - Strasbourg)
Wohn- und Geschäftshaus  


11 rue des Juifs 48° 35′ 0″ N, 7° 45′ 8″ O PA00085133 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (11 rue des Juifs)
Wohnhaus  


3 allée Kastner 48° 35′ 48″ N, 7° 46′ 40″ O PA00085134 Inscrit 1984
Wohn- und Geschäftshaus (3 allée Kastner)
Wohn- und Geschäftshaus  


1 place du Marché aux Cochons de Lait 48° 34′ 49″ N, 7° 45′ 4″ O PA00085135 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (1 place du Marché aux Cochons de Lait)
Wohn- und Geschäftshaus  


8 place du Marché aux Cochons de Lait 48° 34′ 50″ N, 7° 45′ 4″ O PA00085136 Classé 1931
Wohn- und Geschäftshaus (8 place du Marché aux Cochons de Lait)
Wohnhaus  


2 place du Marché aux Poissons 48° 34′ 50″ N, 7° 45′ 7″ O PA00085137 Inscrit 1935
Wohnhaus (2 place du Marché aux Poissons)
Wohn- und Geschäftshaus  


11 rue du Maroquin 48° 34′ 51″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085138 Inscrit 1929
Wohnhaus (11 rue du Maroquin)
Eingangstor eines Wohnhauses  


15 rue Mélanie 48° 36′ 13″ N, 7° 47′ 3″ O PA00085140 Inscrit 1984
Eingangstor eines Wohnhauses (15 rue Mélanie)
Wohn- und Geschäftshaus  


2 rue Mercière
54 rue du Vieux Marché aux Poissons
48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 57″ O PA00085141 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus(2 rue Mercière / 54 rue du Vieux Marché aux Poissons)
Wohn- und Geschäftshaus  


4 rue Mercière 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 58″ O PA00085142 Inscrit 1929
Maison (4 rue Mercière)
Wohn- und Geschäftshaus  


10 rue Mercière 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 59″ O PA00085143 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (10 rue Mercière)
Wohnhaus  


8 rue des Poules 48° 34′ 50″ N, 7° 45′ 29″ O PA00085151 Inscrit 1978
Wohnhaus (8 rue des Poules)
Wohnhaus  


2 rue de Poumon 48° 34′ 50″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085152 Inscrit 1929
Wohnhaus (2 rue de Poumon)
Wohnhaus  


10 rue des Pucelles 48° 35′ 3″ N, 7° 45′ 14″ O PA00085153 Inscrit 1929
Wohnhaus (10 rue des Pucelles)
Wohn- und Geschäftshaus  


2 rue de la Râpe 48° 34′ 53″ N, 7° 45′ 10″ O PA00085154 Inscrit 1934
Wohn- und Geschäftshaus (2 rue de la Râpe)
Wohn- und Geschäftshaus  


6 rue du Renard Prêchant 48° 34′ 46″ N, 7° 45′ 26″ O PA00085155 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (6 rue du Renard Prêchant)
Wohn- und Geschäftshaus  


21 rue Sainte-Barbe 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 45″ O PA00085157 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (21 rue Sainte-Barbe)
Wohn- und Geschäftshaus  


1 place Saint-Étienne
2 rue du Ciel
48° 34′ 59″ N, 7° 45′ 15″ O PA00085158 Inscrit 1931
Wohn- und Geschäftshaus (1 place Saint-Étienne / 2 rue du Ciel)
Wohn- und Geschäftshaus  


6 place Saint-Étienne 48° 35′ 0″ N, 7° 45′ 17″ O PA00085159 Inscrit 1931
Wohn- und Geschäftshaus (6 place Saint-Étienne)
Wohnhaus  


7 place Saint-Étienne 48° 35′ 0″ N, 7° 45′ 17″ O PA00085160 Inscrit 1929
Wohnhaus (7 place Saint-Étienne - Strasbourg)
Wohn- und Geschäftshaus  


11 place Saint-Étienne 48° 35′ 0″ N, 7° 45′ 18″ O PA00085161 Inscrit 1931
Wohn- und Geschäftshaus (11 place Saint-Étienne)
Wohnhaus  


1 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 41″ N, 7° 44′ 49″ O PA00085163 Inscrit 1929
Wohnhaus (1 quai Saint-Nicolas - Strasbourg)
Wohn- und Geschäftshaus  


13 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 43″ N, 7° 44′ 57″ O PA00085164 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (13 quai Saint-Nicolas)
Wohn- und Geschäftshaus  


14 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 43″ N, 7° 44′ 58″ O PA00085165 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (14 quai Saint-Nicolas)
Wohn- und Geschäftshaus  


15 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 43″ N, 7° 44′ 58″ O PA00085166 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (15 quai Saint-Nicolas)
Wohn- und Geschäftshaus  


16 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 43″ N, 7° 44′ 58″ O PA00085167 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (16 quai Saint-Nicolas)
Wohn- und Geschäftshaus  


20 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 44″ N, 7° 45′ 1″ O PA00085168 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (20 quai Saint-Nicolas)
Wohnhaus (derzeit Teil des Musée alsacien)  


24 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 45″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085169 Inscrit 1929
Wohnhaus (24 quai Saint-Nicolas)
Wohn- und Geschäftshaus  


17 rue des Serruriers 48° 34′ 49″ N, 7° 44′ 48″ O PA00085171 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (17 rue des Serruriers)
Wohn- und Geschäftshaus  


22 rue des Serruriers 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 52″ O PA00085172 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (22 rue des Serruriers)
Wohn- und Geschäftshaus  


10 rue des Tonneliers 48° 34′ 48″ N, 7° 44′ 58″ O PA00085174 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (10 rue des Tonneliers)
Wohn- und Geschäftshaus  


19 rue des Tonneliers 48° 34′ 49″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085175 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (19 rue des Tonneliers)
Wohn- und Geschäftshaus  


23 rue des Tonneliers 48° 34′ 50″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085176 Inscrit 1929
Wohn- und Geschäftshaus (23 rue des Tonneliers)
Wohn- und Geschäftshaus  


40 rue du Vieux Marché aux Poissons 48° 34′ 51″ N, 7° 44′ 58″ O PA00085177 Classé 1928
Wohn- und Geschäftshaus (40 rue du Vieux Marché aux Poissons)
Wohnhaus 1547 erwarb der Stettmeister Henri Joham de Mundoltzheim die Häuser Nr. 3 und Nr. 5 in der Rue du Vieux-Seigle und erweiterte sie 1557/58 um einen Flügel zum Innenhof. Zwei weitere Stettmeister bewohnten das Gebäude im 18. Jahrhundert. 1965 riss man den von de Mundoltzheim errichten Gebäudeflügel ab, erhielt aber den Renaissance-Schmuck des Gebäudes. Die Tür wurde in der Kathedrale genutzt. Erhalten ist aus der Renaissance-Zeit auch ein Brunnen im Vestibül. In einer Wandnische ruht umrahmt von Pilastern und Gesimsen eine muschelförmige Schale. Als Zeichen des Erbauers wurde die Rose von Mundolsheim eingearbeitet.


5 rue du Vieux Seigle 48° 34′ 55″ N, 7° 44′ 48″ O PA00085178 Inscrit 1965
Maison d'Alfred Marzolff  


3 rue des Pontonniers 48° 35′ 4″ N, 7° 45′ 24″ O PA67000060 Inscrit 2002
Maison d'Alfred Marzolff (3 rue des Pontonniers)
Maison à l'Ange  


15 rue du Faubourg de Saverne 48° 35′ 7″ N, 7° 44′ 25″ O PA67000045 Inscrit 2000
Maison à l'Ange (15 rue du Faubourg de Saverne)
Maison Baer  


3 rue du Bouclier 48° 34′ 51″ N, 7° 44′ 38″ O PA00085092 Inscrit 1929
Maison Baer (3 rue du Bouclier)
Maison Bowe  


50 route du Polygone 48° 34′ 8″ N, 7° 45′ 24″ O PA00135151 Inscrit 1995
Maison Bowe (50 route du Polygone - Strasbourg)
Maison aux Cigognes  


14 rue des Orfèvres 48° 34′ 57″ N, 7° 44′ 56″ O PA00085150 Inscrit 1929
Maison aux Cigognes (14 rue des Orfèvres)
Maison Ferrier  


79 Grand Rue 48° 34′ 54″ N, 7° 44′ 37″ O PA00085117 Inscrit 1930
Maison Ferrier (79 Grand Rue - Strasbourg)
Maison Kammerzell Das viergeschossige Haus Kammerzell wurde 1427 errichtet und 1467 umgebaut. Das Fachwerkhaus mit steinernem Erdgeschoss besitzt seit 1589 eine reiche Schnitzfassade im Stil der deutschen Spätgotik.


16 place de la Cathédrale 48° 34′ 55″ N, 7° 44′ 59″ O PA00085098 Inscrit 1929
Maison Kammerzell (16 place de la Cathédrale)
Maison Lauth (Maison Kauw)  


1, 3 rue de la Douane 48° 34′ 45″ N, 7° 44′ 55″ O PA00085104 Classé 1928
Maison Lauth (1, 3 rue de la Douane)
Maison de la Radio et de la Télévision  


Place de Bordeaux 48° 35′ 41″ N, 7° 45′ 35″ O PA00085097 Classé 1983
Maison de la Radio et de la Télévision (Place de Bordeaux)
Maison Saré  


17 rue du Dôme 48° 34′ 59″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085102 Classé 1927
Maison Saré (17 rue du Dôme)
Maison Spach  


18 rue du Dôme 48° 34′ 59″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085103 Classé 1927
Maison Spach (18 rue du Dôme - Strasbourg)
Maison des Tanneurs  


42 rue du Bain aux Plantes 48° 34′ 53″ N, 7° 44′ 31″ O PA00085082 Classé 1927
Maison des Tanneurs (42 rue du Bain aux Plantes)
Maison Williame  


7 rue des Écrivains
12 rue de la Râpe
48° 34′ 54″ N, 7° 45′ 12″ O PA00085106 Inscrit 1931
Maison Williame (7 rue des Écrivains / 12 rue de la Râpe)
Wohngebäude  


3, 5 rue de l'Épine 48° 34′ 49″ N, 7° 44′ 54″ O PA00085107 Inscrit
Inscrit
Inscrit
1929
1929
1991
Wohngebäude (3, 5 rue de l'Épin)
Villa Osterloff Die Villa am Parc du Contades wurde 1901 von dem Architekten Albert Nadler für den Unternehmer Otto Gunderloch über einem annähernd dreieckigen Grundriss erbaut. 1929 erwarb die Familie Osterloff das Gebäude. Die zweigeschossige Villa besitzt zwei Zwerchhäuser. Eines ist in Fachwerkbauweise ausgeführt, wie auch der Kniestock, der andere mit geschweiftem Giebel sitzt einem Risaliten auf und erinnert an die Renaissance. Im Risaliten sitzt ein Erker mit Renaissancemotiven. An der rückwärtigen Fassade sitzt ein Turm.


10 rue des Arquebusiers 48° 35′ 28″ N, 7° 45′ 37″ O PA00085195 Inscrit 1985
Villa Osterloff (10 rue des Arquebusiers)
Denkmal für General Desaix Das neoklassizistische Denkmal wurde von dem Karlsruher Architekten F. Weinbrenner und dem Bildhauer L. Ohnmacht im Jahr 1800 zum Andenken für den napoleonischen General Louis Charles Antoine Desaix errichtet. Über einem hohen Sandsteinsockel mit Gedenktafel thront ein sarkophagähnlicher Aufbau mit umlaufendem Fries im hellenistischen Stil, das Szenen aus den Schlachten des Generals zeigt. Auf dem auskragenden Deckel steht der Helm eines Hopliten. Die Nationalsozialisten demontierten das Denkmal 1940. Um 1960 wurde es an seinem heutigen Ort aufgestellt. Der Park steht ebenfalls unter Denkmalschutz.


Place du Maréchal de Lattre de Tassigny 48° 34′ 32″ N, 7° 45′ 15″ O PA00085180 Classé 1922
Denkmal für General Desaix (Place du Maréchal de Lattre de Tassigny)
Musée alsacien  


23 quai Saint-Nicolas 48° 34′ 45″ N, 7° 45′ 2″ O PA00085182 Inscrit 1929
Musée alsacien (23 quai Saint-Nicolas)
Musée historique  


2 rue du Vieux Marché aux Poissons 48° 34′ 48″ N, 7° 47′ 12″ O PA00085040 Classé 1928
Musée historique (2 rue du Vieux Marché aux Poissons)
Frauenhausmuseum (Musée de l'Œuvre Notre-Dame) Das Museum gehört zu den bedeutendsten seiner Art und beherbergt eine reiche Sammlung an sakralen Kunstschätzen. Der Museumskomplex besteht aus zwei Gebäuden, die über einen Innenhof verbunden sind. Der Innenhof wird vorne mit einer Mauer mit Portal geschützt hinten begrenzt ihn eine Galerie. Das ältere Gebäude mit Stufengiebel wurde 1347 im Stil der Gotik errichtet und besitzt einen hexagonalen Treppenturm. Das neuere Gebäude wurde zwischen 1578 und 1585 von Thomas Ulberger im Stil der Neorenaissance und Elementen der Spätgotik errichtet. Der Giebelbereich ist mit Voluten verziert.


3 place du Château 48° 34′ 51″ N, 7° 45′ 5″ O PA00085099 Classé
Classé
1862
1927
Frauenhausmuseum (3 place du Château)
Neue Bau Der als Rathaus errichtete Neue Bau wurde 1583 bis 1585 wohl nach Plänen von Hans Schoch errichtet. 1783 wurde das Gebäude um die benachbarte Apotheke erweitert. 1795 wurde das Gebäude verkauft und innen teilweise verändert. Ab 1808 war es Sitz der Handelskammer, deren Börse und des Schiedsgerichts. Mehrere Umbaumaßnahmen folgten. Das lang gestreckte dreigeschossige Gebäude mit steilem Dach besitzt Elemente verschiedener Epochen. Renaissance, Barock und Klassizismus schmücken die Fassade. Die beiden Obergeschosse besitzen 16 Fensterachsen mit je drei Fenstern, die zwischen Pilastern gruppiert sind. Die Fenster des Erdgeschosses sind als große Rundbogenfenster ausgeführt. Im Zentrum steht der Haupteingang mit klassizistischer Ädikula und Figurenschmuck.


10 place Gutenberg 48° 34′ 52″ N, 7° 44′ 54″ O PA00085050 Inscrit
Classé
1995
1998
Neue Bau (10 place Gutenberg)
Oper Das französische Theater der Stadt war ursprünglich in einem alten Kaufhaus am Place Broglie untergebracht. Bei einem Brand im Jahr 1800 wurde es vernichtet. Bis 1821 erbaute man nach Plänen von Jean Villot ein neues Theater im klassizistischen Stil. Dem lang gestreckten Gebäude ist im Eingangsbereich ein Portikus mit ionischen Säulen vorgelagert. Auf dem Dach stehen Figurinen der Musen von Landolin Ohmacht. Das oberste der drei Geschosse ist von den übrigen durch ein breites Gesims getrennt. Auf der rückwärtigen Schmalseite sitzt ein halbrunder Anbau mit reichem Schmuck und Kuppel.


19 place Broglie 48° 35′ 9″ N, 7° 45′ 8″ O PA00085193 Classé 1921
Oper (19 place Broglie)
Nationaltheater Das Theater wurde zwischen 1888 und 1892 nach Plänen der Architekten August Hartel und Skjøld Neckelmann für den Landesausschuss, später Landtag, des Reichslandes Elsass-Lothringen errichtet. Bis 1918 tagte das Parlament hier. Nach dem Ersten Weltkrieg nutzte das Konservatorium der Stadt Straßburg das Gebäude. Nach der Annektierung des Elsass durch die Nationalsozialisten sollte das Theater als „Reichstheater“ nationalsozialistische Kulturpolitik transportieren. 1944 wurde der Ostteil des Gebäudes schwer beschädigt und zwischen 1950 und 1957 durch Pierre Sonrel als Theater wiederaufgebaut. Das Gebäude wurde über einem T-förmigen Grundriss errichtet. Eckrisaliten bestimmen das zweigeschossige Gebäude aus grauem Sandstein. Der Haupteingang wird von einem Mittelrisaliten gebildet, dem ein einer Ädikula ähnliches Element vorangestellt ist. Säulen und reicher Figurenschmuck ziert die Schauseite. Eine Balustrade schließt den Baukörper ab.


7 place de la République 48° 35′ 10″ N, 7° 45′ 19″ O PA00085313 Inscrit
Classé
1992
1995
Nationaltheater (7 place de la République)
Bischofspalast  


3 rue du Parchemin
16 rue Brûlée
48° 35′ 5″ N, 7° 45′ 12″ O PA00085034 Inscrit 1929
Bischofspalast (3 rue du Parchemin/16 rue Brûlée)
Palais des Fêtes Das Gebäudes mit oktogonalem Eckturm wurde 1900 bis 1903 als Stahlbetonbau von den Architekten Joseph Müller und Richard Kuder für den städtischen Männergesangverein erbaut. Im Zentrum des im Jugendstil gehaltenen Hauses ist der ursprünglich im Neobarock verzierte Festsaal mit Empore. Schon 1904 wurde der Bau von den Architekten teilweise aufgestockt und um weitere Säle ergänzt. 1921 erweiterte der Architekt Paul Dopff das Gebäude nördlich um einen Erweiterungsbau im Stil der Neorenaissance. 1933 wurde der Festsaal im Stil der Neuen Sachlichkeit umgestaltet. Bis 1975 diente das Palais als Konzertsaal der Straßburger Philharmoniker. Seit 2012 und bis voraussichtlich 2022 ist das Palais wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.


5 rue Sellénick
2, 4 rue de Phalsbourg
34 boulevard Clemenceau
48° 35′ 27″ N, 7° 44′ 58″ O PA67000073 Inscrit 2007
Palais des Fêtes (5 rue Sellénick/2, 4 rue de Phalsbourg/34 boulevard Clemenceau)
Palais de Justice Das als Land- und Amtsgerichtsgebäude zwischen 1894 und 1897 errichtete Bauwerk wurde von Skjold Neckelmann geplant. Das Innere wird von einer großen Eingangshalle im neo-ägyptischen Historismus mit Säulengängen in den Geschossen beherrscht. In der Schaufassade aus grauem Sandstein sitzt ein leicht vorspringender Mittelrisalit, dem ein Portikus mit Dreiecksgiebel vorangestellt ist. Das Dach wird von einer gläsernen Kuppel bekrönt, die die Eingangshalle beleuchtet. Akroterien und Vasen stehen auf der Dachbalustrade, die sich hinter dem Mittelrisaliten stufenförmig erhöht und mit Figurenschmuck versehen wurde. Die Fensterfront im Erdgeschoss ist einfach ausgeführt. Im Obergeschoss ist sie leicht zurückgesetzt und die Achsen durch Halbsäulen getrennt.


Quai Finkmatt 48° 35′ 17″ N, 7° 44′ 53″ O PA00085312 Inscrit 1992
Palais de Justice (Quai Finkmatt)
Palais du Rhin Das Palais du Rhin wurde 1884 bis 1889 nach Plänen des Architekten Hermann Eggert im Stil der Neorenaissance errichtet. Während des Ersten Weltkriegs wurde das Gebäude als Lazarett verwendet. 1920 wurde es zum Sitz der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt. 1940 wurde der Palast zum Sitz der Kommandantur der nationalsozialistischen Regierung, ab November 1944 zum Hauptquartier des französischen Generalmajors Jacques-Philippe Leclerc de Hauteclocque. Im Zuge der Bombardierung der Stadt durch Briten und US-Amerikaner im August 1944 wurde der Palast schwer beschädigt. Der dreigeschossige Baukörper wird von einem Attikageschoss abgeschlossen. Zwischen den Fenstern dieses Geschosses sitzen große Wappen. Zwei Seitenrisalite schließen die Schaufassade ab. Im Zentrum sitzt ein Mittelrisalit mit Portikus und Dreiecksgiebel, der von einem Kuppeldach überragt wird. Außen wird die Schaufassade des zweigeschossigen Sandsteinbaus


1, 2, 3 place de la République 48° 35′ 15″ N, 7° 45′ 9″ O PA00085183 Classé 1993
Palais du Rhin (1, 2, 3 place de la République)
Marstall des Palais du Rhin  


9 rue du Général-Frère 48° 35′ 18″ N, 7° 45′ 7″ O PA00085297 Classé 2009
Marstall des Palais du Rhin écuries (9 rue du Général-Frère)
Palais Rohan Der Palast wurde 1731 bis 1742 im Auftrag von Kardinal Armand-Gaston-Maximilien de Rohan-Soubise von dem Architekten Joseph Massol nach Plänen des verstorbenen Architekten Robert de Cotte errichtet. Anfang des 19. Jahrhunderts hielt sich Napoleon Bonaparte häufiger im Palast auf und ließ einige Räume umgestalten. 1872 bis 1898 diente der Palast der neuen „Kaiser-Wilhelms-Universität“ als Hauptgebäude. Ab 1898 wurde der Palast zum Sitz der kaiserlichen Museen Straßburgs. 1944 wurde das Gebäude von britischen und amerikanischen Bomben schwer beschädigt. Die Wiederherstellung wurde erst in den 1990er-Jahren vollendet. Der auf einem nahezu quadratischen Grundriss errichtete Palast gliedert sich um einen durch eine Galerie dreigeteilten Innenhof. Im Süden liegt der Haupttrakt mit seinen zwei repräsentativen klassizistischen Fassaden. Im Norden sitzen zwei zweigeschossige Pavillons, die über ein halbrundes Tor verbunden sind.


2 place du Château 48° 34′ 52″ N, 7° 45′ 8″ O PA00085184 Classé 1920
Palais Rohan (2 place du Château)
Palais Universitaire Nach dem Anschluss des Elsass an das deutsche Kaiserreich nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 wanderten viele Akademiker nach Frankreich ab. Auf deutscher Seite kam der Gedanke auf, in Straßburg eine „Reichsuniversität“ zu gründen. 1875 legte Hermann Eggert Pläne für einen neuen Campus vor, der allerdings im Reichstag wenig Anklang fand. Man schrieb einen Wettbewerb aus, den Otto Warth gewann. Warths Pläne sahen einen T-förmigen Bau als Hauptgebäude vor, dahinter die Institute, die sich bis zum Observatorium und dem Botanischen Garten ziehen sollten. Das mächtige Hauptgebäude ist als repräsentativer Bau nach dem Vorbild des Palazzo Pompei in Verona angelegt. Die Schaufassade des zweigeschossigen Baus mit Sockelgeschoss wird von einem mächtigen Mittelrisaliten mit Portikus beherrscht. An den Ecken sitzen Eckrisaliten. Das Erdgeschoss ist mit Rundbogenfenstern ausgeführt und mit Bossenwerk verziert. Im Obergeschoss sitzen zwischen den breiten Rundbogenfenstern Säulen. Vor den Dachbalustraden der Eckrisaliten stehen Figuren. Auf der Balustrade des Mittelrisaliten steht Athene umgeben von Allegorien zu Wissenschaft und Natur.


9 place de l'Université 48° 35′ 5″ N, 7° 45′ 45″ O PA00085185 Inscrit
Classé
1990
1990
Palais universitaire (9 place de l'Université)
Park der Orangerie Im Zentrum des 26 ha großen Parks liegt der Pavillon Josephine, der von 1804 bis 1807 von Valentin Boudhors erbaut wurde. Der Park wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts von Le Nôtre entworfen. 1968 wurde das Gebäude bei einem Brand zerstört, kurz danach wiederaufgebaut. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde der Park in einen Englischen Garten umgestaltet. Zur großen Industrie- und Gewerbeausstellung 1895 wurde die Orangerie noch einmal erweitert. Das frühklassizistische Gebäude wird auf der verputzten Rückseite von einem weit vorragenden Mittelrisaliten mit Dreiecksgiebel beherrscht. Während die eingeschossigen flügelhohe Fenster besitzen und die äußersten Achsen als Türen ausgeführt wurden, besitzt der Risalit drei Geschosse. Die Schauseite wird von einem dem Mittelrisaliten vorgelagerten Portikus mit Rundsäulen beherrscht. Diese tragen eine Loggia mit kannelierten Säulen und gewölbtem Dach. Auf dem Dach sitzt zentral ein langer Dachreiter. Zum Park gehören Wiesen, Wälder und ein kleiner Zoo. Pavillons, Brunnen und Skulpturen schmücken den ältesten Park der Stadt.


Avenue de l'Europe 48° 35′ 31″ N, 7° 46′ 34″ O PA00085186 Inscrit
Classé
1929
1993
Park der Orangerie (Avenue de l'Europe)
Pfälzerhaus Anfang des 20. Jahrhunderts beschlossen reiche Pfälzer Bürger, für ihre in Straßburg studierenden Söhne ein Haus zu errichten. Sie beauftragten die Architekten Richard Kuder und Joseph Muller mit dem Bau eines repräsentativen Anwesens. Zwischen 1899 und 1902 erbaute man eine zweigeschossige Villa in der zwischen 30 und 40 Studenten lebten. Das Gebäude ist beeinflusst vom Jugendstil, nimmt aber auch Elemente der Renaissance auf. Auffällig ist das fein ausgearbeitete Eingangsportal mit Lünettenfenstern und der darüber gelegene schräge Erker. Abgeschrägt ist auch der Gebäudeteil mit Auslucht und Balkon über dem ein Zwerchhaus mit Volutengiebel thront.


6 rue Pierre Bucher 48° 35′ 6″ N, 7° 45′ 20″ O PA67000078 Inscrit 2008
Pfälzerhaus (6 rue Pierre Bucher)
St-Thomas-Brücke (Pont Saint-Thomas) Die Thomasbrücke überspannt die Ill bei der Thomaskirche. Sie wurde 1841 von der elsässischen Firma De Dietrich nach dem Vorbild der Pont du Carrousel in Paris errichtet, deren Entwürfe von Antoine-Rémy Polonceau stammten. Die eiserne Bogenbrücke besitzt einen Bogen mit einer Spannweite von 31,1 Meter. Das Tragwerk besteht aus vier hohlen ovalen Gusseisenrohren, die in zwei Widerlagern enden. Im Winkel zwischen Bögen und Brückendeck befinden sich Ringe mit abnehmendem Durchmesser.


Quai Saint-Thomas 48° 34′ 45″ N, 7° 44′ 42″ O PA00085188 Classé 1995
St-Thomas-Brücke (Quai Saint-Thomas)
Alte Wache am Judentor In den Jahren 1755 bis 1778 erbaute die Stadt an den sieben Stadttoren Wachhäuser. Nach der Ausdehnung der Stadt über drei Tore hinweg im Jahr 1876 wurden diese allerdings zerstört. Erhalten ist nur ein Torbogen einer Wache am Judentor, der heute den Eingangsbereich eines Hauses bildet. Das Rundbogentor mit ausgebildetem Schlussstein wird von zwei Halbsäulen flankiert, die Verdickungen mit abstraktem Muster besitzen.


3 rue Pierre Bucher 48° 35′ 6″ N, 7° 45′ 21″ O PA00085189 Inscrit 1988
Alte Wache am Judentor (3 rue Pierre Bucher)
Stellwerk Krimmeri (Poste d'aiguillage) Das an eine Burg erinnernde Stellwerk wurde 1904/05 von der deutschen Reichsbahn erbaut. Das dreigeschossige Gebäude wurden im Stil der Renaissance errichtet. Über dem breiten Erdgeschoss erhebt sich ein weiters Geschoss aus Stein, darüber ein Obergeschoss in Fachwerkbauweise. An einer Gebäudeecke steht ein Rundturm mit oktogonalem Aufsatz und Spitzhelm.


Avenue de Colmar 48° 33′ 48″ N, 7° 45′ 10″ O PA00085190 Inscrit 1988
Stellwerk (Avenue de Colmar - Strasbourg)
Präfektur für das Elsass und Bas-Rhin Das repräsentative Gebäude wurde in den Jahren 1907 bis 1911 nach Plänen des Architekten Ludwig Levy errichtet. Das dreigeschossige Gebäude besitzt 16 Fensterachsen. Zwei Seiten- und ein Mittelrisalit lockern die Fassade auf. Die Balustrade des Balkons dort setzt sich über die Schaufassade des Gebäudes fort. Das Portal mit gesprengtem Giebel und flankierenden Säulen wird von zwei sitzenden Löwen beherrscht. Die Fenstertüren des Balkons im ersten Obergeschoss sind unter einem Giebelfeld mit Kartusche gekuppelt. Im halbrunden geschweiften Giebelfeld des Mittelrisaliten sitzen zwei Wappen, die von zwei weiblichen Figuren flankiert werden. Eine Dachbalustrade schließt den Baukörper ab.


5 place de la République 48° 35′ 18″ N, 7° 45′ 18″ O PA67000011 Inscrit 1996
Präfektur für das Elsass und Bas-Rhin (5 place de la République)
Presbyterium Saint-Paul Koenigshoffen  


35 rue de la Tour 48° 34′ 42″ N, 7° 42′ 52″ O PA67000019 Inscrit 1997
Presbyterium Saint-Paul Koenigshoffen (35 rue de la Tour)
Villa Schranz Die prächtige Villa wurde von dem Architekten Jules-Pierre Haas für Georges-Louis-Nicolas Schranz im Internationalen Stil erbaut. Die dreigeschossige Villa wurde über einem rechteckigen Grundriss mit Sockelgeschoss erbaut. Auf einer Schmalseite ergänze ein halbrunder Anbau das erste Geschoss. Das oberste Geschoss ist leicht zurückgesetzt und schließt mit einem Flachdach ab. Fensterbänder beleuchten das Innere. Den Eingang betritt man über eine große Freitreppe mit wuchtigem Eingangsportal.


9 rue des Sarcelles 48° 32′ 40″ N, 7° 45′ 35″ O PA00085196 Classé
Inscrit
1992
1992
Villa Schranz (9 rue des Sarcelles)
Getreidesilo  


9 rue de la Minoterie 48° 34′ 40″ N, 7° 47′ 23″ O PA00135153 Inscrit 1995
Turm (Spitaltor) Der Turm entstand im 13. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung. Sein Erdgeschoss wird von einer Durchfahrt mit Spitzbogen und Sandsteinbossenwerk gebildet. Die Sandsteine des übrigen Stückwerks sind deutlich feiner ausgeführt. Ein auskragendes Dach mit hoher Laterne schließt den Baukörper ab. Im ersten Stock prangt auf der Außenseite in einem Spitzbogen eine Kreuzigungsszene aus dem 15. Jahrhundert.


9 place de l'Hôpital 48° 34′ 37″ N, 7° 44′ 58″ O PA00085191 Inscrit 1929
Tour (9 place de l'Hôpital - Strasbourg)
Gedeckte Brücken Im 13. Jahrhundert entstand die erste Straßburger Stadtmauer, die auch die Kanäle der Ill schützen musste. Im 14. Jahrhundert wurden die hölzernen Fundamente durch Steinfundamente ersetzt. 1571 wurde die Anlage von Specklin durch ein Bollwerk mit Maulscharten verstärkt. Festungsbaumeister Vauban ließ an der großen Schleuse eine kasemattierte Bogenbrücke errichten, die unter Louis-Philippe um ein Stockwerk erhöht wurde. Die vier ehemals verkleideten Holzbrücken wurden im 19. Jahrhundert aus Stein neu erbaut. In den ursprünglich fünf Türmen (heute nur noch vier: Henkersturm, Heinrichsturm, Hans von Altheimturm und Französischer Turm) waren bis 1832 Gefängnisse und Befestigungen untergebracht.


48° 34′ 48″ N, 7° 44′ 22″ O PA00085192 Classé 1928
Tours et batteries (Strasbourg)
Werk der Junkers Flugzeug-und-Motorenwerke Während des Zweiten Weltkriegs übernahm die Firma Junkers Flugzeug-und-Motorenwerke aus Dessau die Automobilfabrik Mathis im Süden der Stadt und baute das Werk aus. Mehr als 3500 Personen produzierten hier Flugzeugteile und Motoren. Für die Motorenprüfstände plante man zwei Gebäude von denen eines 1941 begonnen und vollendet wurde. Der auffällige Ziegelsteinbau mit Flachdach besteht aus vier Gebäuderiegeln, wobei die beiden Inneren doppelt ausgeführt sind. Quadratische Türme begrenzen die Riegel außen und in der Mittelachse. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben die unversehrten Hallen lange leer und wurden 1978 von der Firma Sirco-Locarst erworben. Bis heute wird der Gebäudekomplex industriell genutzt.


33 rue du Maréchal Lefebvre 48° 33′ 42″ N, 7° 44′ 21″ O PA00125228 Inscrit 1993
Wer der Junkers Flugzeug-und-Motorenwerke (33 rue du Maréchal Lefebvre)
Villa  


13 rue Fischart 48° 35′ 13″ N, 7° 45′ 57″ O PA67000044 Inscrit 2000
Villa (13 rue Fischart)
Villa Faist  


24 rue Twinger 48° 35′ 21″ N, 7° 46′ 12″ O PA67000066 Inscrit 2005
Villa Faist (24 rue Twinger)
Villa Stempel  


4 rue Erckmann Chatrian 48° 35′ 20″ N, 7° 45′ 54″ O PA67000079 Inscrit 2008
Villa Stempel (4 rue Erckmann Chatrian)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Hotz: Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen. Deutscher Kunstverlag, München 1976, S. 215–218
  • Dominique Toursel-Harster, Jean-Pierre Beck, Guy Bronner: Dictionnaire des Monuments historiques d’Alsace. La Nuée Bleue, Straßburg 1995, S. 356–362

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monuments historiques in Straßburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Liste der Monuments historiques in Straßburg in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Dominique Toursel-Harster, Jean-Pierre Beck, Guy Bronner: Dictionnaire des Monuments historiques d’Alsace. La Nuée Bleue, Straßburg 1995,