Lucy Fricke

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Lucy Fricke auf dem Erlanger Poetenfest 2018

Lucy Fricke (* 1974 in Hamburg) ist eine deutsche Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fricke arbeitete an zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mit, zunächst als Schnittassistentin,[1] überwiegend jedoch als Script/Continuity, unter anderem für die Filme „Kurz und schmerzlos“ und „Absolute Giganten“,[2] bevor sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studierte. Dort gab sie die Anthologie Tippgemeinschaft[3] heraus und organisierte den „Internationalen Kongress für Literarisches Schreiben“. Ihr erster Roman, Durst ist schlimmer als Heimweh, erschien 2007 im Piper Verlag.[4] 2010 wechselte sie mit dem zweiten Roman, Ich habe Freunde mitgebracht, zum Rowohlt Verlag.[5] Neben dem Schreiben organisiert Lucy Fricke seit 2010 die „HAM.LIT – Lange Nacht junger Literatur und Musik“. in Hamburg.[6] Außerdem ist sie Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, ist Gründungsmitglied des Kook-Vereins,[7] einem unabhängigen Netzwerk von Künstlern, und Mitglied der Jurys für den Friedrich-Luft-Preis[8] sowie den Karl-Heinz-Zillmer-Verlegerpreis.[9]

Fricke lebt in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bayerischer Buchpreis 2018 für Lucy Fricke

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Suchen und Ersetzen. In: Tippgemeinschaft. DLL, Leipzig 2004.
  • Sonntags. In: die horen, Nr. 216. Edition Die Horen, Bremerhaven 2004.
  • Sonntags. In: Tippgemeinschaft. DLL, Leipzig 2005.
  • Winken bis nach Buenos Aires. In: 13. open mike. Allitera Verlag, München 2005
  • Durst ist schlimmer als Heimweh. In: EDIT, Nr. 41, Papier für neue Texte. Literaturverein EDIT, Leipzig 2006.
  • Little Motel. In: die horen. Edition Die Horen, Bremerhaven 2008.
  • Null zu Vier. In: BELLA triste Nr. 25. Hildesheim 2009.
  • Tagebuchauszüge. In: „Wenn ich groß bin, werd ich Dichter“ – Frühe Texte bekannter Autoren. Arche, Zürich 2015, ISBN 978-3-7160-2733-2.
  • Frühling in Khartum. In: Akzente, Zeitschrift für Literatur. Hanser, München 2015, ISBN 978-3-446-24891-5.
  • Wer in der Festung sitzt. In: „Wie wir leben wollen“ – Texte für Solidarität und Freiheit. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-46710-7.
  • Fischfabrik. In: VOLLTEXT Nr.1/2021, S.4-7. Zeitschrift für Literatur, Wien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lucy Fricke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Autorisierte Vita bei Literaturport
  2. Lucy Fricke in der Internet Movie Database (englisch)
  3. Offizielle Website der Anthologie „Tippgemeinschaft“ 2005 (Memento des Originals vom 1. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dll-tippgemeinschaft.de und 2006@1@2Vorlage:Toter Link/www.dll-tippgemeinschaft.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Durst ist schlimmer als Heimweh@1@2Vorlage:Toter Link/www.piper-verlag.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Website des Piper Verlags.
  5. Ich habe Freunde mitgebracht im Herbstprogramm 2010 des Rowohlt Verlags (Memento des Originals vom 4. Juli 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rowohlt.de (PDF; 8,5 MB)
  6. Offizielle Website der Veranstaltung „HAM.LIT“
  7. kookverein.de
  8. morgenpost.de
  9. boersenblatt.net
  10. Liste der bisherigen Gewinner des „open mike“ Berlin, siehe auch: Winken bis nach Buenos Aires. In: FAZ, 15. November 2005; zum 13. „open mike“
  11. Offizielle Website des Klagenfurter Literaturkurses im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises
  12. Liste der Stipendiaten 2007 auf der Website der Villa Decius
  13. Liste der Stipendiaten 2008 (Memento des Originals vom 4. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuenstlerhaus-lukas.de auf der Website des Künstlerhaus Lukas
  14. Liste der Stipendiaten 2009 der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (Memento des Originals vom 4. Januar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stiftung-kuenstlerdorf.de
  15. Liste der Stipendiaten 2011 in der Villa Kamogawa des Goethe-Instituts Kyoto
  16. Lucy Fricke: "Töchter"Am Rande des Nervenzusammenbruchs, Rezension auf Deutschlandfunk Kultur vom 9. März 2018, abgerufen 15. März 2018