Magdalena Martullo-Blocher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Magdalena Martullo-Blocher (* 13. August 1969 in Männedorf[1]) ist eine Schweizer Unternehmerin und Politikerin (SVP). Sie ist Mehrheitsaktionärin, exekutive Vizepräsidentin des Verwaltungsrates und Delegierte des Verwaltungsrates der Ems-Chemie Holding AG. Seit 2015 vertritt sie den Kanton Graubünden im Nationalrat.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martullo-Blocher studierte an der Hochschule St. Gallen (HSG) Betriebswirtschaft und schloss mit dem Lizenziat ab. Von 1994 bis 1996 war sie Product Manager bei Johnson & Johnson. Von 1996 bis 2000 war sie Marketingleiterin für die Schweiz bei der Rivella AG. Als solche gehörte sie auch der erweiterten Geschäftsleitung an. Im Januar 2001 folgte der Eintritt in die Ems-Gruppe; im August desselben Jahres wurde sie Mitglied des Verwaltungsrats, seit August 2002 ist sie dessen Vizepräsidentin.

Als ihr Vater Christoph Blocher bei den Bundesratswahlen 2003 in den Bundesrat gewählt wurde und seine Beteiligung an seine vier Kinder übergab, übernahm die damals hochschwangere Tochter ab Januar 2004 die Leitung des Unternehmens.[2] Gleichzeitig wurde sie Miteigentümerin mit einer qualifizierten Minderheitsbeteiligung.

Seit Juni 2004 ist Martullo-Blocher Mitglied des Vorstandes von Scienceindustries und leitet den Ausschuss Wirtschaft.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martullo-Blocher wurde in den Schweizer Parlamentswahlen 2015 auf einer Liste der SVP Graubünden als Quereinsteigerin in die Politik[3] als Mitglied des Nationalrates gewählt.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martullo-Blocher ist verheiratet mit Roberto Martullo, dem früheren Präsidenten der SVP Meilen.[4] Zusammen haben sie drei Kinder und wohnen dort im Ortsteil Feldmeilen.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Persönlich. In: Schweizer Illustrierte. 22/2010 (14. Juni 2010), S. 27 (online).
  2. Stefan Lüscher: Karriere: Magdalena Martullo. In: Bilanz vom 5. Juni 2009
  3. Davide Scruzzi: Martullo-Blocher bleibt Zürcherin und gibt sich bündnerisch, NZZ.ch, 20. April 2015
  4. Website von Roberto Martullo
  5. Magdalena Martullo-Blocher. In: moneyhouse.ch, abgerufen am 15. März 2014