Manuela Derr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Manuela Derr (* 17. Juli 1971 in Neubrandenburg) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die - für die DDR startend - bei den Europameisterschaften in Split 1990 die Goldmedaille mit der 4-mal-400-Meter-Staffel der DDR gewann (3:21,02 min, zusammen mit Annett Hesselbarth, Grit Breuer und Petra Schersing).

1992 wurde Manuela Derr, die wie ihre Trainingskameradinnen beim SC Neubrandenburg Katrin Krabbe und Grit Breuer der Einnahme des Doping-Mittels Clenbuterol überführt wurde, vom Deutschen Leichtathletik-Verband für die Dauer von acht Monaten für Wettkämpfe gesperrt. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF verhängte zunächst eine Sperre auf unbestimmte Zeit[1], verlängerte die Strafe später auf drei Jahre bis 1995.

Erfolge bei internationalen Juniorenkämpfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988, Junioren-Weltmeisterschaften: Platz 1 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel der DDR; Platz 5 im 400-Meter-Lauf (53,66 s)
  • 1989, Junioren-Europameisterschaften: Platz 2 im 200-Meter-Lauf (23,39 s); Platz 3 im 100-Meter-Lauf (11,51 s); Platz 1 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel; Platz 3 mit der 4-mal-100-Meter-Staffel
  • 1990, Junioren-Weltmeisterschaften: Platz 3 im 400-Meter-Lauf (51,95 s), Platz 4 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel

Manuela Derr startete für den SC Neubrandenburg und den OSC Berlin. In ihrer aktiven Zeit war sie 1,73 m groß und wog 55 kg.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Kennen Sie schon..", Sport-Bild vom 23. Juni 1993, S. 68