Margareta Kozuch

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Margareta Kozuch
Margareta Kozuch - Techniker Beach Tour Münster 2018.jpg
Margareta Kozuch (2018)
Porträt
Geburtstag 30. Oktober 1986
Geburtsort Hamburg, Deutschland
Größe 1,88 m
Hallen-Volleyball
Position Außenangriff / Diagonal
Vereine

–2003
2003–2007
2007–2008
2008–2010
2010–2011
2011–2012
2012–2013
2013–2014
2014–2015
2015
2015–2016
TuS Berne
CVJM Hamburg
TV Fischbek / NA. Hamburg
Sassuolo Volley
Asystel Volley Novara
VK Saretschje Odinzowo
Trefl Sopot
Yamamay Busto Arsizio
Azerrail Baku
Shanghai Eastbest
Rebecchi Piacenza
Pomì Casalmaggiore
Nationalmannschaft
336 mal für die A-Nationalmannschaft
Erfolge
2009 - Siegerin CEV-Pokal
2012 - Polnische Meisterin
2013 - 3. Platz Champions League
2015 - chinesische Vizemeisterin
2016 - Siegerin Champions League
2006 - 11. Platz Weltmeisterschaft
2007 - 6. Platz Europameisterschaft
2009 - 3. Platz World Grand Prix
2009 - 4. Platz Europameisterschaft
2010 - 7. Platz Weltmeisterschaft
2011 - 2. Platz Europameisterschaft
2013 - Siegerin Europaliga
2013 - 2. Platz Europameisterschaft
2014 - Siegerin Montreux Masters
2014 - 2. Platz Europaliga
2014 - 9. Platz Weltmeisterschaft
2015 - 5. Platz Europameisterschaft
Beachvolleyball
Partnerin 2017– Karla Borger
Verein DJK TuSA 06 Düsseldorf
Deutsche Rangliste Position 3[1]
Weltrangliste Position 13[2]
Erfolge
2017 - DM-Dritte
2018 - Dritte FIVB 4-Sterne Ostrava
Stand: 25. Juni 2018

Margareta Anna Kozuch, poln. Małgorzata Kożuch (* 30. Oktober 1986 in Hamburg) ist deutsche Volleyball-Nationalspielerin polnischer Herkunft. Seit 2017 spielt sie Beachvolleyball.

Karriere Halle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Margareta Kozuch im Trikot von Trefl Sopot (2012)

Margareta Kozuch begann ihre Laufbahn beim TuS Berne Hamburg. Später spielte sie in ihrer Heimatstadt zusammen mit ihrer Schwester Katharina beim Zweitligisten CVJM Hamburg. 2003 wechselte sie innerhalb der Hansestadt zum Bundesligisten TV Fischbek (seit 2006 NA. Hamburg). Zwei Jahre später wurde die Außenangreiferin erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert. Der damalige polnische Trainer, Andrzej Niemczyk wollte sie für die polnische Mannschaft gewinnen, doch aufgrund der zweijährigen Sperrfrist bei einem Wechsel der Nationalmannschaft hatte sich Kozuch dagegen entschieden.[3] Im gleichen Jahr wurde sie als Hamburgs Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Die Weltmeisterschaft 2006 in Japan verlief jedoch nicht so erfolgreich; am Ende reichte es nur zum elften Platz. Im Sommer 2007 gewann sie mit dem Team die europäische Grand-Prix-Qualifikation und belegte bei der Europameisterschaft in Belgien und Luxemburg den sechsten Platz.

Mit der Nationalmannschaft 2013

Von 2007 bis 2010 spielte Margareta Kozuch in der ersten italienischen Liga, zunächst bei Sassuolo und anschließend bei Asystel Volley Novara, mit dem sie 2009 den CEV-Pokal gewann. 2010/11 spielte Margareta Kozuch in Russland bei VK Saretschje Odinzowo. Mit der Nationalmannschaft wurde sie im Oktober 2011 Vizeeuropameister. Danach spielte sie in Polen bei Trefl Sopot, wo sie 2012 zusammen mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Corina Ssuschke-Voigt Polnischer Meister wurde. 2012/13 spielte sie wieder in Italien bei Yamamay Busto Arsizio. 2013 belegte sie mit der Nationalmannschaft Platz Eins in der Europaliga und wurde erneut Vizeeuropameister. Danach wechselte sie in die aserbaidschanische Superliga zu Azerrail Baku.

In der Saison 2014/15 spielte Kozuch in China bei Shanghai Eastbest und wieder in Italien bei Rebecchi Piacenza. Im Sommer 2015 wechselte sie zum italienischen Meister Pomì Casalmaggiore, mit dem sie 2016 die Champions League gewann. Danach beendete Kozuch ihre Hallenkarriere.

Auszeichnungen Halle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karriere Beach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karla Borger und Margareta Kozuch (2018)

Ab 2017 spielt Kozuch Beachvolleyball an der Seite von Karla Borger.[4] Auf der nationalen Smart Beach Tour belegten Borger/Kozuch bei den Supercups in Münster, Kühlungsborn und Binz Podiumsplätze. Bestes Ergebnis auf der FIVB World Tour war ein fünfter Rang beim 3-Sterne-Turnier in Moskau. Für die Weltmeisterschaft in Wien erhielten Borger/Kozuch eine von drei Wildcards und belegten am Ende Platz 17. Bei der Europameisterschaft in Jūrmala erreichten Borger/Kozuch als Gruppensieger das Achtelfinale, in dem sie den späteren Europameisterinnen Glenzke/Großner unterlagen und Platz Neun belegten. Bei der deutschen Meisterschaft unterlagen sie im Halbfinale den späteren Siegerinnen Laboureur/Sude und gewannen das Spiel um den dritten Platz gegen Bieneck/Schneider. Im November erhielten Borger/Kozuch vom DVV den Status als „deutsches Nationalteam“.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kozuch ist Vegetarierin und ernährt sich zeitweise vegan. Sie führt ihre Erfolge auf diese Ernährungsweise zurück.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Margareta Kozuch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Rangliste (Stand: 25. Juni 2018)
  2. FIVB-Weltrangliste (Stand: 25. Juni 2018)
  3. Interview mit Kozuch (poln.)
  4. Borger/Kozuch neues Beach-Team. Deutscher Volleyball-Verband, 6. Oktober 2016, abgerufen am 13. Oktober 2016.
  5. Fleischlos erfolgreich. Frankfurter Allgemeine, 3. November 2017, abgerufen am 26. Februar 2018.