Sandra Ittlinger

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Sandra Ittlinger
20170528 Smart Beach Tour 4436.jpg
2017 in Nürnberg
Porträt
Geburtstag 24. Juni 1994
Geburtsort München, Deutschland
Größe 1,81 m
Hallen-Volleyball
Position Außenangriff/Annahme
Vereine




2011–2012
2012–2013
SC Gröbenzell
SV Lohhof
TV Planegg-Krailling
Allgäu Team Sonthofen
Rote Raben Vilsbiburg
VC Olympia Berlin
Nationalmannschaft
2010 U17-Nationalmannschaft
Erfolge
2009 – Deutsche Meisterin U16
2010 – Deutsche Vizemeisterin U18
Beachvolleyball
Partnerin 2009–2016 Yanina Weiland
2017–2018 Teresa Mersmann
2017–2018 Kim Behrens
seit 2019 Chantal Laboureur
Verein OSC Baden-Württemberg
Nationale Rangliste Position 4[1]
Weltrangliste Position 15[2]
Erfolge
2009 – Siegerin Bundespokal U17
2011 – Platz 3 Deutsche Meisterschaft U20
2012 – Platz 5 Europameisterschaft U18
2012 – Platz 3 Deutsche Meisterschaft U20
2012 – Platz 4 Weltmeisterschaft U19
2012 – Platz 3 Deutsche Meisterschaft U19
2013 – Platz 5 Europameisterschaft U20
2014 – Platz 7 Deutsche Meisterschaft
2015 – Platz 5 Europameisterschaft U22
2015 – Platz 13 Deutsche Meisterschaft
2016 – Sieg CEV Satellite Messina
2016 – Platz 5 Deutsche Meisterschaft
2016 – Sieg CEV Satellite Barcelona
2017 – Platz 9 Deutsche Meisterschaft
2017 – Platz 5 FIVB 3-Sterne Qinzhou
2017 – Platz 2 FIVB 1-Stern Aalsmeer
2017 – Platz 5 FIVB 2-Sterne Sydney
2018 – Platz 9 FIVB 5-Sterne Fort Lauderdale
2018 – Platz 9 FIVB 4-Sterne Xiamen
2018 – Platz 5 FIVB 3-Sterne Mersin
2018 – Platz 9 Europameisterschaft
2018 – Platz 9 FIVB 5-Sterne Wien
2018 – Platz 2 Deutsche Meisterschaft
2019 – Platz 5 FIVB 4-Sterne Den Haag
Stand: 13. Februar 2019

Sandra Ittlinger (* 24. Juni 1994 in München) ist eine deutsche Volleyball- und Beachvolleyballspielerin.

Karriere Hallen-Volleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Zehnjährige begann Sandra Ittlinger zunächst beim SC Gröbenzell mit dem Volleyball. Sie wechselte nach nur einer Saison zum SV Lohhof. Dort erreichte sie 2008 mit der D-Jugend den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Lohhof. Ihre größten Erfolge in der Jugend gelangen ihr in der Saison 2008/09, als sie sowohl in der Halle im hessischen Dieburg mit der U16 deutsche Meisterin wurde[3] als auch beim Beachvolleyball gemeinsam mit ihrer Partnerin Yanina Weiland den Bundespokal der U17 in Damp gewann[4]. Im April 2010 spielte Sandra Ittlinger zum ersten Mal in der Jugendnationalmannschaft U17 und gewann mit dem Team ungeschlagen das Sechs-Nationen Turnier in Brüssel[5].
Zu Beginn der Saison 2009/10 wechselte die Gymnasiastin in die Frauenmannschaft des TV Planegg-Krailling, in der Jugend blieb die Gröbenzellerin dem SV Lohhof treu, mit dem sie in der U18 die deutsche Vizemeisterschaft erreichte.[6] Außerdem erhielt die Außenangreiferin im Erwachsenenbereich das Zweitspielrecht für den Bundesligisten Allgäu Team Sonthofen. Bei einem ihrer ersten Einsätze in der Bundesliga hatte Sandra Ittlinger mit einer Aufschlagserie im fünften Satz entscheidenden Anteil am ersten Saisonsieg der Allgäuerinnen in der Bundesligasaison 2009/10 beim Auswärtsspiel gegen Alemannia Aachen[7]. Die Schülerin war die jüngste Spielerin in der Volleyball-Bundesliga. 2011 wechselte sie zu den Roten Raben Vilsbiburg und 2012 zum VC Olympia Berlin.

Karriere Beachvolleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandra Ittlinger 2017 mit Teresa Mersmann (rechts) in Münster

Seit 2009 spielt Ittlinger auch Beachvolleyball. Mit Yanina Weiland belegte sie bei nationalen und internationalen Jugend- und Juniorinnen-Meisterschaften zahlreiche Top-Platzierungen. Ittlinger/Weiland starteten seit 2011 auch auf der nationalen Smart Beach Tour und nahmen seit 2014 regelmäßig an der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand teil. 2016 spielten sie auch international auf der FIVB World Tour und gewannen das CEV-Satellite-Turnier in Messina. Mit Cinja Tillmann gewann Ittlinger im selben Jahr auch das CEV-Satellite-Turnier in Barcelona. 2017 spielte sie national und international mit Teresa Mersmann. Von Oktober 2017 bis Ende 2018 bildete Ittlinger mit Kim Behrens ein neues Team, das von Kay Matysik trainiert wurde. Auf der FIVB World Tour 2017/18 hatten die beiden zahlreiche Top-Ten-Platzierungen. Bei der Europameisterschaft in den Niederlanden wurden Behrens/Ittlinger Neunte. In Timmendorfer Strand wurden sie nach einer Finalniederlage gegen Bieneck/Schneider deutsche Vizemeisterinnen. Ende Januar 2019 wurde bekannt, dass Ittlinger mit Chantal Laboureur als neue Partnerin in die Olympia-Qualifikation startet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jochen Klingovsky: Das Ziel heißt Tokio – Zwei neue Stuttgarter Teams, ein harter Weg: Laboureur/Ittlinger wollen ebenso zu den Olympischen Spielen 2020 wie Borger/Sude. In: Stuttgarter Nachrichten. Nr. 69, 22. März 2019, S. 27 (online [abgerufen am 24. März 2019]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sandra Ittlinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Rangliste (Stand: 2. Januar 2019)
  2. FIVB-Weltrangliste (Stand: 11. Februar 2019)
  3. http://www.lohhof-volleyball.de/jugend/490-meistertitel-nach-17-jahren
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volleyballverband.de
  5. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 21. Oktober 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volleyball-verband.de
  6. http://www.lohhof-volleyball.de/jugend/1206-u18-maedels-holen-deutsche-vizemeisterschaft-nach-lohhof
  7. http://www.volleyball.dreamway.com/index.shtml?bl&press=0000000816