Markus Feulner

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Markus Feulner

Aufnahme aus 2015

Spielerinformationen
Geburtstag 12. Februar 1982
Geburtsort ScheßlitzDeutschland
Größe 181 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1988–1992
1992–1997
1997–2001
SV Pettstadt
FC Bamberg
FC Bayern München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000–2003
2001–2003
2004–2006
2004–2006
2006–2009
2009–2011
2010
2011–2014
2014–
FC Bayern München Amateure
FC Bayern München
1. FC Köln Amateure/II
1. FC Köln
1. FSV Mainz 05
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund II
1. FC Nürnberg
FC Augsburg
53 0(9)
13 0(0)
12 0(1)
38 0(4)
87 (15)
15 0(0)
3 0(0)
76 0(7)
44 0(2)
Nationalmannschaft
2002–2004 Deutschland U-21 13 0(1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 29. April 2016

Markus Feulner (* 12. Februar 1982 in Scheßlitz) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht beim Bundesligisten FC Augsburg unter Vertrag. Als Wechselspieler wurde er mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund Deutscher Meister. Zudem spielte er für den 1. FC Köln, den FSV Mainz 05 und den 1. FC Nürnberg in der ersten und zweiten Bundesliga.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im oberfränkischen Scheßlitz im Landkreis Bamberg geborene Feulner war bereits mit sechs Jahren beim SV Pettstadt, acht Kilometer südlich von Bamberg, fußballerisch aktiv. Mit zehn Jahren wechselte er 1992 zum 1. FC Bamberg, bei dem er die Jugend-Mannschaften durchlief. 1997 nutzte er die Chance, zum FC Bayern München zu wechseln. Dort spielte er in den Jugendmannschaften seiner jeweiligen Altersklasse und gewann 2001 als Mannschaftskapitän die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft.

Mit Beginn der Saison 2000/01 gehörte er altersbedingt zum Kader der Amateurmannschaft, für die er in der ersten Spielzeit acht Einsätze bestritt. Am 8. Dezember 2000 (20. Spieltag) gab er beim torlosen Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Kickers Offenbach seinen Einstand. Sein erstes Bundesligaspiel bestritt er am 23. Februar 2002 (24. Spieltag) beim 6:0-Sieg im Heimspiel gegen Energie Cottbus, als er in der 65. Minute für Stefan Effenberg eingewechselt wurde. Zuvor erhielt er bereits Spielpraxis in der Champions League (bei Sparta Prag und Boavista Porto) und im DFB-Pokal (gegen den VfL Wolfsburg). In der Saison 2002/03 kam er zu zehn weiteren Bundesligaspielen, aber auch zu drei Einsätzen in der Champions League, in der er am 13. November 2002 im Heimspiel gegen den RC Lens ein Tor erzielte.

Nach Abschluss der Hinserie der Saison 2003/04 mit nur zwei Kurzeinsätzen in der Bundesligamannschaft wechselte Feulner zum 1. FC Köln. Dort konnte er sich ohne große Probleme in die Mannschaft integrieren; in der Mehrzahl der noch verbliebenen Spiele kam er zum Einsatz, stieg mit der Mannschaft aber in die 2. Bundesliga ab. Nach Verletzungsproblemen und Differenzen mit dem neuen Trainer Huub Stevens konnte Feulner diesen positiven Trend in der Saison 2004/05 nicht fortsetzen; er kam lediglich auf 13 Einsätze (bei acht Einwechslungen) für die erste und neun Einsätze für die Amateurmannschaft. Zu Beginn der Saison 2005/06 spielte Feulner unter Uwe Rapolder – wieder erstklassig – dann zumeist im offensiven Mittelfeld und er agierte zudem als zusätzlicher Stürmer im Konterspiel, bevor er sich im Oktober 2005 während des Trainings einen Riss im vorderen Kreuzband zuzog und bis Ende März 2006 pausieren musste. Nach dem erneuten Abstieg der Kölner im Sommer 2006 wechselte Feulner ablösefrei zum Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, bei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb. In Mainz war Feulner – in der Bundesliga und nach dem Abstieg 2007 in der 2. Bundesliga – Stammspieler im linken Mittelfeld.

Ab der Saison 2009/10 spielte er unter seinem ehemaligen Mainzer Trainer Jürgen Klopp für Borussia Dortmund, zweimal spielte er für die Reservemannschaft in der Dritten Liga. In der Bundesliga konnte er sich aber nicht durchsetzen. In seinem einzigen Spiel von Beginn an für Dortmund wurde er am 21. November 2009 (13. Spieltag) beim torlosen Unentschieden im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 nach 62 Minuten für Mohamed Zidan ausgewechselt. Darüber hinaus wurde er nur ein einziges Mal vor der 80. Minute eingewechselt. In der Meistersaison 2010/11 betrug seine Spielzeit lediglich 20 Minuten, bedingt durch sechs Einwechslungen.

Im Sommer 2011 kehrte Feulner nach Franken zurück und erhielt beim 1. FC Nürnberg einen bis zum 30. Juni 2013 gültigen Vertrag,[1] dessen Laufzeit im Januar 2013 um zwei Jahre verlängert wurde.[2] In seinem ersten Pflichtspiel für den “Club” gelang ihm in der 1. Hauptrunde um den DFB-Pokal, beim 5:1-Sieg gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld, ein Hattrick. Sein Bundesliga-Debüt für den 1. FC Nürnberg gab er am 6. August 2011 (1. Spieltag) beim 1:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC. Nach dem Abstieg des 1. FC Nürnberg aus der Bundesliga wurde er in der Sommerpause 2014 vom FC Augsburg verpflichtet und mit bis zum 30. Juni 2016 gültigen Vertrag ausgestattet.[3][4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feulner absolvierte mehrere Länderspiele für die U-15- bis U-20-Nationalmannschaften und 13 Einsätze für die U-21-Auswahl. Für diese debütierte er am 26. März 2002 in Chemnitz beim 1:1 gegen die Auswahl Tschechiens, als er in der 80. Minute für Tobias Rau eingewechselt wurde. Sein einziges Länderspieltor erzielte er in seinem vorletzten Spiel am 30. März 2004 in Mannheim beim 2:2 (zur 2:1-Führung) gegen die A-Nationalmannschaft Georgiens. Am 30. Mai 2004 spielte er in Mannheim bei der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl Schwedens letztmals im Nationaltrikot.

Zudem stand er im Kader der inzwischen aufgelösten Perspektivmannschaft Team 2006, für die er allerdings kein Spiel bestritten hat.

Bei der vom 10. bis 27. November 1999 in Neuseeland ausgetragenen U-17-Weltmeisterschaft bestritt er alle drei Gruppenspiele, schied jedoch mit der Mannschaft nach zwei torlosen Spielen (gegen Mali und Brasilien) und der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl Australiens aus dem Turnier aus.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater Michael (1958–2012) verunglückte als professioneller Hovercraft-Rennfahrer im Rahmen der Hovercraft-Weltmeisterschaft am 14. September 2012 an der Bleilochtalsperre im thüringischen Saalburg-Ebersdorf tödlich.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Feulner kommt zum Club
  2. Neuer Vertrag: Feulner bleibt der Heimat treu fcn.de, abgerufen am 5. Juni 2014
  3. FCA verpflichtet Markus Feulner fcaugsburg.de, abgerufen am 5. Juni 2014
  4. Markus Feulner wechselt nach Augsburg fcn.de, abgerufen am 5. Juni 2014
  5. Nürnberg: 54-Jähriger kam bei Unfall ums Leben Feulner trauert um seinen Vater, kicker.de, abgerufen am 16. September 2012