Maurice Exslager

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Maurice Exslager
Maurice Exslager 2011 1.jpg
Exslager im Trikot des MSV Duisburg (2011)
Spielerinformationen
Geburtstag 12. Februar 1991
Geburtsort BocholtDeutschland
Größe 178 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1996–2003 SV Biemenhorst
2003–2007 1. FC Bocholt
2007–2008 TuB Bocholt
2008–2010 MSV Duisburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2010–2011 MSV Duisburg II 7 0(1)
2010–2013 MSV Duisburg 70 (11)
2013–2014 1. FC Köln 13 0(0)
2013–2016 1. FC Köln II 25 (16)
2014–2015 SV Darmstadt 98 (Leihe) 12 0(0)
2016–2017 1. FC Magdeburg 8 0(0)
2017– Fortuna Köln 2 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2011 Deutschland U-20 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 12. Februar 2017

Maurice Exslager (* 12. Februar 1991 in Bocholt) ist ein deutscher Fußballspieler, der seit Januar 2017 bei Fortuna Köln unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Jugendstationen SV Biemenhorst, 1. FC Bocholt und TuB Bocholt wechselte Exslager 2008 zur A-Jugend des MSV Duisburg. In seiner ersten Saison avancierte er zum Stammspieler und kam zu 25 Einsätzen, in denen er 13 Tore erzielte. In der Saison 2009/10 absolvierte er in der U-19-Bundesliga 18 Spiele und erzielte 14 Tore. Aufgrund seiner Leistungen wurde Exslager am 16. April zum ersten Mal in den Kader der ersten Mannschaft berufen. Bei der 0:2-Niederlage beim FC Augsburg kam er allerdings nicht zum Einsatz. Am darauffolgenden Spieltag wurde er im Spiel gegen den SC Paderborn 07 nach der Halbzeit für Burakcan Kunt eingewechselt. Fünf Minuten nach seiner Einwechselung erzielte er mit seinem ersten Tor für die Profis das zwischenzeitliche 1:1.

Sein Debüt im DFB-Pokal gab Maurice Exslager in der 2. Runde des Pokalwettbewerbs 2010/11 beim 3:0-Sieg gegen den Halleschen FC. Mit dem MSV Duisburg erreichte er nach weiteren Siegen über den 1. FC Köln (2:1), den 1. FC Kaiserslautern (2:0) und Energie Cottbus (2:1) das Pokalendspiel in Berlin, das am 21. Mai 2011 gegen den FC Schalke 04 mit 0:5 verloren wurde.

Nach dem Lizenzentzug des MSV Duisburg im Sommer 2013 wechselte Exslager zur Saison 2013/14 zum 1. FC Köln, bei dem er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschrieb.[1] Im Jahr darauf wechselte er auf Leihbasis zum SV Darmstadt 98.[2] Dort stand er 12mal auf dem Platz und konnte mit der Mannschaft in die 1. Bundesliga aufsteigen.

Anfang Juli 2015 kehrte er nach Köln zurück und wurde fortan in der zweiten Mannschaft der Geißböcke eingesetzt. In der Regionalliga West verhalf er der Kölner Reserve mit zehn Saisontoren zum Klassenerhalt. In der Saison 2016/17 stand er beim Drittligisten 1. FC Magdeburg unter Vertrag, im Januar 2017 wechselte er zu Fortuna Köln.[3] In seinem zweiten Ligaspiel für die Fortuna gegen Wehen Wiesbaden (0:0) zog sich Exslager einen Kreuz- und Außenbandriss zu, was für ihn das Saisonaus bedeutete.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2011 wurde Exslager von DFB-Trainer Frank Wormuth erstmals in den U-20-Nationalmannschafts-Kader berufen. Am 24. März 2011 beim 1:1 gegen die Auswahl Polens kam er zu seinem Länderspieldebüt.[5]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Exslager ist katholisch und bezeichnet sich selbst als sehr gläubigen Menschen, der vor Spielen oft in die Kirche geht.[6]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maurice Exslager – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FC verpflichtet Maurice Exslager. Mitteilung des 1. FC Köln vom 25. Juni 2013
  2. SV 98 leiht Maurice Exslager vom 1. FC Köln aus. Mitteilung des SV Darmstadt 98 vom 23. Juni 2014
  3. Exslager heuert bei der Fortuna an. kicker.de, 31. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017.
  4. http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/670991/artikel_exslager_kreuzbandriss-im-zweiten-spiel.html
  5. Deutschland – Polen 1:1 (1:0). Spielübersicht auf der Seite des DFB vom 24. März 2011
  6. „Ich bin kein Schwiegermutter-Typ“, in: bild.de, vom 9. Juli 2016