Fußball-Oberliga Niederrhein

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Oberliga Niederrhein
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Verband Fußballverband Niederrhein
Erstaustragung 1956
Mannschaften 18
Meister KFC Uerdingen 05
Aktuelle Saison 2017/18
Website www.fvn.deVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Region Gebiet der Verbandsliga NiederrheinVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
Landesliga Niederrhein (2 Staffeln) (VI)

Die Oberliga Niederrhein (bis 2008 Verbandsliga Niederrhein, bis 2012 Niederrheinliga) ist die höchste Spielklasse im Fußball-Verband Niederrhein und derzeit die fünfthöchste Klasse im deutschen Ligasystem.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liga wurde 1956 mit 16 Klubs als höchste Liga des Fußballverbands Niederrhein gegründet. Zuvor waren die heute noch unter der Verbandsliga existierenden Landesligen die höchsten Spielklassen des Verbandes. Zum Zeitpunkt der Einführung war die Verbandsliga Niederrhein die dritthöchste deutsche Fußballklasse. Mit Einführung der Oberliga Nordrhein 1978 und der Regionalliga West/Südwest im Jahr 1994 wurde die Verbandsliga Niederrhein zunächst zur vierthöchsten und später zur fünfthöchsten Spielklasse in Deutschland. Im Zuge der Umstrukturierung des Ligensystems in Deutschland 2008 und der damit verbundenen Einführung der 3. Fußball-Liga stellte sie seit der Saison 2008/09 unter der NRW-Liga nur noch die sechsthöchste Spielklasse dar. Der Meister der Niederrheinliga qualifizierte sich für die NRW-Liga. Die drei letztplatzierten Mannschaften stiegen in die aus drei Staffeln bestehende Landesliga Niederrhein ab.

Im Zuge der Regionalliga-Reform 2012 sollte die bis dahin sechstklassige Verbandsligaebene ab der Saison 2012/13 wieder als fünftklassige Oberliga fungieren. Zusammen mit der neuen Mittelrheinliga und der wieder eingeführten Oberliga Westfalen bildet die Oberliga Niederrhein seither den Unterbau zur geografisch verkleinerten Regionalliga West und ersetzte somit teilweise die aufgelöste NRW-Liga.

Durch die Reform gab es in der Saison 2011/12 einige Umstellungen. So qualifizierten sich die 13 bestplatzierten Vereine direkt für die fünftklassige Oberliga Niederrhein, ebenso wie die Meister der drei Landesliga-Staffeln. Der Niederrheinliga-Meister erhielt zudem die Möglichkeit, sich in Relegationsspielen gegen einen der auf Platz 4 bis 7 liegenden Vereine der NRW-Liga für die Regionalliga West zu qualifizieren. Dies gelang dem FC Kray, der sich gegen den favorisierten KFC Uerdingen durchsetzen konnte und somit von der sechst- in die vierthöchste Spielklasse aufstieg. Aufgrund des Abschneidens der FVN-Vereine in der NRW-Liga und des Teilnahmeverzichts vom 1. FC Viersen konnten der Tabellen-14. und -15. in die Oberliga Niederrhein aufrücken. Die Vereine auf den Plätzen 16 bis 18 stiegen in die Landesliga ab.

Die Gründungsmitglieder der Verbandsliga Niederrhein 1956/57[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende 16 Mannschaften spielten in der ersten Saison in der Verbandsliga Niederrhein:

TSV Eller 04VfL BenrathGrün-Weiß ViersenSpVgg GräfrathTuRU DüsseldorfDuisburger FV 08TuS LintfortSpVgg HochheideHomberger SVSC Kleve 63TuS Duisburg 48/99Sterkrade 06/07BV Osterfeld1. FC StyrumSV BorbeckTSG Karnap 07

Mannschaften der Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine bzw. deren Spielorte der Oberliga Niederrhein 2017/18

Für die Spielzeit qualifizierten sich folgende Mannschaften:

Die bisherigen Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liga hieß von 1956 bis 2008 Verbandsliga Niederrhein und ab 2008 Niederrheinliga; seit 2012 heißt sie Oberliga Niederrhein.

Verbandsliga Niederrhein / drittklassig (1956 bis 1978)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Meister der Verbandsliga Niederrhein ermittelte mit dem Meister der Verbandsliga Mittelrhein und dem Meister bzw. Vizemeister der Verbandsliga Westfalen die Aufsteiger in die nächsthöhere Liga. Aufsteiger sind mit gekennzeichnet.

1 Neukirchen gewann das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft gegen den VfB Lohberg mit 2:1.
2 Düsseldorf durfte nicht an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilnehmen. Nachrücken durfte der Vizemeister 1. FC Bocholt, der auch den Aufstieg schaffte.

Verbandsliga Niederrhein / viertklassig (1978 bis 1994)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meister der Verbandsliga Niederrhein stiegen automatisch in die Oberliga Nordrhein auf.

3 Vizemeister BV 08 Lüttringhausen stieg ebenfalls auf.
4 Vizemeister 1. FC Viersen stieg ebenfalls auf.
5 Vizemeister VfL Rhede stieg ebenfalls auf.
6 Vizemeister VfB Speldorf stieg ebenfalls auf.
7 Vizemeister VfB 06/08 Remscheid stieg ebenfalls auf.
8 Vizemeister Olympia Bocholt stieg ebenfalls auf.
9 Vizemeister Fortuna Düsseldorf Am. stieg ebenfalls auf.
10 Der 1. FC Viersen und SuS 09 Dinslaken stiegen als Zweiter bzw. Dritter ebenfalls auf.

Verbandsliga Niederrhein / fünftklassig (1994 bis 2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meister der Verbandsliga Niederrhein stiegen automatisch in die Oberliga Nordrhein auf.

11 Vizemeister KFC Uerdingen 05 Am. stieg ebenfalls auf.
12 Vizemeister Ratingen 04/19 stieg ebenfalls auf.
13 Vizemeister Hamborn 07 stieg ebenfalls auf.
14 Vizemeister MSV Duisburg Am. stieg ebenfalls auf.
15 Vizemeister VfB Homberg stieg ebenfalls auf.

Niederrheinliga / sechstklassig (2008 bis 2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2009 bis 2011 stieg der Meister automatisch in die NRW-Liga auf. Der Meister von 2012 FC Kray setzte sich in der Relegation zur Regionalliga West gegen den KFC Uerdingen 05 durch und stieg auf.

Oberliga Niederrhein / fünftklassig (seit 2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Meister steigt automatisch in die Regionalliga West auf.

16 Hönnepel-Niedermörmter verzichtete auf den Aufstieg in die Regionalliga. Vizemeister FC Kray stieg auf.

Rekordmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der VfB Homberg, der 1. FC Union Solingen und der KFC Uerdingen 05 sind Rekordmeister der Verbandsliga Niederrhein mit je vier Titeln. Bei Homberg werden die Erfolge des Homberger SV, bei Solingen die Erfolge von Union Ohligs und der SG Union Solingen mit berücksichtigt. Im Falle von Uerdingen wird der Titel des Vereins Bayer 05 Uerdingen mitgezählt, von dem sich die Fußballabteilung einst abgespalten hatte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]