Maxi Schafroth

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Maxi Schafroth (2018)
Maxi Schafroth (links), Preisträger beim Prix Pantheon 2013

Maximilian „Maxi“ Schafroth (* 2. April 1985[1] in Memmingen) ist ein deutscher Kabarettist, Schauspieler, Moderator und Filmemacher.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxi Schafroth wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Stephansried, einem Ortsteil des schwäbischen Ottobeuren, auf. Nach dem Schulabschluss erlernte Schafroth den Beruf des Bankkaufmanns und begann 2007, parallel zu seiner Tätigkeit als Bankangestellter, mit der Entwicklung seines Kabarett-Programms. Zusammen mit seinem Gitarristen Markus Schalk folgten erste Auftritte im Münchner Vereinsheim, der Nachwuchsbühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Größere Bekanntheit erlangte Schafroth mit einem Gastauftritt in der Sendung Ottis Schlachthof des Bayerischen Rundfunks im Februar 2009. Im März 2009 folgte die Premiere seines Kabarett-Programms Faszination Allgäu im Schlachthof München. Schafroth ist seit 2012 bundesweit mit seinem Programm auf Tournee. Im Oktober 2014 trat er im Rahmen der 1LIVE Comedy-Nacht zusammen mit anderen Künstlern vor 11.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess-Arena auf. 2016 war er mit seinem Soloprogramm „Faszination Bayern“ unterwegs.

Von 2007 bis 2009 spielte Schafroth im Jugendclub der Münchner Kammerspiele und wirkte als Schauspieler in verschiedenen Kurzfilmen mit. 2008 entwickelte und produzierte er zusammen mit Raphael Dwinger die Historiensatire Preussens Gloria. Nachdem er 2009 eine Ausbildung zum Drehbuchautor absolviert hatte, erhielt Schafroth ein Auslands-Stipendium des MedienCampus Bayern und vertiefte seine Kenntnisse im Bereich der Filmproduktion in Los Angeles, Kalifornien.

Sein Kinodebüt gab Schafroth in der Filmkomödie Sommer der Gaukler des Regisseurs Marcus H. Rosenmüller, die im Dezember 2011 in den deutschen Kinos anlief. Ein Jahr später folgte Wer’s glaubt, wird selig desselben Regisseurs. Im Münchner Tatort war Schafroth 2012 als Assistent der Kommissare Batic und Leitmayr zu sehen. 2015 trat er beim traditionellen Starkbieranstich am Nockherberg im Singspiel als Conchita Wurst auf. Dort war er auch 2016 als Über-Ich von Horst Seehofer zu sehen.[2]

Im Rahmen der konzertanten Aufführung des Werkes Candide von Leonard Bernstein des Chor- und Orchesterensembles MünchenKlang im April 2016 agierte Schafroth in der Rolle des Sprechers und rezitierte dabei Zwischentexte von Loriot.[3]

Von Februar 2018 bis Ende 2019 moderierte er die Satiresendung „Extra 3 Spezial – Der reale Irrsinn XXL“ im NDR-Fernsehen. In regulären Extra 3-Sendungen hat Schafroth außerdem regelmäßig Auftritte in wechselnden Rollen.

2019 hielt Schafroth als bislang jüngster Redner beim traditionellen Derblecken auf dem Nockherberg die Fastenrede.[4][5] Nach dem coronabedingten Ausfall der Veranstaltung 2020 fand seine Rede 2021 wegen der COVID-19-Pandemie erstmals digital und ohne Zuschauer vor Ort statt.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxi Schafroth mit Markus Schalk

TV und Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Maxi Schafroth – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Lohr: Kabarettist Schafroth: „Horst Seehofer schmeckt salzig“. In: https://www.hna.de/. Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 9. April 2015, abgerufen am 8. April 2021.
  2. Nockherberg 2016: Drei Seehofers beim Singspiel. In: https://www.merkur.de/. Abgerufen am 20. April 2016.
  3. »Was ziehe ich bloß an?!«, Interview mit Maxi Schafroth: Münchner Feuilleton, Nr. 50, März 2016, S. 25.
  4. Maximilian Schafroth ist der neue Fastenredner auf dem Nockherberg. BR, 8. Januar 2019, abgerufen am 12. März 2019.
  5. Nockherberg 2019 - Die ganze Sendung. BR, 12. März 2019, abgerufen am 13. März 2019.
  6. Corona und der Nockherberg: Rückschau auf stürmische Zeiten. 22. Februar 2021, abgerufen am 15. März 2021.