Michael Buselmeier

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Portrait Michael Buselmeier 2007, Quelle Verlag Das Wunderhorn

Michael Buselmeier (* 25. Oktober 1938 in Berlin, Preußen; Deutsches Reich 1933 bis 1945) ist ein deutscher Autor, Schriftsteller und Lyriker.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Buselmeier ist in Heidelberg aufgewachsen. Er besuchte das Heidelberger Kurfürst-Friedrich-Gymnasium und absolvierte eine Ausbildung zum Schauspieler. Buselmeier wurde Regieassistent und studierte anschließend Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg. Er schloss sein Studium mit dem Grad eines Magister ab. Von 1972 bis 1976 lehrte er an verschiedenen Hochschulen. Buselmeier war Mitbegründer der Heidelberger Stadtzeitung Communale. Er lebt heute als freier Schriftsteller in seiner Heimatstadt Heidelberg.

Sein Buch Amsterdam. Leidseplein verglich Matthias Biskupek mit Rolf Dieter Brinkmanns Materialienband Rom. Blicke und lobte es als „Protokoll eines Überehrlichen, der […] keine Lust [hat], sich politisch korrekt zu verhalten.“[1]

Ehrungen – Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nichts soll sich ändern. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1978
  • Die Rückkehr der Schwäne. Neue Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1980
  • Der Untergang von Heidelberg. Suhrkamp, Frankfurt 1981; Neuauflage: Wunderhorn, Heidelberg 2013. ISBN 978-3-88423-442-6
  • Radfahrt gegen Ende des Winters. Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt 1982
  • Monologe über das Glück. Kleine Prosa. Rigodon, Essen 1984
  • Auf, auf Lenau! Gedichte. Rigodon, Essen 1986
  • Schoppe. Ein Landroman. Wunderhorn, Heidelberg 1989
  • Literarische Führungen durch Heidelberg. Eine Kulturgeschichte im Gehen. Wunderhorn, Heidelberg 1991
  • Erdunter. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1992
  • Spruchkammer. Erzählungen. Wunderhorn, Heidelberg 1994
  • Literarische Führungen durch Heidelberg. Eine Stadtgeschichte im Gehen. Wunderhorn, Heidelberg 1996, 2007 (Erweit. Aufl.) ISBN 978-3884232576
  • Ich rühm dich Heidelberg. Poem in sechs Gesängen. Wunderhorn, Heidelberg 1996
  • Zwischen Professorenkreisen und Literarischen Cafés. Der Literat Kurt Wildhagen. In: Kurt Wildhagen 1871–1949. Der Weise von Heidelberg. Hrsgg. für das Kurpfälzische Museum Heidelberg von Roland Krischke und Frieder Hepp. HVA, Heidelberg 1997, S. 11–17
  • Bormanns Silberlöffel. Frankfurt 1998
  • Ode an die Sportler. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1998
  • Eine Reise nach W. M. Max, Weimar (zusammen mit Ina Barfuss)
    • Buch 1. 1998
    • Buch 2. Mehr Licht. 1999
  • Die Hunde von Plovdiv. Bulgarisches Tagebuch (1997). Wunderhorn, Heidelberg 1999 und 2005 (Bulg. Kučetata na Plovdiv. Pigmalion, Plovdiv 1998)
  • Erlebte Geschichte erzählt.
    • 1. 1994–1997. Michael Buselmeier im Gespräch mit: Raymond Klibansky (u.a.). Wunderhorn, Heidelberg 2000
    • 2. 1998–2000. Michael Buselmeier im Gespräch mit: Hans-Georg Gadamer (u.a.). Wunderhorn, Heidelberg 2003
    • 3. 2000-2004. Michael Buselmeier im Gespräch mit: Ludwig Bopp (u.a.). Wunderhorn, Heidelberg 2008
  • Mein südliches Afrika. In: Lettre International 49, Sommer 2000.
  • Amsterdam. Leidseplein. Wunderhorn, Heidelberg 2003
  • Lichtaxt. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 2006
  • Der Knabe singts im Wunderhorn – Romantik heute. Wunderhorn, Heidelberg 2006.
  • Wunsiedel. Theaterroman. Wunderhorn, Heidelberg 2011. ISBN 978-3-88423-362-7
  • Wildes Nigeria. Feldforschung und Abenteuer - Ansichtskarten aus einem harten Land. In: Lettre International 76, Frühjahr 2007.
  • Tage in Ägypten. Eine Reise von Kairo über Assuan und Abu Simbel ans Rote Meer. In: Lettre International 85, Sommer 2009.
  • Dante deutsch. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 2012. ISBN 978-3-88423-403-7
  • Ende des Vogelgesangs. Eine Kindheit. Morio, Heidelberg 2015. ISBN 978-3-945424-14-8

Als Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das glückliche Bewusstsein. Anleitungen zur materialistischen Medienkritik. Luchterhand, Darmstadt 1974
  • Operativität bei Alexander Kluge. Arbeitskreis Linker Germanisten, Heidelberg 1975
  • mit Martin Grzimek: Neue deutsche Lyrik. Beiträge zu Born, Brinkmann, Krechel, Theobaldy, Zahl u. a. Arbeitskreis Linker Germanisten, Heidelberg 1977
  • mit Emmanuel Bohn: Heidelberger Reportagen. Heidelberg 1984
  • Heidelberg-Lesebuch. Stadt-Bilder von 1800 bis heute. Insel, Frankfurt 1986 (1. + 2. Aufl.), 1989 (3. Aufl.), 1994 (4. Aufl.)
  • mit Michael Braun und Christoph Buchwald: Jahrbuch der Lyrik. München 1996
  • mit Ralph Schock: Seit ein Gespräch wir sind. Ein Buch über Arnfrid Astel. Gollenstein, Blieskastel 2003
  • Erinnerungen an Wolfgang Hilbig. Wunderhorn, Heidelberg 2008
  • »die aprikosenbäume gibt es« Zum Gedenken an Inger Christensen. Wunderhorn, Heidelberg 2010

Als Übersetzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Terje Johanssen, aus dem Norwegischen: Die ertrunkene Stadt. Verlag, Das Wunderhorn. Heidelberg 1998

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Braun: Oktoberlied. Heidelberg 1998

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Biskupek: Leidseplein bis Christas Leid. In: Eulenspiegel, 50./58. Jg., Nr. 1/04, ISSN 0423-5975, S. 43.
  2. Saarbrücker Zeitung vom 30. Juni 2010, S. B5.
  3. Gustav Regler. In: www.regler.name. Abgerufen am 7. April 2016.
  4. Gustav Regler | Merzig - Die Stadt mit mehr Möglichkeiten. In: www.merzig.de. Abgerufen am 7. April 2016.