Merzig

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Merzig
Merzig
Deutschlandkarte, Position der Stadt Merzig hervorgehoben

Koordinaten: 49° 27′ N, 6° 38′ O

Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Merzig-Wadern
Höhe: 178 m ü. NHN
Fläche: 108,81 km2
Einwohner: 29.700 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 273 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 66651–66663
Vorwahlen: 06861, 06869
Kfz-Kennzeichen: MZG
Gemeindeschlüssel: 10 0 42 113
Stadtgliederung: 17 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Brauerstraße 5
66663 Merzig
Website: www.merzig.de
Bürgermeister: Marcus Hoffeld (CDU)
Lage der Stadt Merzig im Landkreis Merzig-Wadern
LuxemburgPerl (Mosel)MettlachLosheim am SeeMerzigBeckingenFrankreichWeiskirchenWadernRheinland-PfalzLandkreis SaarlouisRegionalverband SaarbrückenLandkreis NeunkirchenLandkreis St. WendelKarte
Über dieses Bild

Merzig (im örtlichen, moselfränkischen Dialekt Meerzisch/Miërzësch) ist eine Kreisstadt im Saarland und Verwaltungssitz des Landkreises Merzig-Wadern mit rund 30.000 Einwohnern in 17 Stadtteilen auf 108 km². Merzig liegt an der Saar und erstreckt sich weit in die umliegenden Höhen (Saargau) und Seitentäler.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografisch liegt die nordsaarländische Kreisstadt Merzig zwischen Saarbrücken und Trier – jeweils 50 Kilometer entfernt – in einer länglich gestreckten Talaue der Saar. Metz in Frankreich und Luxemburg sind ebenfalls jeweils 50 Kilometer entfernt. Das Stadtgebiet erstreckt sich von diesem „Merziger Becken“, in dem sich rechts und links der Saar die größeren Stadtteile finden, über insgesamt 108 km² bis zu den rechts und links ansteigenden Höhen des Saargaues. Im Stadtkern liegt Merzig 175 m über dem Meeresspiegel, die umliegenden Gauhöhen steigen bis auf 417 m auf. 3108 ha Wald, 60 ha Erholungsflächen wie Park- und Grünanlagen, 5862 ha landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Flächen und 128 ha Gewässer machen Merzig mit einem Grünflächenanteil von über 80 Prozent zu einer „grünen“ Stadt.[2]

Panorama von Merzig, Blick Richtung Südwesten

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Merzig grenzen folgende Gemeinden: Beckingen im Südosten, Mettlach im Nordwesten, Losheim am See im Nordosten und Rehlingen-Siersburg im Südwesten.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich seit der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 in 17 Stadtteile (Einwohnerzahlen Stand 31. März 2021):[3]

Stadtteil Einwohner
Ballern 1.192
Besseringen 2.976
Bietzen 896
Brotdorf 3.632
Büdingen 293
Fitten 749
Harlingen 552
Hilbringen 2.599
Mechern 760
Stadtteil Einwohner
Menningen 603
Merchingen 842
Merzig 11.090
Mondorf 684
Schwemlingen 2.057
Silwingen 346
Weiler 282
Wellingen 308
Gesamt 29.859

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederschlagsdiagramm
Der Jahresniederschlag beträgt 882 mm. Der trockenste Monat ist der September. Am meisten regnet es im November. 76 % der Messorte des Deutschen Wetterdienstes zeigen niedrigere Werte an; der Niederschlag liegt somit im oberen Drittel. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im unteren Drittel. In 22 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarländische Briefmarke, 1957, 100 Jahre Stadt Merzig
  369 Martiaticum
  870 Martia
1338 Mertzige
1478 Mertzych
1497 Mertzig
1499 Mertzigh, Mertzych

Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste Erwähnung Merzigs findet sich lt. Kell in einem Befehl des weströmischen Kaisers Valentinians, erlassen während seines Aufenthaltes in „Mansio praedium Martiaticum“ am 4. Juni 369.[4] Ausgangs des Merchinger Tales im Distrikt Hangenfeld vermutet man die römische Siedlung, da im Bereich des Zusammenflusses des Ritzerbaches in den Seffersbach vielfältige römische Funde gemacht wurden.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl der Kahle schenkte das Krongut Merzig dem Trierer Erzbischof Bertolf anlässlich dessen Bischofsweihe im Jahre 869. Im 12. und 13. Jahrhundert diente dem Kurfürsten das Ministerialgeschlecht derer von Merzig. Der Erzbischof von Trier verfügte in Merzig über Vogteirechte. Merzig war in sieben Vogteien aufgeteilt, „die Vogtei“ des Erzbischofs, die vereinigte „Schultheißerei“ mit der „Montclairer Vogtei“, die „Rischerei“, die „Mettlacher Vogtei“, die „Brückerei“ und die „Propstei“.

Auf der Merziger Gemarkung existiert die Wüstung Wolkessen oder Wolkesingen, erwähnt 1337 in den Urkunden der Abtei Mettlach. Im 11. Jahrhundert wurde Merzig Hauptort des gleichnamigen Landkapitels, dem 45 Pfarreien angehörten. Merzig kam ab dem 11. Jahrhundert in das Spannungsfeld der expandierenden Mächte Kurtrier und Lothringen. 1333 konnte Trier mit dem mächtigen Kurfürst Balduin gegenüber dem Herzog Rudolf von Lothringen in dem Mannengericht „zu den Bäumelen“ seine Rechte u. a. über Merzig durchsetzen. Nach dem Erstarken des lothringischen Herrscherhauses entstand eine Pattsituation, und ab 1368 wurde Merzig mit dem Bezirk Merzig-Saargau von Kurtrier und Lothringen gemeinschaftlich verwaltet.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Kondominium existierte ungefähr 400 Jahre bis 1778, ab 1766 gemeinsam mit Frankreich, dem Rechtsnachfolger von Lothringen. Nach der Teilung des Kondominiums kam Merzig bis 1794 zu Kurtrier, wurde aber bald von den französischen Revolutionstruppen besetzt. Nach dem Ende der französischen Besetzung kam es 1815 zur neuen preußischen Rheinprovinz. Erst zum 25. Mai 1857 wurden die Stadtrechte der Stadt Merzig vom preußischen König ausdrücklich anerkannt.

Der älteste bekannte Stadtplan datiert aus dem Jahr 1617 und stellt die Besitzverhältnisse innerhalb der Stadt, insbesondere die Liegenschaften der auswärtigen Vogteien (u. a. aus Mettlach, Montclair, Trier sowie der Propstei) dar. Darüber hinaus bietet dieser Plan auch wertvolle Einblicke in die städtische Topografie, da neben zwei Brücken über den Seffersbach auch mehrere Mühlen eingezeichnet sind, ebenso Fleischbänke am Markt und der Straßenverlauf mit zahlreichen hier stehenden Gebäuden.

Im November 1944 verursachten zwei alliierte Luftangriffe erhebliche Personen- und Sachschäden innerhalb des Stadtgebietes.[5] Während der Luftangriff vom 17. November 1944 insbesondere auf die Bahnstrecke der Merzig-Büschfelder Eisenbahn abzielte und 20 Tote unter den Passagieren eines Personenzuges forderte, galt der Luftangriff vom 19. November 1944 der Stadt selbst, wobei 61 Personen getötet und von 1.352 Gebäuden 320 zu 10 Prozent, 832 bis zu 50 Prozent, 80 bis zu 70 Prozent, 53 bis zu 85 Prozent und 157 vollständig zerstört wurden. Darüber hinaus wurden während des Zweiten Weltkriegs von deutscher Seite aus verschiedene Brücken gesprengt, darunter bereits am 3. September 1939 die Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Merzig-Bettsdorf und in den Jahren 1944/45 drei weitere Eisenbahn- und vier Straßenbrücken; eine Fußgängerbrücke wurde leicht und drei weitere schwer beschädigt. Darüber hinaus wurden bei Kriegsende 473 Gefallene und 200 Vermisste gezählt.

Einwohnerentwicklung[6][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung der Stadt Merzig seit 1816
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1816 2441 1852 3434 1905 7507 1950 10.438
1818 2455 1855 3442 1910 8344 1952 10.688
1822 2594 1858 3631 1916 7927 1954 10.952
1825 2559 1861 3771 1920 8663 1955 11.457
1828 2735 1864 3867 1927 9970 1958 11.521
1831 3069 1867 4021 1935 10.259
1834 3075 1885 4840 1939 11.259
1837 3122 1890 5392 1946 8435
1843 3471 1895 5782 1948 10.071
1846 3548 1900 6555 1949 10.071

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Ballern, Besseringen, Bietzen, Brotdorf, Büdingen, Fitten, Harlingen, Hilbringen, Mechern, Menningen, Merchingen, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen eingegliedert.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl in Merzig 2019
Wahlbeteiligung: 63,6 %
 %
40
30
20
10
0
39,8 %
25,6 %
9,2 %
6,9 %
6,5 %
5,4 %
4,4 %
2,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
−3,2 %p
−8,0 %p
+4,5 %p
+0,9 %p
+1,4 %p
+2,7 %p
+2,3 %p
−0,6 %p

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Stadtrat Merzig: (Stand: Kommunalwahlen im Saarland 2019)

       
Insgesamt 39 Sitze
Partei Stimmen in % Sitze
CDU 5.961 39,8 % 17
SPD 3.830 25,6 % 11
Die Linke 1.034 6,9 % 2
AfD 981 6,0 % 2
Grüne 1.385 9,2 % 4
Piraten 321 2,1 % 0
Freie Wähler 816 5,4 % 2
FDP 662 4,4 % 1
Gesamt 14.990 100 % 39

Bürgermeister[8][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1796–1806: Michael Marchand
  • 1806–1818: Matthias Artois
  • 1818–1822: Johann Arnold Schmeltzer
  • 1822–1824: Georg Jakob Bernasco
  • 1824–1827: Karl Lohmeyer
  • 1827–1848: Matthias Artois (2. Amtszeit)
  • 1848–1852: Josef Baden
  • 1852–1853: Emil Krämer
  • 1853–1861: Nicolaus Weiand
  • 1861–1877: Josef Titz
  • 1877–1887: Adolf Reuter
  • 1887–1917: Ernst Christian Thiel
  • 1917–1920: Albert Berns
  • 1920–1936: Hans Scheuren
  • 1936–1938: Reisel
  • 1939–1940: Georg Brauch
  • 1940–1944: Hubert Nelles
  • 1945: Johann Bock
  • 1945–1946: Wilhelm Eisel
  • 1946–1956: Anton Baltes
  • 1956: Wilhelm May (Erster Beigeordneter und mit der Wahrnehmung der Bürgermeistergeschäfte betraut)
  • 1956–1974: Gerd Caspar, FDP, Bürgermeister der Kernstadt vor der Gebietsreform
  • 1974–1994: Walter Anton, CDU, Oberbürgermeister
  • 1994–2013: Alfons Lauer, SPD, Oberbürgermeister
  • seit 2014: Marcus Hoffeld, CDU, Bürgermeister

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Geviert, oben rechts und unten links in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, oben links und unten rechts in Silber ein schwebendes schwarzes Doppelkreuz.

Das rote Kreuz steht für das Erzbistum Trier und das schwebende, schwarze Doppelkreuz steht für das Herzogtum Lothringen.

Nach der Gebietsreform wurde der Stadt Merzig am 20. März 1980[9] das bisher geführte Wappen ohne Mauerkrone neu verliehen. Am 16. Dezember 1987 gestattete das Ministerium des Innern der Stadt Merzig, das Wappen wieder mit Mauerkrone zu führen.[10]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freundschaftliche Beziehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merzig besitzt zwei Theater: die Stadthalle, zentral am Innenstadtbereich gelegen, und den Zeltpalast in den Saarwiesen. Darüber hinaus finden im Kulturzentrum Villa Fuchs auch kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Theater statt. Hier trat unter anderem bereits die Band Glasperlenspiel auf.

Zeltpalast Merzig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2012 werden im Zeltpalast in Merzig jährlich in den Monaten August und September Musicals aufgeführt. Im Jahr 2014 wurde dort das Broadway-Musical The Addams Family in deutscher Sprache uraufgeführt. Es traten Künstler auf wie Uwe Kröger (Hairspray, The Addams Family, Spamalot) oder Edda Petri.

Stadthalle Merzig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in der Stadthalle werden Musicals aufgeführt, meist jedoch nur als Teil einer Tour. So wurden hier unter anderem Das Phantom der Oper und My Fair Lady (2017) sowie Das Dschungelbuch (2017) dargeboten.

Die Stadthalle wird oft für regionale und städtische Veranstaltungen genutzt wie Schulaufführungen oder die jährliche Sportlerehrung der Kreisstadt Merzig.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(chronologisch)

  • Kirche St. Peter; dreischiffige spätromanische Basilika, ca. 1190–1230, mit barockem Pfarrhaus. Bedeutendste romanische Kirche im Saarland. Sehenswert im Innern: Gotisches Pestkreuz aus dem 14. Jahrhundert, Malereien im Stil der Nazarener Schule.
  • Historisches Stadthaus („Altes Rathaus“), Erbaut 1647–1649 als kurfürstliches Jagdschloss für den Trierer Erzbischof Philipp Christoph von Sötern; sechs-achsiges Gebäude mit zwei stark vor die Front tretenden Ecktürmen.
  • Diverse Barockbauten wie Halfenhaus (ehem. Hafenkneipe), Staadt-Marxsches Bürgerhaus, Hilbringer Schlösschen, Abteihof Besseringen („Zehnt-Haus“), ehem. Wohnhaus von Christian Kretzschmar in der Trierer Straße (alle 18. Jahrhundert)
  • Diverse sehenswerte Bauten des 19. und frühen 20. Jahrhundert wie Villa Fuchs, evangelische Friedenskirche, Kirchen in Hilbringen (St. Petrus in Ketten) und Besseringen (Herz-Jesu-Kirche), Lothringer Hof, Bahnhof, Hauptgebäude des ehem. Landeskrankenhauses, Jugendstilhäuser in der Trierer Straße, ehemalige Marmeladenfabrik (vorheriges Kloster)
  • Diverse sehenswerte Kapellen wie Marienkapelle, Heilig-Kreuz-Kapelle, Kreuzbergkapelle, Josefskapelle, Harlinger Kapelle, Alte Wellinger Kapelle, St.-Clemens-Kapelle (Menningen)
  • Seffersbachbrücke, 1901, letzte erhaltene Hängegurtbrücke „System Möller“ im Saarland
  • Kath. Pfarrkirche St. Agatha (Merchingen) mit Ausstattung, 1929–30 von Clemens Holzmeister
  • Kath. Pfarrkirche St. Maria Magdalena (Brotdorf), 1930–31 von Clemens Holzmeister.
  • Kath. Pfarrkirche St. Martin (Bietzen), 1931–32 von Peter Marx.
  • Kath. Pfarrkirche St. Josef, 1958–59 von Hermann Baur.

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bürgerpark Besseringen
  • Garten der Sinne auf dem Kreuzberg
  • Orchideen auf dem Nackberg bei Hilbringen
  • Stadtpark mit einziger Saline im Saarland

Der Bürgerpark in Besseringen, der Garten der Künste am Museum Schloss Fellenberg, der Garten der Sinne und der Pfarrgarten an St. Peter sind als besonders sehenswert in das Ensemble der Gärten ohne Grenzen aufgenommen worden.

Sonstige Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • B-Werk Besseringen (Westwall-Bunkeranlage), an der B 51 zwischen Merzig und Besseringen
  • Badelandschaft „Das Bad“
  • Bietzener Heilquelle an der B 51 in Richtung Beckingen
  • Naturbad Heilborn
  • Bildhauersymposion Steine an der Grenze
  • Kloster St. Gangolf, zwischen Besseringen und Mettlach
  • Museumseisenbahn (nach Losheim)
  • Tiergehege am Blättelbornweiher
  • Wolfsgehege im Kammerforst
  • Kreuzbergkapelle mit Aussicht über fast die gesamte Stadt und das Merziger Becken
  • Kletterpark – Europas größter freistehender Kletterpark[12]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freeschenfeschd (Großes Vereinsfest in Brotdorf)
  • Hafenfestival (Großveranstaltung mit Drachenbootrennen in der Merziger Hafenmeile)
  • Heimat- und Linsenfest (Großes Vereinsfest in Besseringen)
  • Pannenflicker-Fest (Kirmes und Vereinsfest in Schwemlingen)
  • SparkassenCup (traditionsreiches Handballturnier für A-Jugend-Nationalmannschaften)
  • Viezfest (Größtes Vereinsfest im Saarland) Viez, Apfelwein; mit Wahl der Viezkönigin
  • Mondscheinmarkt (Marktwesen bei Anbruch der Dämmerung)
  • Tierparkfest (Rund um den Tierpark)
  • Merzig leuchtet auf! (Weihnachtsmarkt in der Innenstadt)
  • Nikolausmarkt (Weihnachtsmarkt an der St.-Peter-Kirche)
  • Sportlerehrung (Ehrung der Sportler der Stadt Merzig)
  • Viezfest (Fest zum Einstand des Oktoberfestes und der Kirmes im Herbst)
  • Oktoberfest
  • Sommerkirmes
  • Stadtfest
  • Mittelaltermarkt
  • Merziger Kultursommer (Regelmäßige Liveacts am Altstadtplatz in den Sommermonaten)
  • Merzig blüht auf! (Großer Blumenmarkt in der Innenstadt)
  • Merzig tischt auf!
  • Markt der Köstlichkeiten
  • „Gaaßenfeschd“ (Benefizstraßenfest in Bietzen)

Frühere Sehenswürdigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Biereiche im Kammerforst war einer der ältesten Bäume im Saarland. Sie wurde 2005 aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merzig ist über die Bundesautobahn 8 (PerlSalzburg) und die Bundesstraße 51 (BremenSaargemünd) an das überregionale und internationale Straßennetz gut angebunden.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merzig liegt an der Saarstrecke und verfügt über drei Bahnhöfe, davon zwei in Merzig (Merzig (Saar), Merzig-Stadtmitte) und einen im Merziger Stadtteil Besseringen. Bei ersterem handelt es sich um einen Bahnhof mit angeschlossenem Busbahnhof, allerdings etwas außerhalb der Innenstadt. Hier halten alle RE- und RB-Züge der Deutschen Bahn. So ergibt sich etwa jede halbe Stunde ein Anschluss in Richtung Saarbrücken, Homburg und Trier. Des Weiteren gibt es noch den seit 2000 in Betrieb befindlichen Bahnhaltepunkt „Merzig-Stadtmitte“, direkt in der Innenstadt gelegen. Hier halten ebenso wie in Besseringen nur Regionalbahnen. Die Saarstrecke Merzig–Saarbrücken wurde am 16. Dezember 1858 und die Strecke Merzig–Trier am 26. Mai 1860 in Betrieb genommen. Die zunächst eingleisige Streckenführung wurde 1882/83 zweigleisig ausgebaut. Der Merzig Bahnhof wurde in den Jahren 1924/25 von 15 auf mehr als 50 Gleise bedeutend erweitert, da hier die Zollabfertigung der aus dem Saargebiet in Richtung Trier exportierten und der von dort importierten Waren abgewickelt wurde.[13]

Der Haltepunkt Fremersdorf liegt ebenfalls auf dem Gebiet der Stadt Merzig, ist jedoch nach dem Ortsteil der Gemeinde Rehlingen-Siersburg auf der entgegengesetzten Saarseite benannt.

Bei Merzig-Süd zweigt die Bahnstrecke Merzig Süd–Büschfeld von der Saarstrecke ab. Nach der Stilllegung gibt es auf einem Teil der Strecke seit 1982 einen Museumsbahnbetrieb. 2007 kam erneut Güterverkehr auf die Schienen. Dies wurde jedoch nach kurzer Zeit aus Wirtschaftlichkeit eingestellt, sodass nur noch die Museumsbahn fährt.

In Merzig startete die historische Eisenbahnstrecke Merzig–Bettelainville in Richtung Metz. Sie wurde Ende 1944 von der zurückziehenden Wehrmacht größtenteils gesprengt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits seit dem 18. Jahrhundert war der Tabakanbau in Merzig und Umgebung weit verbreitet.[14] 1846 sind in Merzig sieben Tabakfabriken nachgewiesen, die die vor Ort angepflanzten Tabakblätter verwerteten; 1854 wurden hierzu 180 Morgen Ackerland bewirtschaftet, wobei jeder Morgen durchschnittlich mehr als acht Zentner Ertrag brachte. Darüber hinaus wurden in erheblichem Maße Tabakblätter importiert. 1846 produzierten die Merziger Tabakfabriken mit 70 Arbeitern aus 1.925 Zentnern Rohtabak 1.312.500 Zigarren und 1.681 Zentner Rolltabak. Insbesondere zwei Tabakfabriken waren auch überregional bekannt. Die Tabak- und Zigarettenfabrik Friedrich Fuchs wurde 1824 gegründet und konnte insbesondere in der Saargebietszeit expandieren, sodass 1935 150 Personen beschäftigt wurden, die monatlich 14–16 Millionen Zigaretten und 45–50 Tonnen Pfeifentabak produzierten. Die Volksabstimmung vom 13. Januar 1935 und die hierauf gründete Eingliederung des Saargebiets in das Deutsche Reich führten zum Import von Tabakerzeugnissen aus dem Reich, was zu einem deutlichen Rückgang der monatlichen Produktion auf zwei bis drei Millionen Zigaretten und 30 Tonnen Rauchtabak führte. Nach einer kurzen Erholung in den Jahren 1938/39, als aufgrund der Arbeiten am Westwall die örtliche Nachfrage nach Tabakprodukten massig gestiegen war, bewirkte die Evakuierung aus der Roten Zone 1939 und die zeitweilige Verlagerung der Produktion nach Bremen nachhaltige wirtschaftliche Schäden. Nach Kriegsende wurde die Produktion zwar im November 1945 bereits wieder aufgenommen, doch an die Blüte der Saargebietszeit konnte nicht mehr angeknüpft werden. 1960 wurde die Fabrik geschlossen und 1989 in die 1872 errichtete Villa der Eigentümerfamilie Fuchs ein Kulturzentrum eingerichtet. Die nach Ende des Ersten Weltkriegs gegründete Polo Cigarettenfabrik Merzig-Saar entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zur führenden Tabakfabrik der Stadt und setzte ihre beachtliche Produktion von monatlich rund 40 Millionen Zigaretten (1935) primär im Saargebiet ab. Hierzu wurden nicht nur einheimischer Tabak verwendet, sondern dieser mit Orient- und Überseetabak vermischt. 1937 wurde die Fabrik von Reemtsma übernommen, doch im Dezember 1945 wurde die Polofabrik der französischen Militärregierung unterstellt und die Bindungen zur Hamburger Muttergesellschaft gelöst. Nach der Aufhebung des Tabakmonopols im Saargebiet am 20. November 1947 wurden in Merzig und Brotdorf neue Verwaltungs-, Produktions- und Lagergebäude errichtet.

Wirtschaftlich versorgt die Kreisstadt Merzig ein Einzugsgebiet von über 80.000 Menschen, wobei zu den Besuchern, die nach Merzig zum Einkaufen oder zur Nutzung des umfangreichen Dienstleistungsangebotes kommen, regelmäßig auch Gäste aus dem benachbarten Frankreich oder Luxemburg gehören. Die Stadt Merzig ist Standort traditionsreicher Unternehmen im Bereich der Keramik, der metallverarbeitenden und der Getränkeindustrie, konnte gerade in jüngster Zeit aber auch bedeutende Ansiedlungserfolge auf dem Gebiet des Pharma- und Medizintechnikhandels verzeichnen. Wesentlich geprägt werden einige Stadtteile von der Landwirtschaft sowie von vielen Baumschulen, die Merzig zum Baumschulzentrum des Südwestens gemacht haben.

Merzig bietet seinen Bürgern und Einpendlern aus dem Umland über 12.000 Arbeitsplätze. Wichtigster Beschäftigungsbereich ist seit Jahren der Dienstleistungssektor, in dem 63 Prozent aller Merziger arbeiten, darin enthalten sind Handel und Verkehr mit rund 21 Prozent der Arbeitsplätze. Es folgen das produzierende Gewerbe mit 35 Prozent und die Landwirtschaft mit knapp 2 Prozent.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merzig ist ein bedeutender Produktions- und Logistikstandort des im benachbarten Mettlach beheimateten Porzellan- und Keramikherstellers Villeroy & Boch sowie dessen früherer Tochter V&B Fliesen GmbH, welches seit 2007 zur türkischen Eczacıbaşı Holding gehört. Seit 2002 ist Merzig Firmensitz des größten deutschen Arzneimittelimporteurs kohlpharma GmbH. Zu den früher in Merzig ansässigen Unternehmen gehörten der Mercedes-Tuner Carlsson Autotechnik, welcher heute seinen Firmensitz in Saarlouis hat, sowie der Fruchtsafthersteller Merziger Fruchtsäfte, welcher im Unternehmen Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft aufgegangen ist.

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreuzberg 1890

Im Frühjahr 2007 wurde auf dem Kreuzberg ein historischer Weinberg wiederbepflanzt. Damit ist Merzig nach Saarfels[15] (Beckingen) der zweite Ort im Saarland, der die Tradition des Weinbaus an der Saar südlich vom etablierten Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer wiederauferstehen lässt. Der Wein fällt unter die Bezeichnung „Saarländischer Landwein“.[16]

Gerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amtsgericht Merzig ist dem Landgericht Saarbrücken und dem Saarländischen Oberlandesgericht nachgeordnet. Es hat eine Zweigstelle in Wadern.

Militär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem im Ersten Weltkrieg temporär Militäreinheiten in der Stadt stationiert waren, wurde 1937 auf dem Ellerberg mit dem Bau von zwei Kasernen begonnen. Im Frühjahr wurde hiervon eine fertiggestellt und mit einem Infanteriebataillon belegt. Die zweite Kaserne, die einem Pionierbataillon vorbehalten war, konnte vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nicht mehr fertiggestellt werden. Nach 1945 wurden die Kasernengebäude zunächst als zivile Wohnungen genutzt, bevor die Bundeswehr das Gelände übernahm. In Merzig sitzen heute die 8. und 9. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 sowie die Rekrutenkompanie 2, die zur Luftlandebrigade 1 der Bundeswehr gehört.

Krankenhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis in der 1990er-Jahre war Merzig einer der drei Standorte für psychiatrische Anstalten im Saarland. Die 1876 unter dem Namen Provinzielle Irrenanstalt Merzig gegründete Anstalt galt neben der psychiatrischen Anstalt in Homburg als die größte im Saarland. Im Spätsommer 1939 war die Merziger Anstalt mit involviert in die – teils unter der Tarnbezeichnung Aktion T4 firmierenden – NS-Euthanasieprogramme an geistig Behinderten. Im Zug einer als Evakuierung deklarierten Umzugsaktion wurde die Anstalt aufgelöst und die zwischen 600 und 900 Patienten in andere Anstalten verlegt. Ein Großteil davon wurde in der hessischen Tötungsanstalt Hadamar, einem der Zentren der Aktion T4, ermordet.[17][18]

Der Historiker Christoph Braß, der sich auf die Thematik spezialisiert hat, bewertet das Ausmaß, mit dem die beiden saarländischen Anstalten Homburg und Merzig dem Euthanasieprogramm zugearbeitet hatten, als überdurchschnittlich: Während aus anderen Bundesländern mehr als die Hälfte der Pschiatrieinsassen das Euthanasieprogramm überlebt habe, wäre von den saarländischen Patienten lediglich ein Viertel zurückgekommen. Auch in den saarländischen Anstalten setzten in das T4-Programm involvierte Ärzte nach dem Krieg ihre Karriere fort – wie etwa der Arzt Rudolf Leppien, der in Homburg als Assistent des T4-Gutachters Hanns Heene fungierte und nach dem Krieg weiter verantwortliche Funktionen in der Merziger Anstalt ausübte.[19] Nach 1945 firmierte die Einrichtung unter dem Namen Landesnervenklinik Merzig. 1998 wurde sie Teil der Saarländische Heilstätten Gesellschaft (SAG) und im Zug der Dezentralisierung psychiatrischer Einrichtungen aufgelöst. Als Maßregelvollzugseinrichtung beherbergt der Gebäudekomplex nunmehr eine geschlossene Einrichtung für forensische Psychiatrie – die Saarländische Klinik für Forensische Psychiatrie (SKFP).[20]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täglich besuchen 6.500 Schüler die Schulen in Merzig. Weiterhin existieren 18 städtische, kirchliche und freie Kinderkrippen, Kindergärten und Kinderhorte.

Kindergärten[21][22][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kath. Kindertageseinrichtung St. Josef Merzig
  • KiTa Hilbringen-Seitert
  • Kath. Kindertageseinrichtung St. Peter Merzig
  • KiTa Fitten-Ballern
  • Kath. Kinderhaus St. Marien Merzig
  • Kath. Kindertageseinrichtung St. Josef Hilbringen
  • Kath. Kindertageseinrichtung St. Martin Bietzen
  • Kath. Kindertageseinrichtung St. Marien Brotdorf
  • KiTa Besseringen
  • KiTa Mechern
  • KiTa Merchingen
  • KiTa Mondorf
  • KiTa Schwemlingen

Grundschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule Kreuzberg (Merzig)
  • Grundschule Merzig-Besseringen
  • Grundschule Merzig-Brotdorf
  • Grundschule Merzig-Hilbringen
  • Grundschule Saargau (Schwemlingen)
  • Grundschule St. Josef (Merzig)

Gymnasien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erweiterte Realschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian-Kretzschmar-Schule

Förderschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schule zum Broch, Förderschule geistige Entwicklung Merzig-Merchingen
  • Schule Auf der Wild, Förderschule Lernen Merzig-Brotdorf, Sonderpädagogisches Förderzentrum des Landkreises Merzig-Wadern

Berufsbezogene Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BBZ-Merzig:

  • BGJ und BGS, BGJ dual und BGS dual
  • Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Pflege
  • Sozialpflegeschule
  • Gewerbeschule
  • Handelsschule
  • Fachoberschule Sozialwesen
  • Fachoberschule Technik
  • Fachoberschule Wirtschaft
  • Oberstufengymnasium für Gesundheit u. Soziales, sowie Wirtschaft

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Merzig gibt es zahlreiche christliche Kirchengemeinden und einige andere Religionsgemeinschaften:

Römisch-katholische Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kath. Kirchengemeinde Maria Heimsuchung, Büdingen
  • Kath. Kirchengemeinde St. Agatha, Merchingen
  • Kath. Kirchengemeinde St. Maria Magdalena, Brotdorf
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Gangolf, Besseringen
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes, Mondorf
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Josef, Merzig
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius, Schwemlingen
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Martin, Bietzen
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Peter, Merzig
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Petrus in Ketten, Hilbringen

Evangelische Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Islam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DITIB-Türkisch Islamische Gemeinde zu Merzig e. V.
  • Deutsch-Arabische Moschee Merzig, Islamschule Merzig e. V.[23]

Andere Glaubensgemeinschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1938/40 existierte außerdem eine jüdische Gemeinde, deren Entstehung bis in das 17. Jahrhundert zurückgeht. Mitte des 19. Jahrhunderts gehörten der jüdischen Gemeinde etwa 6 % der Gesamteinwohnerschaft an (1846: 223 jüdische Gemeindeglieder).

Die 1842 eingeweihte Synagoge wurde beim Novemberpogrom 1938 angezündet und völlig verwüstet und bei einem Luftangriff im Jahre 1944 vollends zerstört. Der Friedhof wurde zerstört und 1938 weitestgehend abgeräumt. 1949 wurde er, so weit wie möglich, wieder in Stand gesetzt. Die letzte Beisetzung fand im Jahr 1978 statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Merzig gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Constantin von Briesen: Urkundliche Geschichte des Kreises Merzig-Wadern im Regierungs-Bezirke Trier, 2 Bände. Saarlouis 1863–1867, unveränderter Nachdruck Queißer Verlag, Dillingen/Saar 1980. (Google books)
  • Frank Hirsch: Juden in Merzig zwischen Beharrung und Fortschritt. Eine kleinstädtische Gemeinde im 19. Jahrhundert (= Geschichte & Kultur. Saarbrücker Reihe 4). Kliomedia, Trier 2014, ISBN 978-3-89890-188-8.
  • Johann Heinrich Kell: Geschichte der Stadt Merzig und des Merziger Landes. Merzig 1958.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Merzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Merzig – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saarland.de – Amtliche Einwohnerzahlen Stand 31. Dezember 2020 (PDF; 98 kB) (Hilfe dazu).
  2. http://www.merzig.de/frameset.phtml?NavID=301.33/ (Link nicht abrufbar)
  3. Merzig.de Merzig.de / abgerufen am 16. Juni 2021
  4. Nennung im Codex Theodosianus: 369 prid.non.Iun.
  5. Die Angaben zu den Kriegsschäden nach Kell, Geschichte (1958), S. 71–75 und 85f.
  6. Die Angaben für die Jahre 1816 bis 1958 sind übernommen aus Kell, Geschichte (1958), S. 86f.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 804.
  8. Die Liste der Bürgermeister bis 1956 fußt auf den Angaben bei Johann Heinrich Kell: Geschichte der Stadt Merzig und des Merziger Landes. Merzig 1958, S. 87–90.
  9. Amtsblatt des Saarlandes, Jahrgang 1980, Seite 529
  10. Urkunde ausgehangen im Rathaus der Stadt Merzig. Auf Grund des § 3 des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. September 1978 (Amtsbl. S. 801), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Juni 1986 (Amtsbl. S. 520), wird der Kreisstadt Merzig gestattet, über dem am 20. März 1980 verliehenen Wappen eine dreitürmige naturfarbene Mauerkrone in der Weise zu führen, daß sie auf dem oberen Rande des Schildes ruht.
    Saarbrücken, den 16. Dezember 1987
    Saarland
    Der Minister des Innern
  11. Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Ein Psychiatriemuseum der anderen Art. (Saarländisches Psychiatriemuseum, Merzig) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 2, Süddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, S. 219–220, ISBN 978-3-7776-2511-9
  12. Europas größter freistehender Kletterpark steht in Merzig. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 26. April 2017; abgerufen am 25. April 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.merzig.de
  13. Kell, Geschichte (1958), S. 219.
  14. Die Angaben zur Tabakwirtschaft nach Kell, Geschichte (1958), S. 175–181.
  15. „Edle Tröpfchen vom Wolfersberg“ (Saarbrücker Zeitung, 23. Oktober 2002)
  16. Wein- und Kulturfreunde Kreuzberg Merzig e. V.
  17. Ärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit. Saarbrücker Zeitung, 9. Januar 2017
  18. Schüler des Gymnasiums am Stefansberg untersuchen das Schicksal Merziger Psychiatriepatienten im Nationalsozialismus (Memento des Originals vom 12. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/merzig.de. Pressemitteilung auf der Webseite der Stadt, 30. März 2015
  19. NS-Euthanasie im Saarland: „Ich wäre so gern heimgekommen“. Mirko Tomic, Deutschlandfunk Kultur, 16. Dezember 2014
  20. Die SKFP in Merzig. Kurzinfo auf saarland.de, aufgerufen am 12. September 2018
  21. Merzig. Abgerufen am 19. Juni 2018.
  22. KiTas im Überblick | Merzig - Die Stadt mit mehr Möglichkeiten. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 19. Juni 2018; abgerufen am 19. Juni 2018 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.merzig.de
  23. Moscheen in Merzig