Molitor & Kuzmin

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Molitor & Kuzmin ist ein Künstlerduo, bestehend aus Ursula Molitor und Vladimir Kuzmin, das Lichtkunstobjekte und Lichtinstallationen realisiert.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursula Molitor (* 6. Juni 1947 in Hermannsburg, Niedersachsen) ist eine deutsche Grafikerin und Lichtkünstlerin. Sie studierte Grafikdesign in Hamburg und arbeitete danach zunächst als Grafikerin und Illustratorin.[1] Seit 1983 ist sie als freie Künstlerin in Köln tätig.

Vladimir Kuzmin (* 16. Oktober 1943 in Saporischschja, Sowjetunion, heute Ukraine) ist ein russischer Maler und Lichtkünstler. Er studierte Architektur in Moskau und arbeitete als freischaffender Künstler im Bereich der Malerei und Druckgrafik in Moskau. Er lebt und arbeitet seit 1992 in Köln.[2]

Seit 1996 bilden beide das Künstlerduo Molitor & Kuzmin. Für ihre Installationen und Lichtkunstobjekte arbeiten sie mit dem Spiel von Licht und Schatten, mit Kontrasten und Paradoxien. Bevorzugtes Arbeitsmaterial sind industrielle Leuchtstoffröhren, die sie wie Module künstlerisch einsetzen. Ihrer ursprünglichen Bedeutung enthoben, werden sie zu Lichtkunstwerken zusammengefügt, deren technischer Charakter und Materialität sich in strahlender Helligkeit aufzulösen scheint und das Licht als solches zur Wirkung bringt: „Die Leuchtstoffröhre ist Form und Farbe zugleich.“ (White Square Gallery: Parcours 11. Berliner Kunst: Eine Auswahl aus den letzten 100 Jahren.[3])

Werke in Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen Molitor & Kuzmin (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Inge Baecker (Hrsg.): St. Gereon moderne Kunst im liturgischen Jahr: Ein Ausstellungsprojekt im Zeitraum von Ostern 1996 bis Ostern 2003. Klaus Bittner, Köln 2003, ISBN 978-3-926397-10-2 (Mitwirkende: Karl J. Daverkausen, Christa Stehmans, Oliver Pütz, Simon Pütz, Renate Pütz).
  • Werner Schäfke (Hrsg.): Am Römerturm. Zwei Jahrtausende eines Kölner Stadtviertels. Kölnisches Stadtmuseum, Köln 2006, ISBN 978-3-927396-99-9 (Darin enthalten ein Artikel mit Abbildung zur Ausstellung von Molitor & Kuzmin im Römerturm/Galerie Inge Baecker im Jahr 2000).
  • Museum für Architektur, Moskau (Hrsg.): Molitor+Kuzmin. Kettler, Dortmund 2008, ISBN 978-3-941100-44-2.
  • Jürgen Kisters, Petra Oelschlägel, Wolfgang Vomm: molitor & kuzmin: öffentLicht. Katalog zur Ausstellung. Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach 2010, ISBN 978-3-9810401-7-3.
  • Julia Otto, Robert Simon (Hrsg.): Scheinwerfer - Aktuelle Lichtkunst in Deutschland im 21. Jahrhundert. 2015, ISBN 978-3-7356-0056-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. molitor & kuzmin. In: youngcollectors.de. Abgerufen am 23. April 2017.
  2. Gisela Schwarz: Künstlerduo Molitor & Kuzmin. Licht als Brückenschlag. In: Kölner Stadtanzeiger. 21. April 2014, abgerufen am 23. April 2017.
  3. a b Parcours 11. Berliner Kunst: Eine Auswahl aus den letzten 100 Jahren. Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt. Jean Paul. White Square Gallery, abgerufen am 19. März 2017.
  4. Lichtkunst. Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon, abgerufen am 19. März 2017.
  5. Künstler der Artothek. Städtische Galerie Villa Zanders, abgerufen am 19. März 2017.
  6. Kunst im Kreis. Vertretene Künstler Molitor & Kuzmin. In: Kunstmuseum Villa Zanders. Abgerufen am 20. April 2017.
  7. Oswald Bubel, Simon Oos: Sammlung Schroth. 2015, ISBN 978-3-9810401-7-3.
  8. Molitor & Kuzmin. In: Art4.ru. Abgerufen am 19. März 2017.
  9. Moscow Museum of Modern Art (MOMA). Moscow Museum of Modern Art, abgerufen am 26. April 2017.
  10. a b Homepage des National Centre for Contemporary Arts [NCCA]. Abgerufen am 26. April 2017.
  11. Lichtkunst. Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon, abgerufen am 19. März 2017.
  12. Bettina Boronowsky: Pilgerstab darf leuchten. In: Soester Anzeiger. 8. März 2016, abgerufen am 27. April 2017.
  13. Klaus Bunte: Neonblaue Strahlkraft am Soester Bahnhof. Das Lichtkunstprojekt Ein Pilgerstab für Soest ist endlich umgesetzt - und nicht zu übersehen. 21. Oktober 2016, abgerufen am 27. April 2017.
  14. Hellweg - ein Lichtweg - Einleitung. In: Hellweg - ein Lichtweg. Abgerufen am 27. April 2017.
  15. Galeria Sztuki Sukiennice. infogalerie.art.pl, abgerufen am 23. April 2017 (polnisch).
  16. Krokin Gallery. Krokin Gallery, abgerufen am 26. April 2017.
  17. Schusev State Museum of Architecture. Abgerufen am 21. April 2017 (englisch).
  18. molitor & kuzmin - ÖffentLicht. Ausstellung in der Reihe Ortstermin. Abgerufen am 27. April 2017.
  19. MIR. Art in Space. Abgerufen am 30. April 2017.
  20. Galerie Inge Baecker - Ausstellungsarchiv 1983-2002. In: Galerie Baecker. Abgerufen am 27. April 2017.
  21. Villa Zanders - Ausstellungsarchiv. Abgerufen am 27. April 2017.
  22. Stadt Bochum (Hrsg.): KunstLichtTore. Stadt Bochum, Bochum 2006, DNB 983303088.
  23. Pas de deux - Wie sich die Bilder gleichen. 15 Jahre Artothek. Villa Zanders, abgerufen am 7. Mai 2017.
  24. Lichtwelten. In: Galerie Inge Baecker. Abgerufen am 30. April 2017 (PDF, 302 kB, Einladung zur Ausstellung).
  25. Aneke Schult: Leuchtzeichen« setzten Energie frei. In: Cellesche Zeitung. 3. November 2009, abgerufen am 30. April 2017 (Artikel wiedergeben auf der Site des Museums).
  26. Lichtungen. Stadt Hildesheim, abgerufen am 7. Mai 2017.
  27. Ceci n'est pas une Lampe... und trotzdem leuchten die Arbeiten. In: Darmstädter Sezession. Abgerufen am 7. Mai 2017.
  28. Scheinwerfer. Lichtkunst in Deutschland im 21. Jahrhundert. Kunstmuseum Celle, 2014, abgerufen am 18. März 2017.
  29. Vielfalt statt Einfalt. 20 Jahre Artothek. Kunstmuseum Villa Zanders, 2014, abgerufen am 7. Mai 2017 (inklusive Pressespiegel).
  30. molitor & kuzmin. Stadt Hildesheim, abgerufen am 7. Mai 2017 (inklusive der Fotos der Werke von Molitor & Kuzmin).
  31. Rolf-Dieter Diehl: Signal mit Aha-Effekt. Lichtkunst als Biotop für aussterbende Lichttechniken und Entwicklungsfelder für neue. In: Cellesche Zeitung. 21. März 2017, abgerufen am 25. Mai 2017 (PDF, Artikel wiedergeben auf der Seite des Museums).