Saporischschja

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Saporischschja
Запоріжжя
Wappen von Saporischschja
Saporischschja (Ukraine)
Saporischschja
Saporischschja
Basisdaten
Oblast: Saporischschja
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: 86 m
Fläche: 240 km²
Einwohner: 761.993 (2015)
Bevölkerungsdichte: 3.175 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 6900
Vorwahl: +380 612
Geographische Lage: 47° 50′ N, 35° 8′ OKoordinaten: 47° 50′ 0″ N, 35° 8′ 0″ O
KOATUU: 2310100000
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt mit 7 Stadtrajons
Bürgermeister: Wladimir Burjak
Adresse: пр. Леніна 206
69105 м. Запоріжжя
Website: www.meria.zp.ua
Statistische Informationen
Saporischschja (Ukraine)
Saporischschja
Saporischschja
i1
Sehenswürdichkeiten der Stadt Saporischschja.jpg

Saporischschja (ukrainisch Запоріжжя, deutsch auch Saporischja oder Saporishshja, russisch Запорожье/Saporoschje, früher ukrainisch Olexandriwsk, russisch Alexandrowsk) ist die Hauptstadt der Oblast Saporischschja in der südlichen Ukraine und mit etwa 760.000 Einwohnern (2015) die sechstgrößte Stadt der Ukraine. Die Großstadt liegt am Dnepr 70 km südlich von Dnipro.[1]

Saporischschja ist ein wichtiger Verkehrsknoten, ein Industriezentrum sowie kultureller Mittelpunkt mit Hochschulen, Theater und Museen. In der Stadt befinden sich viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Insel Chortyzja.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt (orange) innerhalb der Oblast Saporischschja

Die Stadt befindet sich im Norden der Oblast Saporischschja. Die Entfernung nach Kiew beträgt 444 km Luftlinie, die nach Dnipro 70 km. Südlich der Stadt ist der Dnepr zum 2155 km² großen Kachowkaer Stausee angestaut.

Die Agglomeration der Stadt bilden im Osten beginnend und dem Uhrzeigersinn folgend die Ortschaften im Rajon Saporischschja Nataliwka, Rostuschtsche, Nowoolexandriwka, Balabyne, Rosumiwka, Baburka, Nowoslobidka, Wyssokohirne, Sonjatschne, Wolodymyriwske, Prydniprowske, und die im Rajon Wilnjansk gelegenen Ortschaften Wilnoandrijiwka, Bohatyriwka, Ljuzerna, Matwijiwka und Kamjane, die allesamt mit ihrem Siedlungskern direkt an die bebaute Fläche von Saporischschja angrenzen.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtgebiet von Saporischschja besteht aus 7 Rajonen.[2] Diese sind:

Karte der Rajone
Nummer Rajon Einwohner (November 2015) [2]
1 Rajon Olexandriwsk 68.666
2 Rajon Sawod 50.750
3 Rajon Komuna 133.752
4 Rajon Dnipro 135.934
5 Rajon Wosnesseniwka 101.349
6 Rajon Chortyzja 115.641
7 Rajon Schewtschenko 151.558

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es herrscht ein gemäßigtes kontinentales Klima mit milden Wintern (durchschnittliche Temperaturen um den Gefrierpunkt) und warmen (manchmal heißen) Sommern mit Höchsttemperaturen von über 25 °C. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,4 °C. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur -3,1 °C, der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlichen 22,5 °C. Jedoch muss besonders im Juni mit viel Niederschlag gerechnet werden.

Klimadiagramm
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) -0,4 0,4 6,4 15,3 21,9 25,7 28,3 27,9 21,8 14,3 5,9 0,8 Ø 14,1
Min. Temperatur (°C) -5,7 -5,9 -1,5 4,9 10,5 14,6 16,7 15,7 10,9 5,2 -0,2 -4,3 Ø 5,1
Temperatur (°C) -3,1 -2,9 2,2 9,9 16,2 20,1 22,5 21,8 16,1 9,4 2,5 -1,8 Ø 9,5
Niederschlag (mm) 42 35 36 36 43 62 46 39 36 35 44 44 Σ 498
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,1 4,6 6,4 8,8 10 10,8 9,9 8 4,9 2,3 1 Ø 6
Regentage (d) 9 8 7 6 7 7 6 5 5 5 9 10 Σ 84
Luftfeuchtigkeit (%) 87 84 78 66 62 65 62 59 66 76 86 88 Ø 73,2
T
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m
p
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-0,4
-5,7
0,4
-5,9
6,4
-1,5
15,3
4,9
21,9
10,5
25,7
14,6
28,3
16,7
27,9
15,7
21,8
10,9
14,3
5,2
5,9
-0,2
0,8
-4,3
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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36
35
44
44
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: ,[3][4]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl von Saporischschja ist seit der Bekanntmachung 1781 bis 1991 stetig gestiegen, seit 1991 hingegen gesunken. Heute liegt sie bei 762.000 Einwohnern (2015).[1] Hier folgend eine Grafik und eine Tabelle mit allen Einwohnerzahlen:

Entwicklung der Bevölkerungszahlen
Einwohnerentwicklung der Stadt Saporischschja ab 1781 bis 2015
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1781 329[5] 1795 1230[5] 1804 2500[5]
1824 1716[6] 1859 3100[6] 1861 3819[5][7]
1864 4354[6] 1870 4601[8] 1885 6707[9]
1894 16.100[10] 1897 16.393[11] 1900 24.196[12]
1902 35.000[6] 1910 38.000[13] 1913 63.000[5]
1915 rund 60.000[6] 1916 72.900[5] 1917 58.517[14]
1926 55.744[15][16] 1937 243.148[16] 1939 289.188[15][17][18]
1943 120.000[17] 1956 381.000[13] 1959 449.000[18]
1970 658.000[19] 1971 676.000[18] 1979 781.000[20]
1989 883.909[1] 1991 896.600[21] 2001 815.256[22]
2010 776.918[23] 2011 776.535[22] 2015 761.993[1]

Ethnien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saporischschja sind die meisten Bewohner Ukrainer mit einem Anteil von über 70 % an der Gesamtbevölkerung. Der Bevölkerungsanteil der russischen Bewohner beträgt gut 25 %. An dritter Stelle rangieren die Weißrussen mit einem Anteil von 0,67 %. Des Weiteren ergaben sich bei der Volkszählung von 2001 folgende Ergebnisse:[24]

Bevölkerungsart Anzahl Anteil
Ukrainer 573.000 70,28 %
Russen 207.000 25,39 %
Weißrussen 5.500 0,67 %
Bulgaren 3.600 0,44 %
Juden 3.400 0,42 %
Georgier 3.100 0,38 %
Armenier 3.080 0,38 %
Tataren 2.200 0,27 %
Aserbaidschaner 1.200 0,15 %
Zigeuner 920 0,11 %
Polen 780 0,1 %
Deutsche 760 0,09 %
Moldawier 720 0,09 %

Sprachgebrauch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saporischschja ist, wie in der gesamten Ukraine, die Amtssprache ukrainisch, allerdings überwiegt in der Stadt die russische Sprache als regionale Amtssprache im allgemeinen Sprachgebrauch.[25]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankt-Andreas-Kathedrale (Ukrainisch-Orthodoxe Kirche)

Mit Stand vom 11. September 2012 hat die Stadt mehr als 90 religiöse Gemeinschaften, Bewegungen und Richtungen.[26]

Mit insgesamt 51,1 % der Bevölkerung stellen die Gläubigen der unterschiedlichen Teilkirchen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche die größte Gruppe an Gläubigen in Saporischschja.[27] In Saporischschja ist hauptsächlich die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche Moskauer Patriarchats vertreten. Große orthodoxe Kirchengebäude sind die Heilige Schutz Kathedrale, die Sankt-Nikolaus-Kirche und die Sankt-Andreas-Kathedrale. 39 % der Gläubigen zählen zu den Protestanten.[27] Zu ihnen gehören unter anderem die Evangeliumschristen-Baptisten (EZB), die Pfingstler (EFC) sowie die Siebenten-Tags-Adventisten (SDA). Die Katholiken der Stadt gehören entweder zur Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche oder zur Römisch-Katholischen Kirche.

Der Verband des Orthodoxen Judentums teilt sich in sechs Gemeinden. In der Region gibt es fünf muslimische Gemeinden, die Teil der Geistlichen Verwaltung der Muslime in der Ukraine (Duma) sind. Vier Gemeinden sind unabhängig. Außerdem gibt es in Saporischschja eine Niederlassung der vedischen Akademie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus archäologischen Funden geht hervor, dass sich vor 5000 bis 6000 Jahren an dieser Stelle Niederlassungen skythischer Nomadenstämme befanden. An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert entflohen leibeigene Bauern aus Mittelrussland dem Joch ihrer Feudalherren an den Dnepr (ukrain. Dnipro) auf freien Boden und nannten sich Kosaken, was freie Menschen bedeutete.

Auf der kleinen Dneprinsel Mala Chortyzja errichtete 1552 der Ataman Dmytro Wyschneweckyj eine Sitsch, die heute vielen, trotz anderslautender Forschungsbefunde, als erste Saporoger Sitsch und „Wiege des Saporoger Kosakentums“ gilt. Im 18. Jahrhundert wurden die Kosaken zu einem privilegierten Militärstand im zaristischen Russland, der an den Landesgrenzen Boden erhielt, dafür aber diese Grenzen militärisch schützen musste. Dennoch unterstellten sie sich 1711–1739 der Herrschaft der Osmanen und Krimtataren.

In Folge des Russisch-Österreichischen Türkenkrieges fiel Saporischschja 1739 durch den Frieden von Belgrad an Russland. 1770 wurde am Dnepr eine Festung errichtet, neben der die Ortschaft Olexandriwsk, die Vorläuferin des heutigen Saporischschja entstand. Im 19. Jahrhundert war die Stadt das administrative Zentrum des Ujesd Alexandrowsk im Gouvernement Jekaterinoslaw. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Olexandriwsk ein Kreisstädtchen, das im Jahre 1921 in Saporoschje umbenannt wurde.

1932/33 war die Stadt vom Holodomor, einer riesigen Hungersnot, betroffen, der viele Bewohner der Stadt zum Opfer fielen.

Während des Deutsch-Sowjetischen Krieges war die Stadt vom 4. Oktober 1941 bis zum 14. Oktober 1943 von der Wehrmacht besetzt und wurde aufs Schwerste in Mitleidenschaft gezogen. Am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg war die Stadt Standort des Kriegsgefangenenlagers 100, Saporischschja, für deutsche Kriegsgefangene.[28] Schwer Erkrankte wurden im Kriegsgefangenenhospital 1149 versorgt. Auf verschiedenen Friedhöfen für Kriegsgefangene sind über 35.000 Tote in Einzel- oder Massengräbern beigesetzt.

Seit 1991 ist Saporischschja Teil der heutigen unabhängigen Ukraine.

Regierung und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge der Stadt

Saporischschja ist eine kreisfreie Stadt und gleichzeitig das Oblastzentrum der Oblast Saporischschja.[29][30] Dabei unterscheidet man zwischen der Regierung für die Oblast und der Regierung für die Stadt.

Kommunalverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtische Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rathaus von Saporischschja

Behörden und Beamte in der Stadt sind der :

  • Stadtrat: Er ist die gesetzgebende Körperschaft und wird von der Bevölkerung für fünf Jahre gewählt.
  • Bürgermeister: Er ist der höchste Beamter.
    Der Bürgermeister wird von den Bewohnern der Stadt durch eine direkte, allgemeine, freie und geheime Wahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Wiedergewählt legt der Bürgermeister den Eid auf die Tagung des Stadtrates ab.[29] Nach der Bürgermeisterwahl vom Oktober 2015 wurde Wladimir Borjak (parteilos) offizieller erster Bürgermeister der Stadt Saporischschja.[31]
  • 7 Bezirksverwaltungen
    Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf den jeweiligen Rajon.

Regierung der Oblast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saporischschja befinden sich auch die gesetzesgebenden und gerichtlichen Beamten der Oblast Saporischschja. Dies ist z. B. der Regionalrat der Oblast Saporischschja (ukr. Запорізька обласна рада).

Politische Parteien und Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand vom 1. Februar 2010 gab es in der Stadt 105 lokale Organisationen, die den verschiedenen Parteien angehören.[32]

Die derzeitige Zusammensetzung des Stadtrates ist wie folgt:[33]

Partei Sitze
Fraktion Samopomitsch 6
Fraktion Vaterland-Partei 6
Fraktion UKROP 9
Fraktion „Neue Politik“ 8
Fraktion Solidarnost 7
Fraktion „Unsere Region“ 6
Fraktion Oppositionsblock 20
Fraktionslos 1

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saporoshje-Platz in Oberhausen

Die Stadt Saporischschja unterhält eine Städtepartnerschaft mit acht Städten :[34]

  • FinnlandFinnland Lahti, Finnland, seit 21. Februar 1953
  • FrankreichFrankreich Belfort, Frankreich, seit 2. Juli 1967
  • EnglandEngland Birmingham, England, seit 20. Juni 1973
  • OsterreichÖsterreich Linz, Österreich, seit 6. Mai 1983. Hier gibt es deshalb auch eine Saporoshjestraße.
  • DeutschlandDeutschland Oberhausen, Deutschland, seit 20. Mai 1986. Hier finden jährlich Jugendbegegnungen der Stadt Oberhausen statt. Viele Schulen unterhalten ständig Kontakt zu Schulen in Saporischschja. Des Weiteren gibt es einen Förderkreis Saporischschja[35] und einen Platz mit dem Namen Saporoshje-Platz, auf dem auch ein Schild mit der Entfernung steht (3856 km).
  • China VolksrepublikVolksrepublik China Yichang, China, seit 16. Oktober 1997
  • RusslandRussland Nowokusnezk, Russland
  • DeutschlandDeutschland Magdeburg, Deutschland, seit 29. Mai 2008.
  • DeutschlandDeutschland Hannover, Deutschland, seit 27. Mai 2015.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel Chortyzja aus dem All gesehen
  • Saporischschja ist eine Industriestadt mit zahlreichen Parks, Grünanlagen, Obstgärten, Grünalleen und Blumenrabatten, die sich an den breiten Straßen entlangziehen.
  • Die Insel Chortyzja ist ein beliebter Erholungsort der Einwohner. 1993 erhielt sie den Status einer Nationalen Sapowednik, welche die einzigartige Natur der Insel sowie eine große Anzahl von Geschichtsdenkmälern unter besonderen Schutz stellt. Im Norden der Insel befindet sich das Museum der Geschichte des Saporoger Kosakentums, etwas südlich davon wurde ein Freilichtmuseum errichtet, das eine Kosakensitsch nachstellt. Berühmt ist auch das Pferde- und Reittheater im Süden der Insel, wo Artisten in kosakischer Tracht ihre Kunststücke auf und unter Pferden präsentieren.
  • Durch die Innenstadt verläuft das Sobornyj-Prospekt, das ehemaligen Lenin-Prospekt, welches mit einer Länge von 12 Kilometer die längste innerstädtische Straße Europas darstellt und von Gebäuden im Stil des Sozialistischen Klassizismus gesäumt ist. An seinem Beginn befand sich das größte Lenindenkmal der Ukraine, das im Zuge der Dekommunisierung in der Ukraine Anfang 2016 demontiert wurde. Von hier aus hat man jedoch einen Blick auf eine weitere Sehenswürdigkeit, die Dnepr-Staumauer DniproHES. Sie erstreckt sich über eine Länge von drei Kilometern und hat einen Höhenunterschied von 57 Metern.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 gab es in Saporischschja rund 35 Kinder- und Jugendsportschulen, in denen elftausend Kinder trainierten.[36] Viele unterschiedliche Sportangebote, wie beispielsweise Kickboxen, griechisch-römisches Ringen, Gymnastik, Volleyball, Fußball, Handball und Basketball sind vorhanden.

Die Stadt ist im Besitz zahlreicher Sportanlagen wie z. B. eine Leichtathletik-Arena, verschiedene Schwimmbäder, Sportplätzen mit Kunstrasen, einem „Jugend“ Sportpalast, ein modernes Fußballstadion (Slawutytsch-Arena), sowie viele andere mehr. Auch viele Universitäten und Unternehmen haben ihre eigenen Sportstätten.

Logo der Metalurh Saporischschja

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballverein Metalurh Saporischschja spielte bis zum Jahr 2011 in der Ukrainischen Premjer-Liha und qualifizierte sich in der Saison 2002–2003 und 2006–2007 für die Europa League, wodurch der Verein auch international bekannt wurde.

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saporischschja besitzt die meisten Handball-Einrichtungen des Landes und wird deshalb auch sehr oft als die „Handball-Hauptstadt der Ukraine“ bezeichnet.[37] Bis jetzt wurden fünf Sportverein- Vertreter oder Vorstände Olympiasieger. In der Stadt gibt es zahlreiche Handballvereine, unter anderem den Verein „ZTR“ oder den Verein „Motor-ZNTU-ZAS“.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Bürgerkrieges (1918–1921) begann eine intensive industrielle Entwicklung. Entscheidend trug dazu der Bau des Wasserkraftwerks am Dnepr bei, das am 1. Mai 1932 vollendet wurde und damals eines der größten Europas war. Es wurde nach Kriegszerstörungen 1947 wieder aufgebaut.

Das Vorhandensein billiger Stromkraft und die Nähe der Lagerstätten von Kohle, Eisenerz und Mangan bedeuteten günstige Voraussetzungen für die Anlage von Großbetrieben der Eisen- und Nichteisenmetallurgie und des Maschinenbaus. Größtes Unternehmen ist die seit den 1920er Jahren tätige und seit den 1960er Jahren PKWs produzierende Firma Saporisky Awtomobilebudiwny Sawod (ZAZ beziehungsweise SAS), die vor allem durch PKWs der Marke Saporoshez bekannt geworden ist.

Heute ist Saporischschja ein wichtiges Industriezentrum der Region mit Firmen der Schwerindustrie (besonders Metallurgie), der Aluminium-, und chemischen Industrie. In der Stadt werden unter anderem Flugzeugmotoren, Landmaschinen und Motorfahrzeuge (ZAZ) hergestellt. Der Hafen von Saporischschja ist Umschlagplatz für Güter aus dem gesamten Donezbecken.

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserkraftwerk

Bei Saporischschja befindet sich das größte zentrale Wasserkraftwerk (hydroelektrische Station) der Ukraine auf dem Fluss Dnepr, das „DneproGES 2“. Erbaut wurde die ursprünglich als „DneproGES“ oder Dnjeprostroj bezeichnete Talsperre von 1927 bis 1932 bei der Stadt Saporischschja, dort wo der Dnepr in Höhe der Insel Chortitza in früherer Zeit für seine Stromschnellen und Felsen im Wasser berüchtigt war. Das ist der Ort, von dem die Stadt ihren Namen bekommen hat (Saporischschja heißt „Hinter den Stromschnellen“ – sa = hinter, porisch = Steine, Felsen). „DneproGES“ wurde 1932 in Betrieb genommen und bis 1939 erreichte die Elektrostation ihre geplante Produktionskapazität.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Wasserkraftwerk zerstört und in den Jahren 1944 bis 1950 als „DneproGES 2“ wieder aufgebaut. 1969–1980 wurde „DneproGES“ zur Zunahme der Kapazität und dem Aufbau einer Fahrbahn auf der Staumauer vergrößert. Auch am linken Ufer wurde ein weiterer Steuerraum errichtet. Dieser Teil wird als „Dnjeprostroj-3“ bezeichnet.

Das Kraftwerk liefert eine elektrische Leistung von 1500 Megawatt für die Industriegebiete von Dnipro, Krywyj Rih und Saporischschja. Auf einer Länge von mehr als 65 Kilometer erhöht sich der Wasserspiegel des Dnepr durch den Staudamm von Saporischschja bis nach Dnipro.

Der vom Kraftwerk erzeugte Strom wird zum Teil über eine Freileitungskreuzung über den östlichen Arm des Dnepr abgeführt, die auf zwei markanten Portalmasten, den Masttripel von Saporischschja verlegt ist.

Nicht weit von Saporischschja beginnt der Kachowkaer Stausee; seiner gewaltigen Ausmaße wegen wird er von der Bevölkerung auch als „Meer“ bezeichnet. Für die Auffüllung des 240 km langen Beckens, das den Anbau von Wein, Obst und selbst Reis in der Region möglich machte, brauchte man zwei Jahre. 70 km flussabwärts befindet sich in Enerhodar das Kernkraftwerk Saporischschja, welches mit sechs Reaktorblöcken in Betrieb das größte Kernkraftwerk Europas ist.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saporischschja befinden sich folgende lokale Fernsehkanäle: „Saporischschja“, TRC „Alex“ (enthält zwei Kanäle – „Alex“ und „ATV“), ZNTRK „TV-5“ (enthält zwei Kanäle – der „TV-5“ und „TV-5 Sport“), MTM und „TV Gold“. Nach der Anzahl von Fernsehquoten liegt der Kanal „1+1“ vor dem Kanal „Inter“. Auf dem Grundstück des Radiosenders „The Great Meadow“ arbeitet der Fernsehkanal „5“, welcher für Nachrichten in der Ukraine zuständig ist. Die Basis dient allerdings nur für Nachrichten innerhalb Saporischschjas.[38]

Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saporischschja senden mehr als ein Dutzend FM-Radio-Sender. Unter anderem gehören dazu: „Nostalgia“, „The Great Meadow“, „Zaporizhzhya“ etc.[39]

Zeitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2005 wurden in der Region von Saporischschja mehr als 185 verschiedene Zeitungen veröffentlicht, die mit einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren verteilt sind.[40] Das regionale Zentrum produziert mehr als 20 verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Unter anderem gehören dazu: „Das industrielle Saporischschja“, „Moment“, „Mrija“, „tasche“, „Priwos“, „Samstag plus“, „blau“ etc.[40][41]

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klinik der medizinischen Universität Saporischschja

Im Jahr 2011 bestand das Netz von Krankenhäusern in Saporischschja aus 33 kommunalen und staatlichen Gesundheitseinrichtungen, die eine Einrichtung der Primar- und Sekundarstufe des Gesundheitswesens hatten. Von diesen Einrichtungen waren 17 Krankenhäuser, darunter neun allgemeine Krankenhäuser, zwei Kinderkliniken, fünf Geburtskliniken und ein Krankenhaus, dass sich als Rettungsdienst und Krankentransport bezeichnet. Der wirkliche Unterschied zwischen einem Krankenhaus und einem allgemeinen Krankenhaus ist nicht besonders groß. „Normale Krankenhäuser“ spezialisieren sich mehr für eine oder mehrere Erkrankungen, allgemeine eher um die Allgemeinmedizin. Vergleiche hier z. B. das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Linz.

Am 1. Januar 2011 wurden in der Stadt insgesamt 4240 Krankenhausbetten gezählt. Auf 10.000 Einwohner gerechnet besteht die Rate der Krankenhausbetten somit 54,3.

Ein Hauptproblem der Stadt ist der medizinische Fachpersonalmangel, vor allem bei Hausärzten, Kinderärzten, Radiologen, Laboranten etc. Allein sie zusammen machen schon 50-60 % der gesamten Medizinischen Versorgung aus. Auch erfordert es der Verbesserung der materiellen und technischen Einrichtungen, insbesondere in der Notfallversorgung und im ambulante Bereich.[42]

Die Gesundheitsausgaben betrugen 2010 406,5 Millionen Griwna. Die Ausgaben reichten allerdings nicht für eine vollständige Medizinische Versorgung aus.[43]

Friedhöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saporischschja ist das Unternehmen „Ritual“ für die Pflege und Erhaltung der Friedhöfe zuständig. Allerdings ist der einzige Friedhof, der noch in Betrieb ist, der Kuschugumskoe Friedhof.

Aktuell wird auch über einen Bau eines Krematoriums diskutiert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saporischschja besitzt ein modernes Verkehrsnetz von Intercity-ähnlichen Zügen, der allgemeinen Eisenbahn, der Luftfahrt, der Binnenschifffahrt, des Straßennetzes sowie des öffentlichen Personennahverkehrs.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptbahnhof (Saporischschja-1)

Saporischschja bildet den Schnittpunkt von den Eisenbahnlinien MoskauCharkiw–Saporischschja und SimferopolKrywyj Rih. Der Hauptbahnhof der Stadt heißt Saporischschja-1 (Запоріжжя-1). Außerdem gibt es einen weiteren, weniger bedeutenden Bahnhof Saporischschja-2. Die Stadt wird mehrmals täglich mit Kiew verbunden. Andere Städte wie Moskau, Dnipro, Melitopol oder Lemberg werden ebenfalls von hier aus angefahren. Die regionale Eisenbahngesellschaft in der Region ist die Prydniprowska Salisnyzja.

Bau einer Dneprbrücke in Saporischschja

Außerdem ist Saporischschja bekannt für seine Kindereisenbahn, die mit einer Länge von 9,4 km die zweitgrößte der ehemaligen Sowjetunion war.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saporischschja ist mit den Fernstraßen M 18, N 08 und N 23 sowie der Territorialstraße T–08–06 an das ukrainische Straßennetz angebunden.

Ein großes Problem in der Stadt stellen die Verbindungen des Straßenverkehrs über den Dnepr dar. Häufig kommt es hier zu Behinderungen. Die Intensität des Verkehrs durch Brücken- oder Flussverbindungen überschreiten ihre Kapazität um das 3,7-fache. 2004 begann man mit dem Bau neuer Brücken, die parallel zu den alten Brücken verlaufen sollen, um Staus vermeiden und die nötige Kapazität darbringen zu können.[44]

Vom Busbahnhof aus sind das gesamte Stadtgebiet sowie diverse nationale und internationale Ziele erreichbar.

Luftverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saporischschja ist mit dem internationalen Flughafen Saporischschja an das Luftnetz angebunden. 2015 zählte dieser rund 128.000 Passagiere. Es werden Flüge nach Moskau, Kiew oder Istanbul angeboten.

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafen

Auf einer Länge von mehr als 65 Kilometer erhöht sich der Wasserspiegel des Dnepr durch den Staudamm von Saporischschja bis nach Dnipro. Erst mit der dadurch einsetzenden Überschwemmung der Stromschnellen des Flusses und der Anlage der Schleusen – einer Dreikammerschleuse (je 120 m lang) sowie einer neuen Einkammerschleuse (290 m lang, Hubhöhe 36 m) – wurde der Fluss von Dnipro bis zum Schwarzen Meer, selbst für Hochseeschiffe, schiffbar gemacht.

Der Hafen von Saporischschja ist Umschlagplatz für Güter aus dem gesamten Donezbecken.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberleitungsbus in Saporischschja

In der Stadt wird der öffentliche Personennahverkehr mit der Straßenbahn Saporischschja, durch Oberleitungsbusse, durch öffentliche sowie private Linienbusse und durch Taxis geregelt.

Insgesamt ist das Straßenbahnnetz, welches immer mehr an Bedeutung verliert, mit rund zehn Strecken und das O-Busnetz mit rund acht Strecken und 331,3 km vertreten. Das Busnetz variiert durchschnittlich von 10,0 bis 30,0 km. Einige sogar zu 55,0 km

Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ende des Jahres 2009 gab es in Saporischschja 144 Kindergärten, die von insgesamt 22.900 Kinder besucht wurden. Die Zahl der bestehenden Plätze betrug allerdings nur 17.900 Plätze.[45]

Im Jahr 2008 lernten 64.000 Schüler in der Stadt an öffentlichen Schulen unterschiedlicher Stufen. Insgesamt gab es 274 Bildungseinrichtungen.[46] Allein 120 Bildungseinrichtungen fielen auf die zweite Sekundarstufe. Dazu gehören: 16 Gymnasien, 10 Lyzeen, zwei Kollegien sowie weitere 30 Bildungseinrichtung der Sekundarstufe 2. Obwohl Saporischschja zu den Regionen gehört, wo das Russische am meisten gesprochen wird, wird im normalen Fall in der Ukraine in Schulen nur ukrainisch gesprochen. Da es allerdings auch Kinder gibt, die nur russisch aufgezogen werden, gibt es in Saporischschja auch Schulen mit russischer Sprache. Insgesamt 52 % der Schüler sprachen in der Schule ukrainisch, der Rest russisch.

Das Netz von höheren berufsbildenden Bildungseinrichtungen besteht in der Stadt aus 17 Schulen der I. – IV. Akkreditierung und 16 berufsausbildenden Schulen. Insgesamt studierten etwa 45.000 Studenten.

Das Hauptgebäude der ZNTU

Die wichtigsten Hochschulen in der Stadt sind:

  • Saporischschjer Staatliche Ingenieurakademie (ZSEA)
  • Saporischschjer Staatliche Medizinische Universität (ZSMU)
  • Saporischschjer Institut für Wirtschaft und Informationstechnologie (ZIEIT)
  • Saporischschjer Nationale Technische Universität (ZNTU)
  • Saporischschjer National University (ZNU)
  • Saporischschjer Rechtsinstitut (ZYUI)
  • Klassische Private Universität (KPU)

Wissenschaftszentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Wissenschaftszentren in der Stadt sind das Titanium-Institut, das Institut für Spezialstähle, das Institut für Mechanisierung der Tierhaltung, das Institut für Agrartechnik, das Institut für Gasreinigung, das Transformator-Institut, das Institute of Power Energy und das Design and Technology Institut.[45]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige U-Boot der ukrainischen Marine, die Saporischschja (U-01), ist nach der Stadt benannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saporischschja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Demographie ukrainischer Städte auf pop-stat, abgerufen am 28. September 2015
  2. a b Statistik der Rajone (ukrainisch) Pdf-Datei. Aufgerufen am 6. Juni 2016
  3. Klimadaten für Saporischschja auf waterbase.com (englisch). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  4. Sonnenstunden und Niederschlagstage auf iten-online.ch. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  5. a b c d e f Geschichte von Saporischschja auf der offiziellen Webseite der Stadt Saporischschja (ukrainisch). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  6. a b c d e Journal von Natalia Ostasheva Venger „The Mennonite Industrial Dynasties in Alexandrovsk“ (2003) (englisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  7. Sammlung von wissenschaftlichen Arbeiten, die von Studenten sind. (Збiрник наукових праць аспірантів) von T.H Shevchenka. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  8. Die amerikanische Enzyklopädie bearbeitet von George Ripley und Charles A Dana (New York) (1879) (englisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  9. Brockhaus und Efrons Enzyklopädie (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  10. Universal Kalendar für 1889 (Всеобщий календарь на 1898 год) von Hermann Hoppe (St. Petersburg) (1898) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  11. Große russische Enzyklopädie (Большая Знциклопедія) (1903) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  12. Russischer Kalender für 1906 (Русский календарь на 1906 г.) (St.Petersburg) (1906) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  13. a b Ukrainisches SRR(Украинская ССР) (1958). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  14. Sergina V. Stadt Zaporozhye: 1921–1991 (die richtige Geschichte): Historisches TV-Projekt für jedes Publikum – 2005 – 1. CD-ROM des Films „Das Jahr 1926“
  15. a b Wirtschaftsgeographie der UdSSR durch die SS Balzak (1956) (russisch). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  16. a b Ein halbes Jahrhundert als „geheim“ eingestuft: Die All-Union Volkszählung 1937 von Valentina B Zhiromskaya (1996)
  17. a b „Die Evakuierung der Städte“ von Wilbur Zelinsky. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  18. a b c Artikel Saporischschja in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D043711~2a%3D~2b%3DSaporischschja
  19. Das ukrainische Viertel. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  20. Verschiedene Einwohnerzahlangaben von 1979 der unterschiedlichsten Städten. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  21. Rand McNally Atlas der Weltgeographie. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  22. a b Verschiedene Einwohnerzahlen von verschiedenen ukrainischen Städten. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  23. Bevölkerungszahlen vom 1. August 2010. Aufgerufen am 16. September 2010.
  24. „Die ethnischen Kriege: Ukrainische Version“ von Лозовой Н. (17. Januar 2001) (Memento vom 23. August 2011 auf WebCite). Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  25. Die Analyse der Abstimmung bei den Präsidentschaftswahlen des Jahres 2004. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  26. Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (religiöses Leben). Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  27. a b Webseite, die über religiöse Dinge in der Region Saporischschja informiert (Memento vom 17. Juni 2008 im Internet Archive). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  28. Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.
  29. a b Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (CHARTER – Seite). Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  30. Geographie und Bevölkerung – Region Saporischschja. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  31. Wladimir Borjak als Bürgermeister von Saporischschja gewählt. Aufgerufen am 6. März 2016
  32. Informationen über lokale politische Organisationen in der Stadt Saporischschja. Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  33. Zusammensetzung des Stadtrates. Aufgerufen am 11. März 2016
  34. Alle Städtepartnerschaften auf der offiziellen Webseite der Stadt Saporischschja. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  35. Offizielle Webseite des Förderkreis Saporoshje e. V.. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  36. Großmutter Ansturm in … SPORTSCHULE „Industrial Zaporozhye“ (13. Mai 2006) (Memento vom 30. Juli 2011 auf WebCite). Aufgerufen am 1. Januar 2013.
  37. Die Handball Hauptstadt des Landes pflegt ihren Ruf. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  38. Fernsehen in Saporischschja. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  39. Verschiedene Radio- Frequenzen für Saporischschja so wie verschiedene Radio- Unternehmer. Aufgerufen am 29. Dezember 2012.
  40. a b Presse und Zeitungen in Saporischschja. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  41. Webseite, die über Zeitungen und Zeitungswerbung in Saporischschja und der Region informiert. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  42. Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (Seite des Sozialen und ökonomischen Passes in der Stadt). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  43. Die Medizin von Saporischschja am Rande des Überlebens. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  44. Saporischschja am Rande des Staus. Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  45. a b Statistik der Region Saporischschja (Memento vom 23. August 2011 auf WebCite). Aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  46. Offizielle Webseite der Stadt Saporischschja (Seite für Klima, Adressen und weitere Sachen). Abgerufen am 30. Dezember 2012.